Produktbild: Sterne über Berlin

Sterne über Berlin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,5 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Dunkellila / Lachs

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18869-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/3,5 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Dunkellila / Lachs

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18869-7

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    21.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten liegen manchmal nah beeinander

    In dem Buch Sterne über Berlin begleiten wir das Leben der Lampenkünstlerin Indica. Sie wächst in einer bunt gemischten Hausgemeinschaft in Berlin auf und von Anfang an wird klar, dass sie von Licht und Magie umgeben ist und etwas Besonderes in die Welt trägt. Als sie ihr monatliches Lichterfest im Hinterhof ausrichtet, um ihre Lampen auszustellen, trifft sie auf René. Er sucht dringend eine Wohnung, damit er das Sorgerecht für seine Tochter bekommt und Indicas Wohnung ist groß genug für einen Untermieter und sie benötigt das Geld dringend, um über die Runden zu kommen. Beide ergänzen sich von Anfang an super und kommen sich schnell näher, doch René ist ein Journalist, der fünf Jahre in Syrien im Kriegsgebiet war, um von dort zu berichten und das hat Spuren in ihm hinterlassen, die den Alltag schwierig gestalten und auch Indica trägt ein Geheimnis mit sich herum, das sie schwer belastet und es stellt sich die Frage, ob Indica und René es schaffen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten oder ob ihre Liebe daran zerbrechen wird. Die Geschichte ist einerseits leise, doch die Botschaften darin sprechen sehr laut zu einem. Das Gefühl von Zuhause, von Freundschaft und Familie wird in dieser Geschichte groß geschrieben. Es treffen Licht und Schatten aufeinander, man freut sich für die Protagonist*innen und leidet mit ihnen und lernt viel über die Aufarbeitung von Gefühlen und Erlebnissen, vom Verzeihen und Loslassen, von wertschätzender Kommunikation und dem Setzen von gesunden Grenzen. Indica und René sowie alle weiteren Personen in der Geschichte sind mir ans Herz gewachsen, sie wirken authentisch und sympathisch und die Mischung von Harmonie und schweren Themen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte und das Buch nicht zur Seite legen konnte. Das Buch ist für mich zu einer Herzensgeschichte geworden, die ich jedem empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschön tiefgehend

