Produktbild: Ausgebrannt

Ausgebrannt Thriller

10

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42336

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/4,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

3. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19199-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42336

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/4,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

3. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19199-4

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Ende des Erdölzeitalters

    Wie wird die Welt reagieren, wenn die Erdölreserven zur Neige gehen? Diese Frage greift Andreas Eschbach in seinem Thriller "Ausgebrannt" auf. Der Roman gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil entwickelt Eschbach die Charaktere der wichtigsten Romanfiguren und zeichnet durch Retrospektiven deren Lebenswege nach. Im zweiten Teil geht es um das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben nach dem Zusammenbruch der Wirtschaft und um Alternativen für die Energieversorgung. Die Handlungsorte liegen in den USA, in Deutschland und in Saudi-Arabien. Eschbach beleuchtet ein weit verzweigtes Beziehungsgeflecht. Die Hauptrolle spielt der ehrgeizige und zielstrebige junge Wirtschaftswissenschaftler Markus Westermann, der zusammen mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen europäischen Ländern nach New York fliegt, um bei einer Softwarefirma einen zeitlich befristeten Auftrag zu erledigen. Eschbach erzählt parallel mehrere Handlungsabläufe, zwischen denen es Verbindungen gibt. Unter anderem geht es um eine Erfindung, die der Vater von Markus einst gemacht hat. Musste er dafür sterben? Markus versucht, die Umstände des Todes zu klären und das Rätsel um die Erfindung zu lösen. Taggard, Mitarbeiter des CIA, beobachtet das Treiben von Westermann und seinem Partner. Seine Motive sind vielschichtig und bleiben nebulös. Die Ölgeschäfte und den Expansionstrieb der Macht beschreibt Eschbach glaubwürdig. Wer große Geschäfte machen will, darf keine Hemmungen haben. Es ist faszinierend anzusehen, wie die Gier nach Geld und Macht Menschen verändern kann. Aber es geht nicht nur um windige internationale Geschäfte. Eschbach beleuchtet auch die Auswirkungen der Ölkrise auf Menschen, die auf dem Land leben. Auf einmal wird es wichtig zu wissen, wie man Gemüse anbaut. Der Roman ist angereichert mit Fachwissen aus der Ölindustrie. Die Leser erfahren einiges über die Entstehung und Verteilung der Ölvorkommen der Erde, über Methoden der Förderung und über die wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeiten der Ölwirtschaft. Die politische Situation von Saudi-Arabien wird ausführlich erläutert. Ein flüssiger Schreibstil und eine verständliche Sprache sorgen dafür, dass der rote Faden erkennbar bleibt. Für gelungen halte ich, wie Eschbach die Auswirkungen der Krise aus verschiedenen Perspektiven darstellt. Neben globalen Szenarien betrachtet er auch Einzelschicksale. Die Entwicklung der Charaktere wirkt glaubwürdig. Eschbach bringt zahlreiche Facetten menschlichen Verhaltens ins Spiel. Da fossile Energieträger nur in begrenztem Umfang vorhanden sind, ist eine Ölkrise im realen Leben nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich. Der Roman wirkt erschreckend real.

  • Mr. Schorle

    aus Viersen

    5/5

    06.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend: Auch wenn die…

    Sehr spannend: Auch wenn die Handlung in mehreren Zeitebenen erzählt wird (und zudem auch mehrere Charaktere beleuchtet neben dem eigentlichen Protagonisten) und den einen oder anderen Schlenker nimmt, bleibt die Geschichte übersichtlich - und vor allem möchte man jederzeit wissen, wie es denn nun weitergeht. Für mich ein absoluter Page-Turner!

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Erschreckend aktuell

    Es ist erschreckend, wie manche Konflikte und Prognosen in diesem Roman auf die letzten Monate passen. Eine klare Empfehlung. die Handlungsstränge laufen nachvollziehbar nebeneinander her. Spannender, dystopischer Roman, Empfehlung,

  • Himbeere liest

    aus Edewechterdamm

    4/5

    29.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Denkansätze

    Kein Buch für zwischendurch. „Ausgebrannt“ fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Auch wenn es zwischendurch Längen gibt, bringt doch jede Seite die Story weiter voran. Noch nie habe ich mich so intensiv mit Erdöl auseinandergesetzt und die vielen verschiedenen Denkansätze machen wirklich Spaß zu verfolgen. Das am Ende alles zusammenkommt, die einzelnen Erzählstränge zusammenfließen und die Geschichte mehr als nur ein AHA Erlebnis beinhaltet rundet alles ab.

