Eine abgelegene Kleinstadt, eine blutige Mordserie und ein entsetzliches Monster: Der neue Fantasy-Horror-Roman von Christina Henry!
Als die Leichen von zwei Mädchen in der Stadt Smiths Hollow auftauchen, weiß die 14-jährige Lauren, dass die blutige Tat ungesühnt bleiben wird. Schließlich konnte die Polizei auch den Mörder ihres Vaters nicht finden, dessen Leiche ein Jahr zuvor im Wald gefunden wurde: Sein Herz war ihm herausgerissen worden, und zwar unter dem berüchtigten Geisterbaum. Warum musste Laurens Vater sterben? Wieso vergessen die Bewohner von Smiths Hollow, dass aus ihren Reihen immer wieder Mädchen verschwinden? Und welches blutige Geheimnis bewahrt der schreckliche und Lauren doch so vertraute Geisterbaum? Sie ahnt, dass sie in Gefahr ist – und dass sie die nächste ist, die ihr Leben verlieren soll ...
Düster, gruselig, einfach phantastisch – verpass nicht die anderen Bücher von Christina Henry wie »Die dunklen Chroniken« oder »Die Legende von Sleepy Hollow«.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
08.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Summer Vibes
In einer amerikanischen Kleinstadt wird die Idylle auf eine harte Probe gestellt, als in einem Garten eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird.
Daraufhin beginnen eine Teenagerin und ein mexikanischer Polizist Fragen zu stellen. Fragen die diversen Personen oder Dingen in dem kleinen Ort überhaupt nicht gefallen.
Ein Roman, der mit Sommervorfreude anfängt und sich dann langsam, aber stetig zu einem Horrorroman verändert. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Für alle Fans von Stephen King und Dan Simmons.
Favole.S
aus Oberhausen
5/5
18.02.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch wie ein Serienmarathon
Kennt ihr das, wenn ein Buch sich wie eine Serie liest? So ist es mir jedenfalls bei diesem Buch ergangen. Daher bin ich auch immer drangeblieben.
Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was dafür sorgt, dass man immer gut weiß, was in dem kleinen Städtchen los ist.
Da gibt es Lauren, die ihrem Vater nachtrauert und deren Großmutter ihr eine nicht zu glaubende Geschichte erzählt.
Wir begleiten Alex, der eine Mordserie neu aufrollt.
Wir ärgern uns über die fanatische Miss
Erleben, was Laurens beste Freundin für ein Geheimnis hütet.
Und wissen, welch gefährliches Spiel der Bürgermeister spielt.
Und all dies führt uns zur Wahrheit über die kleine Stadt Smith Hollow und welch dunkles Geheimnis diese hütet. Jedes Jahr geschieht hier ein Mord und jedes Jahr vergessen die Bewohner, dass etwas passiert ist und leben ihr Leben weiter. Bis eben das Mordschema abweicht und eine Person sich gegen das Vergessen wehrt.
Das Buch bleibt hier schön spannend, bietet Teeniedramen, erste Liebe, Fremdenhass, Verschwörungen und einen mysteriösen Geisterbaum, der das Zentrum von allem zu sein scheint. Hinzu kommt eine Menge Blut, etwas Grusel und das abgrundtief Böse.
Wer gerne dunklen Geheimnissen auf die Spur geht und mit mehreren wechselnden Perspektiven kein Problem hat, ist hier jedenfalls goldrichtig
Astrid Wergen
5/5
22.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wirklich spannend
Lauren ist 14. Im Gegensatz zu ihrer gleichaltrigen Freundin Miranda ist Lauren eher schüchtern. Jungs sind nicht ganz ihr Thema und Schminken sowieso nicht. Stattdessen beschäftigt sie der Tod ihres Vater immer noch sehr. Aber dessen Tod wurde nie wirklich aufgeklärt. Dabei sind alle Umstände mehr als seltsam, wie er zu Tode kam. Im Sommer nach dem Tod des Vaters werden die verstümmelte Leichen von zwei jungen Frauen gefunden. Diese stammen nicht aus dem Dorf, sondern waren auf Wanderschaft. Und auch hier wird nicht wirklich groß ermittelt, stattdessen wird der Fall herunter gespielt. Doch Lauren wundert sich über das Verhalten ihres Ortes. Jeden, den sie darauf anspricht, kann sich kaum an die Umstände erinnern. Lauren begibt sich auf Spurensuche, und bekommt von einem jungen Mann Unterstützung. Und schnell wird klar: die jungen Frauen nicht die ersten Opfer, und werden es auch nicht sein, wenn man was dagegen tut. Denn nicht nur Miranda steht ganz oben auf der Liste der nächsten Opfer, sondern auch Lauren. Die Lösung des Falls liegt sogar teils in der Familie, denn Laurens Großmutter ist genauso involviert, wie Laurens Schwester, die auch wie viele andere Opfer vergessen wurden. Mitten drin: der Geisterbaum, an dem nicht nur Laurens Vater gestorben ist, sondern an dem sich Lauren so gerne versteckt und aufhält.
