Ein junger Pflanzenbau-Wissenschaftler entdeckt den ebenso wahnsinnigen wie realistischen Plan eines Konzernchefs, Macht über die weltweite Nahrungsmittelproduktion zu erlangen. Der Wissenschaftler und der Konzernchef werden Gegner, keiner von beiden ist es gewohnt oder bereit, aufzugeben. Unterwegs mit entgegengesetzten Lebenszielen - der eine strebt nach Macht, der andere nach Weisheit - erfahren sie, wie Macht funktioniert, in der Familie, in der Politik und in der Wirtschaft. Ein Abenteuer um Macht und Weisheit, um den Glauben an sich selbst oder an Gott. Eine Geschichte um die Frage, wie es der Menschheit gelingen kann, zukunftsfähig zu werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
mini25
aus Hamburg
5/5
16.04.2023
eBook (ePUB 3)
Spannend Ich definiere das…
Spannend Ich definiere das Cover mal als Stadt und Land. Trifft auch den Inhalt des Buches Es geht dabei um Pflanzenbau und Nahrungsmittel. "Macht" ist in diesem Buch das Schlagwort. Der Schreibstil ist gut und sehr bildlich. Die Landschaften, Personen usw. konnte ich mir gut vorstellen. Man konnte auch einiges über die Vergangenheit von Martin Elkberg und Julius von Erpold erfahren. Dadurch wird klar, welche Motive sie haben, so zu handeln, wie sie es tun. Martin Elkberg hat mir richtig gut gefallen. Mit ihm würde ich mich gerne mal austauschen. Ein interessantes und spannendes Buch. Es rüttelt auf. Es hat mich nachdenklich gestimmt. Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle des gern weiter.
Ella
aus Hof
4/5
23.04.2023
eBook (ePUB 3)
Ein spannendes Buch mit mehr…
Ein spannendes Buch mit mehr als 1000 Seiten! Dieser Roman ist nicht einfach „nur“ ein Roman, er ist hoch aktuell und die fast schon realistische Geschichte macht nachdenklich. Die Protagonisten werden in ausführlichen Lebensbeschreibungen eindrücklich dargestellt. Gegensätzlicher können gesteckte Ziele oder Vorhaben aber nicht sein: Martin Elkberg möchte Weisheit erlangen, Julius van Erpold giert nach absoluter Macht. Sehr detailliert wird man in die Entwicklung und Gedankengänge der Personen Hineingenommen – das ist einerseits sehr interessant, nimmt andererseits aber etwas von der Spannung. Louis Leanders Schreibstil ist angenehm, bildlich, streckenweise etwas emotionslos. Es vermittelt das Gefühl direkt am Geschehen teilzuhaben. Es ist ein top-aktuelles Thema und der Roman regt definitiv zum Nachdenken an, aber die ausführlichen Berichten von Gesprächen und Sitzungen haben schon eher etwas von „geschichtlicher Dokumentation“ und ziehen den Verlauf unnötig in die Länge. Ich schwanke etwas bei der Überlegung, ob diese Genauigkeit der Darstellung Schwäche oder Stärke ist. Man bekommt zwar einen ausführlichen Einblick in die realen Hintergründe, ist aber hin und wieder versucht einfach Passagen zu überfliegen. Denoch ist es ein spannender Wirtschaftsthriller mit überraschendem Verlauf. Das Cover gefällt mir sehr, es vermittelt einen guten Einblick auf die Geschichte. Die Gegensätzlichkeit von Stadt und Land überdeutlich dargestellt. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne, weil es ein brisantes Thema sehr gut aufbereitet hat.
