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Band 2

Das Mädchen und der Totengräber Ein neuer Fall für Leopold von Herzfeldt | Der Inspektor und der Totengräber auf der Jagd nach dem Mumien-Mörder

Aus der Reihe Totengräber
197

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10691

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06774-2

Beschreibung

Rezension


»Insgesamt ist der Unterhaltungswert – die Spannung – die Atmosphäre großartig gelungen und es war ein Vergnügen, lesen. Ich hoffe nur, dass Augustin Rothmayer im nächsten Band aus seinem erzählerischen Grab aufersteht.« ("Literaturbühne")

Produktdetails

Verkaufsrang

10691

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Schwarz / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06774-2

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das Phantom

    Auch Band 2 hat wieder voll überzeugt und einen Mitgerissen von Anfang an. Der Totengräber bekommt ungewollt eine Ziehtochter an die Seite und gemeinsam mit dem Polizist gesehen sie auf Phantomjagd

  • Wolfgang Scharfenberger

    aus Markdorf

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Alles andere als ein gewöhnlicher Krimi...

    Denn: außergewöhnlich schön zu lesen... außergewöhnlich wendungsreich... außergewöhnlich gut, extrem gut recherchiert... außergewöhnliche Handlungsstränge, die ineinander verflochten sind... außergewöhnlich spannend... Oliver Pötzsch gelingt es einmal mehr, das Leben, die positiven und negativen Aspekte der Großstadt Wien in den 1890er Jahren zu schildern, in seinen zweiten Roman der Totengräberreihe zu integrieren. Man erfährt faktisch nebenher nicht nur Vieles über diese Zeit. Sondern das, was der Autor schildert, entspricht weitestgehend den Fakten. Seien es die Lokale und Kaffeehäuser (bspw. Café und Conditorei Sluka, auf Seite 295 erwähnt), Marx Augustin, auf den das bekannte Lied "Ach Du lieber Augustin" zurück geht, Seite 284. Die toxische Strophantus-Pflanze, die ebenfalls toxischen Paternoster-Erbsen (S. 464), Skioptikon (S. 261), alles existiert bzw. existierte. Eduard Ritter von Hofmann, wie er mit vollständigem Namen heißt, war ein bedeutender österreichischer Mediziner und gilt als Pionier der modernen forensischen Pathologie. Das 1893 erstmals erschienene "Handbuch für Untersuchungsrichter, Polizeibeamte, Gendarmen, usw." ist ein Meilenstein in der Geschichte der Kriminalistik. Hans Gross, selbst jahrelang Untersuchungsrichter, schuf mit diesem Werk die Grundlage für eine systematische, wissenschaftliche Verbrechensaufklärung. Auf diese erstmals erwähnten kriminalistischen Untersuchungsmethoden bezieht sich Leopold von Herzfeld stellenweise, zum Beispiel mit der Daktyloskopie. Einige Personen sind Oliver Pötzschs Phantasie entsprungen. Wobei ich der Meinung bin, selbst der Name des hauptamtlichen Totengräbers des Wiener Zentralfriedhofs Augustin Rothmayer hat einen realen Bezug: Joseph Rothmeyer, auch Joseph Rothmayer, geb. 1764, gest. 17.11.1809 war ab 1802 hauptamtlicher Totengräber am St. Marxer Friedhof und wurde wegen dem "Mozart Schädel" bekannt. Zusammengefasst: eine excellente Unterhaltungslektüre, die nicht nur unterhält, sondern die auch viel Reales, bisher Unbekanntes vermittelt. Einfach nur gut!!!

  • gerlisch

    5/5

    25.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Jagd nach dem Phantom

    Wien 1894. Im kunsthistorischen Museum wird die mumifizierte Leiche von Alfons Strösser, Professor für Ägyptologie gefunden. Inspektor Leopold von Herzfeldt hat kaum genug Zeit sich um diesen kuriosen Fall zu kümmern, als an mehreren Orten auf brutale Weise junge Männer ihr Leben lassen müssen. Das Gerücht geht um, dass ein rätselhaftes Phantom sein Unwesen treibt. Ohne Hilfe von seiner Geliebten Julia Wolf und dem verschrobenen Totengräber Augustin Rothmeyer kann Leo die Ermittlungen kaum bewältigen. Eine atemberaubende und gefährliche Hatz nach dem Mörder beginnt. Dieser zweite Teil der Totengräber-Reihe ist gespickt mit mehreren komplexen Fällen. Der sehr gut zu lesende Schreibstil hat mich sofort wieder an die Story gefesselt, die übrigens auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden kann. Um aber die Entwicklung und dem privaten der perfekt ausgearbeiteten Figuren besser verfolgen zu können, empfehle ich die Reihe mit dem ersten Buch zu beginnen. Die historischen Details wurden sehr gut recherchiert und der Autor hat Wien im 19.Jahrhundert atmosphärisch perfekt vor meinen Augen entstehen lassen. Eine humorvolle Komponente brachte mich selbst in brenzlichen Situationen oft zum Schmunzeln. Rasante Handlungen lassen die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Manche Szenen waren brutal und gruselig, deshalb vielleicht nicht jedermanns Sache. Themen wie Homosexualität und Feindlichkeit auf alles Fremde und Andersartige bilden den Rahmen für diesen sehr lesenswerten historischen Krimi. Ich habe mich perfekt unterhalten gefühlt und freue mich schon auf weitere spannende und kuriose Fälle.

