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Geld spielt keine Rolle „Bewundernswert!“ Eva Biringer, Die Welt

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

276 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27589-8

Beschreibung

Rezension

„Ehrlich, selbstironisch und mit ein bisschen Wirtschaftstheorie schildert sie ihre innere Zerrissenheit. Linke leiden mit.“ Zeit Wissen Nr. 3/23
„In „Geld spielt keine Rolle“ erzählt die Zeit-Journalistin von ihrer eigenen Bürgerlichwerdung und darüber, warum sie sich selbst manchmal am liebsten enteignen würde.“ Jennifer Corazza, Kurier, 21.04.23
„Mayr gelingt es, Politisches und Privates leicht lesbar und mit pointiertem Zugang zu verknüpfen.“ Karin Cerny, Profil, 16.04.23
„Bewundernswert ... Dazu, seine eigenen, gar nicht mal so alten Aussagen in Zweifel zu ziehen, braucht es Mut. Bravissimo! ... Das ist die Stärke dieses großartigen Buchs, die Bereitschaft seiner Autorin, auch die unangenehmen Dinge festzuhalten.“ Eva Biringer, Die Welt , 03.04.23
„Mayr hat eine originelle Erzählperspektive für ihr Anliegen gefunden. … Es gelingt ihr, vom Alltag auszugehen und dann auf grundlegende Facetten von Ungleichheit zu sprechen zu kommen. … Ihr ist es wichtig, sich selbst genau dabei zu beobachten, was das Geldhaben mit ihr macht. Das beschreibt sie mit viel Humor und Selbstironie. Viele Leserinnen und Leser dürften sich in ihrem eigenen, widersprüchlichen Umgang mit Geld und Konsum ertappt fühlen.“ Claas Christophersen, NDR Kultur, 20.03.23
„Eine humorvolle und gleichsam nachdenkliche Erkundung unseres Verhältnisses zum Geld“ Marlen Hobrack, Der Freitag, 16.03.23
„Ein entwaffnend offenes Buch über die Zerrissenheit einer Aufsteigerin." Kristina Maroldt, Brigitte, 01.03.23

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2023

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

276 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27589-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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Ich mag den Schreibstil von…

Marcellasbuchbox am 28.04.2023

Bewertungsnummer: 2886483

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag den Schreibstil von Anna Mayr sehr. Etwas flappsig aber auch intellektuell. In ihrem neuen Buch nimmt sie die LeserInnen mit in ihre "neue Welt". Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, konnte sie sich hocharbeiten. Ihr Gehalt ist mittlerweile so hoch, wie sie selbst schreibt, dass ein Einkauf nicht mehr von Durchrechnen und Vergleichen der Preise geprägt ist, sondern alles gekauft wird was gefällt. Dafür verurteilt sich die Autorin aber selbst und liefert auch gleich die Erklärungen dafür. Wie alles zusammenhängt auf dem Markt der Eitelkeiten, wie sich Menschen benehmen lernen die mehr Geld haben und was für Auswirkungen das auf uns alle hat in Bezug auf die Wirtschaft, globalen Handel, aber auch das Miteinander. Menschen die wohlhabend sind können laut Mayrs Beobachtungen auf andere herabblicken und sich alles einverleiben. Beziehungen werden nach Stand eingegangen und Güter nach Geldbeutel erworben. Mich hat berührt als die Autorein erwähnt, dass sie nicht mehr so offt krank ist, seit dem sie sich bessere Medikamente leisten, sich besser ernähren kann und nicht mehr im Kalten an der Bushaltestelle stehen muss. Ihre Erfahrungen will sie mitteilen, bevor die Welt der Privilegierten eingesogen hat. Ich wünsche ihr, dass sie den Spagat hinbekommt und uns weiter an ihren Reflektionen teilhaben lässt, und trotzdem genießt - hey, ich gönne es ihr!

Ich mag den Schreibstil von…

Marcellasbuchbox am 28.04.2023
Bewertungsnummer: 2886483
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag den Schreibstil von Anna Mayr sehr. Etwas flappsig aber auch intellektuell. In ihrem neuen Buch nimmt sie die LeserInnen mit in ihre "neue Welt". Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, konnte sie sich hocharbeiten. Ihr Gehalt ist mittlerweile so hoch, wie sie selbst schreibt, dass ein Einkauf nicht mehr von Durchrechnen und Vergleichen der Preise geprägt ist, sondern alles gekauft wird was gefällt. Dafür verurteilt sich die Autorin aber selbst und liefert auch gleich die Erklärungen dafür. Wie alles zusammenhängt auf dem Markt der Eitelkeiten, wie sich Menschen benehmen lernen die mehr Geld haben und was für Auswirkungen das auf uns alle hat in Bezug auf die Wirtschaft, globalen Handel, aber auch das Miteinander. Menschen die wohlhabend sind können laut Mayrs Beobachtungen auf andere herabblicken und sich alles einverleiben. Beziehungen werden nach Stand eingegangen und Güter nach Geldbeutel erworben. Mich hat berührt als die Autorein erwähnt, dass sie nicht mehr so offt krank ist, seit dem sie sich bessere Medikamente leisten, sich besser ernähren kann und nicht mehr im Kalten an der Bushaltestelle stehen muss. Ihre Erfahrungen will sie mitteilen, bevor die Welt der Privilegierten eingesogen hat. Ich wünsche ihr, dass sie den Spagat hinbekommt und uns weiter an ihren Reflektionen teilhaben lässt, und trotzdem genießt - hey, ich gönne es ihr!

