Auftakt zu einer spannenden und wendungsreichen Zeitreise-Saga!
Hätte Neven bloß die Einladung ausgeschlagen. Dann könnte er mit seiner Freundin heute ihren Jahrestag feiern. Stattdessen wurde er unverhofft ins Reversum gezogen, ein paralleles Universum, in dem alles rückwärts abläuft. Gefangen im wirren Labyrinth der Zeit muss er feststellen, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen dem Reversum und seiner eigenen Welt besteht. Beide steuern auf eine Katastrophe zu. Wird Neven seine Liebsten retten können? Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
24.11.2025
eBook (ePUB)
!neguezrebü uz nemmokllov…
!neguezrebü uz nemmokllov kreW menies dnu mhi nov hcim ,tffahcseg se tah renbüH okriM dnu netieS 002 rebü ppank ruN Eigentlich freut sich Neven Renner nur auf seine Freundin, der er einen Antrag machen möchte. Doch als sein Freund Ben ihn ins Labor einlädt, wird er prompt in eine Parallelwelt verfrachtet, in der die Zeit rückwärts läuft. Nun setzt Neven alles daran, zurückzufinden und die drohende Katastrophe abzuhalten. "Verrückt, wir jagten uns gegenseitig, und dennoch holte keiner den anderen ein. [...] Derart merkwürdige, paradox erscheinende Phänomene konnten wohl nur in einer Welt zu beobachten sein, in der man sich entgegen der Zeit bewegte." -Neven Eine Parallelwelt, in der die Zeit rückwärts läuft, ansonsten aber fast alles genauso passiert wie in der usprünglichen Welt? Eigentlich ein einfaches Prinzip, über welches bestimmt schon viele Autoren nachgedacht haben, wie sie es schlau und logisch umsetzen können und dieser Autor hat es problemlos geschafft. Als kritische Leserin habe ich natürlich nach Fehlern und Ungereimtheiten geschaut, doch nichts gefunden und ich muss mich hier bei Mirko Hübner für die Knoten im Kopf und den Spaß bedanken. Schon die Kleinigkeiten bei der Gestaltung des Buches heben es von anderen ab, denn da haben wir die gespiegelten Überschriften und die Sanduhr, die falsch herum läuft. Das alte wie das neue Cover gefallen mir auch gut. Mit dem Setting wurde es sich in Deutschland leicht gemacht und der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Man erlebt zusammen mit Neven alles aus nächster Nähe und der Science-Fiction-Aspekt kam mit den Erfindungen von Ben und der futuristischen Technik, wie dem Weltentransporter, sehr gut an. Irgendwie ist es möglich und irgendwie auch nicht und die Idee einer gespiegelten Erde bleibt bis zum Schluss interessant. In der Geschichte vergehen nur wenige Stunden und die kann man in einer Lesesitzung weglesen. Tatsächlich ist in diesem Buch die Story der Schwerpunkt und man spürt, wie viele Gedanken und wie viel Zeit sich damit genommen wurde. Trotzdem sind auch die Charaktere gut geworden und mir gefällt es sehr, wie undurchschaubar die Motive der einzelnen Personen und wie gut durchdacht die Beziehungen und Verstrickungen sind. Neven hat es mir angetan, denn er versucht einfach nur, die Rätsel zu lösen, seine große Liebe zu retten und den Alltag zu genießen. Sein Helfer-Syndrom spielt dabei eine große Rolle und seine Kombinationsgabe ist fabelhaft. Auch sein Freund Ben gehört einfach dazu und ich fand es beeindruckend, dass der Autor uns Leser an der Nase herumführt und wir bis zum Schluss nicht wissen, wie das Buch ausgehen wird. Zugegebenermaßen waren der fragwürdige Humor und die Wortspiele nicht wirklich witzig, aber ziemlich süß und sie geben dem Roman Charme! Die Story wiederum ist das Wunder der Geschichte. Es ist durchgehend fesselnd und mit jedem neuen Mysterium und jeder neuen Antwort steigt der Spannungsbogen und man muss bis zum Ende weiterlesen. Auch der Schluss war einwandfrei und alles hat einen Sinn gemacht, ohne dass es so wirkt, als wäre es an den Haaren herangezogen worden. Dabei ist und bleibt die Geschichte einzigartig und die spannenden Wendungen und vielen Plottwist, vielen herzlichen Dank dafür, machen einfach Spaß zu lesen. Nicht wirklich überraschend kommt irgendwann der typische Villain-Monolog, aber es ist gut verkraftbar. Mehr sage ich zu Story nicht, man muss einfach selbst erleben, wie Neven versucht, in der Parallelwelt und in der echten Welt den Tod vieler Menschen aufzuhalten. Insgesamt war es ein wunderbarer Auftakt in eine Science-Fiction-Trilogie, den man nicht hätte besser machen können!
