Produktbild: Räume des Lichts

Räume des Lichts Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,9/12,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hikari no ryōbun

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2809-4

Beschreibung

Rezension

»Yuko Tsushima […] ist eine der wichtigsten Stimmen der Nachkriegsgeneration Japans. In ihren Werken erzählt sie konsequent aus weiblicher Perspektive.« Nora Karches, Deutschlandfunk „Büchermarkt“, ("Deutschlandfunk Kultur")
»Yoko Tsushima schilderte vor 40 Jahren die Überforderung einer Alleinerziehenden mit unemotionalen Sätzen, die umso mehr aufwühlen.« Meike Schnitzler, BRIGITTE ("Brigitte")
»Ein moderner japanischer Klassiker in stimmiger deutscher Neuübersetzung […] Ein leiser, poetischer, melancholischer und dabei dennoch hoffnungsvoller Roman.« Magda Birkmann, Buchkultur ("Buchkultur")
»‘Räume des Lichts‘ ist eine unsentimentale, stark autobiografisch geprägte Geschichte, die viel über die Situation von Frauen, besonders Müttern, im Japan der 1970er Jahre verrät. Yuko Tsushima porträtiert eine unperfekte Mutter, die immer wieder scheitert und bis an ihre Belastungsgrenzen geht. Es sind zeitlose, universelle Probleme, die Frauen auch heute noch betreffen.« Katja Eßbach, NDR Kultur ("NDR Kultur")
»Yuko Tsushima ist eine der bedeutendsten japanischen Schriftstellerinnen.« The New York Times ("Zitatgeber*in")
»Wunderbar poetisch und außergewöhnlich zeitlos. Eine japanische Virginia Woolf.« BBC ("Zitatgeber*in")
»Die Einzigartigkeit ihrer Stimme und Erfahrungen macht Yuko Tsushima ebenso lesenswert wie Clarice Lispector, Sylvia Plath und Lucia Berlin.« Vulture ("Zitatgeber*in")
»Bemerkenswerte Literatur!« The New Yorker ("Zitatgeber*in")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,9/12,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hikari no ryōbun

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2809-4

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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    Book Circle Community

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringlich und brutal: alleinerziehend im Japan der 70er Jahre

    Der Roman erzählt von einer neu-alleinerziehenden Mutter in Japan in den 70er Jahren. Ursprünglich wurde der Roman in 12 Episoden in der Zeitung abgedruckt. Wenn man bedenkt, dass es sich um einen Roman aus den 70er Jahren handelt und dann auch noch im verhaltenen und sozial sehr engstirnigen Japan, dann ist das Stigma Alleinerziehende extrem ausgeprägt. Mich hat vor allem aber der Umgang der namenlosen Mutter mit der ebenso namenlosen zweijährigen Tochter verstört und auch sehr getriggert, da ich ähnliches als Kind erlebt habe. Das haut dann doch recht rein. Von Beschimpfungen über Schläge, Vernachlässigung und emotionale Absenz……das volle Programm. Alles in allem finde ich ein sehr eindringliches Porträt einer Welt der Isolation, der Überforderung und auch Depression einer manchmal sehr naiven Alleinerziehenden und ihren Weg in die erzwungene wie auch gewünschte Selbständigkeit, mit doch ziemlich viel erlernter Hilflosigkeit im Gepäck und einer sich anbahnenden Alkoholabhängigkeit. Ein eindrücklicher Einblick in emotionale Welten, die teils sehr lyrisch, aber auch verstörend sind. Wer gerne in die Innenwelt von Menschen blickt, wird hier gut bedient. Die Geschichte spielt sich in einem Zeitraum von 2 Jahren ab und ist eigentlich ein Einblick in eine kurze, aber herausfordernde, intensive Lebensphase. Jedes Kapitel ist wie eine kurze, abgeschlossene Geschichte innerhalb dieses 2-Jahres-Zyklus.

  • Lisa

    5/5

    11.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionale Einblicke in das Leben einer alleinerziehenden Mutter und ihren japanischen Alltag

    „Räume des Lichts“ von Yuko Tsushima ist eine Neuentdeckung aus dem Jahr 1979. Dabei ist es wirklich erstaunlich wie aktuell und gut lesbar der Roman auch in unserer heutigen Zeit noch ist. Ich persönlich habe die Geschichte tatsächlich als äußerst zeitlos erlebt und mit großer Faszination gelesen. Erschreckend intim wird aus der Sicht einer frisch getrennten alleinerziehenden Mutter und ihrer 3-jährigen Tochter erzählt. Offen und ungeschönt geht es auch um Schwächen und nicht alle Szenen sind leicht auszuhalten. Auf nur 200 Seiten entfaltet sich so eine ganz eigene Welt und es ist wirklich erstaunlich wie gut es der Autorin gelingt mit nur wenigen Worten sehr viel zu erzählen. Eine große Stärke des Romans ist auf jeden Fall außerdem die emotionale Tiefe und die Klarheit mit welcher erzählt wird. Offen und ungeschönt geht es um das vorherrschende Bild einer Mutter und zwar alles eingebettet in die japanische Kultur. Themen wie Trennung werden hier zum Beispiel deutlich schambehafteter erlebt, wobei natürlich auch die Zeit in welcher die Geschichte spielt eine Rolle spielt. Aber auch darüber hinaus gelingt es der Autorin ganz Nebenbei kulturelle Besonderheiten zu vermitteln und die Handlung darin zu verorten. Beeindruckend wird hier auf wenigen Seiten ein ganzes Jahr gekonnt erzählt. Mich persönlich hat der Roman tief beeindruckt, aber auch emotional mitgenommen. Der Schreibstil zog mich ab der ersten Seite in seinen Bann und obwohl ich keine Fan von offenen Enden bin, ist es hier einfach nur perfekt und stimmig. Da ich absolut nichts zu kritisieren habe, vergebe ich gerne 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Lisa

