Helen und Lucas - Besiegt ihre Liebe den Fluch der Götter?
Glaubst du an die Macht des Schicksals? Und ist Liebe Schicksal - oder ein Fluch? Helens Drama in der Parallelwelt der Götter spitzt sich jedenfalls zu, denn ein zweiter Trojanischer Krieg steht unmittelbar bevor. Weil die Häuser Scions sich gegenseitig bekämpfen, liegt es allein an Helen, Lucas und Orion, neue Verbündete zu finden und zu verhindern, dass die sterbliche Welt in die Hände der zwölf unsterblichen Götter fällt. Helens Macht wächst, doch mit ihr auch das Misstrauen ihrer Freunde. Kann sie ihr Vertrauen zurückgewinnen und Zeus in letzter Minute bezwingen? Und was wird aus ihrem ganz persönlichem Kampf: dem um ihre Liebe zu Lucas? Du musst es herausfinden, du wirst es erfahren, hier und jetzt. Mehr noch: wie alles begann .... Gleich im Anschluss im neuen Prequel zu diesem hochdramatischen Göttlich-Finale. Ein Ende, das ein Anfang ist - sei gespannt.
Entfesselte Gefühle: ein göttliches Finale und ein Neubeginn.
Der dritte Band der Neuausgabe von Josephine Angelinis Göttlich-Bestseller.
Gibt es ein Happy End für Todfeinde, die einander lieben?
Wieder sehr stylish in der wunderschönen neuen Optik.
Du wirst es lieben: Romantasy verknüpft mit Antike und Mythen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
majasbookslove
aus Schwaan
5/5
31.03.2023
eBook (ePUB 3)
Perfekter Abschluss :)
Der dritte Teil der Fates & Furies Reihe ist mein Liebster. Er ist um vielfaches actionreicher und überraschender als die beiden vorherigen Bücher. Ich liebe es wie sich die Figuren auf unterschiedliche Seiten schlagen und man dadurch das eine oder andere Mal total sprachlos gemacht wird. Einerseits war ich so ziemlich sauer, wegen der Ungerechtigkeit gegenüber Helen, andererseits aber auch glücklich über die unvorhersehbaren Wendungen. Ich mochte vor allem dabei, wie die Prophezeiung gedeutet wurde und wie sich das Schicksal wenden kann. Die Spannung war kaum auszuhalten und das war einfach mega genial. Die Lovestory zwischen Helen und Lucas wurde in diesem Teil "aufgebröselt" und hat an Leidenschaft und Hoffnung dazu gewonnen. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und bin sehr glücklich über ihr Ende. Die charakterliche Entwicklung wird in diesem Teil besonders deutlich und hat mich sehr bewegt. Denn unsere Helden bringen viele Opfer und wachsen an ihren Aufgaben. Der finale Kampf hat mich sehr bewegt und das Ende umso epischer gemacht. Natürlich gab es in diesem Teil einige Verluste, doch die sind gerade so zu verkraften. Das Ende war wundervoll und realistisch betrachtet, denn es ist kein Ende für immer, eher eines was offen steht. Ich bin noch immer traurig, was Helen alles opfern musste, aber sie hat ein Happy End bekommen. Die Geschichte bekommt volle fünf Herzen von mir.
Die Story geht gleich actionreich weiter. Die Götter stehen vor der Tür und terrorisieren die Menschheit auf ihre Art. Ein Krieg steht vor den Türen der Scions und zwei Seiten werden gegeneinander antreten, doch wer wird auf wessen Seite stehen und wer ist der Tyrann? Die drei Erben müssen sich also für den Kampf rüsten und ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Doch werden sie stark genug sein, um gegen die Götter zu bestehen oder zerbricht ihre Liebe und ihr Vertrauen zuvor?
Helen ist eine freundliche, intelligente, zurückhaltende, hilfsbereite und gutmütige Persönlichkeit. Die als eine Tochter der Aphrodite ein große Last auf den Schultern trägt. Sie ist die einzige die in die Hölle gehen kann, um die drei Schwestern zu befreien. Sie lebt mit ihrem Vater auf einer kleinen Insel, wo dieser ein Café besitzt, in dem sie selbst auch aushilft. Sie ist eine Außenseiterin gewesen, die jedoch wunderschön ist und voller atemberaubender Fähigkeiten steckt, die sie nur noch entdecken und beherrschen muss. Sie kann Fliegen, ist besonders stark und schnell. Ihre Entwicklung zeigt sich darin, dass sie anfängt für ihre lieben zu kämpfen und viel neues lernt. Dabei fordert sie ihr eigenes Glück heraus und muss viel Leid erfahren. Jedoch lohnt sich ihr Schmerz, denn sie rettet ihre Familie und ihre Freunde.