Wauwuschel
5/5
24.11.2025
eBook (ePUB)
!neguezrebü uz nemmokllov kreW menies dnu mhi nov hcim ,tffahcseg se tah renbüH okriM dnu netieS 002 rebü ppank ruN
Eigentlich freut sich Neven Renner nur auf seine Freundin, der er einen Antrag machen möchte. Doch als sein Freund Ben ihn ins Labor einlädt, wird er prompt in eine Parallelwelt verfrachtet, in der die Zeit rückwärts läuft. Nun setzt Neven alles daran, zurückzufinden und die drohende Katastrophe abzuhalten.
"Verrückt, wir jagten uns gegenseitig, und dennoch holte keiner den anderen ein. [...] Derart merkwürdige, paradox erscheinende Phänomene konnten wohl nur in einer Welt zu beobachten sein, in der man sich entgegen der Zeit bewegte." -Neven
Eine Parallelwelt, in der die Zeit rückwärts läuft, ansonsten aber fast alles genauso passiert wie in der usprünglichen Welt? Eigentlich ein einfaches Prinzip, über welches bestimmt schon viele Autoren nachgedacht haben, wie sie es schlau und logisch umsetzen können und dieser Autor hat es problemlos geschafft. Als kritische Leserin habe ich natürlich nach Fehlern und Ungereimtheiten geschaut, doch nichts gefunden und ich muss mich hier bei Mirko Hübner für die Knoten im Kopf und den Spaß bedanken.
Schon die Kleinigkeiten bei der Gestaltung des Buches heben es von anderen ab, denn da haben wir die gespiegelten Überschriften und die Sanduhr, die falsch herum läuft. Das alte wie das neue Cover gefallen mir auch gut. Mit dem Setting wurde es sich in Deutschland leicht gemacht und der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Man erlebt zusammen mit Neven alles aus nächster Nähe und der Science-Fiction-Aspekt kam mit den Erfindungen von Ben und der futuristischen Technik, wie dem Weltentransporter, sehr gut an. Irgendwie ist es möglich und irgendwie auch nicht und die Idee einer gespiegelten Erde bleibt bis zum Schluss interessant. In der Geschichte vergehen nur wenige Stunden und die kann man in einer Lesesitzung weglesen.
Tatsächlich ist in diesem Buch die Story der Schwerpunkt und man spürt, wie viele Gedanken und wie viel Zeit sich damit genommen wurde. Trotzdem sind auch die Charaktere gut geworden und mir gefällt es sehr, wie undurchschaubar die Motive der einzelnen Personen und wie gut durchdacht die Beziehungen und Verstrickungen sind. Neven hat es mir angetan, denn er versucht einfach nur, die Rätsel zu lösen, seine große Liebe zu retten und den Alltag zu genießen. Sein Helfer-Syndrom spielt dabei eine große Rolle und seine Kombinationsgabe ist fabelhaft. Auch sein Freund Ben gehört einfach dazu und ich fand es beeindruckend, dass der Autor uns Leser an der Nase herumführt und wir bis zum Schluss nicht wissen, wie das Buch ausgehen wird. Zugegebenermaßen waren der fragwürdige Humor und die Wortspiele nicht wirklich witzig, aber ziemlich süß und sie geben dem Roman Charme!
