Produktbild: Hier liegt Bitterkeit begraben

Hier liegt Bitterkeit begraben Über Ressentiments und ihre Heilung | »Das Buch der Stunde.« DIE ZEIT

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,2 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ci-gît l’amer. Guérir du ressentiment

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58795-9

Beschreibung

Rezension

»Fleury ist als Philosophin und Psychoanalytikerin zurückhaltend damit, konkrete Bezüge zur politischen und gesellschaftlichen Realität explizit herzustellen. Der Begriff des Ressentiments ist jedoch so offensichtlich ein Generalschlüssel zu vielen Phänomenen der Gegenwart, dass bei der Lektüre sofort einige Schlösser aufspringen.« ("DIE WELT")
»Besonders toxisch in einem umfassenderen Sinne sind unsere Ressentiments. Da wir diesbezüglich in Blütezeiten leben, in denen sich identitärer Abgrenzungsfuror mit identitätspolitischer Opferkonkurrenz, Hate Speech oder Cancel Culture vermischen, ist das Buch Hier liegt Bitterkeit begraben von Cynthia Fleury das Buch der Stunde.« ("DIE ZEIT")
»... ein lesenswertes Buch über ein gesellschaftliches Phänomen, das so schnell nicht wieder verschwinden dürfte.« ("NZZ am Sonntag")
»Fleury liefert mit ihrer Studie eine aufregende Auseinandersetzung mit einem alt bewährten Trick unserer Psyche, ein Unrecht zwar korrekt wahrzunehmen, aber keine Verantwortung für dessen Überwindung übernehmen zu müssen.« ("WELT AM SONNTAG")
»Dieses Buch ist ein Ereignis. In Frankreich hat es wie ein Meteor eingeschlagen und seine Autorin in den Kreis der führenden Denkerinnen des Landes katapultiert.« ("Falter")
»Eine Erforschung des Ressentiments und der Opferhaltung, von der wir geheilt werden müssen, ein mitreißendes Buch!« ("Radio France")
»Wie kann man den Teufelskreis der Verleugnung und des Ressentiments zwischen Herrschenden und Beherrschten, Schuldigen und Opfern durchbrechen? Angesichts der Exzesse der identitären Bewegungen veröffentlicht die Philosophin Cynthia Fleury ein starkes Buch.« ("Philosophie Magazine")
»Ein hervorragender Essay, der die Wut und die Hassgefühle untersucht, die für unsere Zeit typisch sind.« ("Elle")
»Scharfsinnig und schonungslos zeigt die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury, warum wir so wütend sind.« ("Sounds & Books")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,2 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ci-gît l’amer. Guérir du ressentiment

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58795-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Sehr lohnenswert

Bewertung am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001359

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

Sehr lohnenswert

Bewertung am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001359
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

Oft birgt die Lektüre von…

Kata_____Lović aus Bremen am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2828471

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

Oft birgt die Lektüre von…

Kata_____Lović aus Bremen am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2828471
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oft birgt die Lektüre von Sachbüchern, die nicht für ein Fachpublikum gedacht sind, Enttäuschungen. Sie vereinfachen, behaupten, verkürzen und begründen manchmal zu wenig oder zu unscharf für meinen Geschmack. Ganz anders die Philosophin und Psychoanalytikerin Fleury. Endlich eine Sachbuchautorin, die sich traut, in die komplexen Tiefen eines Phänomens einzutauchen und den Laien-Lesenden damit einiges abzuverlangen. Sie bleibt einladend dabei, den komplexen Theorien und Gedanken zu folgen. Fleury wendet sich mit »Hier liegt Bitterkeit begraben« dem Phänomen der Ressentiments und den Möglichkeiten ihrer Überwindung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu. Dabei geht sie wichtige Figuren der Philosophie und Psychologie ab und nähert sich dem Phänomen der Verbitterung zunächst auf sehr konkreter und -wenn wir es so nennen wollen- individualtherapeutischer Weise. Wie schwer es ist, Bitterkeit loszulassen, schildert sie mit Max Scheler, Montaigne, Nietzsche, Winnicott, Rilke, Adorno, Horkheimer, Deleuze und Anderen, sie untersucht ihre Theorien und Haltungen, befragt sie zu ihrem Beitrag zur Überwindung und Heilung von Ressentiments. Je weiter der Text voranschreitet, desto mehr nähert er sich dem Überindividuellen. Mit der emanzipativ-zugewandten gemeindetherapeutischen Haltung und Arbeitsweise Frantz Fanons, der in Algerien so wichtige interkulturelle, postkoloniale und machtperspektiven integrierende therapeutsche Konzepte entwickelte, zeigt Fleury wie es gehen kann. Fast nebenbei führt die Lektüre von Fleury zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit sich selbst und motiviert ihrer Fassung von Universalismus als offene humanistische Haltung zu folgen. Für Fleury entgeht Universalismus Vereinfachungen und negiert keinesfalls Ungleichheiten, Diskriminierungen und Machtunterschiede. »Hier liegt Bitterkeit begraben« braucht Anstrengung, schlägt eine Brücke für Menschen mit weniger Vorwissen und lohnt sich viel mehr, als vermeintlich einfacher geschriebene Sachbücher. Ich empfehle Zeit und Mühe in diese Lektüre zu stecken, um danach die lebensbejahenden Früchte zu ernten.

