Produktbild: Moon Lake - Eine verlorene Stadt

Moon Lake - Eine verlorene Stadt Thriller

4

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.11.2022

Verlag

Festa

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,5/13/4,1 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867603-0-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.11.2022

Verlag

Festa

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,5/13/4,1 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867603-0-4

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

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  • TPC

    aus Offenbach

    5/5

    02.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Daniel Russell ist 13 Jahre…

    Daniel Russell ist 13 Jahre alt und lebt in New Long Lincoln, einem kleinen Örtchen in Ost-Texas, welches an einem Stausee liegt, unter dem der Vorgängerort Long Lincoln begraben liegt. Die Ehe von Daniels Eltern ist alles andere als harmonisch und der Vater ist oft mürrisch und schlägt seinen Sohn häufig. Als die Mutter eines Tages spurlos verschwindet, fährt Daniels Vater mit ihm zu einer wackligen Brücke am See. Er spricht noch ein paar Momente mit ihm und ehe es sich der Junge versehen kann, gibt der Vater Gas, durchbricht die Brückenbegrenzung und fährt mitten in den Moon Lake. Wie durch ein Wunder kann das ungefähr gleichaltrige, schwarze Mädchen Robbie Daniel retten; der Vater versinkt in der Tiefe. Zehn Jahre später gibt es in New Long Lincoln einige merkwürdige Funde, die auch Daniels Familie betreffen und er versucht dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Dabei stößt er nicht nur auf Robbie, sondern auch auf einige düstere und grausige Geheimnisse … Dieser Roman ist ein packender Mix aus Thriller, Mystery, Familiengeschichte und Drama, und er beinhaltet viele der Trademarks, die den US-amerikanischen Autor Joe R. Lansdale auszeichnen: Packende Handlung, düstere Stimmung, lakonischer Humor und die klimatischen Bedingungen und Naturgewalten von Ost-Texas, die sehr eindringlich geschildert sind und wie ein eigener Charakter agieren. Dazu gibt es Einblicke in den immer noch inhärenten Rassismus, die Fremdenfeindlichkeit und die finsteren Machenschaften der Eliten in den Südstaaten. Außerdem driftet die Verschwörungstheorie, die hier gesponnen wird, zwar manchmal ins Groteske ab, bleibt aber dennoch zu jeder Zeit bedrückend und gruselig. Und so ist „Moon Lake“ vielleicht nicht der allerbeste Roman des Autors – die „Hap and Leonard“-Reihe thront da einfach über allem – dennoch ist er ein weiterer Beweis, dass Lansdale nicht nur zu den besten Genre-Literaten, sondern allgemein zu den größten Stimmen der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur zählt. Ein Extra-Lob an den Indie-Verlag Festa, dass er damit einen weiteren absoluten Top-Autor veröffentlicht – Respekt!