Die Story wiederum ist das Wunder der Geschichte. Es ist durchgehend fesselnd und mit jedem neuen Mysterium und jeder neuen Antwort steigt der Spannungsbogen und man muss bis zum Ende weiterlesen. Auch der Schluss war einwandfrei und alles hat einen Sinn gemacht, ohne dass es so wirkt, als wäre es an den Haaren herangezogen worden. Dabei ist und bleibt die Geschichte einzigartig und die spannenden Wendungen und vielen Plottwist, vielen herzlichen Dank dafür, machen einfach Spaß zu lesen. Nicht wirklich überraschend kommt irgendwann der typische Villain-Monolog, aber es ist gut verkraftbar. Mehr sage ich zu Story nicht, man muss einfach selbst erleben, wie Neven versucht, in der Parallelwelt und in der echten Welt den Tod vieler Menschen aufzuhalten.
Insgesamt war es ein wunderbarer Auftakt in eine Science-Fiction-Trilogie, den man nicht hätte besser machen können!
buecherfratz
aus Oberösterreich
5/5
20.11.2025
eBook (ePUB)
Ein Roman, der die Zeit verdreht und den Kopf gleich mit
INHALT
Der ambitionierte Wissenschaftler Ben Rahimi hat tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, durch die Zeit zu reisen. Als er seinem Freund Neven Renner seinen Erfolg vorführen will, geht etwas schief: Neven wird in ein Paralleluniversum gezogen. Dieses ähnelt seiner eigenen Welt zwar stark, und beide steuern unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu. Neven beschließt, das drohende Unheil zu verhindern – was sich als äußerst schwierig erweist, denn in diesem Universum läuft die Zeit rückwärts …
MEINUNG
Noch nie hat es ein Roman geschafft, mein Gehirn innerhalb von 50 Seiten unlösbar zu verknoten – „Reversum“ gelang dies mühelos. Die rückwärts ablaufenden Geschehnisse verlangen volle Aufmerksamkeit und einiges an „Hirnschmalz“, um die Zusammenhänge zu begreifen. Besonders die Szene mit dem Hasen brachte mich fast an die Grenzen meiner Denkfähigkeit – zum Glück wurde dieses Gedankenspiel später noch aufgelöst. Die Handlung ist insgesamt klug konstruiert, frei von offensichtlichen Logikfehlern, und die überraschenden Wendungen sorgen immer wieder für Staunen.
FAZIT
„Reversum – Rückwärts in der Zeit“ überrascht durch eine komplexe, durchdachte, zugleich nachvollziehbaren Handlung. Die Spannung bleibt bis zuletzt erhalten, und das Ende macht Lust auf mehr. Dennoch lässt sich der Roman auch unabhängig von der Reihe genießen.
Lulia
5/5
17.11.2025
eBook (ePUB)
Gelungener erster Teil der Zeitreise-Saga
Im Mittelpunkt der Handlung steht Neven, der unfreiwillig in ein paralleles Universum („Reverum“) gerät, in dem die Zeit rückwärts verläuft. Dort entdeckt er, dass die Universen auf eine Katastrophe zusteuern, die nur durch riskante Eingriffe in den Lauf der Zeit verhindert werden kann. Die Handlung ist originell, voller Spannung und Wendungen. Trotz der Komplexität ist sie gut umgesetzt und erinnert manchmal an den Film „Tenet“. Erläuternde Elemente innerhalb der Handlung helfen beim Verständnis komplexer Elemente.
Der Hauptprotagonist ist realistisch dargestellt und als Leser erhält man viele Einblicke in sein Innenleben und kann sich dadurch sehr gut in ihn hineinversetzen. Dadurch erhält die Handlung eine ausgewogene emotionale Tiefe. Wer außergewöhnliche und sehr dynamische Sci-Fi-Thriller mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist rasant und unterstützt das Tempo der Handlung sehr gut.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.