MissMcQueen
4/5
22.04.2023
eBook (ePUB 3)
Lois Leander hat mit „Der…
Lois Leander hat mit „Der Brotkönig“ einen Roman verfasst, bei dem man sich nicht wundern würde, wenn es genau so morgen, in 10 oder in 30 Jahren passiert: So erschreckend, aber auch so realistisch. Julius van Erpold, reich aufgewachsen, aber streng erzogen, hat sich ein Namen in der Wirtschaft gemacht, Martin Elkberg dagegen lebt für die Wissenschaft. Van Erpold will absolute Macht, Elkberg strebt nach Weisheit. Durch Genmanipulationen & geschickt eingefädelte Patente will van Erpold die komplette Nahrungsmittelproduktion & damit die Welt beherrschen, um sein Ziel zu erreichen. Nachdem er von diesen erschreckenden Machenschaften erfährt, will Elkberg genau dies verhindern. Doch wie kann man einen verrückten, reichen, machthungrigen & vor allem skrupellosen Menschen aufhalten? Total spannend an diesem Buch fand ich die Vorgeschichte der Charaktere, es wird sehr gut & nachvollziehbar beschrieben, wie es zu den jeweiligen Verhaltensweisen gekommen ist. Für mich ist so etwas absolut interessant & genau das ist in diesem Buch perfekt umgesetzt worden. Die Geschichte des Romans ist topaktuell & wie schon erwähnt wirkt alles erschreckend realistisch. Auch die angesprochenen Vorgeschichten können sich in der Tat genau so abgespielt haben, sodass die ganze Story authentisch & nachvollziehbar rübergebracht wird. Der knapp 640 Seiten starke Roman wirkt teilweise allerdings ein wenig trocken & zieht sich an manchen Stellen etwas in die Länge, die Beschreibungen in bestimmten Situationen sind meiner Meinung nach doch zu detailliert. Das kann etwas anstrengend sein, vor allem, wenn man sich nicht ganz so sehr für das Thema interessiert. Insgesamt ist es aber ein sehr spannender Roman für Leser*innen, die auf Wirtschaftsthriller mit absolut realistischer Storyline stehen.
CleoBe
aus Berlin
5/5
09.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Roman, der tiefer geht
Hinter großen Vermögen stehen oft große Verbrechen.
Hier haben wir einen Roman von Lois Leander und dieser ist im Tredition-Verlag erschienen. Der Name des Romans ist „Der Brotkönig„. Es ist ein fesselnder Wirtschaftsthriller, der die Geschichte eines jungen Pflanzenbau-Wissenschaftlers und eines machthungrigen Konzernchefs erzählt. Die beiden Protagonisten finden sich in einem spannenden Konflikt wieder, als der Wissenschaftler den beunruhigenden Plan des Konzernchefs entdeckt, die Kontrolle über die weltweite Nahrungsmittelproduktion zu erlangen.
In dieser faszinierenden Handlung die zwei Figuren hervor, von denen Martin Elkberg, der junge Wissenschaftler, und Julius van Erpold, der machthungrige Konzernchef, besonders herausstechen. Die präzise Betrachtung von Martins Aktivitäten und Beweggründen ermöglicht es dem Leser, seine Entscheidungen nachvollziehen zu können. Ebenso wird Julius‘ Charakter von Kindheit an detailliert gezeichnet, offenbart dabei die ungeschminkte Wahrheit über seine nicht immer einfache Vergangenheit. Also eine Welt, in der entgegengesetzte Lebensziele aufeinanderprallen – der Wissenschaftler strebt nach Weisheit, während der Konzernchef nach Macht giert.
Die Erzählung wirft einen tiefen Blick auf die Funktionsweise von Macht in verschiedenen Bereichen, sei es in der Familie, der Politik oder der Wirtschaft. Die Charaktere durchlaufen ein Abenteuer, das nicht nur ihre persönlichen Ziele, sondern auch grundlegende Fragen nach dem Glauben an sich selbst oder an höhere Mächte aufwirft. Die Unklarheit über den endgültigen Ausgang verstärkt die Spannung. Die akribische Detailarbeit in der Charakter- und Umfeldgestaltung ermöglicht es dem Leser, sich ein lebhaftes Bild zu machen. Das Kopfkino wird angeregt, sei es bei den Andeutungen im Club oder den Gedanken, die beim Erkunden von Julius‘ Anwesen entstehen.
Die Verknüpfung von Macht und Weisheit als zentrales Motiv verleiht dem Roman eine tiefe Dimension und regt zum Nachdenken über die menschliche Natur und deren Streben an. Der Leser begleitet die Figuren auf ihrer Reise, die nicht nur von äußeren Konflikten, sondern auch von inneren Herausforderungen geprägt ist. Die Erzählung wird durch die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Menschheit zusätzlich aufgeladen. Lois Leander gelingt es, dieses komplexe Thema in eine fesselnde Handlung einzubinden und regt die Leser dazu an, über die ökologischen und ethischen Aspekte unserer Nahrungsmittelproduktion nachzudenken.
