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Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn

4

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11381

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Abbildungen

10, zahlreiche schwarzweisse - Abbildungen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/1,6 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Graublau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Seven And A Half Lessons About the Brain

Übersetzt von

Elisabeth Liebl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01104-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11381

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Abbildungen

10, zahlreiche schwarzweisse - Abbildungen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/1,6 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Graublau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Seven And A Half Lessons About the Brain

Übersetzt von

Elisabeth Liebl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01104-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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Ein faszinierender Blick auf unser Denkorgan

Bewertung am 22.01.2025

Bewertungsnummer: 2392369

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lisa Feldman Barrett liefert als renommierte Neurowissenschaftlerin und Psychologin in ihrem Buch «Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn» eine prägnante und tiefgehende Einführung in zentrale neurowissenschaftliche Konzepte. Bereits die Struktur des Buches – sieben vollständige und eine halbe Lektion – weckt Neugier und macht deutlich, dass hier eine etwas unkonventionelle, aber umso spannendere Herangehensweise gewählt wurde. Jede der siebeneinhalb Lektionen fasziniert und packt mich immer wieder von Neuem. Ich erlebe dieses Buch als erfrischende Synthese aktueller Erkenntnisse, auch wenn viele Konzepte nicht neu sind. Barrett erläutert unter anderem die evolutionäre Entwicklung des Gehirns, die Rolle von Vorhersageprozessen, die Konstruktion von Emotionen und die Plastizität neuronaler Netzwerke. Jedes Kapitel ist kurz, auf den Punkt gebracht und durch gut verständliche Analogien sowie wissenschaftlich fundierte Argumente gestützt. Besonders beeindruckend ist Barretts Fähigkeit, tief verwurzelte Mythen zu entlarven. So widerlegt sie die Vorstellung, dass bestimmte Hirnareale für spezifische Aufgaben zuständig seien, und erklärt, dass unser Gehirn als dynamisches, vorausschauendes System arbeitet. Sie zeigt, dass unser Gehirn kein passives Wahrnehmungsorgan ist, sondern aktiv Hypothesen über die Welt generiert und diese kontinuierlich anpasst. Ebenfalls hervorzuheben ist Barretts Fokus auf das Gehirn als „vorhersagende Maschine“. Sie argumentiert, dass das Gehirn nicht nur auf Reize reagiert, sondern fortlaufend interne Modelle generiert, um die Umwelt zu interpretieren. Diese Sichtweise steht im Einklang mit aktuellen Ansätzen der Predictive-Coding-Theorie und hebt sich von traditionellen Bottom-up-Modellen der Wahrnehmung ab. Ein weiteres zentrales Thema ist die evolutionäre Perspektive des Gehirns. Barrett verdeutlicht, dass das menschliche Gehirn nicht als perfektes Organ konzipiert wurde, sondern durch evolutionäre Anpassungen entstanden ist – ein Punkt, der oft in populärwissenschaftlichen Darstellungen vernachlässigt wird. Barretts Schreibstil ist zugänglich, was es leicht macht, das Buch als Inspirationsquelle für interdisziplinäre Diskussionen oder für die Kommunikation mit einem nichtwissenschaftlichen Publikum zu nutzen. Allerdings könnten Fachleute in bestimmten Bereichen detailliertere Ausführungen oder Primärquellen vermissen, da Barrett sich bewusst von einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit konkurrierenden Theorien für hartgesottene NeurowissenschaftlerInnen distanziert. Das Buch verfügt über aber über erweiterte wissenschaftliche Anmerkungen auf sevenandahalflessons.com mit Referenzen für jeden, der daran interessiert ist. Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn ist ein kurzweiliges, aber inhaltlich sehr gehaltvolles Buch, das auch für Neurowissenschaftler anregend sein kann. Es bietet eine moderne Perspektive auf die Funktionsweise des Gehirns und eignet sich besonders für jene, die sich mit interdisziplinären Ansätzen zwischen Neurowissenschaften, Psychologie und Evolution beschäftigen. Wer eine tiefgehende wissenschaftliche Analyse erwartet, könnte jedoch etwas die inhaltliche Tiefe vermissen. Danke, Lisa Feldmann Barrett, dass du uns mit Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn ein kurzweiliges und inhaltlich gehaltvolles Buch in die Hände gibst, welches ich nicht mehr in meinem Bücherregal bei der aktuellen neurowissenschaftlichen Literatur missen möchte. Diese Lektüre bietet eine moderne Perspektive auf die Funktionsweise des Gehirns und eignet sich besonders für jene, die sich mit interdisziplinären Ansätzen zwischen Neurowissenschaften, Psychologie und Evolution beschäftigen. Ich empfehle deshalb diese Lektüre NeurowissenschaftlerInnen, die eine kompakte und gut geschriebene Zusammenfassung aktueller Konzepte suchen, sowie Fachleuten, die ein fundiertes populärwissenschaftliches Buch für den Dialog mit Laien benötigen.