Bewertung
5/5
14.11.2025
eBook (ePUB)
Wenn die Zeit zurückfließt – und der Kopf Purzelbäume schlägt
Mirko Hübners „Reversum: Rückwärts durch die Zeit“ ist ein Science-Fiction-Roman, der auf den ersten Blick recht handlich daherkommt – aber inhaltlich ein echtes Gedankenkarussell in Gang setzt. Ich gebe zu: Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Anfangs wirkte alles etwas chaotisch, die Erzählweise ungewohnt, die Idee schwer zu greifen. Doch wer dranbleibt, wird mit einer Geschichte belohnt, die sich immer weiter steigert und schließlich eine faszinierende Sogwirkung entfaltet.
Die Handlung beginnt noch ganz bodenständig: Neven will seiner Freundin Amina einen Heiratsantrag machen, besucht dafür seinen Freund Ben – einen promovierten Kernphysiker mit einer Schwäche für Science-Fiction und Paralleluniversen. In einem alten Fabrikgebäude bei Frankfurt hat Ben ein geheimes Labor eingerichtet, in dem er ein Experiment durchführen will, das den Beweis für ein Paralleluniversum liefern soll. Natürlich geht etwas schief – und plötzlich läuft für Neven die Zeit rückwärts.
Was danach passiert, ist eine Mischung aus Wissenschaft, Philosophie und purer Spannung. Besonders gelungen finde ich das Gesamtkonzept des Buches: Schon das Design spielt mit der Idee der Umkehrung – von den rückwärts geschriebenen Überschriften bis zu den in der Sanduhr enthaltenen Zahlen, die ebenfalls rückwärts gezählt werden. Hübner hat hier nicht einfach eine Zeitreisegeschichte geschrieben, sondern ein komplexes Gedankenexperiment, das mit der Wahrnehmung des Lesers spielt.
Der Roman verlangt Aufmerksamkeit. Es ist kein Buch, das man nebenbei lesen kann – man muss sich wirklich darauf einlassen, um den Faden nicht zu verlieren. Doch genau das macht den Reiz aus: Nach und nach beginnt man, sich in diesem „Rückwärts-Universum“ zurechtzufinden. Und plötzlich ergibt alles Sinn. Besonders spannend ist, wie Hübner die emotionalen Aspekte der Geschichte mit der wissenschaftlichen Idee verknüpft. Neven entdeckt nicht nur neue Seiten der Realität, sondern auch seiner Beziehung zu Amina – und vielleicht sogar zu sich selbst.
Die Sprache ist bildhaft und plastisch, ohne sich in Details zu verlieren. Der Autor lässt genug Raum für die eigene Fantasie, sodass man sich die Welt selbst zusammenbauen kann. Man sieht die Szenen förmlich vor sich, spürt die Verwirrung, das Staunen, den leisen Schrecken, wenn die Zeit plötzlich rückwärts fließt.
Das Ende ist ein klassischer Cliffhanger, der einen ungeduldig auf Band zwei warten lässt. Man legt das Buch nicht einfach weg – man will wissen, wie es weitergeht, was hinter dem Phänomen steckt und ob Neven jemals wieder in seine „richtige“ Zeit zurückfindet.
Alles in allem ist „Reversum: Rückwärts durch die Zeit“ kein einfaches, aber ein lohnendes Buch. Es fordert den Kopf, reizt die Vorstellungskraft und spielt mit der Logik – und genau das macht gute Science-Fiction aus. Nach einem etwas holprigen Start hat mich Hübners Idee komplett gepackt. Wer Spaß an klugen Zeitexperimenten, Paralleluniversen und ein bisschen Gehirnakrobatik hat, wird hier auf seine Kosten kommen.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band – und hoffe, dass die Zeit bis dahin nicht rückwärts vergeht.
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