  • Gerlisch

    aus Deutschland

    5/5

    25.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Jagd nach dem Phantom…

    Auf der Jagd nach dem Phantom Wien 1894. Im kunsthistorischen Museum wird die mumifizierte Leiche von Alfons Strösser, Professor für Ägyptologie gefunden. Inspektor Leopold von Herzfeldt hat kaum genug Zeit sich um diesen kuriosen Fall zu kümmern, als an mehreren Orten auf brutale Weise junge Männer ihr Leben lassen müssen. Das Gerücht geht um, dass ein rätselhaftes Phantom sein Unwesen treibt. Ohne Hilfe von seiner Geliebten Julia Wolf und dem verschrobenen Totengräber Augustin Rothmeyer kann Leo die Ermittlungen kaum bewältigen. Eine atemberaubende und gefährliche Hatz nach dem Mörder beginnt. Dieser zweite Teil der Totengräber-Reihe ist gespickt mit mehreren komplexen Fällen. Der sehr gut zu lesende Schreibstil hat mich sofort wieder an die Story gefesselt, die übrigens auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden kann. Um aber die Entwicklung und dem privaten der perfekt ausgearbeiteten Figuren besser verfolgen zu können, empfehle ich die Reihe mit dem ersten Buch zu beginnen. Die historischen Details wurden sehr gut recherchiert und der Autor hat Wien im 19.Jahrhundert atmosphärisch perfekt vor meinen Augen entstehen lassen. Eine humorvolle Komponente brachte mich selbst in brenzlichen Situationen oft zum Schmunzeln. Rasante Handlungen lassen die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Manche Szenen waren brutal und gruselig, deshalb vielleicht nicht jedermanns Sache. Themen wie Homosexualität und Feindlichkeit auf alles Fremde und Andersartige bilden den Rahmen für diesen sehr lesenswerten historischen Krimi. Ich habe mich perfekt unterhalten gefühlt und freue mich schon auf weitere spannende und kuriose Fälle.

  • clematis

    5/5

    12.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fluch

    Wien, 1894: Im Kunsthistorischen Museum liegt eine Mumie – grundsätzlich nichts Außergewöhnliches, diese konservierte Leiche ist jedoch nicht mehrere tausend Jahre alt, sondern noch recht frisch, schließlich hat man den bekannten Ägyptologen Professor Alfons Strössner noch wenige Wochen zuvor gesehen. Schnell geht man von einem Fluch aus, möchte den Fall alsbald schließen, doch Leo von Herzfeldt glaubt nicht an Übernatürliches, sondern an einen gefinkelten Mord. Mit seiner unvergleichlichen Art, Geschichten zu erzählen, fesselt Oliver Pötzsch seine Leser auch bei diesem zweiten Fall im historischen Wien von Anfang bis zum Ende. Von ägyptischen Ausgrabungen über diverse Bräuche der Leichenbestattung bis zum Tierpark am Prater und in Wiens Unterwelt erstrecken sich die interessanten und bestens recherchierten Themen. Im Kommissariat geht es nicht immer freundlich zu, dennoch bleibt der „Piefke aus Graz“, zudem noch Jude, mit seinen neuen Ermittlungsmethoden seiner Linie treu und lässt sich nicht unterkriegen. Das Flair von Wien Ende des 19. Jahrhunderts ist bestens eingefangen, die flackernden Gaslampen, Pferdetramways, neumodische Automobile, das unterirdische Kanalnetz, elegante Herren mit schwarzen Anzügen und Zylinder, Damen mit modernen Kostümen, daneben einfache Arbeiter in abgewetzter Kleidung oder Totengräber Augustin Rothmayer, von dem immer ein etwas strenger Geruch ausgeht, der aber überaus intelligent und belesen ist. Mit Kameras werden Tatorte abgelichtet, was nicht immer auf Verständnis sorgt, da die Archive ohnehin schon überquellen, aber die moderne Kriminalistik nach Hans Gross muss auch in Wien Einzug halten. Exzellent charakterisierte Figuren und eingestreute Wiener Dialektwörter erschaffen eine außerordentlich gelungene Atmosphäre, der man sich einfach nicht entziehen kann, für Nichtwiener gibt es am Ende ein Wörterbuch „Wienerisch für Piefkes“ und für alle interessierten Leser ein überaus wertvolles Nachwort mit Hinweisen auf Tatsachen und wahre Begebenheiten, welche Eingang in den Roman gefunden haben. Kurzum, auch diesmal halte ich ein wunderbares Buch aus der Feder Oliver Pötzsch‘ in Händen, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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