Der Schreibstil von Lois Leander ist packend und prägnant. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und die Handlung entwickelt sich mit einem angemessenen Tempo. Die Mischung aus Spannung, ethischen Dilemmas und philosophischen Überlegungen macht „Der Brotkönig“ zu einem Roman, der über das bloße Lesevergnügen hinausgeht und zum Nachdenken anregt. Ein Werk, das sich lohnt, nicht nur für Liebhaber des Genres, sondern auch für Leser, die sich für gesellschaftliche Themen und moralische Fragestellungen interessieren.
FAZIT: Auf jeden Fall gibt es eine 100% Leseempfehlung, da niemand die Augen verschließen sollte. Darum: Für alle, die sich für fesselnde wirtschaftliche und wissenschaftliche Romane interessieren, empfehle ich dieses Buch „Der Brotkönig“ nachdrücklich. Lois Leander entführt dich in eine fiktive Welt, die durch ihre Authentizität geradezu zur Realität wird, sobald man die Augen schließt. Ein Buch, das jedem ans Herz gelegt sei, der sich nicht vor den Herausforderungen unserer Welt verschließt. Ich kann dich also einladen, auf eine interessante Lesereise, die gerade in dieser Zeit sehr sinnvoll ist. Ich kann sie also bestens empfehlen!
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
aus Damme
5/5
01.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Beeindruckender, spannender Roman, der zum Nachdenken anregt
Das Cover zeigt sehr schön zwei Bereiche der Geschichte. Unten haben wir eine Figur, die auf einem Feld steht. Die Spurrillen des Treckers zeigen direkt auf die menschliche Silhouette. Darüber ist fast mittig der Titel des Romans in roten Großbuchstaben abgedruckt. Von oben ragt auf dem Kopf eine Wolkenkratzer Ansammlung in den Himmel. Auf einem der Hochhäuser steht ebenfalls eine Figur, hinter der scheinbar ein paar Vögel vorbei fliegen. Mir gefällt das Cover sehr gut. Es greift sehr schön die beiden wichtigen Parteien aus der Geschichte auf und setzt die passend ins Verhältnis.
Der Brotkönig von Lois Leander erschien bei tredition. Es ist ein fiktiver Wirtschaftsthriller über einen Konzernchef und einen jungen Naturwissenschaftler, die ihre ganz eigene Einstellung zum Patentrecht und was patentiert werden darf haben. Es ist eine Geschichte über Macht und Weisheit und inwiefern der Glaube an Gott dabei eine Rolle spielen kann. Da der Klappentext sehr wage bei der Konstellation der einzelnen Figuren bleibt, möchte ich hier gar nicht so viel verraten.
Für mich stechen vier Personen heraus, die für die Handlung essentiell wichtig sind. Davon möchte ich zwei kurz nennen. Zum Einen ist da Martin Elkberg, der junger Wissenschaftler. Ihn dürfen wir im Laufe der Geschichte näher kennenlernen und erfahren eine Menge zu seiner Einstellung gegenüber der Wissenschaft und zu Gott. Außerdem lernen wir seinen familiären Background kennen. Sehr schön finde ich hier die detaillierte Betrachtung seiner Aktivitäten und Beweggründe, so dass ich als Leser sein Handeln sehr gut nachvollziehen kann. Zum Anderen möchte ich noch Julius van Erpold erwähnen, den Konzernchef und die Figur, die nach immer mehr Macht strebt. Auch wenn ich ihn ab einem gewissen Punkt absolut unsympathisch fand, kann ich auch seine Beweggründe verstehen. Ihn durfte ich von klein auf kennenlernen und erfuhr so die ungeschminkte Wahrheit über seine Kindheit und Jugend, die alles andere als liebevoll und einfach war.