Lucas ist ein Abkömmling Apollon, der sich von anderen Menschen unterscheidet. Er hat Kräfte, die ihn besonders machen, wie das Fliegen und das Beeinflussen des Lichts, sogar der Schatten. Er selbst ist freundlich, zuvorkommend, liebevoll, mutig, jedoch nimmt seine Wut und hitzköpfig Art zu. Seine Familie liebt er über alles, da er mit seinem Vater, seiner Mutter und seiner Schwester, ebenso wie seinem Onkel, seiner Tante und Co. zusammen auf die Insel zieht. Seine Entwicklung zeigt sich darin, dass er seine Gefühle für Helen und die Zukunft der Welt zurücksteckt. Dabei verändert er sich, wird stärker und bekommt neue Kräfte. Ich mag ihn total gerne. Orion ist der Erbe zweier Häuser und dazu verdammt von eben diesen nicht anerkannt und akzeptiert zu werden. Er ist in der Lage Erdbeben auszulösen und Gefühle zu kontrollieren. Vom Charakter her ist er ein freundlicher, humorvoller, aufgeschlossener, mutiger junger Mann. Seine Entwicklung ist sehr faszinierend, da er neue Freunde findet und seine Fähigkeiten einsetzt, um diese zu verteidigen.
Zusammen sind die drei die Erben der Götter und ihrer Häuser. Sie werden Siegen oder im Kampf sterben. Nur zusammen können sie ihre Prüfung bestehen und sich gegen ihr Schicksal behaupten, doch reicht ihr Liebe füreinander aus? Sowohl Lucas als auch Orion werden von Helen geliebt und sie sind zusammen durchs Blut verbunden. Doch wem schenkt Helen schlussendlich ihr Herz?
Das Ende war voller emotionaler Momente und actionreicher Kämpfe. Die Fronten haben sich verhärtet und der Kampf spitzt sich immer mehr zu, denn die Götter und Scions stehen kurz vor dem Showdown. Einzig allein Helen kann die sich wiederholende Geschichte verändern und das unausweichliche Ende herbeiführen. Denn sie muss gegen Zeus höchst persönlich in den Kampf ziehen, doch wird sie gewinnen, oder stirbt sie mit ihren Freunden für den Versuch? Das ist die Frage, welche ihr euch selbst beantworten müsst. Ich für meinen Teil kann euch nur sagen, dass dieser Band mein Highlight ist und sich die Geschichte lohnt. Ich gehe den Buch volle fünf Herzen, denn die Reihe ist und bleibt eine meiner Lieblingsreihen.
Bewertung
5/5
12.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Wirklich spannend und genial
Es ist soweit. Der trojanische Krieg zwischen zwei Parteien bricht aus. Helen und die Delos müssen gegen bekannte, sehr mächtige Gegner kämpfen und sich ihren Ängsten stellen. Wird es ein Happyend zwischen den beiden geben?
Fazit: Spannender Abschluss (zumindest die deutsche Ausgabe endet mit dem dritten Teil, da die weitere Übersetzung ab Band 5 fehlt) der Trilogie. Angelinis Storybuilding ist grandios und die Figuren wachsen einem ans Herz. Starke mythologische Interpretation bzw. Inspiration. Lese die Bücher immer wieder gerne.
G. G.
5/5
10.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Grandioses Finale der Trilogie
Der dritte Teil war einfach mega! Die Story, die sich vor allem im zweiten Band aufbaute, wurde hier extrem gut aufgegriffen und erst das Ende!
Josephine Angelinis Göttlich-Reihe hat damit einen grandiosen Abschluss gefunden.
Schade, dass in diesem Teil doch herzzereißende Szenen vorkommen und man danach wirklich traurig ist und erst mal eine Packung Eiscreme braucht.
Tolle Story, tolle Erzählweise, überraschende Wendungen, mega tolle Figuren.
Hammer!
Bookish Tina
5/5
11.10.2022
Buch (Taschenbuch)
Das perfekte Finale einer Trilogie!
