Produktbild: Das Band, das uns hält
Band 6

Das Band, das uns hält

Aus der Reihe Ein Holt Roman
12

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/12/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

The Tie that Binds

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07229-7

Beschreibung

Rezension

»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«
»Für mich ist Kent Haruf einer der großen amerikanischen Schriftsteller.«
»Haruf beherrscht die seltene Kunst, traurige Geschichten in einen schönen Roman zu verwandeln.«
»Wie man mit Harufs Figuren fühlt, riecht, schmeckt, wie man mit ihren Augen in die Welt blickt, gehört zum Besten, was die Literatur in der letzten Zeit hervorgebracht hat.«
»Ein großartiger Roman eines tollen Schriftstellers, der unbedingt entdeckt werden will.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/12/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

The Tie that Binds

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07229-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Edith Berger

    5/5

    29.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr großes, berührendes Lesevergnügen

    Als Ada und Roy mit ihrem Pferdewagen in dieses Land gekommen sind, gab es nichts. Es war die pure Wildnis. Hart, entbehrungsreich und ununterbrochene Arbeit bestimmte das Leben der Goodnoughs. Auch ihre 2 Kinder Edith und Lyman, kennen von klein an nichts anderes als Entbehrungen und Arbeit. Als ihre Mutter stirbt sind Lyman 15 und Edith 17 Jahre alt. Von nun an haben sie nur noch einander um gegen ihren unbarmherzigen, strengen Vater zu bestehen.

  • literatur.phantast

    aus Nürnberg

    5/5

    18.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein starker Sog, dank toller Sprache und packender, tiefer Geschichte

    Mit meinem ersten Buch von Kent Haruf begab ich mich nun ins (fiktive) Städtchen Holt, Colorado. Ich traf Sandy im Kuhstall beim ausmisten und später setzten wir uns in seiner Hütte an den alten Eichentisch. Sandy, ein Mann der hier aufgewachsen ist. Ein Farmer alten schlages, der den Hof seiner Eltern übernommen hat. Er erzählte mir seine Geschichte, nein, eher Ediths Geschichte - ach, eigentlich auch irgendwie seine Geschichte, doch Edith steht im Vordergrund. Edith, die Nachbarin und die eine gute Freundin von ihm und seinem Vater war. Edith, die auch seine Mum hätte sein können, wenn alles ein bisschen anders gekommen wäre. Sein Vater erzählte ihm einst vieles, und so kann Sandy eine sehr eindrückliche und einnehmende Geschichte erzählen. Wie Ediths Dad hierher kam, sich die ersten Parzellen kaufte - damals, 1896, als ihr Dad Iowa verließ um sich hier in Holt, Colorado ein neues Leben aufzubauen. Wie die Familie aufwuchs, was sie erlebten, wie das Leben von Edith und ihrem Bruder Lyman aussah - all dies erzählte mir Sandy. Nachdem er mir die Geschichte erzählt hatte, lehnte ich mich zurück. Zugegeben, musste ich die ein oder andere Träne verdrücken. Ich atmete tief durch, seufzte und schüttelte traurig den Kopf. Er hatte diese Geschichte einfach wunderbar erzählt, ließ alles vor meinem Auge zum Leben erwecken und bannte mich mit seiner Sprache. Ich lernte sie alle kennen. War an ihrer Seite, während sie das harte Leben bestritten. Was ist mir nun geblieben, nun da ich die Wahrheit, das Leben von Edith kenne?

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    16.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die erste Geschichte aus Holt