    5/5

    11.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionale Einblicke in das…

    Emotionale Einblicke in das Leben einer alleinerziehenden Mutter und ihren japanischen Alltag „Räume des Lichts“ von Yuko Tsushima ist eine Neuentdeckung aus dem Jahr 1979. Dabei ist es wirklich erstaunlich wie aktuell und gut lesbar der Roman auch in unserer heutigen Zeit noch ist. Ich persönlich habe die Geschichte tatsächlich als äußerst zeitlos erlebt und mit großer Faszination gelesen. Erschreckend intim wird aus der Sicht einer frisch getrennten alleinerziehenden Mutter und ihrer 3-jährigen Tochter erzählt. Offen und ungeschönt geht es auch um Schwächen und nicht alle Szenen sind leicht auszuhalten. Auf nur 200 Seiten entfaltet sich so eine ganz eigene Welt und es ist wirklich erstaunlich wie gut es der Autorin gelingt mit nur wenigen Worten sehr viel zu erzählen. Eine große Stärke des Romans ist auf jeden Fall außerdem die emotionale Tiefe und die Klarheit mit welcher erzählt wird. Offen und ungeschönt geht es um das vorherrschende Bild einer Mutter und zwar alles eingebettet in die japanische Kultur. Themen wie Trennung werden hier zum Beispiel deutlich schambehafteter erlebt, wobei natürlich auch die Zeit in welcher die Geschichte spielt eine Rolle spielt. Aber auch darüber hinaus gelingt es der Autorin ganz Nebenbei kulturelle Besonderheiten zu vermitteln und die Handlung darin zu verorten. Beeindruckend wird hier auf wenigen Seiten ein ganzes Jahr gekonnt erzählt. Mich persönlich hat der Roman tief beeindruckt, aber auch emotional mitgenommen. Der Schreibstil zog mich ab der ersten Seite in seinen Bann und obwohl ich keine Fan von offenen Enden bin, ist es hier einfach nur perfekt und stimmig. Da ich absolut nichts zu kritisieren habe, vergebe ich gerne 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der steinige Weg zur Unabhängigkeit!

    »Der Professor sagte: Ich habe im Bekanntenkreis einige Frauen, die geschieden sind, und sie können einem allesamt leidtun. Frauen tut es nicht gut, wenn sie allein sind.« - Seite 79. Genau an dieser Stelle hatte ich das Gefühl, vomitieren zu müssen. Während eine alleinerziehende Frau versucht, Vater, Mutter und ein eigenständiges Individuum zu sein, versucht die Gesellschaft sie zurechtzustutzen. Denn sie hat genaue Vorstellungen davon, wie eine Frau, eine Mutter zu sein hat: nicht unabhängig. Umso traurig ist die Tatsache, dass dieser Roman stark autobiographisch ist und genau dies macht es auch lesenswert. Denn es ist wichtig, zu verstehen, dass ein Mensch, unabhängig vom Geschlecht, Kultur etc. das Recht auf Selbstbestimmung hat.

  • Bewertung

    aus Dinklage

    5/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bin durch die Seiten geflogen

    Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Ich liebe südostasiatische Bücher so oder so, weil sie immer etwas Besonderes sind und wurde auch hier nicht enttäuscht. Wie ich am Ende im Nachwort erfahren habe, wurde dieses Buch aus einem Mehrteiler, der in der Zeitung erschienen ist, zusammengestellt und das merkt man auch. Hat mir sehr gut gefallen, dass eigentlich jedes Kapitel irgendwie eine abgeschlossene Geschichte für sich war. Mutter und Tochter sind mir beide sehr ans Herz gewachsen. Man merkt schon hier und da, dass das Buch in den 1970ern geschrieben wurde (Erziehungsstil etc) aber das hat dem Ganzen auch keinen Abbruch getan. Ganz allgemein geht es um einen Neuanfang von Mutter und Tochter, die sich vom toxischen Vater distanziert haben und in ihre eigene kleine Wohnung ziehen. Dort erleben wir den nicht immer leichten Alltag aber auch die schönen, verspielten und liebevollen Momente zwischen Mutter und Tochter. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und freue mich, dass ich nichts kritisieren kann. =)

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