Ein faszinierender Blick auf unser Denkorgan

Bewertung am 22.01.2025
Bewertungsnummer: 2392369
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lisa Feldman Barrett liefert als renommierte Neurowissenschaftlerin und Psychologin in ihrem Buch «Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn» eine prägnante und tiefgehende Einführung in zentrale neurowissenschaftliche Konzepte. Bereits die Struktur des Buches – sieben vollständige und eine halbe Lektion – weckt Neugier und macht deutlich, dass hier eine etwas unkonventionelle, aber umso spannendere Herangehensweise gewählt wurde. Jede der siebeneinhalb Lektionen fasziniert und packt mich immer wieder von Neuem. Ich erlebe dieses Buch als erfrischende Synthese aktueller Erkenntnisse, auch wenn viele Konzepte nicht neu sind. Barrett erläutert unter anderem die evolutionäre Entwicklung des Gehirns, die Rolle von Vorhersageprozessen, die Konstruktion von Emotionen und die Plastizität neuronaler Netzwerke. Jedes Kapitel ist kurz, auf den Punkt gebracht und durch gut verständliche Analogien sowie wissenschaftlich fundierte Argumente gestützt. Besonders beeindruckend ist Barretts Fähigkeit, tief verwurzelte Mythen zu entlarven. So widerlegt sie die Vorstellung, dass bestimmte Hirnareale für spezifische Aufgaben zuständig seien, und erklärt, dass unser Gehirn als dynamisches, vorausschauendes System arbeitet. Sie zeigt, dass unser Gehirn kein passives Wahrnehmungsorgan ist, sondern aktiv Hypothesen über die Welt generiert und diese kontinuierlich anpasst. Ebenfalls hervorzuheben ist Barretts Fokus auf das Gehirn als „vorhersagende Maschine“. Sie argumentiert, dass das Gehirn nicht nur auf Reize reagiert, sondern fortlaufend interne Modelle generiert, um die Umwelt zu interpretieren. Diese Sichtweise steht im Einklang mit aktuellen Ansätzen der Predictive-Coding-Theorie und hebt sich von traditionellen Bottom-up-Modellen der Wahrnehmung ab. Ein weiteres zentrales Thema ist die evolutionäre Perspektive des Gehirns. Barrett verdeutlicht, dass das menschliche Gehirn nicht als perfektes Organ konzipiert wurde, sondern durch evolutionäre Anpassungen entstanden ist – ein Punkt, der oft in populärwissenschaftlichen Darstellungen vernachlässigt wird. Barretts Schreibstil ist zugänglich, was es leicht macht, das Buch als Inspirationsquelle für interdisziplinäre Diskussionen oder für die Kommunikation mit einem nichtwissenschaftlichen Publikum zu nutzen. Allerdings könnten Fachleute in bestimmten Bereichen detailliertere Ausführungen oder Primärquellen vermissen, da Barrett sich bewusst von einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit konkurrierenden Theorien für hartgesottene NeurowissenschaftlerInnen distanziert. Das Buch verfügt über aber über erweiterte wissenschaftliche Anmerkungen auf sevenandahalflessons.com mit Referenzen für jeden, der daran interessiert ist. Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn ist ein kurzweiliges, aber inhaltlich sehr gehaltvolles Buch, das auch für Neurowissenschaftler anregend sein kann. Es bietet eine moderne Perspektive auf die Funktionsweise des Gehirns und eignet sich besonders für jene, die sich mit interdisziplinären Ansätzen zwischen Neurowissenschaften, Psychologie und Evolution beschäftigen. Wer eine tiefgehende wissenschaftliche Analyse erwartet, könnte jedoch etwas die inhaltliche Tiefe vermissen. Danke, Lisa Feldmann Barrett, dass du uns mit Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn ein kurzweiliges und inhaltlich gehaltvolles Buch in die Hände gibst, welches ich nicht mehr in meinem Bücherregal bei der aktuellen neurowissenschaftlichen Literatur missen möchte. Diese Lektüre bietet eine moderne Perspektive auf die Funktionsweise des Gehirns und eignet sich besonders für jene, die sich mit interdisziplinären Ansätzen zwischen Neurowissenschaften, Psychologie und Evolution beschäftigen. Ich empfehle deshalb diese Lektüre NeurowissenschaftlerInnen, die eine kompakte und gut geschriebene Zusammenfassung aktueller Konzepte suchen, sowie Fachleuten, die ein fundiertes populärwissenschaftliches Buch für den Dialog mit Laien benötigen.

Ein spannender Einblick in die menschliche Natur

Bewertung am 01.07.2023

Bewertungsnummer: 1971957

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wozu haben wir ein Gehirn? Wenn Sie sich das fragen, dann gibt Ihnen Lisa Feldman Barrett eine Antwort, die ein wenig anders ausfällt, als sie vielleicht denken. Nach einem Exkurs in Evolutionsgeschichte, beschreibt die Neurowissenschaftlerin in siebeneinhalb Essays, unter anderem die Fähigkeiten unserer Neuronen, die uns später beeinflussen werden und bereits im Säuglingsalter Spektakuläres vollbringen. Wir erfahren mit welcher Leistung unser Gehirn bereits unsere Handlungen voraussagt, bevor wir sie ausführen. Und auch unser Verstand und unsere Emotionen stehen keinesfalls im Widerspruch zueinander, auch wenn man das manchmal glauben möchte... Ein tolles und leicht verständliches Buch: zum Staunen, Nachdenken und Fasziniert-Sein!

Ein spannender Einblick in die menschliche Natur

Bewertung am 01.07.2023
Bewertungsnummer: 1971957
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wozu haben wir ein Gehirn? Wenn Sie sich das fragen, dann gibt Ihnen Lisa Feldman Barrett eine Antwort, die ein wenig anders ausfällt, als sie vielleicht denken. Nach einem Exkurs in Evolutionsgeschichte, beschreibt die Neurowissenschaftlerin in siebeneinhalb Essays, unter anderem die Fähigkeiten unserer Neuronen, die uns später beeinflussen werden und bereits im Säuglingsalter Spektakuläres vollbringen. Wir erfahren mit welcher Leistung unser Gehirn bereits unsere Handlungen voraussagt, bevor wir sie ausführen. Und auch unser Verstand und unsere Emotionen stehen keinesfalls im Widerspruch zueinander, auch wenn man das manchmal glauben möchte... Ein tolles und leicht verständliches Buch: zum Staunen, Nachdenken und Fasziniert-Sein!

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