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Produktbild: Blue Skies

Blue Skies

Aus der Reihe Liveright
9

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2023

Verlag

W. W. Norton & Company

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

23,1/15,5/3,2 cm

Gewicht

654 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-324-09302-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2023

Verlag

W. W. Norton & Company

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

23,1/15,5/3,2 cm

Gewicht

654 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-324-09302-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Erdrückende Übermacht der Natur!

Bewertung am 22.05.2023

Bewertungsnummer: 1946791

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits die Gestaltung des Covers des Romans „Blue Skies” weist einerseits mit seinem Bildsymbol „Feuerflamme“ auf die im Inhalt behandelte Thematik der Waldbrände hin, andererseits gaukelt er mit dem blauen Himmel und den sich im Wind wehenden Palmen eine Idylle vor. T.C. Boyle stellt in seinem Roman aktuelle Themen unserer Zeit drastisch und teilweise satirisch in den Focus: den Klimakollaps durch die Erderwärmung (Dürre sowie Überflutungen), Umweltzerstörung sowie das Artensterben (insbesondere das Insektensterben), und die Konsequenzen. In diesem Klimakrise-Setting entspannt sich eine Familientragödie. Cat, die Tochter der Familie Cullens, wohnt mit ihrem Verlobten und späterem Ehemann in einem Strandhaus in Florida, welches stetig von Überschwemmungen durch Wassermassen bedroht wird („Der Himmel war aus Metall. Das Meer zog ihn herab und verschluckte ihn“). Ihr Verlobter Todd ist Markenbotschafter für Bacardi und oft unterwegs, so dass sie auf sich allein gestellt ist. Sie hat keinen Job und langweilt sich zu Tode. Um mehr Follower in den sozialen Medien zu erhalten und zur Influencerin aufzusteigen, kauft sie sich spontan eine exotische Schlange, einen Tigerpython, den sie wie ein modisches Accessoire nutzt. Ihre Eltern und ihr Bruder hingegen wohnen am anderen Ende, in Kalifornien, und haben dort mit Waldbränden, eine Folge der Dürre, zu kämpfen. Ihr Bruder ist leidenschaftlicher Entomologe (sein Spezialgebiet sind Schmetterlinge) und prophezeit seit seiner Kindheit die Apokalypse. Die allgegenwärtigen Naturkatastrophen stellen alle Figuren vor großen Herausforderungen. Boyle stellt diese Katastrophen und Ausnahmesituationen als Normalität dar wie auch das Halten von Schlangen und täglichem Alkoholkonsum, der in Florida scheinbar zum Lebensstil gehört. Der Kauf der Schlange führt zu einer Abfolge von schwerwiegenden Ereignissen, als die Figur der Cat Zwillinge bekommt. Der Leser ahnt bereits das aufkommende Desaster. Auch ihr Bruder Cooper spürt im wahrsten Sinne des Wortes, dass die Natur den Menschen zurückbeißt. Boyle führt den Leser in ein beunruhigendes Ambiente, das eindrücklich vor Augen führt, welche Konsequenzen unser Handeln für die Umwelt hat und haben kann. Mit seinem beeindruckenden Schreibstil zieht er den Leser bereits am Anfang in seinen Bann wobei er die verschiedenen Perspektiven und Emotionen seiner Figuren sehr gut vermittelt. Der Leser spürt das Gefühl der ausweglosen Bedrohung und leidet mit den Protagonisten, wenn ihre Welt langsam, aber sicher auseinanderfällt. Boyle stellt die Kämpfe um das Leben und Überleben der einzelnen Figuren in der Folge der persönlichen Katastrophen teilweise extrem drastisch, absurd und komisch dar. Das Lachen hält jedoch nicht lange an angesichts der Ernsthaftigkeit der Thematik. Der Roman regt zum Nachdenken über unsere Verantwortung für die Umwelt an und zeigt auf, wie der Mensch seine Lebensgrundlagen selbst gefährdet. Fazit: Ein überzeugendes und aufrüttelndes Plädoyer für die Erhaltung der Natur sowie unserer Umwelt mit einem dringenden Aufruf zum Handeln und Umdenken. Eine klare Leseempfehlung!

Erdrückende Übermacht der Natur!