Ein Meinungsbild

Bewertung am 24.09.2023

Bewertungsnummer: 2028877

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Anna Mayr handelt es sich um eine sprachgewandte und intelligente junge Journalistin, die in diesem Buch anhand vieler Alltagsbeispiele, das Verhältnis der Menschen zu Geld beschreibt. Dies ist spannend und auch amüsant zu lesen, weil man sich selbst in vielen Situationen wiedererkennt und es einem die Absurdität von gewissen Systemen vorführt. Was mir jedoch gefehlt hat, ist eine differenziertere Auseinandersetzung mit den Themen Umverteilung, Leistungsgesellschaft, Arbeit und Kapitalismus. Die Meinungen, die die Autorin vertritt, münden oftmals in Behauptungen, die zwar grösstenteils mit Studien im Anhang belegt werden, nur liessen sich mindestens gleich viele Statistiken finden, die das Gegenteil nachweisen. Sie stützt sich zudem oftmals auf ihre eigenen Erfahrungen, die durchaus nachvollziehbar sind, doch einen Blick über den Tellerrand hinaus vermissen lassen. Sie selbst ist in armen Verhältnissen aufgewachsen und weiss dadurch genau, wovon sie spricht, wenn es um Geldknappheit geht. Mittlerweile ist A.M. eine erfolgreiche Berufsfrau, die einen sozialen Aufstieg bereits hinter sich hat. Eigentlich ist sie das beste Beispiel dafür, wohin soziale Mobilität führt und wie wichtig die Durchlässigkeit von Strukturen und gute Bildungschancen sind. Mit ihrer eigenen Lebensweise widerspricht sie jedoch den argumentativ behaupteten Standpunkten, so dass ein Eindruck von kognitiver Dissonanz entsteht. Dadurch werden kategorische Urteile unglaubwürdig und hehre Ideale verkommen ganz einfach zur Scheinmoral. Viele Ansätze sind gut nachvollziehbar, doch bleiben sie oberflächlich, wenn die Gegenargumente nicht mit in die Auseinandersetzung einbezogen werden. Man kann zu jedem Thema verschiedene Meinungen vertreten. Das Kapitel mit den Weihnachtsbäumen hat mir gut gefallen, da es den Kreislauf der Natur fachkundig beschreibt. Solche gesamtheitlichen Zusammenhänge hätte ich mir mehr gewünscht und die Autorin beweist, dass sie sich mit vielen Themen intensiv auseinandersetzt und wichtige Denkanstösse geben kann. Ich habe das Buch mit Interesse gelesen, denn es öffnete mir den Blick für Dinge, die nicht überall gleichermassen offensichtlich sind.

Ein Meinungsbild

Bewertung am 24.09.2023
Bewertungsnummer: 2028877
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Anna Mayr handelt es sich um eine sprachgewandte und intelligente junge Journalistin, die in diesem Buch anhand vieler Alltagsbeispiele, das Verhältnis der Menschen zu Geld beschreibt. Dies ist spannend und auch amüsant zu lesen, weil man sich selbst in vielen Situationen wiedererkennt und es einem die Absurdität von gewissen Systemen vorführt. Was mir jedoch gefehlt hat, ist eine differenziertere Auseinandersetzung mit den Themen Umverteilung, Leistungsgesellschaft, Arbeit und Kapitalismus. Die Meinungen, die die Autorin vertritt, münden oftmals in Behauptungen, die zwar grösstenteils mit Studien im Anhang belegt werden, nur liessen sich mindestens gleich viele Statistiken finden, die das Gegenteil nachweisen. Sie stützt sich zudem oftmals auf ihre eigenen Erfahrungen, die durchaus nachvollziehbar sind, doch einen Blick über den Tellerrand hinaus vermissen lassen. Sie selbst ist in armen Verhältnissen aufgewachsen und weiss dadurch genau, wovon sie spricht, wenn es um Geldknappheit geht. Mittlerweile ist A.M. eine erfolgreiche Berufsfrau, die einen sozialen Aufstieg bereits hinter sich hat. Eigentlich ist sie das beste Beispiel dafür, wohin soziale Mobilität führt und wie wichtig die Durchlässigkeit von Strukturen und gute Bildungschancen sind. Mit ihrer eigenen Lebensweise widerspricht sie jedoch den argumentativ behaupteten Standpunkten, so dass ein Eindruck von kognitiver Dissonanz entsteht. Dadurch werden kategorische Urteile unglaubwürdig und hehre Ideale verkommen ganz einfach zur Scheinmoral. Viele Ansätze sind gut nachvollziehbar, doch bleiben sie oberflächlich, wenn die Gegenargumente nicht mit in die Auseinandersetzung einbezogen werden. Man kann zu jedem Thema verschiedene Meinungen vertreten. Das Kapitel mit den Weihnachtsbäumen hat mir gut gefallen, da es den Kreislauf der Natur fachkundig beschreibt. Solche gesamtheitlichen Zusammenhänge hätte ich mir mehr gewünscht und die Autorin beweist, dass sie sich mit vielen Themen intensiv auseinandersetzt und wichtige Denkanstösse geben kann. Ich habe das Buch mit Interesse gelesen, denn es öffnete mir den Blick für Dinge, die nicht überall gleichermassen offensichtlich sind.

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Geld spielt keine Rolle

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