    Die Geschichte von „Sterne über Berlin“ spielt in Berlin im Jahr 2017. Es geht um die Lampenkünstlerin Indica Lumina Stern, welche bei Ihrem Großvater aufgewachsen ist und seit seinem Tod allein lebt und um Rene´, ein Journalist, welcher ein schweres Trauma aufgrund direkter Kriegserfahrungen hinter sich hat. Diese 2 vorbelasteten Menschen treffen aufeinander und verlieben sich ineinander. Werden sie es schaffen, gemeinsam Ihrer dunklen Vergangenheit zu entkommen und Heilung zu finden? Das Buch beginnt mit einem herausragenden Prolog. Bereits hier schafft es Daniela Aring den Leser vollkommen in die Geschichte eintauchen zu lassen und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Man lernt direkt die kunterbunte Hausgemeinschaft kennen und lieben. Diese nimmt Indi als ausgesetztes Baby auf und ist seitdem Ihre Familie und unverzichtbar für das Buch. Indis beste Freundin Judith bringt unheimlich viel Witz und Humor in die Geschichte. Die Freundschaft der beiden ist sehr herzlich, sie gehen süß miteinander um, sind füreinander da, können miteinander streiten, sich aber auch wieder vertragen. Zu Beginn von „Sterne über Berlin“ geht die Autorin auf Indis Lampenkunst ein. Indi schafft es mit den Verkäufen der Lampen gerade so über die Runden. Sie ist eine bodenständige, kreative und liebevolle junge Frau, welche dem Verlust ihres Großvaters und den damit verbundenen Erlebnissen in ihrer Vergangenheit noch sehr nachtrauert. Einmal im Monat findet im Hinterhof des Wohnhauses ein Lichterfest statt, welches die Autorin so wundervoll beschreibt, dass man mitten zwischen den leuchtenden Kunstwerken zu stehen scheint. An einem dieser Lichterfeste lernen sich Rene´, welcher auf der Suche nach einer Wohngelegenheit ist, und Indi kennen. Dieses Kennenlernen ist eine Schlüsselszene des Buches, das Verhandeln um eine ihrer Lampen ist sehr charmant und macht Lust, die Beziehung der beiden weiterzuverfolgen. René entpuppt sich als ebenso bodenständiger junger Mann, welcher um das Recht kämpft, seine 5-jährige Tochter sehen zu dürfen und mit seinen traumatischen Erlebnissen im Krieg zu kämpfen hat. Die Verbindung zum Krieg in Syrien lässt das Buch und die Charaktere sehr authentisch werden. Daniela Aring schafft es, die Ernsthaftigkeit des Kriegsthemas mit der Schönheit der Lampen und der Liebe der beiden und den Witz und die Sympathie der verschiedenen Charaktere zu verbinden. Dank Judith entschließt sich Indi schweren Herzens dazu, einen Teil ihrer großen Wohnung zu vermieten und sich somit ein wenig finanziell zu entlasten. Und wie es der Zufall will, wird René der neue Mitbewohner. Nun beginnt die Geschichte der beiden. Sehr gemocht habe ich die inhaltliche Abwechslung: das Voranschreiten der Liebesgeschichte; Indis dunkle Vergangenheit, welche nach und nach aufgedeckt wird; die Beschreibung der Kriegserlebnisse und damit geschichtlichen Hintergründe; das herzliche Zusammenleben der Hausgemeinschaft; Renés Entwicklung mit seiner zuckersüßen Tochter und seiner Exfrau. Dieser Spagat ist der Autorin mehr als gelungen. Kurz vor Ende des Buches, als man schon nur noch mit dem Happy End rechnet, setzt die Autorin einen ganz tollen Spannungspunkt, welcher den Leser mitfiebern und -trauern lässt. Besonders das Zusammentreffen zwischen René und seiner Tochter, als alles verloren scheint, ist sehr bewegend. Und das Ende ... ist einfach nur herzöffnend, tränenreich und gleichzeitig erleichternd. Alles in allem hat mich „Sterne über Berlin“ sehr positiv überrascht. Ich habe nicht mit solch einer Tiefgründigkeit gerechnet. Es hat mich während des Lesens mit den verschiedensten Emotionen erfüllt, von herzhaft lachend über dahinschmelzend bis bittersüß weinend. Eine absolute Leseempfehlung!

  • Honigmond

    aus Berlin

    5/5

    27.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch dreht sich um…

    Dieses Buch dreht sich um Indicia Lumina, kurz genannt Indi, welche als Baby vor dem Haus ihres Großvaters ausgesetzt wurde. Wer ihre Mutter war, war völlig unklar, aber die Bewohner im Haus ihres Großvaters, aber auch der Großvater haben sich alle rührend um sie gekümmert und sie konnte wohlbehütet aufwachsen. Indi hat sich der Lampenkunst hingegeben und zaubert wundervolle Lampen, aber auch wunderbare Lichteffekte als Licht-Künstlerin auf Veranstaltungen. Auf einem Markt lernt sie René kennen, welcher als ehemaliger Kriegsfotograf eine schwere Last mit sich trägt. Beide sind auf gleicher Wellenlänge und fühlen sich sehr rasch zueinander hingezogen, wenn da nicht die Vergangenheit bei beiden immer wieder dunkle Schatten wirft. Werden sie es schaffen, einen Schritt aus der Dunkelheit zu wagen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen, damit das Glück Einzug halten kann? Ich war von der ersten Seite an begeistert von dieser Geschichte, welche mich nicht nur gefesselt, sondern auch berührt und auch ganz besonders fasziniert hat. Die liebevoll und detailreiche Beschreibung der Lampenkunst, welche ich mir sehr gut vorstellen konnte und auch die sehr schönen Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte haben mir sehr sehr gut gefallen. Die Geschichte fasziniert von der ersten Seite an, als Indi bei dem Großvater vor die Tür gelegt wurde und es völlig normal für die Hausbewohner war, dass man sich gleich rührend gekümmert hat. Aber auch als der Großvater verstarb und Indi alleine war, waren sie da, um ihr Halt zu geben. Die Autorin hat sehr gefühlvoll beschrieben, wie tief der Schmerz und wie groß der Verlust des Großvaters Indi getroffen hat und wie schwer es ihr fiel Veränderungen zu treffen. Aber auch der Kontakt zu Rene wurde sehr schön beschrieben. Für mich ist das Buch mein absolutes Lese-Highlight in diesem Jahr aus diesem Genre, weil es mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern auch sehr berührt, fasziniert und nachdenklich gestimmt hat. Abgesehen davon sind bei diesem Buch die Emotionen Achterbahn gefahren. Ein wirklich sehr sehr schönes Buch, was man unbedingt lesen sollte und eine Autorin, welche man sich merken muss. Ich vergebe für das Gesamtpaket (Buchinhalt sowie das sehr gut gewählte und wunderschön gestaltete Cover) volle 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wundervolles Buch mit viel Tiefgang

