Produktbild: Das Licht im Rücken

Das Licht im Rücken Historischer Roman über die Familie hinter der revolutionären Leica-Kamera

114

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4794

Erscheinungsdatum

16.05.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

6009 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644010307

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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4794

Erscheinungsdatum

16.05.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

6009 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644010307

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  • sonjaliest

    aus Hannover

    5/5

    18.06.2023

    eBook (ePUB 3)

    „Bitte recht freundlich.“ Ein…

    „Bitte recht freundlich.“ Ein Satz den wir schon oft gehört haben. Doch wie werden aus Momenten Erinnerungen und Wahrheiten auf Fotopapier? In diesem historischen Roman erfahren wir mehr… Oskar Barnack revolutioniert 1914 mit seiner Erfindung die Fotografie. Statt mit schwerem Gepäck (unhandlichem Kasten, Glasplatten und Co.) auf Foto-Safari zu gehen, hat er fortan einen kleinen Apparat dabei, der in die Jackentasche passt. Ernst Leitz, Sohn des Werkgründers der optischen Werke in Wetzlar, sieht trotz der wirtschaftlichen Lage des Landes das Potential und riskiert die Produktion. Tochter Elsie hat die Fähigkeiten die Firma weiter voran zu bringen, doch sie ist eine Frau und ihre Brüder werden vorgezogen. Doch sie ist es, die den Nazis die Stirn bietet und gerät in die Fänge der Gestapo. Auch die Geschwister Dana und Milan sind dem Nazi-Regime ausgeliefert. Ihr Vater ist Jude und das „Haus der Präsente“ steht vor dem aus. Denn wer will schon bei einem Juden kaufen? Meisterlich verbindet die Autorin die Geschichte Deutschlands mit den realen Personen der Zeitgeschichte, Ihren erschaffenen fiktiven Charakteren und der Entwicklung der berühmten Kamera. Durch ihren lockeren Schreibstil ist man von Anfang an gefesselt an das Voranschreiten der Geschichte. Die einzelnen Abschnitte enthalten auch Bilder der einzelnen Leica-Modelle oder Schnappschüsse mit der Leica. Sehr wissenswert. Die Bedeutung eines Fotos zu einer Zeit, in der es kaum andere Medien gab, ist weitreichend und kann vielfältig genutzt werden. Dies wird auch Ernst Leitz klar, als er über die Produktion der Leica berät. Ein schwarzweißes Sammelsurium an Fotos ermöglicht den Besuch der ganzen Welt – egal ob Fotograf oder Amateur den Auslöser drücken. Momente werden sichtbar, unerheblich ob die Motive im Vorder- oder Hintergrund sind. Momente, die Jahrzehnte später noch Geschichte schreiben. Eine Geschichte, die auch nicht vergessen werden sollte und die leider auch heute noch Bedeutung hat. Ich konnte das Buch ab dem Moment, wo die erste Bedrohung durch die Nazis auf die Protagonisten trifft, nicht mehr aus der Hand legen. Dabei ist es unerheblich, ob es Elsie, Dana, Milan oder die übrigen Figuren waren. Sie alle fügen ein Puzzelteilchen zur Geschichte bei. 496 Seiten, die tatsächlich im Fluge vergingen. Im Nachwort findet sich ein Personenverzeichnis über die realen und fiktiven Charaktere und man ist erstaunt über das stimmige Zusammenspiel. Ich vergebe daher volle Punktzahl. Außerhalb der Wertung empfehle ich jedem, eine Lesung zu diesem Buch zu besuchen. Die Autorin berichtet begeistert und überzeugend von ihrer Recherche und trägt die Passagen aus ihrem Buch lebhaft vor. Da wünscht man sich fast, dass sie selbst das Hörbuch eingelesen hätte. Wer noch mehr erfahren möchte, der findet in einem separaten Blogbeitrag ein Interview, dass ich mit der Autorin führen durfte.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    19.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein tolles Buch

    "Das Licht im Rücken" Bei diesem Buch handelt es sich um einen historischen Roman, der das Leben der Familie Leitz beschreibt. Es geht hauptsächlich um die Entwicklung und Produktion der Fotokamera Leica. Im Jahr 1914 gelingt es in Wetzlar bei den Optischen Werken dem Mitarbeiter Oskar Barnack durch viel Tüftelei der Durchbruch. Der Feinmechaniker hat einen handlichen Apparat entwickelt, der in jede Jackentasche passt und gute Fotos macht. Der Firmenbesitzer Ernst Leitz treibt die Produktion der bis dahin auf Mikroskope spezialisierten Firma an, denn er erkennt das Potential dass die Kamera mit sich bringt. Dann kommt der Krieg und es droht die Enteignung der Leitz-Werke. Unterstützung erhält der Firmenbesitzer hauptsächlich durch seine Tochter Elsie, die dem Unrechtssystem die Stirn bietet. Im Haus der Familie Leitz gibt es neben Elsie noch drei Söhne. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und konnte dadurch einen interessanten Einblick in das Leben der Firma Leitz und die Entwicklung der Kamera bekommen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

  • Rebecca Q.