Die Geschichte um Lauren und den anderen verschwunden Mädchen findet in einer Kleinstadt statt. Immer wieder verschwinden Mädchen, ihr Verschwinden bleibt ungesühnt, und wird schnell vergessen. Es scheint, als würde ein Fluch auf diesem Ort liegen. Es wird schnell klar, dass der Bürgermeister die Finger im Spiel hat. Diesem obliegt die furchtbare Aufgabe, jedes Jahr ein neues Opfer zu würfeln, um dem Geist im Geisterbaum zu besänftigen, damit die Stadt weiter in Frieden leben kann. Laurens Ermittlungen stören den Betriebsablauf, und als der Fluch erlischt, sind die Dorfbewohner erschüttert, welche Auswirkungen der Fluch auf sie hatte.
Dieses Buch ist wieder sehr spannend geschrieben. Bei den ersten Büchern über Alice fiel es mir teils sehr schwer, Fuß in der Geschichte zu fassen. Doch mit diesem Buch war ich recht schnell fertig, aber auch sehr gefesselt. Der Fluch ähnelt dem von Sleepy Hollow. Die Autorin verpackt hier einige politische Themen, wie z. B. das Wegschauen bei Missetaten. Es ist eine Gesellschaft, die ihr Umfeld gekonnt ignoriert, und es braucht einige Arbeit, dieses Denken zu durchbrechen. Zwischenmenschliche Beziehungen gehen auch nicht unter. Ob als pubertierende Freundinnen, der erste Schwarm, oder auch das Verhältnis zu den Eltern: man kann sich sehr in die Charaktere einfühlen, und verfolgt deren Entwicklung gebannt.
Ein Buch, das mich wirklich super gut unterhalten hat, und es mehr als spannend zu lesen war. Abgesehen vom Inhalt brauche ich wohl zu der Umschlaggestaltung nicht viel sagen. Einen farbigen Bücherschnitt gibt es eh immer dazu und ich finde sie richtig toll anzusehen im Bücherregal
BiblioJess
5/5
01.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Christina Henry kann sowas einfach (4,5)
Die Kleinstadt Smiths Hollow ist eigentlich ein sehr ruhiges Örtchen. Dort passiert nie etwas außergewöhnliches, oder gar schreckliches. Eigentlich. Eines Tages werden die Leichen von zwei Mädchen gefunden und es erinnert die 14-jährige Lauren an den Tod ihres Vaters vor einem Jahr. Beides blutige Taten, und beide scheinbar nicht aufzuklären. Wie all die anderen Tode der Mädchen zuvor. Aber – welche Mädchen? Wieso scheinen die Bewohner diese Grausamkeiten totzuschweigen? Welches düstere Geheimnis verbirgt sich hinter dieser Stadt? Während Lauren dem nachgeht, scheint sie selbst schon bald in großer Gefahr zu schweben …
Christina Henry hat einen ganz besonderen Stil mit ihren düsteren Nacherzählungen, und da ich auch all diese Bücher zuvor mochte (einige natürlich trotzdem mehr als andere), war mir klar, dass ich auch das hier lesen muss und vermutlich mögen werde. So war es auch!
Der Schreibstil ist wie immer ein wenig fabel-mäßiger und in Erzählperspektive, es bleibt geheimnisvoller, und dadurch besteht diese Märchenhaftigkeit und gibt auch hier wieder eine sehr passend, unheilvolle Atmosphäre. Die Geschichte spielt 1985, das Städtchen wirkt eher verschlafen und das allein macht schon als Setting viel aus und gefällt mir unheimlich gut zu dieser Art Geschichte.
Der titelgebende Geisterbaum ist ein vom Blitz getroffener, ausgehöhlter Baum im angrenzenden Wald, in dem sich Lauren viel mit ihrer besten Freundin Miranda aufhält, und der durchaus eine wichtige Rolle spielt, die allerdings erst recht spät klar wird. Wir begleiten vor allem sie bzw. die beiden, doch viele Kapitel sind auch aus anderen Sichten geschrieben – z.B. verschiedene Nachbarn oder dem Bürgermeister – sodass man ein gutes Gesamtbild bekommen hat, was hier für die Story auch sinnvoller und gelungener war, als wenn man nur die Ich-Perspektive von einer Person gehabt hätte. Man hat ein gutes Gefühl für diese Stadt bekommen.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war, wie schnell man erfahren hat, was genau hinter diesen Morden steckt. Nicht ganz bis ins Detail, aber es war schon relativ schnell klar gemacht. Da hätte ich gern noch länger im Dunkeln getappt. Andererseits hab ich dadurch besser begriffen, wie und warum alles nach und nach aus den Fugen geraten ist, und das wiederum fand ich unglaublich gut. Diese Entwicklung, wie der Status Quo auseinanderbricht, die Ereignisse außer Kontrolle geraten, die Bewohner nach und nach sich verändern in Bezug auf die ganze Sache, das hat Christina Henry perfekt hinbekommen. Und auch, wie die vereinzelten Charaktere, die man hier begleitet, die Puzzleteile, die sie zur Verfügung haben, versuchen, zusammenzusetzen. Und ganz unterschiedlich auf die Begebenheiten reagieren. Das war total spannend gemacht. Hier und da hätte ich mir Dinge noch etwas ausführlicher gewünscht und anderes vielleicht kürzer, aber insgesamt war es eine runde Sache. Ich hab mit absoluter Neugier verfolgt, wie sich alles weiter aufbauscht, die Puzzleteile zusammengefügt werden und alles auf den Höhepunkt zusteuert. Dieser war nicht über die Maßen heftig, aber doch ein gutes und passendes Finale. Das Ende des Buches ist normalerweise nicht so meins bei Büchern, aaaber tatsächlich muss ich sagen, zu dieser Art Story, und ganz explizit auch zu diesem Buch, passte es perfekt.