    Ich durfte das tolle Buch im Zuge einer Leserunde lesen - vielen lieben Dank dass ich dabei sein durfte! Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm gehalten, so hatte ich keinerlei Probleme in das Buch ein zu steigen. Ich war schon bei den ersten Seiten des Buches absolut gefesselt von dem herrlichen Erzählstil, wie bildlich alles dargestellt wurde, mit so viel poetischen stellen und Zitaten - das hat mich gleich zu aller Anfang verzaubert - und es bliebt so! Die Charaktere wurden alle samt sehr gut und plastisch beschrieben, zur Hauptprotagonistin konnte ich eine gute Verbindung aufbauen und war ihr durchweg durch das gesamte Buch sehr verbunden. Ich habe mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut und mit ihr gebangt. Wer hier jetzt aber eine kitschige Schnulze erwartet, liegt nicht ganz richtig. Trotz des absoluten Wohlfühlcharkters des Buches werden hier wirklich ernste Themen behandelt wie Krieg, Traumata, Kindeserziehung (Trennung) Geldprobleme und viele weitere Themen die alle samt Aktuell sind und gut dargestellt wurden - ich finde es wirklich klasse dass man diesem Buch dadurch eine solche wichtige Tiefe verliehen hat! Ich war sehr gefesselt von diesem Buch dass es mir unglaublich schwer fiel das Buch weg zu legen. Der Handlungsstrang des Buches war für mich absolut logisch und nachvollziehbar es gab viele tolle und spannende Momente die ich alle samt sehr genossen habe Dieses Buch reiht sich daher in die Jahres-Highlight-Bücher ein! Ich bin unglaublich Dankbar dass ich dieses tolle Buch lesen durfte - vielen lieben Dank! Ich möchte für die Zukunft unbedingt gerne mehr von der Autorin lesen! Daher gibt es für dieses wundervolle Buch eine absolut klare von herzen kommende Leseempfehlung!!!

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    unglaublich sensibel

    Unglaublich sensibel Ja, es sind viele Zufälle, die die beiden Künstler Indie und Rene zusammenführen und immer wieder einander näher bringen, aber die realistische Beschreibung ihrer Biographien hält die Geschichte weit von jeglichem Kitsch fern. Trotzdem ist sie unglaublich schön erzählt. Durch die Lichtkunst Indies entstehen immer wieder ganz zauberhaft beschriebene Momente, sei es ein großes Hochzeitsfest oder der kurze Moment beim Zubettbringen eines Kindes. Diese zart modulierten Momente ziehen sich durch das ganze Buch hindurch. Mit großer Detailkunst wird uns die liebenswerte Hausgemeinschaft vorgestellt, die ganz wesentlich zu Indies und Renes Glück hinzugehört. In aller ehrlichen Dramatik wird uns das Zerstörerische Element des Krieges vor Augen geführt. Da es der Autorin aber gelang, immer wieder Hoffnungslichter einzubauen, bleibt es nicht bei diesem Schrecken stehen. Daneben stehen immer wieder sehr zärtliche Momente des Aufeinander Acht Gebens und der Rücksicht. Ganz sachte Vorsicht bestimmt die Begegnung der beiden und ihre Bewegung aufeinander zu. Ein wunderschönes Buch, das nichts beschönigt und doch den Blick auf das Licht lenkt.

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