    !ein Lesehighlight 2023! Klappentext: „Die achtzigjährige Edith Goodnough wurde verhaftet. Ihr Nachbar weiß um Ediths Lebenstragödien und die kleinen Lichtblicke, die vielleicht unweigerlich zu diesem Januar 1977 führten: die entbehrungsreiche Kindheit, der Tod der Mutter, der durch einen Unfall abhängige, stets wütende Vater. Wahrhaftig und einfühlsam entführt Kent Haruf abermals in ein Leben, in dem es an dem meisten fehlt, in dem es Herz und Beharrlichkeit braucht, um die Geschenke darin zu entdecken.“ Harufs Dauer-Leser bewegen sich hier wieder im fiktiven Örtchen Holt. Es ist Harufs erstes Werk und somit der Beginn der Holt-Reihe. Vorweg sei gesagt, alle Bände lassen sich sehr gut unabhängig von einander lesen aber Vorsicht sei geboten: Wenn man einmal sich an Holt festgelesen hat, kommt man nie wieder davon los! Als Haruf-Fan war es ein großer Genuss seinen Erstling zu erlesen. Ja, sein Schreibstil sein Ausdruck und auch seine Führung der Figuren war hier und da etwas steif und noch nicht so ausgefeilt wie in den Nachfolgern aber das tut der Story und ihrem Verlauf überhaupt keinen Abbruch. Ich muss auch klar sagen, diese noch recht staksige Sprache passte hervorragend zu den Figuren. Hauptprotagonistin Edith soll also in ihrem hohen Alter noch der Prozess gemacht werden. Aber warum? Erlesen Sie es! Edith ist aber nicht die einzige Person in diesem Buch. Uns werden noch Edith‘ Vater und ihr Bruder vorgestellt. Ja, es sind alles verkappt Seelen und ja, es ist nunmal das Band was sie zusammen hält. Man könnte nach allem Bösen und Guten in diesem Buch meinen, Blut ist dicker als Wasser. Vielleicht ist es das auch?! Haruf zeichnet trotz seines kantigen Schreibstils feine und sehr ausdrucksstarke Figuren mit Herz (auch egal wie sehr man sie hasst) und Verstand. Sein Humor ist teils unheimlich schwarz und bissig aber schlussendlich passt es perfekt! Wie soll man denn sonst diesen Wahnsinn durchstehen in Holt? Er nutzt mal harte mal feine Worte, er formt stets einen stimmigen Spannungs- und Erzählbogen, dass einem der Ort mit seinen Bewohnern tief ans Herz wächst. Man merkt schnell, die Bewohner dieses kleinen Städtchens haben alle ihren Rucksack im Leben zu tragen. Haruf „klingelt hier an die Haustür der Familie Goodnough, er öffnet diese Tür und wir lernen ihre Geschichte kennen. Wie herrlich es ist, dass wir noch mehr Bewohner Holts kennenlernen oder diese bereits kennen und so irgendwie auch zu einem Teil von ihnen werden! Ein wenig „Holt“ steckt irgendwie in uns allen…5 Sterne für dieses Werk!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    16.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    !ein Lesehighlight 2023!…

    !ein Lesehighlight 2023! Harufs Dauer-Leser bewegen sich hier wieder im fiktiven Örtchen Holt. Es ist Harufs erstes Werk und somit der Beginn der Holt-Reihe. Vorweg sei gesagt, alle Bände lassen sich sehr gut unabhängig von einander lesen aber Vorsicht sei geboten: Wenn man einmal sich an Holt festgelesen hat, kommt man nie wieder davon los! Als Haruf-Fan war es ein großer Genuss seinen Erstling zu erlesen. Ja, sein Schreibstil sein Ausdruck und auch seine Führung der Figuren war hier und da etwas steif und noch nicht so ausgefeilt wie in den Nachfolgern aber das tut der Story und ihrem Verlauf überhaupt keinen Abbruch. Ich muss auch klar sagen, diese noch recht staksige Sprache passte hervorragend zu den Figuren. Hauptprotagonistin Edith soll also in ihrem hohen Alter noch der Prozess gemacht werden. Aber warum? Erlesen Sie es! Edith ist aber nicht die einzige Person in diesem Buch. Uns werden noch Edith‘ Vater und ihr Bruder vorgestellt. Ja, es sind alles verkappt Seelen und ja, es ist nunmal das Band was sie zusammen hält. Man könnte nach allem Bösen und Guten in diesem Buch meinen, Blut ist dicker als Wasser. Vielleicht ist es das auch?! Haruf zeichnet trotz seines kantigen Schreibstils feine und sehr ausdrucksstarke Figuren mit Herz (auch egal wie sehr man sie hasst) und Verstand. Sein Humor ist teils unheimlich schwarz und bissig aber schlussendlich passt es perfekt! Wie soll man denn sonst diesen Wahnsinn durchstehen in Holt? Er nutzt mal harte mal feine Worte, er formt stets einen stimmigen Spannungs- und Erzählbogen, dass einem der Ort mit seinen Bewohnern tief ans Herz wächst. Man merkt schnell, die Bewohner dieses kleinen Städtchens haben alle ihren Rucksack im Leben zu tragen. Haruf „klingelt hier an die Haustür der Familie Goodnough, er öffnet diese Tür und wir lernen ihre Geschichte kennen. Wie herrlich es ist, dass wir noch mehr Bewohner Holts kennenlernen oder diese bereits kennen und so irgendwie auch zu einem Teil von ihnen werden! Ein wenig „Holt“ steckt irgendwie in uns allen…5 Sterne für dieses Werk!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verschwendete Leben...