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Hier liegt Bitterkeit begraben

von Cynthia Fleury

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  • "Das Bittere

    Was der Mensch des Ressentiments erlebt

    Allgemeine Bitterkeit

    Das Ressentiment bei Individuum und Gesellschaft.

    Das Grollen des Wiederkäuens

    Definition und Äußerungsformen des Ressentiments

    Trägheit des Ressentiments und Ressentiment-Fetisch

    Ressentiment und Egalitarismus.

    Das Ende des Unterscheidungsvermögens

    Die Melancholie im Überfluss

    Was Scheler über Care sagen würde

    Ist das Ressentiment weiblich?

    Das falsche Selbst

    Die Membran

    Die notwendige Konfrontation

    Geschmack an der Bitterkeit

    Melancholische Literatur

    Die Menge der Missratenen

    Die Fähigkeit, zu vergessen

    Auf die Welt hoffen

    Die Tragik des Thiasos

    Die große Gesundheit:

    Das Offene wählen; das Numinose wählen

    Weiterhin über die Welt staunen

    Glück und Ressentiment

    Die Starken gegen die Schwachen verteidigen

    Pathologien des Ressentiments

    Humanismus oder Misanthropie?

    Das Ressentiment mit der Analyse bekämpfen

    Der Zeit wieder einen Wert geben

    In der Gegenübertragung und der analytischen Kur

    Zu den Quellen des Ressentiments, mit Montaigne

    Faschismus

    Zu den psychischen Quellen des kollektiven Ressentiments

    Exil, Faschismus und Ressentiment. Adorno I

    Kapitalismus, Verdinglichung und Ressentiment.

    Adorno II

    Erkenntnis und Ressentiment

    Konstellare Schrift und Stumpfsinn. Adorno III

    Die Unaufrichtigkeit der einen,

    das Bescheidwissen der anderen

    Der Faschismus als emotionale Pest. Wilhelm Reich I

    Der Faschismus und ich. Wilhelm Reich II

    Historische Lektüren und zeitgenössische Psychen

    Das Leben als Erschaffung: Das Offene ist die Rettung

    Die Hydra

    Das Meer

    Eine offene Welt für den Menschen

    Die Deklosion nach Fanon

    Das Universale mit der Gefahr des Unpersönlichen

    Den Kolonisierten behandeln

    Die Dekolonisierung des Seins

    Die Kreativität wiederherstellen

    Die Therapie der Dekolonisierung

    Ein Umweg über Cioran

    Fanon, der Therapeut

    Anerkennung der Singularität

    Individuelle Gesundheit und Demokratie

    Der Angriff auf die Sprache

    Rekurse auf den Hass

    Der mundus inversus:

    Konspirationismus und Ressentiment

    Zur Ich-Erweiterung I

    Was die Trennung bedeutet

    Zur Ich-Erweiterung II :

    Demokratie, ein offenes Wertsystem

    Der Mensch des Untergrunds:

    Dem Abgrund widerstehen"