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Produktbild: Faul!
Band 5

Faul! Vom Nutzen des Nichtstuns

Aus der Reihe Todsünden
2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Abbildungen

5 farbige Abbildungen

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

110

Maße (L/B/H)

18,3/13,3/1,2 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3039-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Abbildungen

5 farbige Abbildungen

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

110

Maße (L/B/H)

18,3/13,3/1,2 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3039-7

Herstelleradresse

Hirzel S. Verlag
Maybachstraße 8
70469 Stuttgart
DE

Email: service@dav-medien.de

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Liebenswerte Todsünde

füchslein aus Donautal am 25.04.2023

Bewertungsnummer: 1929472

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Hirzl-Verlag hat sich der sieben Todsünden angenommen. In diesem Buch von Bernd Imgrund geht es um die fünfte, die Faulheit. Der Autor lässt uns zunächst zurückblicken in der Geschichte der Menschheit. Bei den antiken Griechen galt Arbeit als unfein. Wir erfahren, dass Faulheit = Nichtstun = keine Erbringung produktiver Arbeit auch als Privileg und Grundvoraussetzung der künstlerischen Entfaltung gesehen wurde. "Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten?" scheint eine Grundsatzfrage zu sein ,die auch heute die Gesellschaft spaltet. Jemand, der für seine Ziele hart arbeitet, neidvoll anerkennend "Worcaholic" genannt wird, während der Arbeitslose der Gesellschaft "auf der Tasche" liegt. Wir lesen von Kunst und Künstlern, der Bogen spannt sich von Luther bis zum Punkrock, von den Bettelorden des 13. Jahrhunderts bis zu Salman Rushdie. Und auch das Faultier im zoologischen Sinne hat es in dieses Büchlein geschafft. "Faul" ist eine leicht zu lesende, unterhaltsame Lektüre mit vielen interessanten Fakten. Diese werden gekonnt Aufmerksamkeit heischend formuliert, wie beispielsweise "Faulheit rettet Leben". So überraschend und neu diese These zunächst klingt, fasst sie nur bereits Bekanntes zusammen. Nämlich, dass der Mensch Ruhe, Schlaf und Erholung braucht, um gesund und am Leben zu bleiben. Und so bleibt für mich als Grundaussage des Büchleins, dass Faulsein im Sinne von "nicht produktiv arbeiten" zum Leben dazugehört. Ob dem Autor beim Waldspaziergang eine geniale Idee fürs nächste Kapitel einfällt oder der Fabrikarbeiter auf der Wiese im Freibad seine schmerzenden Muskeln entspannt, Tun und Nichtstun gehören zusammen wie Licht und Schatten, Yin und Yang. Eins ohne das Andere kann es nicht geben und darum sollten wir uns nicht schämen, wenn wir uns "faule" Auszeiten nehmen. Fazit: 4 Sterne und herzlichen Dank für ein paar vergnüglich faule Stunden.

Liebenswerte Todsünde

füchslein aus Donautal am 25.04.2023
Bewertungsnummer: 1929472
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Hirzl-Verlag hat sich der sieben Todsünden angenommen. In diesem Buch von Bernd Imgrund geht es um die fünfte, die Faulheit. Der Autor lässt uns zunächst zurückblicken in der Geschichte der Menschheit. Bei den antiken Griechen galt Arbeit als unfein. Wir erfahren, dass Faulheit = Nichtstun = keine Erbringung produktiver Arbeit auch als Privileg und Grundvoraussetzung der künstlerischen Entfaltung gesehen wurde. "Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten?" scheint eine Grundsatzfrage zu sein ,die auch heute die Gesellschaft spaltet. Jemand, der für seine Ziele hart arbeitet, neidvoll anerkennend "Worcaholic" genannt wird, während der Arbeitslose der Gesellschaft "auf der Tasche" liegt. Wir lesen von Kunst und Künstlern, der Bogen spannt sich von Luther bis zum Punkrock, von den Bettelorden des 13. Jahrhunderts bis zu Salman Rushdie. Und auch das Faultier im zoologischen Sinne hat es in dieses Büchlein geschafft. "Faul" ist eine leicht zu lesende, unterhaltsame Lektüre mit vielen interessanten Fakten. Diese werden gekonnt Aufmerksamkeit heischend formuliert, wie beispielsweise "Faulheit rettet Leben". So überraschend und neu diese These zunächst klingt, fasst sie nur bereits Bekanntes zusammen. Nämlich, dass der Mensch Ruhe, Schlaf und Erholung braucht, um gesund und am Leben zu bleiben. Und so bleibt für mich als Grundaussage des Büchleins, dass Faulsein im Sinne von "nicht produktiv arbeiten" zum Leben dazugehört. Ob dem Autor beim Waldspaziergang eine geniale Idee fürs nächste Kapitel einfällt oder der Fabrikarbeiter auf der Wiese im Freibad seine schmerzenden Muskeln entspannt, Tun und Nichtstun gehören zusammen wie Licht und Schatten, Yin und Yang. Eins ohne das Andere kann es nicht geben und darum sollten wir uns nicht schämen, wenn wir uns "faule" Auszeiten nehmen. Fazit: 4 Sterne und herzlichen Dank für ein paar vergnüglich faule Stunden.

Eine Enttäuschung

Mara aus Hamburg am 23.06.2023

Bewertungsnummer: 1966699

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon auf den ersten 20 Seiten wird mit Zitaten und Fremdworten um sich geworfen, sodass man ständig um Kontext ringend wieder von vorne beginnen muss und mit etwas Pech, einfach nichts verstanden hat. In diesem Sinne hatte sich der Autor beim Schreiben wohl den Titel etwas zu sehr zu Herzen genommen und das Buch nicht für den normalen Leser verfasst.

Eine Enttäuschung

Mara aus Hamburg am 23.06.2023
Bewertungsnummer: 1966699
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon auf den ersten 20 Seiten wird mit Zitaten und Fremdworten um sich geworfen, sodass man ständig um Kontext ringend wieder von vorne beginnen muss und mit etwas Pech, einfach nichts verstanden hat. In diesem Sinne hatte sich der Autor beim Schreiben wohl den Titel etwas zu sehr zu Herzen genommen und das Buch nicht für den normalen Leser verfasst.

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