    Die achtzigjährige Edith Goodnough wurde verhaftet. Ihr Nachbar weiß um Ediths Lebenstragödien und die kleinen Lichtblicke, die vielleicht unweigerlich zu diesem Januar 1977 führten: die entbehrungsreiche Kindheit, der Tod der Mutter, der durch einen Unfall abhängige, stets wütende Vater. Wahrhaftig und einfühlsam entführt Kent Haruf abermals in ein Leben, in dem es an dem meisten fehlt, in dem es Herz und Beharrlichkeit braucht, um die Geschenke darin zu entdecken. (Verlagsbeschreibung) Die achtzigjährige Edith wurde verhaftet, das erfährt man direkt schon zu Beginn der hier erzählten Familiengeschichte, was natürlich gleich schon neugierig darauf macht, was da wohl geschehen sein mag. Darauf folgt zunächst eine langgezogene Rückblende auf die Eltern von Edith und ihrem nun verstorbenen Bruder. Der Vater als gnadenloser Despot, der nicht nur hart sich selbst gegenüber ist. Die Mutter, von zarterem Gemüt, erholt sich von dem Schock der Umsiedlung nach Colorado und dem “Ausgeliefertsein” an das trostlose Land und ihren gefühllosen Mann zeitlebens nicht mehr. Einziger Lichtblick für die Mutter ist die halbindigene Nachbarin, die sie bei einschneidenden Ereignissen wie der Geburt ihrer Kinder oder auch im Sterbeprozess begleitet. Nach dem Tod der Mutter ist es eben diese Nachbarschaft, die v.a. auch für Edith einen Halt bedeutet. Dabei erweist sich vor allem der Nachbarssohn Sanders Roscoe als treuer Freund. Er ist es auch, der die Lebensgeschichte von Edith als Ich-Erzähler den Lesenden präsentiert, nachdem er nach Ediths Verhaftung einen Reporter vom Hof gejagt hat. So erfährt man von der täglichen harten Arbeit auf dem Feld und mit dem Vieh, vom Unfall des Vaters, der ihn noch verbitterter werden lässt, von den jahrelangen Reisen von Ediths Bruder Lyman, v.a. aber von Ediths Lebenswelt. Die Trostlosigkeit der Landschaft, die Härte der Lebensumstände, all das kommt hier gut rüber. Kent Haruf trägt wie gewohnt gleichzeitig distanziert und unter der Oberfläche doch gefühlvoll, undramatisch und doch fesselnd durch die Erzählung. Wie immer bei Kent Haruf erfolgt die Charakerzeichnung auch diesmal ruhig, melancholisch, unaufgeregt, aber prägnant. Positive wie negative Facetten treten zutage, nüchtern dargestellt ohne zu beschönigen oder zu dramatisieren und dabei erstaunlicherweise stets ohne Wertung. Gerade bei Ediths Vater Ray fiel es mir diesmal schwer, das zu akzeptieren - denn wenn man ein Feindbild braucht: tadaa… Es widerstrebte mir auch, welche Entscheidungen Edith für sich und ihr Leben aus einem (für mich überzogenen) Verantwortungsgefühl heraus getroffen hat - mehr als einmal habe ich gedacht: ein verschwendetes Leben. Edith und ihr Bruder haben sich stets abgestumpft dem lieblosen Diktat ihres Vaters unterworfen. Und nicht nur sie zahlten dafür einen lebenslangen Preis. Ich weiß ja, dass es solche Menschen gibt, die vor allem einem inneren Pflichtbewusstsein gehorchen und darüber vergessen, ihr eigentlich mögliches Leben zu leben - aber auch in der Realität halte ich das nur schwer aus. Trotzdem war mir Edith durchaus sympathisch, und die kleinen glücklichen Momente, von denen hier auch die Rede ist, haben mich jedesmal für sie gefreut. Die Begegnungen, die Akzente der Mitmenschlichkeit - sie sind es, die die Einsamkeit zuweilen auflösen und die selbst angesichts mancher Schrecknisse für Hoffnung und Trost sorgen. Aber auf das Glück ist eben kein Verlass… Der erste Roman Kent Harufs ist nun gleichzeitig der letzte, der auf Deutsch erschienen ist - und auch der letzte, den ich nun gelesen habe. Da der Autor bereits verstorben ist, gibt es nun keine weiteren Reisen mehr in das fiktive Städtchen Holt in Colorado, was ich sehr bedaure. Kent Haruf ist auf jeden Fall immer eine Leseempfehlung!   © Parden

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