Produktbild: Eine andere Zeit

Eine andere Zeit Roman | Die berührende Geschichte zweier Schwestern nach der Wende | Die perfekte Urlaubslektüre für den Sommer

16

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Insel

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Wollweiß / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68265-3

Beschreibung

Rezension

»Eine berührende Geschichte über das Weggehen und Wiederkommen.« ("KDFB Engagiert")
»Helga Bürster hat einen geheimnisvollen und spannenden Familienroman geschrieben, der das Leben in dem hintersten Winkel der DDR beschreibt.« ("egotrip")
»Eine andere Zeit ist ein stiller, berührender Roman über Verluste, über das Weggehen und Wiederkommen.« ("NDR")
»Helga Bürsters neuer Roman ... greift aktuelle Themen auf. Letztlich stellt sich jede der starken Frauen in diesem wohltuend unspektakulären Buch die Frage: gehen oder bleiben ?« ("Schwäbische Zeitung")
»Wunderbar sympathisch zeichnet [Bürster] ihre fiktiven Figuren, an wahre Erzählungen der Schauspielerin Simone Winde angelehnt, trifft einen leichten wie tiefgründigen Erzählton, der fesselt und vor allem lässt sie Leerstellen, die die Lesenden selbst füllen können.« ("karinhahnrezensionen.com/lese24")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Insel

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Wollweiß / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68265-3

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    21.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswertes Buch

    Das Buch wurde mir von einer Bekannten aus Bayern empfohlen. Eine Ost- West Geschichte der ganz anderen Art, leise und unaufgeregt. Trotzdem voller Spannung, Freude und Traurigkeit. Ein gutes, lesenswertes Buch in schöner Sprache.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    11.05.2022

    Hörbuch-Download

    Lebenswege

    ".. Helga Bürster erzählt in ihrem neuen Roman von einer, die geblieben ist. Und immer wieder auch von den Nachwirkungen der Wende, vom Verschwinden und vom Bleiben, von Identität und Identitätsverlust..." (Amazon) Treffender kann man dieses Buch nicht charakterisieren! In den 1970er Jahren wachsen in einem abgelegenen Dorf in Vorpommern die Schwestern Enne und Suse auf. Während Enne ein eher wildes Kind ist, das auch viele Dinge (sehr zum Leidwesen der Eltern) hinterfragt, kränkelt Suse. Die elterliche Aufmerksamkeit und Fürsorge bündelt Suse damit auf sich, was das Verhältnis beider Schwestern stark belastet. Als sich beide in den Wendejahren allmählich annähern flüchtet Suse über Ungarn in den Westen und bleibt für immer verschwunden... Jahre später ist Enna immer noch (oder schon wieder) in ihrem Heimatdorf zu Hause. Nachdem im HALB verfallenen Haus gegenüber eine unbekannte Frau eingezogen ist, denkt Enne oft zurück... Und daran das sie endlich Abschied von Suse nehmen müssen. Sehr gekonnt verknüpft Helga Büster geschichtliche Entwicklungen in beiden deutschen Staaten mit Gedanken und Überlegungen der Protagonisten. Für mich war dies eine gelungene Reise in Erinnerungen an meine eigene DDR-Zeit. Aber ich denke, auch Westdeutsche können sich mit den Schilderungen identifizieren. Daneben ist es jedoch die Tiefe des zwischenmenschlichen, das Zusammenleben der unterschiedlichsten Typen und letztendlich auch der Dorfgemeinschaft, die dieses Buch so lesenswert machen. Einziger Wermutstropfen für mich war das Ende, der zu Suse's Verbleib offen bleibt. Ganz besonders hat mich wieder die Sprecherin Anna Thalbach begeistert, die wie immer mit ihrer z. T. Rotzigen Klangfärbung Charakterzüge, Mundarten und Dialekte wunderbar umsetzt. Ein wunderbares Buch das zum Nachdenken anregt und das ich sehr gern weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unaufgeregte Familiengeschichte in Ost und West mit authentischem Heimatgefühl