Wer so einen düsteren Märchenstil mag, oder davon fasziniert ist und das mal ausprobieren will, sollte zu Christina Henry greifen. Ich hab nun auch schon hier und da mal andere Bücher in dem Stil gelesen, aber an ihre Bücher kam das bisher nicht ran. Auch Der Geisterbaum bekommt eine Empfehlung von mir. Gute 4,5 Sterne!
Vanessa Eichner
5/5
30.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster, brutal, blutig.. ich liebe die Atmosphäre!
Warum ich das Buch lesen wollte:
Ich mag Christina Henrys düstere Art zu Schreiben unglaublich gern, ich habe sowohl ihre "Alice"-Bücher als auch "Die Legende von Sleepy Hollow" gerne gelesen und war sehr gespannt auf "Der Geisterbaum".
Inhalt mit eigenen Worten:
Smith Hollow ist eigentlich ein ruhiger, kleiner und abgelegener Ort, doch dann tauchen plötzlich die Leichen von zwei Mädchen auf. Die 14-jährige Lauren ist sich sicher, dass die Morde nicht aufgeklärt werden, immerhin konnte die Polizei auch den Mord an ihrem Vater nicht aufklären, der im vorherigen Jahr tot im Wald gefunden wurde - ausgerechnet unter dem berüchtigten Geisterbaum. Die Bewohner der Kleinstadt scheinen sich jedoch kaum daran erinnern zu können und auch die Morde an den beiden Mädchen geraten schnell in Vergessenheit. Was passiert nur in der Stadt? Warum kann sich keiner erinnern? Lauren, die selbst in großer Gefahr schwebt, ahnt, dass der Geisterbaum damit zu tun hat, doch welches Geheimnis verbirgt er?
Der Schreibstil:
Wie schon in vorherigen Büchern von Christina Henry, gefällt mir auch hier die düstere und brutale Art unglaublich gut. Ihr Schreibstil liest sich flüssig, sie baut schnell eine sehr geheimnisvolle, beklemmende und düstere (ich verwende das Wort viel zu oft..) Atmosphäre auf, die mich in ihren Bann ziehen konnte.
Das Setting:
Smith Hollow ist ein ruhiger, abgelegener kleiner Ort.. so denken zumindest die Bewohner der Kleinstadt. In Wahrheit verbirgt Smith Hollow aber ein großes, brutales und blutiges Geheimnis, welches nach dem Mord an zwei Mädchen nach und nach ans Licht kommt.. das Setting gefiel mir richtig gut!
Die Charaktere:
Die Charaktere sind der einzige Punkt, der mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Alle Figuren, egal ob Hauptfigur Lauren oder irgendwer anders, egal ob wichtig oder unwichtig, handelten sehr überzeugend und waren sehr gut dargestellt. Nur leider fühlte ich mich nicht an ihrer Seite, sondern wie ein entfernter Beobachter. Es ist kein großer Kritikpunkt, aber ich hätte es toll gefunden, mich besser in die Charaktere hineinversetzen zu können. Woran genau es lag, kann ich leider auch nicht sagen.
Die Story:
Christina Henrys Bücher, zumindest die, die ich bisher von ihr gelesen habe, sind düster, blutig, brutal, geheimnisvoll.. "Der Geisterbaum" macht da keine Ausnahme und ist nichts für schwache Nerven. Die Story war unfassbar interessant und packte mich sofort. Ich liebe diese Atmosphäre, diese geheimnisvolle und brutale Story! Ich war so gespannt, wer hinter den Morden steckt und welches Geheimnis die Stadt und der berüchtigte Geisterbaum verbergen. Lesepausen sind mir nicht leicht gefallen, der Handlungsverlauf war nicht vorhersehbar und konnte mich überraschen. Das Buch wird mir sicher noch lange im Kopf bleiben.
Ich hätte allerdings tatsächlich eine Triggerwarnung ganz gut gefunden - nicht wegen der Brutalität der Story, das erkennt man sofort an der Inhaltsangabe, sondern weil auch sensiblere Themen aufgegriffen werden.
Mein Fazit:
Mit "Der Geisterbaum" konnte mich Christina Henry erneut sehr überzeugen. Die düstere, blutige, brutale, geheimnisvolle und unfassbar interessante Geschichte konnte mich sehr packen und ich liebe die Atmosphäre, die die Autorin hier erschaffen hat.
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