    5/5

    15.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein bleibendes Bild

    Mit "Das Licht im Rücken" ist Sandra Lüpkes nach "Die Schule am Meer" wieder ein mitreißender und authentischer Roman gelungen. Durch den flüssigen Schreibstil zieht die Autorin den Leser sofort in den Bann. Die historischen Gegebenheiten des Romans sind detailgenau und umfassend recherchiert, welches man beim Lesen förmlich spüren kann. Der Roman ist im hessischen Wetzlar und zeitlich vor dem ersten bis nach dem zweiten Weltkrieg angesiedelt. Die Geschichte ist auf zwei Erzählstränge aufgeteilt, in die man sich als Leser sofort gut zurecht findet. Zudem werden technische Eigenschaften zur Fotografie und zur Leica mit eingeflochten, jedoch sind diese nicht überdosiert, sodass es Nicht-Fotografie-Experten abschrecken könnte. Vor allen Dingen mit Elsie hat die Autorin einen starken Charakter entwickelt, die entschlossen für ihre Ziele kämpft. Alles in allem ein schöner und gut recherchierter Roman, der aufgrund der zu Grunde gelegten Tatsachen auch ein bißchen Geschichte bewahrt. Eine klare Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Hattingen

    5/5

    07.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch

    Wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen, fällt gleich die Sprache auf. Aus heutiger Sicht ein wenig hölzern und umständlich, aber genauso, wie damals, vor etwa hundert Jahren, geschrieben wurde. Tatsächlich habe ich alte Bücher aus der damaligen Zeit im Bücherschrank meiner Großeltern gefunden und gelesen. erst einmal braucht es etwas Zeit, sich darauf einzulassen, aber dann nimmt es einen gefangen. Immerhin musste ich mich hier nicht wieder in die alte deutsche Druckschrift einlesen. Durch diesen Stil gewinnt das Buch ganz viel Authentizität und dadurch fällt es leichter, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen. Inhaltlich geht es um die Familie Leitz und deren Umfeld. Anders als heute braucht es eine Zeit, eine Neuerung wie in diesem Fall die "Leica" auf den Markt zu werfen. Jahrelang hat es gedauert, bis man bereit war, so große Investitionen in ein neues Produkt zu investieren, musste doch immer das Risiko bedacht werden und die Folgen, die eine falsche Entscheidung für alle Mitarbeiter haben würde. Parallel dazu erfährt man einiges über die Zeit und die politische Entwicklung in einer vergleichsweise kleinen Stadt. Lange Zeit sind Freundschaften wichtiger als das "braune" Gedankengut, aber irgendwann kippt auch dort die Stimmung. Nicht alle lassen sich überzeugen, manche geben aus Angst nach. Wieder mal ein toller Roman, der diese entscheidende Zeit der deutschen Geschichte aus der Sicht der Menschen beleuchtet. Aus meiner Sicht sehr zu empfehlen!

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    25.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Interessant

    Meine Meinung: Ich finde es immer wieder sehr interessant, wenn ich durch einen Roman besondere Begebenheiten erfahre. Ich befinde mich im einem Alter, in dem ich sehr viele unterschiedliche Fotoapparate kennen gelernt habe. Zugegeben, eine Leica habe ich nie besessen, aber die technische Entwicklung ist schon enorm. Deshalb fand ich es wirklich sehr interessant etwas über die „Revolution der Fotografie“ zu lesen. Die Geschichte in diesem Buch beginnt im Jahr 1914 in Wetzlar. Dort hat der Feinmechaniker Oskar Barnack das erste Foto mit einer Leica aufgenommen. Er war es leid, immer einen klobigen Apparat mit sich herum zu schleppen. Alle waren von dem Bild begeistert und es versteht sich, dass sich künftig für Fotografen vieles verändern und vor allem erleichtern würde. Aber es sollte noch einige Zeit dauern, bis die Leica auf den Markt gebracht wurde. Denn in der Firma Leitz wurden hauptsächlich Mikroskope hergestellt. Ich lernte somit die Familie Leitz kennen, mit all ihren familiären und alltäglichen Problemen, denn wir wissen alle, dass schwere Zeiten bevorstanden. Deshalb gab es in dieser Geschichte auch die fiktive jüdische Familie Gabriel. Es sind Geschäftsfreunde der Familie Leitz und sie erleben stellvertretend alle Repressalien, unter denen die Juden damals leiden mussten. Im wahren Leben hat Ernst Leitz vielen jüdischen Mitarbeitern die Flucht aus Deutschland ermöglicht und sie reichlich unterstützt, was natürlich nicht gern gesehen wurde. Ich möchte hier jetzt allerdings nicht alle Begebenheiten der damaligen Zeit aufzählen, sondern darauf hinweisen, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und mir viel Wissenswertes vermitteln konnte. Sehr gut haben mir die Bilder der unterschiedlichen Leica- Modelle gefallen und auch die Fotos im Anhang. Es spiegelt ja vieles aus der damaligen Zeit wieder. Fazit: Wer interessiert an der Lebensgeschichte der Familie Leitz ist (wobei ich Elsie hervorheben möchte) und über die Entwicklung der Leica mehr erfahren will, sollte dieses Buch lesen.

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