    Helga Bürster erzählt in ihrem neuen Roman "Eine andere Zeit" die Geschichte dreier Frauen, angefangen noch zu Mauerzeiten bis in die Gegenwart hinein. Im Mittelpunkt stehen Christina, Enne und Suse, wobei Enne und Suse, zwei Schwestern in Vorpommern leben,ihre Cousine Christina mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer grauen trüben Großstadt im Westen des geteilten Deutschlands. Obwohl es etliche Menschen in der DDR in den Westen zieht, treiben Christina genau umgekehrte Gefühle um, sie ist nur wirklich glücklich, wenn die ihren Urlaub bei den Cousinen an der Ostsee verbringen darf. Vermissen tut sie dort nichts, hat alles, was sie braucht und vor allem ihre Ruhe. Auch wenn diese Wünsche und Sehnsüchte für einige nicht nachvollziehbar schienen, konnte ich mich sehr gut in Christina hinein versetzen, da die Autorin die Atmosphäre dermaßen gut skizziert hat, dass alles komplett überzeugend wirkte. Kurz vor der Grenzöffnung macht Suse noch über Ungarn in den Westen rüber, verschwindet wie vom Erdboden verschluckt und stößt damit ihre Familie komplett vor den Kopf. Christina hingegen zieht bald nach dem Mauerfall endlich in den Osten und erfüllt sich so ihren Traum. Wie sich dann alles entwickelt, möchte ich gar nicht verraten, um nichts vorwegzunehmen. Helga Bürster hat mich mit ihrem ruhigen Schreibstil und ihrer sehr guten Recherche absolut überzeugt. Sie vermittelt ein unvergleichliches Bild von Heimat, beweist, dass in der ehemaligen DDR nicht alles nur schlecht war. Mich hat dieses Buch stellenweise sehr bewegt, vor allem aber sehr gut unterhalten, eine Geschichte, die auch ohne wirkliche Spannung zu fesseln versteht. Deshalb eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    24.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Verschwinden und vom Bleiben

    30 Jahre nach der Wende taucht in Kamp, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern, eine mysteriöse Frau auf. Kann es sich um Ennes Schwester Suse handeln, die beim paneuropäischen Picknick an der ungarischen Grenze verschwunden ist? Helga Bürster, Jahrgang 1961, studierte Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Geschichte in Erlangen. Sie veröffentlichte Sachbücher und Regionalkrimis, ihr literarisches Debüt „Luzies Erbe“ erschien 2019. In einem schnörkellosen, dennoch poetischen Stil erzählt Helga Bürster die Geschichte von Enne, Suse und ihrer Cousine Christina. Enne und Suse wachsen in Mecklenburg-Vorpommern auf, während Christina mit ihrer Mutter im Westen wohnt. Sie beginnt im Jahre 1974, erzählt chronologisch, immer wieder unterbrochen von den Ereignissen im Jahre 2019, nachdem die Fremde in Kamp auftaucht. Denn mit eben dieser Frau kommen alle Erinnerungen in Enne hoch, die sich fragt, was gewesen wäre, wenn ihre Schwester Suse sich gemeldet hätte. Helga Bürster beschreibt das ruhige Leben in dem kleinen Dorf authentisch. Über vieles durfte nicht gesprochen werden. Das wird sehr deutlich, als Enne nach einer unüberlegten Aktion in die Fänge der Polizei gerät und ihr Vater ihr etwas aus seinem Leben erzählt, über das er schweigen muss. Aber auch das Leben am Rande einer westdeutschen Großstadt ist nicht immer leicht, besonders für eine alleinerziehende Mutter mit wenig Geld. Christina hat keine Pläne für ihre Zukunft, sie sehnt sich nach Kamp und kann ihren Wunsch nach der Wende erfüllen. Sprachlich und atmosphärisch hat dieser Roman mir sehr gefallen. Vieles bleibt offen, nicht alles ist nachvollziehbar. Deutlich wird, dass eine Entscheidung (oder ein Ereignis, das bleibt ebenfalls offen) nicht nur das Leben eines einzelnen verändert, sondern auch das der ihm Nahestehenden. Das Cover mit dem Pflaumenzweig passt mit dem angenagten Blatt und den drei Früchten sehr gut zum Inhalt. Fazit: ein sehr lesenswerter Roman

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    13.04.2022

    eBook (ePUB)

    Ost und West

    Der Schriftstellerin Helga Bürster ist mit ihrem Roman „Eine andere Zeit“ ein besonderes Stück Zeitgeschichte gelungen. Die Sprecherin Anna Thalbach bringt mit ihrer Stimme und guten Betonungen diese Geschichte zu einem tollen Hörvergnügen. Der Roman ist eine poetisch leicht geschrieben im Osten unserer Republik, in der Zeit vor und nach der Wende. Enne und Susewachsen in einem kleinen Dorf in Vorpommern auf. Es beginnt 1970. In dem Dorf fliehen immer wieder Familien. Es stehen viele Häuser leer. Nach der Wende kommen wieder einige zurück. Suse ist 1989 geflohen. Enne hält im Dorf aus und kümmert sich um die Eltern. Die Autorin schreibt Realitätsbezug, klar und schnörkellos. Das Hörbuch kann ich nur empfehlen.

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