  • NiWa

    4/5

    07.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Grund des Sees

    Im zarten Alter von 13 Jahren hatte Daniel ein einschneidendes Erlebnis zu verkraften: Sein Vater hat sich selbst umgebracht und versuchte, den Sohn mit in den Tod zu ziehen. Dazu hat er das Auto direkt in den Moon Lake gelenkt, dem der Junge gerade noch entkam. Jahre später ist es an der Zeit, dem Geheimnis des Sees im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund zu gehen. „Moon Lake“ von Joe R. Lansdale ist einer dieser Romane, die einen aufgrund ihrer Intensität in die Tiefe ziehen. Es ist eine Mischung aus Thriller, Krimi, Drama, einem Hauch Liebe und einer sommerlichen, sanften Brise von Coming-of-Age-Roman. Ich liebe den abwechslungsreichen Stil, der dicht und einnehmend ist. Für mich zählt der Autor zu den ganz großen Erzählern und ich mag es, dass er sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Denn man muss es mögen, wenn Lansdale manches Mal mit rohem Sprachgebrauch trifft, derben Humor auffährt und texanisches Gebaren ungeschönt wieder gibt. "Ich habe so eine gewischt gekriegt, dass ich fast meine Unterhose durch den A**** eingesaugt hätte." (S. 189, eBook) Es beginnt in Daniels Kindheit, als er mit den Eltern in Ost-Texas lebt. Der Autor nimmt sich Zeit, die damaligen Umstände und das Empfinden der Hauptfigur zu schildern. Er vermittelt ein Gefühl dafür, wie es für den Jungen gewesen ist. Dann geschieht das Unglaubliche: Sein Vater fährt mit ihm in den See! Er hat es relativ gut verkraftet und kehrt als Erwachsener in seine ehemalige Heimatstadt zurück. Denn der Moon Lake ist ausgetrocknet und es ist an der Zeit, dem See ein drängendes Geheimnis zu entlocken: War die Leiche von Daniels Mutter damals im Kofferraum? Es folgt eine interessante Mischung aus Drama, Krimi und Thriller, wobei Lansdales Southern-Gothic-Einschlag zu tragen kommt. Inmitten von texanischer Hitze, stumpfem Hillbilly-Tatendrangs und beängstigendem Rassismus setzt der Autor seine Figur auf eine Spur an, die in einem überraschenden Finale endet. Man darf sich keinen herkömmlichen Thriller erwarten, weil Lansdales Werke viel mehr und gleichzeitig weniger sind. In „Moon Lake“ rückt er die typische texanische Kleinstadt in den Mittelpunkt. Es geht um politische Machtgerangel, bizarre Hintergründe und wie es sich für die Führungsriege ungestört nach eigenem Gutdünken schalten und walten lässt, wenn man abgeschieden vom Rest der Welt lebt. Beleuchtet werden die Alteingesessen, wie gefährlich eine eigene beziehungsweise andere Meinung sein kann, und natürlich - trotz der negativen Aspekte - der Charme und das Wesen des Kleinstadtlebens, welcher den Roman in eine melancholische Perspektive rückt. Obwohl mir das Buch gut gefallen hat und ich in „Moon Lake“ versunken bin, hat es der Autor meinem Gefühl nach eine Spur übertrieben. Die Hintergründe sind äußerst bizarr gestaltet und es hat manches Mal die Spannung gefehlt. Trotzdem war es für mich wieder eine Geschichte, die mich eingenommen und mit Lansdales bissigem Humor sowie seiner lockeren Düsternis nicht losgelassen hat. "Ich sag's nur ungern, aber manchmal tut man eben Dinge, die nicht viel Sinn ergeben, oder man muss Dinge tun, die einem nicht gefallen, und das kann einem manchmal zu schaffen machen." (S. 51, eBook) Übrigens empfand ich den Grund des Sees als sehr anschaulich beschrieben und die Idee ist auf jeden Fall großartig. Denn der Moon Lake hat nicht nur wegen des Selbstmords eine besondere Stellung im Ort und im Roman, sondern birgt eine ganze Stadt: Vor Jahrzehnten wurde der ursprüngliche Ort geflutet. Seither verbergen sich versunkene Gebäude und grausame Geschichten am Grund, die allesamt an die Oberfläche drängen. Das hat definitiv einen gruseligen Touch, wenn man an die algenüberwucherten Gemäuer denkt. Außerdem gibt es verstörende, witzige und schaurige Details, die ans Licht gekommen sind. Für mich war es ein interessanter Coming-of-Age-Roman mit erwachsener Krimi-Note im Herzen von Texas, welcher mich durch Lansdales unvergleichlicher Erzählstimme in den Moon Lake getaucht hat.

  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    25.02.2023

    eBook (ePUB)

    „Mich zu bewegen war in etwa so leicht, wie ein verletztes Nashorn von der Straße zu ziehen und es in einen Schlafanzug zu stecken.“ | aus: "Moon Lake"

    Joe R. Landsdale ist Preisträger vielfältiger Auszeichnungen, unter anderem errang er den wichtigsten amerikanischen Krimi-Preis, den "Edgar Award". Achtmal wurden seine Werke mit dem "Bram Stoker Award" prämiert und auch der "British Fantasy Award" zählt zu den Preisen, die er gewann. Lansdale ist ein Meister der kurzen, knappen Form. In rasantem Tempo, mit einer unbändigen Freude am Genremix und am Auf-die-Spitze-Treiben, dem sog. "Mojo-Storytelling", legt er seit Jahrzehnten ein gelungenes Werk nach dem anderen vor. Mittlerweile hat Lansdale mehr als 50 Romane und unzählige Kurzgeschichten veröffentlicht. Berühmt geworden ist er mit den genialen "Hap & Leonard-Krimis", die auch als TV-Serie verfilmt wurden. Für den Kriminalroman „Moon Lake“ bedient sich Lansdale der Erzählmuster der Pulp-Tradition. Neben den klassischen Pulp-Zutaten (inklusive Femme fatale in Gestalt einer Bibliothekarin) mischt er zudem, wie so oft in seinen Werken, einen kritischen Blick auf Rassismus und soziale Ungleichheit bei und aktualisiert das Genre so mit einer Leichtigkeit, an die andere Autor:innen niemals heranreichen können, weil ihnen die erforderliche Erzählkunst und Fabulierlust ganz einfach auf diesem Niveau fehlt. Es wird Zeit, die seit Längerem nicht mehr auf deutsch erhältlichen Romane et al wieder zu veröffentlichen und J.R. Lansdale auch im deutschsprachigen Raum die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die er verdient. "Lansdale steht ebenbürtig in der Tradition großer Südstaatenerzähler wie Faulkner und Twain" (Robert Schekulin, (Krimibuchhandlung Hammett, Berlin) .

  • Bewertung

    1/5

    21.02.2023

    eBook (ePUB)

    Nicht empfehlenswert

    Das Buch ist nicht empfehlenswert. Die Story ist haarsträubend konstruiert, klischeehaft und einfach nicht spannend. Der Schreibstil wirkt sehr kindisch. (Dieser Satz dient dem erreichen der 180 Zeichen )

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