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Und wenn wir wieder tanzen Ein historischer Hamburg-Roman

12

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,3 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00651-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Gut recherchiert und eindringlich erzählt. ("Freundin")
Frauenpower vom Allerfeinsten! ("Laura")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/3,3 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00651-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    2/5

    09.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Konnte mich nicht überzeugen

    Dieses Buch ist ein historischer Roman, der 1962 beginnt, mit der großen Sturmflut in Hamburg. Eine der Protagonistinnen, Marie, verliert dabei alles, was sie hatte und kommt danach bei der älteren Dame Effi unter, die auch in der Flut etwas verloren hat. Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei mir die in der Vergangenheit deutlich besser gefällt. Leider finde ich gerade Maries Charakter (und ihre Geschichte) unglaublich langweilig und oberflächlich. Und auch Effi bleibt für mein Empfinden sehr blass. Es fiel mir schwer, ihnen konzentriert zu folgen, weil für mein Empfinden einfach keine Spannung aufkam. In der anderen Zeitebene werden einfache spannendere Themen aufgegriffen und auch ein guter Einblick in die damalige Gesellschaft gegeben. Allerdings konnte das das Buch auch nicht retten - im Endeffekt habe ich es schon nach dem Lesen direkt wieder vergessen. Schade.

  • Eva_G

    5/5

    17.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Frauen, zwei Schicksale

    Hamburg, 19. Februar 1962: Marie Hansen hat eine Arbeitsstelle als Zimmermädchen im Hotel Atlantic und lebt in einer Kleingartensiedlung in der Nähe von Wilhelmsburg. Dort ist sie glücklich mit dem wenigen, das sie besitzt und versteht sich sehr gut mit ihren Nachbarn. Als sie in dieser Nacht von einem lauten Rauschen erwacht, weiß sie erst nicht, was los ist, bis sie das Wasser auf dem Boden ihres kleinen Häuschens bemerkt. Schnell eilt sie nach draußen und erblickt das viele Wasser um sich herum. Um möglichst viele Menschen aufzuwecken und zu retten, rennt sie von Hütte zu Hütte, doch dann bricht der Deich und Marie wird einfach davongeschwemmt. Sie entgeht dem Tod nur knapp, weil ein alter Mann sie aus dem Wasser rettet und mit in einen Dachboden schleppt. Nach einigen Tagen in einer Notunterkunft, bekommt sie die Mitteilung, dass eine Dame in der Schmuckstraße, nahe der Reeperbahn, sie aufnimmt und ihr Obdach gewährt bis sie wieder eine eigene Wohnung gefunden hat, dass diese ältere Dame etwas schwierig ist, bemerkt Marie schnell... Provinz Schleswig-Holstein, 19. Mai 1910: Frieda bekommt in dieser unheilvollen Nacht endlich ihr erstes Kind. Alle Menschen haben Angst, denn es wurde der Einschlag eines Kometen auf die Erde vorhergesagt, aber Frieda ist eins mit ihrer kleinen Tochter, die sie nach dem Kometen Helly benannt hat. Nur vor ihrem Mann hat sie große Angst, denn dieser wartet auf den Nachfolger für das große Gut, den sie ihm nun nicht schenken konnte. So führt sie ab jetzt ein Leben in Angst vor ihrem Mann, der unberechenbar ist... Kerstin Sgonina hat die Schicksale der beiden Frauen auf eine wunderbare Art und Weise miteinander verknüpft. Durch die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen wird die Handlung sehr viel fesselnder und interessanter. Frieda und Marie bilden durch ihren Altersunterschied und ihre unterschiedlichen Vergangenheiten fasznierende Freundinnen, die sich perfekt ergänzen. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich habe ihn durch die flüssige und gut zu lesende Sprache der Autorin sehr schnell beendet. Da ich bisher noch nichts über diese verheerende Flutkatastrophe gelesen habe, hat mich das Thema umso mehr interessiert und auch das Danzhus und die Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht. Daher war der Roman perfekt und ich kann ihn nur weiterempfehlen!