Bewertung am 22.05.2023
Bewertungsnummer: 1946791
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits die Gestaltung des Covers des Romans „Blue Skies” weist einerseits mit seinem Bildsymbol „Feuerflamme“ auf die im Inhalt behandelte Thematik der Waldbrände hin, andererseits gaukelt er mit dem blauen Himmel und den sich im Wind wehenden Palmen eine Idylle vor. T.C. Boyle stellt in seinem Roman aktuelle Themen unserer Zeit drastisch und teilweise satirisch in den Focus: den Klimakollaps durch die Erderwärmung (Dürre sowie Überflutungen), Umweltzerstörung sowie das Artensterben (insbesondere das Insektensterben), und die Konsequenzen. In diesem Klimakrise-Setting entspannt sich eine Familientragödie. Cat, die Tochter der Familie Cullens, wohnt mit ihrem Verlobten und späterem Ehemann in einem Strandhaus in Florida, welches stetig von Überschwemmungen durch Wassermassen bedroht wird („Der Himmel war aus Metall. Das Meer zog ihn herab und verschluckte ihn“). Ihr Verlobter Todd ist Markenbotschafter für Bacardi und oft unterwegs, so dass sie auf sich allein gestellt ist. Sie hat keinen Job und langweilt sich zu Tode. Um mehr Follower in den sozialen Medien zu erhalten und zur Influencerin aufzusteigen, kauft sie sich spontan eine exotische Schlange, einen Tigerpython, den sie wie ein modisches Accessoire nutzt. Ihre Eltern und ihr Bruder hingegen wohnen am anderen Ende, in Kalifornien, und haben dort mit Waldbränden, eine Folge der Dürre, zu kämpfen. Ihr Bruder ist leidenschaftlicher Entomologe (sein Spezialgebiet sind Schmetterlinge) und prophezeit seit seiner Kindheit die Apokalypse. Die allgegenwärtigen Naturkatastrophen stellen alle Figuren vor großen Herausforderungen. Boyle stellt diese Katastrophen und Ausnahmesituationen als Normalität dar wie auch das Halten von Schlangen und täglichem Alkoholkonsum, der in Florida scheinbar zum Lebensstil gehört. Der Kauf der Schlange führt zu einer Abfolge von schwerwiegenden Ereignissen, als die Figur der Cat Zwillinge bekommt. Der Leser ahnt bereits das aufkommende Desaster. Auch ihr Bruder Cooper spürt im wahrsten Sinne des Wortes, dass die Natur den Menschen zurückbeißt. Boyle führt den Leser in ein beunruhigendes Ambiente, das eindrücklich vor Augen führt, welche Konsequenzen unser Handeln für die Umwelt hat und haben kann. Mit seinem beeindruckenden Schreibstil zieht er den Leser bereits am Anfang in seinen Bann wobei er die verschiedenen Perspektiven und Emotionen seiner Figuren sehr gut vermittelt. Der Leser spürt das Gefühl der ausweglosen Bedrohung und leidet mit den Protagonisten, wenn ihre Welt langsam, aber sicher auseinanderfällt. Boyle stellt die Kämpfe um das Leben und Überleben der einzelnen Figuren in der Folge der persönlichen Katastrophen teilweise extrem drastisch, absurd und komisch dar. Das Lachen hält jedoch nicht lange an angesichts der Ernsthaftigkeit der Thematik. Der Roman regt zum Nachdenken über unsere Verantwortung für die Umwelt an und zeigt auf, wie der Mensch seine Lebensgrundlagen selbst gefährdet. Fazit: Ein überzeugendes und aufrüttelndes Plädoyer für die Erhaltung der Natur sowie unserer Umwelt mit einem dringenden Aufruf zum Handeln und Umdenken. Eine klare Leseempfehlung!

Düster und gar nicht so utopisch

Bewertung am 14.05.2023

Bewertungsnummer: 1941689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mutter Ottilie und Vater Frank leben in Kalifornien. Der Klimawandel ist noch weiter vorangeschritten und Ottilie versucht in ihrem kleinen Mikrokosmos alles richtig zu machen. Wasser sparen, Ernährung auf Insektenproteine umstellen u. ä. Ihre zwei erwachsenen Kinder könnten unterschiedlicher nicht sein. Cooper ist Insektenforscher und ein kompromissloser Mahner in Bezug auf unsere Erde. Cat lebt mit ihrem Mann in Florida und will Influcencerin werden. Während Florida von ständigen Überschwemmungen geplagt wird, brennen in Kalifornien die Wälder. Schon jetzt Realität, wird es im Buch aber noch zugespitzt und die entworfenen Szenarien klingen nicht nach einer allzu weit entfernten Zukunft. Erschreckend realistisch - und verknüpft mit dem Schicksal der Familie eine sehr spannende, leicht zu lesender Mischung aus Familiendrama und Klimadystopie, die den neuen Alltag von wohlgemerkt finanziell gut gestellten Menschen in den reichen USA schildert. Nicht einmal besonders dramatisch, noch ohne Einbeziehung von sozialen Effekten, die über kurz oder lang noch dazu kommen. Sehr lesenswert!

Düster und gar nicht so utopisch

Bewertung am 14.05.2023
Bewertungsnummer: 1941689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mutter Ottilie und Vater Frank leben in Kalifornien. Der Klimawandel ist noch weiter vorangeschritten und Ottilie versucht in ihrem kleinen Mikrokosmos alles richtig zu machen. Wasser sparen, Ernährung auf Insektenproteine umstellen u. ä. Ihre zwei erwachsenen Kinder könnten unterschiedlicher nicht sein. Cooper ist Insektenforscher und ein kompromissloser Mahner in Bezug auf unsere Erde. Cat lebt mit ihrem Mann in Florida und will Influcencerin werden. Während Florida von ständigen Überschwemmungen geplagt wird, brennen in Kalifornien die Wälder. Schon jetzt Realität, wird es im Buch aber noch zugespitzt und die entworfenen Szenarien klingen nicht nach einer allzu weit entfernten Zukunft. Erschreckend realistisch - und verknüpft mit dem Schicksal der Familie eine sehr spannende, leicht zu lesender Mischung aus Familiendrama und Klimadystopie, die den neuen Alltag von wohlgemerkt finanziell gut gestellten Menschen in den reichen USA schildert. Nicht einmal besonders dramatisch, noch ohne Einbeziehung von sozialen Effekten, die über kurz oder lang noch dazu kommen. Sehr lesenswert!

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Blue Skies

von T. C. Boyle

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