  • Bewertung

    3/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes und hochaktuelles Thema - leider nur oberflächlich erzählt

    Obwohl dieser Roman vor fast 20 Jahren erschienen ist, weist er bemerkenswerte Parallelen zu unserer gegenwärtigen politischen Situation in Westeuropa auf: russische Gaslieferungen werden unter zweifelhaften Begründungen unterbrochen, es gibt eine Debatte über die verstärkte Nutzung der Kernenergie, und Ölfirmen erhöhen bereits ihre Verkaufspreise, obwohl sie das entsprechende Rohöl noch vor dem großen Preisschock günstig eingekauft haben. Man erhält auch interessante Einblicke sowohl in die Geologie und Ökonomie der weltweiten Erdölförderung als auch in die Geschichte des Königreichs Saudi-Arabien und dessen politische Beziehungen zu den USA. Bei der Darstellung des wesentlichen Handlungsstrangs - die Auswirkungen der Überschreitung des Ölfördermaximums - enttäuscht der Roman jedoch. Der sehr gute Roman "Blackout" von Marc Elsberg beginnt mit dem flächendeckenden Stromausfall und schildert dann sehr ausführlich dessen Auswirkungen anhand einzelner Figuren, sodass man beim Lesen immer wieder überrascht davon ist, wie viele Prozesse und Dienstleistungen letzten Endes von elektrischem Strom abhängig sind - auch solche, an die man zunächst gar nicht gedacht hatte. Im Roman von Andreas Eschbach hingegen beschränkt sich der Autor nahezu ausschließlich auf die offensichtlichste Folge der sich verschärfenden Ölknappheit: steigende Benzinpreise. Die Tatsache, dass Erdöl sowohl bei der Produktion von Düngemitteln (und damit für die Ernährung der Weltbevölkerung), als Rohstoff für viele Alltags- und Spezialchemikalien und nicht zuletzt bei der Herstellung von Medikamenten eine wesentliche Rolle spielt, wird allenfalls angedeutet. Das Gleiche gilt für die Beschreibung der (global-)politischen Auswirkungen der zunehmenden Ölknappheit, sodass der Leser zwar merkt, dass Erdöl irgendwie wichtig ist, sich die Erkenntnis, wie umfassend systemrelevant Erdöl für unsere Weltwirtschaft und Weltgesellschaft ist, jedoch nicht vermittelt. Zudem tritt die Erschöpfung des weltweit größten Ölfeldes und die dadurch ausgelöste Überschreitung des Ölfördermaximums erst nach der Hälfte der Handlung, also zu Beginn des zweiten Teils auf. Im ersten Teil wird stattdessen sehr viel Zeit darauf verwendet, diverse Nebenfiguren mitsamt ihrer Lebensgeschichte einzuführen, die dann im weiteren Verlauf der Handlung entweder gänzlich verschwinden oder allenfalls als Erklärer oder Stichwortgeber dienen. Wir erfahren sogar manches über das Sexleben des Protagonisten, was zur restlichen Handlung schlichtweg nichts beiträgt. Auch der zweite Teil verliert sich mitunter in überflüssigen Handlungssträngen, die zwar spannend zu lesen sind, aber mit dem eigentlichen Problem - der Ölknappheit - wenig zu tun haben. Die Bewältigung der Ölknappheit verkommt letzten Endes zur Nebensache. Die scheinbare Lösung des Problems fällt am Ende des Romans mehr oder weniger vom Himmel. Sie klingt technisch durchaus interessant, wird aber kaum erklärt – was schade ist, angesichts dessen, dass Andreas Eschbach in anderen Romanen gezeigt hat, dass er detailliert und dennoch verständlich über Technologien schreiben kann. Auch ist es ein wenig unplausibel, dass ausgerechnet der Protagonist als einziger Mensch auf der Welt diese Lösung entwickeln konnte. Diese Lösung wird dann innerhalb von wenigen Seiten, quasi im Vorbeigehen, global eingeführt – und dann endet die Handlung abrupt. Schlussendlich ist dieser Roman ein mittelmäßig spannender Thriller, der das Thema des knapper werdenden Erdöls eher als Kulisse für seine eigentliche Handlung verwendet, die man genauso gut ohne jeglichen Bezug zum Erdöl hätte erzählen können. Wer also einen Roman erwartet, der sich tiefergehend und umfassend mit den Folgen der Überschreitung des Ölfördermaximums und möglichen Lösungen befasst, wird von „Ausgebrannt“ leider enttäuscht werden.

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