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    06.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Danzhus

    1962 Marie Hansen arbeitet als Zimmermädchen im Hotel Atlantic und wohnt in einer Kleingartensiedlung in Hamburg-Wilhelmsburg. Hier kennt man sich und lebt in einer tollen Gemeinschaft. Als die Sturmflut über Hamburg hereinbricht, werden die Bewohner getrennt und verlieren ihr Hab und Gut. Marie kommt bei Effie von Tieck in der Nähe der Reeperbahn unter. 1910 in Holstein, Frieda von Tieck flieht mit ihrer kleinen Tochter Holly vor ihrem gewalttätigen Mann nach Hamburg. Das Cover zeigt zwei lebenslustige junge Frauen auf einer Brücke über einen Fleet mit der Hamburger Speicherstadt im Hintergrund. Der Titel ist passen zur Handlung gewählt, denn die Geschichte erzählt von einen Tanzhaus (Danzhus) und ihrer Besitzerinnen. Die Protagonisten werden sehr genau beschrieben und passen zu den entsprechenden geschichtlichen und politischen Zeiten. Die Handlung wird in zwei Erzählstränge geteilt. Der eine Strang beginnt 1910 auf einen Gut in Holstein und der zweite beginnt mit der Sturmflut im Jahr 1962 und den Monaten danach. Die Handlungsorte in Hamburg und im Alten Land werden mit viel Ortskenntnis beschrieben. Eine Geschichte von starken Frauen und ein toller Einblick in Hamburgs Vergangenheit.

  • J. Kaiser

    5/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichte mit ernstem Hintergrund

    Klapptext: Hamburg, 1962: Marie Hansen lebt in der Kleingartensiedlung Zur alten Landesgrenze in Wilhelmsburg. Fazit: Dieses Buch beschreibt eine Tragödie, die sich 1962 in Hamburg zugetragen hat. Eine Flutkatastrophe hat die Teiche bersten lassen und die Kleingartensiedlung wurde am härtesten getroffen. Die dort fanden über 315 Menschen den Tod. Vor diesem Hintergrund spielt diese Geschichte. Marie lebte dort und wurde gerettet. Sie wird bei Effie in St. Pauli einquartiert. Sie besitzt ein Tanzlokal, welches schwer beschädigt wurde. Effie ist eine ruppige alte Dame. Doch Marie merkt schnell, dass da etwas aus der Vergangenheit geschehen sein muss. Sie beschliesst, ihr zu Helfen. Man liest, wie sie beschliesst, dass das Danzhus wieder eine fröhliche Oase werden soll. Beide Frauen vereinen ihre Kräfte und bauen das Lokal neu auf. Dadurch erlangen beide eine neue Freundschaft und was viel wichtiger erscheint neuen Lebensmut. Die Geschichte ist sehr bewegend und vieles wird nach Schluss des Buches in Erinnerung bleiben. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter. Das Lesen lohnt sich sehr.

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    04.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbare Geschichte

    Ich war schon nach der Leseprobe gefesselt von diesem Buch. Dabei ist es nicht spannend wie ein Krimi, aber dafür wunderbar erzählt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei ich knapp 150 Seiten brauchte, um die beiden irgendwie in Verbindung zu bringen. Beide Frauen, um die es hier geht, haben schwere Zeiten hinter sich, haben aber immer den Kopf oben behalten und gekämpft ("trage die Nasenspitze immer bis zur obersten Blüte einer Sonnenblume"). Am Anfang des Buches steht die große Flutkatastrophe von Hamburg 1962, in der die junge Marie nur ihr Leben retten kann und dann bei einer älteren Dame wohnen kann. Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft mit Höhen und Tiefen. Die Rückblicke in die Vergangenheit offenbaren ein schweres Leben von Frieda mit ihrer Tochter Helly, die es nach endlosen Misshandlungen durch ihren Mann ebenfalls nach Hamburg verschlägt. Eigentlich dachte ich immer, Zeitsprünge in Büchern finde ich blöd, aber hier wurden die beiden Ebenen so gekonnt an den richtigen Stellen eingesetzt, dass ich die Geschichte mit großer Freude gelesen habe. Die Charaktere waren so gut beschrieben, dass ich mich beim Lesen gut dort hineinversetzen konnte. Ein sehr flüssiger Schreibstil und die beiden sympathischen Frauen rundeten dann das Buch für mich ab. Auch wenn der Schluss ein wenig schnell und vielleicht auch etwas unglaubwürdig erscheinen mag, mir hat es sehr gut gefallen!

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