Das Finale der Göttlich-Trilogie ist wie erwartet spannend und voller Gefühle - ganz wie eine gute Romantasy sein sollte! Ich freue mich nun umso mehr auf Band 4 (und auf Band 5, 6, 7), denn die pre- und sequels werden uns Leser:innen bestimmt erneut und etwas tiefer in die Welt der Halbgött:innen entführen - mit vielen neuen twists und turns und natürlich sehr viel Liebe
Jenny Wons
aus Bergheim
3/5
11.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Konnte mich nicht mehr so fesseln
Helen und ihre Freunde haben gerade eine erbitterte Schlacht gegen Ares geschlagen. Nun, erschöpft und gezeichnet von den Strapazen des Kampfes, müssen sie sich mit den verheerenden Folgen auseinandersetzen, die die Befreiung der Götter über die Welt gebracht hat. Gewalt und Chaos regieren: Entführungen, brutale Auseinandersetzungen, Vergewaltigungen – die Götter, die nun frei unter den Menschen wandeln, bringen Zerstörung und Leid mit sich, als wäre es ihre wahre Natur.
Während Helen versucht, mit den Folgen des Kampfes klarzukommen, wird sie von rätselhaften, flüchtigen Visionen heimgesucht. Ihre Gedanken entführen sie in Erinnerungen an eine ferne, und doch in gewisser Weise erschreckend nahe Vergangenheit. In diesen Visionen sieht sie sich selbst als verschiedene Frauen, die durch die Geschichte hinweg eine tragische Rolle spielten – mal ist sie Helena von Troja, die schöne Königin, um die ein Krieg entbrennt, mal ist sie Guinevere, die Gemahlin von König Artus, in deren Schicksal ebenfalls Schmerz und Verrat verankert sind. Doch eine Sache bleibt in all diesen Erinnerungen konstant: Sie und Lucas sind dazu bestimmt, sich immer wieder ineinander zu verlieben. Und ebenso unvermeidlich sind Matt, Hector und Orion stets in ihrer Nähe, verstrickt in denselben alten Konflikt.
Sie alle sind Nachkommen uralter Blutlinien, gefangen in einem ewigen Kreislauf aus Schicksal und Prophezeiung, die sich seit Jahrhunderten nicht erfüllt. Die Moiren, die Schicksalsgöttinnen, haben jedem von ihnen eine Rolle zugewiesen – und niemand kann sich dieser Bestimmung entziehen. Alles wiederholt sich, immer und immer wieder, als befände sich ihr Leben in einer unaufhaltsamen Spirale, deren Ende das unausweichliche Erfüllen des Schicksals bedeuten würde. Genau wie im klassischen griechischen Theater ist bereits alles geschrieben, und die Charaktere können nichts anderes tun, als ihre ihnen zugewiesenen Rollen zu spielen.
Doch das Schicksal ist nicht die einzige Herausforderung, mit der Helen sich konfrontiert sieht. Ihre Kräfte wachsen stetig, werden immer zahlreicher und mächtiger, ja, fast schon beängstigend. Selbst ihre engsten Freunde beginnen sich zu fragen, ob die größte Bedrohung nicht vielleicht in Helen selbst liegt. Hat sie noch die Kontrolle über ihre Fähigkeiten? Oder könnte sie am Ende diejenige sein, die die größte Zerstörung über sie alle bringt? Diese Zweifel und Unsicherheiten beginnen, das Vertrauen innerhalb der Gruppe zu erschüttern, und bestehende Verbindungen werden durch Eifersucht, Misstrauen und die immer größer werdenden Intrigen weiter belastet. Besonders Helen wird von der Last der Verantwortung erdrückt: Sie hat bereits einen Gott getötet – und sie könnte es wieder tun.
Zwischen den Nachkommen schwelen alte Feindschaften, die durch die Machenschaften von Daphne, Helens berechnender und undurchsichtiger Mutter, weiter angefacht werden. Auch die tief verwurzelte Fehde zwischen den verfeindeten Häusern ist längst nicht vergessen und treibt alle Beteiligten unaufhaltsam auf eine Konfrontation zu.
Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt in einem Strudel aus Kampf, Verrat und verhängnisvollen Entscheidungen. Die Nachkommen sind bereit, sich erneut zu bekriegen – jeder auf seiner Seite, geleitet von einer uralten Prophezeiung, die nie zu enden scheint. Und diesmal stehen sie nicht allein: Die Götter selbst mischen sich in den Konflikt ein und unterstützen mal diese, mal jene Seite. Ein neuer Trojanischer Krieg bahnt sich an, doch anders als vor tausenden Jahren ist noch völlig ungewiss, wer als Sieger und wer als Besiegter aus dieser Schlacht hervorgehen wird.