Gelungen finde ich den Einstieg in die Geschichte. Wie für einen spannenden Thriller essentiell, erfahre ich gleich zu Beginn wohin die Reise gehen wird. Und darf dann in den folgenden sechs Teilen den Weg zum Ereignis beschreiten und dabei immer wieder überlegen, wie es soweit kommen konnte. Dabei bleibt die Endgültigkeit des Augenblicks im Unklaren. Mit sehr viel Detailarbeit werden Figuren und das Umfeld gezeichnet, so dass ich mir als Leser ein gutes Bild von allem machen kann. Mein Kopfkino lief sofort auf Hochtouren und so saß ich mit den Jungen Leuten im Club und hörte den Andeutungen zu. Ebenso verbrachte ich später viel Zeit im Anwesen, in dem Julius van Erpold aufwuchs und half gedanklich bei der Rosenpflege.
Fasziniert habe ich Zeile für Zeile gelesen und hatte dabei das Gefühl, dass das alles genauso passieren könnte. Wenn man sich die aktuelle politische Lage der Welt anschaut, ist das Szenario des Romans gar nicht soweit hergeholt. Ich hoffe allerdings, dass die Menschheit soviel Verstand besitzt, dieses nicht Wirklichkeit werden zu lassen. Aber unsere Geschichte hat schon einmal an so einem Punkt gestanden, den man sich heute aus der Rückansicht nicht mehr vorstellen kann. An welchem Punkt ist der Weg zurück nicht mehr möglich? Diese Frage habe ich mir beim Lesen immer mal wieder gestellt und konnte dementsprechend nicht aufhören zu lesen.
Neben dem Streben nach Macht kommt auch die Frage nach der Liebe, Vergebung und der Selbstverantwortung zur Sprache. Es wird nicht nur das Böse detailiert dargestellt, sondern auch die Gute Seite kommt zu ihrem Recht. Dazu möchte ich dir folgendes Zitat mit auf den Weg geben, welches die Bedeutung von Liebe Vergebung und Selbstverantwortung nochmal verdeutlicht.
„Das bedeutet, dass wir füreinander da sein sollen, dass wie einander immer wieder vergeben sollen und dass jeder dafür verantwortlich ist, was er denkt, tut oder unterlässt.“
Besonders den letzten Teil vom Zitat finde ich sehr wichtig. Verdeutlicht er doch noch mal sehr schön, dass wir jeder für sich für unser Handeln verantwortlich sind und zwar nicht nur für das was wir tun, sondern auch für dass was wir eben nicht tun. So regt der Roman ganz nebenbei auch zum Nachdenken und zur Reflexion an. Was hätte ich in Martins Situation gemacht? Hätte ich den Mut aufgebracht? Ich kann diese Fragen für mich nicht wirklich beantworten. Vermutlich wäre ich bei dem ganzen Drohen und Einschüchtern irgendwann eingeknickt. So verdiente sich Martin von meiner Seite an immer mehr Respekt und bis zum Schluss gab ich die Hoffnung nicht auf.
Zwischendurch habe ich gedacht, muss soviel Hintergrundwissen zu den Figuren eigentlich sein? Doch genau diese Detailliebe führt zu den ausgereiften Charakteren, die wir hier im Thriller vorfinden. Wie schon erwähnt liegt ein Hauptaugenmerk auf Martin Elkberg und Julius van Erpold. Noch zu erwähnen sei Abraham, der seinem Namen nach einen ganz besonderen Platz in der Geschichte einnimmt und die grauenhafte Verknüpfung zwischen der realen Geschichte und dem fiktiven Thriller darstellt.
Mich hat der Roman tief beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Mein Naturwissenschaftliches Herz hat die Geschichte förmlich verschlungen und hofft inständig, dass die Machenschaften im Roman niemals Realität werden. Abschließen möchte ich mit einem weiteren Zitat:
„Je stärker sich Vermögen und Macht bei wenigen Menschen konzentrieren, desto größer wird die Ohnmacht, das Elend, das Leid und die Frustration bei den anderen Menschen. Das führt zu Hass!“
Dem habe ich nichts weiter hinzu zufügen. Ich empfehle des Buch gerne allen, die sich für wirtschaftliche und wissenschaftliche Romane interessieren. Lass dich entführen in ein fiktive Umgebung, die scheinbar zur Realität wird, sobald du die Augen schließt, da sie mit solch einer Authentizität erzählt wird, dass man überlegen muss was Fiktion und was Wirklichkeit ist. Ein Buch, was ich wirklich jedem ans Herz legen kann, der vor dem Schrecken der Welt die Augen nicht verschließt. Und damit wandert es auf meine Top Ten für 2023.
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