Inmitten dieses Sturms der Gefühle wird auch die Beziehung zwischen Orion, Helen und Lucas immer komplizierter. Orion ist unglücklich in Helen verliebt, doch seine Gefühle bleiben unerwidert. Doch während sein Herz für Helen schlägt, entdeckt er eine neue, sanfte Zuneigung für die junge Cassandra, deren Schicksal ebenfalls von Tragik gezeichnet ist. Helen und Lucas hingegen kämpfen mit einer anderen Wahrheit: Sie glauben, miteinander verwandt zu sein, und versuchen, ihre tiefen Gefühle füreinander zu verleugnen – und sich stattdessen hinter dieser vermeintlichen familiären Bindung zu verstecken.
Aber nicht nur dieses Liebesdreieck bestimmt die Handlung. Die Autorin Josephine Angelini gibt auch den anderen Figuren klare Rollen innerhalb des Spiels des Schicksals: den Tyrannen, den Liebenden, das Schild und den Krieger. Sie alle sind Spielfiguren auf einem gewaltigen Schachbrett, bewegt von einer höheren Macht, die sie kaum beeinflussen können.
Zu meiner eigenen Überraschung hat sich meine Sympathie im Verlauf der Geschichte verändert. Während ich in den ersten beiden Büchern noch leidenschaftlich für Helen und Lucas gefiebert habe, wurde meine Aufmerksamkeit in Unleashed fast magnetisch von Hector und Matt angezogen. Hector besticht mit seinem scharfen Witz, seinem Mut und seiner unerschütterlichen Entschlossenheit – ein wahrer Held, der keine Makel zu haben scheint. Matt hingegen ist stolz, eigensinnig und durchsetzungsfähig, ein Charakter, der sich von niemandem einschüchtern lässt. Doch auch andere Figuren stechen hervor: Daphne, die sich ihr ganzes Leben lang einem einzigen Ziel verschrieben und dabei sogar ihre eigene Tochter geopfert hat. Oder Cassandra, die in einer düsteren Prophezeiung gefangen ist, die sie unwiderruflich in den Wahnsinn zu treiben droht.
Doch im Gegensatz zu dem endlosen Kreislauf, den die Prophezeiung zu diktieren scheint, beginnen sich die Charaktere aufzulehnen. Jeder von ihnen greift nach seinem eigenen Schicksal und weigert sich, in einer weiteren Tragödie mitzuwirken, deren Ausgang längst feststeht. Sie wollen sich nicht mehr als willenlose Schachfiguren des Schicksals betrachten, sondern ihre Zukunft selbst bestimmen – auch wenn sie damit vielleicht das gesamte Gleichgewicht der Welt ins Wanken bringen.
Die Wahl der griechischen Mythologie als zentrales Element der Geschichte war einer der Aspekte, die mich von Anfang an an dieser Saga fasziniert haben. Es war spannend zu beobachten, wie Angelini die alten Mythen miteinander verwebt, sie neu interpretiert und daraus eine frische, moderne Legende erschafft. Schon in Starcrossed hat sie es geschafft, mich mit dieser kreativen Mischung aus Historie und Fantasy in ihren Bann zu ziehen. Doch um ehrlich zu sein, fand ich Unleashed im Vergleich zu den ersten beiden Büchern etwas schwächer. Trotz der beeindruckenden Komplexität der Geschichte und der Fähigkeit der Autorin, lebendige Bilder mit ihren Worten zu malen, fehlte mir in diesem abschließenden Band der letzte Funke, der die Vorgänger so besonders gemacht hat.
Fazit:
Die Starcrossed-Saga findet mit Goddess ihren Abschluss und bleibt dem epischen Stil der Vorgänger treu. Josephine Angelini verbindet geschickt griechische Mythologie mit einer modernen, fesselnden Geschichte voller Dramatik, Prophezeiungen und unsterblicher Liebe. Während die Charaktere sich mit ihrer vorherbestimmten Rolle auseinandersetzen, wird das Thema von Schicksal versus freiem Willen immer zentraler. Besonders beeindruckend ist, wie sich die Figuren weiterentwickeln und versuchen, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen.
Allerdings wirkt der finale Band stellenweise etwas schwächer als seine Vorgänger. Trotz eines actiongeladenen Finales fehlt es an der erzählerischen Spannung, die Starcrossed und Dreamless ausgezeichnet hat. Dennoch bleibt Goddess ein würdiger Abschluss, der Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte – wäre da nicht die hohe Anzahl an Druck- und Tippfehlern, die den Lesegenuss trüben.
Insgesamt eine spannende, emotional aufgeladene Geschichte, die auf kreative Weise klassische Mythen neu interpretiert und mit starken Charakteren punktet. Ein empfehlenswerter Abschluss für alle, die epische Romantasy mit mythologischem Hintergrund lieben!
3 von 5 Sternen!
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