Produktbild: Meine fremde Mutter

Meine fremde Mutter Roman | Frauenroman um ein dunkles Geheimnis aus den 70er Jahren

9

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2022

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

6593 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492989572

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.12.2022

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

6593 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492989572

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  • chuckipop

    aus Bünde

    4/5

    09.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die eigene Existenz plötzlich eine Lüge ist...!

    "Meine fremde Mutter" von Christiane Dieckerhoff ist als Taschenbuch mit 360 Seiten bei Piper erschienen. Zum Inhalt: Rabea erfährt am Tag der Beerdigung ihres Vaters auf unschöne Weise, dass die Frau, die sie für ihre Mutter gehalten hat, gar nicht ihre Mutter ist. Rabeas leibliche Mutter ist Veronika Maibohm, eine gesuchte RAF-Terroristin. Nach dem ersten Schock versucht Rabea, die Wahrheit über ihre eigene Existenz herauszufinden und ihre Mutter zu finden. Dass Peter, ihr Vater, versorben ist, macht das Ganze natürlich nicht gerade einfacher. Und ihre Ziehmutter Gabi gibt vor, nichts weiter über Veronika, genannt Nika, zu wissen... Meine Meinung: Christiane Dieckerhoff hat ein äußerst interessantes Thema aufgegriffen, das mich berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Zwischendurch musste ich das Gelesene erst reflektieren, darum hat sich die Lektüre auch etwas hingezogen. Der Schreibstil ist eingängig und empathisch, so dass man sich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen kann. Das Geschehen spielt auf zwei Zeitebenen - aus Rabeas Sicht (Gegenwart) und aus dem Blickwinkel Nikas (damals in den 80er Jahren), was bestens gekennzeichnet ist und mir gut gefallen hat, denn so war der Plot besionders authentisch. Rabeas innere Zerissenheit, ihre Suche nach der Mutter und ihrer Herkunft, Gabis schlechtes Gewissen und vor allem Nikas persönliche Entwicklung, ihr Abdriften in die Radikalität und den Terrorismus fand ich absolut interessant. Der Journalist und Überbringer der so bedeutsamen Nachricht war ein echtes Ars...och, nicht gerade ein glänzender Vertreter seines Berufsstandes...Und Marvin, Rabeas Lebensgefährte, ist ein äußerst suspekter Typ. Er ist Polizist und meint es eigentlich nur gut, aber er bevormundet Rabea und will sie ständig kontrollieren. Sehr glaubhaft fand ich auch, dass Rabea durch ihre Nachforschungen und ihr Eintauchen in die Vergangenheit ihrer Eltern ins Visier der Polizei gerät. Denn diese interessiert sich nach wie vor für Nika und es könnte ja sein, dass Rabea fündig wird... Insgesamt sehr empfehlenswert, eine interessante Ära und ein brisantes Thema.

  • Borkum

    aus Kierspe

    4/5

    17.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn das Leben aus den Fugen gerät

    Dass Christiane Dieckerhoff schreiben kann, wusste ich von ihren Spreewald-Krimis und ich war sehr gespannt, ob sie mich auch mit einer Geschichte in einem anderen Genre überzeugen konnte. In „Meine fremde Mutter“ schildert die Autorin wie das Leben von Rabea aus den Fugen gerät als sie bei der Beerdigung ihres Vaters erfährt, dass ihre Mutter nicht ihre leibliche Mutter ist. Im weiteren Verlauf macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter Nika. In vielen Rückblicken bekommen wir Einblicke in ihr Leben und erfahren wie sie immer weiter in den Terrorismus abgleitet. Die Autorin ist es gut gelungen uns anhand von der fiktiven Geschichte um Rabea und ihre Mutter in die 1980er Jahre zurück zu katapultieren. Bei mir wurden hier die Erinnerungen an die RAF, den Deutschen Herbst und Demos gegen Atomkraft und Startbahn geweckt. Auch wenn es sich hier nicht um einen Krimi handelt, so ist die Handlung doch fesselnd. Christiane Dieckerhoff konnte den Spannungsbogen während der ganzen Zeit gut halten. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich fand das gewählte Thema interessant, denn Bücher über den „Deutschen Herbst“ habe ich bisher nicht gelesen.

  • Ameland

    aus Kierspe

    4/5

    17.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn das Leben aus den Fugen…

    Wenn das Leben aus den Fugen gerät Dass Christiane Dieckerhoff schreiben kann, wusste ich von ihren Spreewald-Krimis und ich war sehr gespannt, ob sie mich auch mit einer Geschichte in einem anderen Genre überzeugen konnte. In „Meine fremde Mutter“ schildert die Autorin wie das Leben von Rabea aus den Fugen gerät als sie bei der Beerdigung ihres Vaters erfährt, dass ihre Mutter nicht ihre leibliche Mutter ist. Im weiteren Verlauf macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter Nika. In vielen Rückblicken bekommen wir Einblicke in ihr Leben und erfahren wie sie immer weiter in den Terrorismus abgleitet. Die Autorin ist es gut gelungen uns anhand von der fiktiven Geschichte um Rabea und ihre Mutter in die 1980er Jahre zurück zu katapultieren. Bei mir wurden hier die Erinnerungen an die RAF, den Deutschen Herbst und Demos gegen Atomkraft und Startbahn geweckt. Auch wenn es sich hier nicht um einen Krimi handelt, so ist die Handlung doch fesselnd. Christiane Dieckerhoff konnte den Spannungsbogen während der ganzen Zeit gut halten. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich fand das gewählte Thema interessant, denn Bücher über den „Deutschen Herbst“ habe ich bisher nicht gelesen.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    4/5

    11.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise in den deutschen Herbst

    Auf der Beerdigung ihres Vaters erfährt Rabea, dass die Frau, die sie als ihre Mutter kannte, nicht ihre leibliche Mutter ist. Diese ist Veronika Maibohm, eine international gesuchte Terroristin, die in den 80er Jahren Mitglied der RAF war. Rabea begibt sich auf die Suche, wobei sie ringsum auf Unverständnis und oft auch Ablehnung trifft. Wird sie ihre Mutter finden? Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Die erste Ebene setzt im Jahr 2019 ein und wir folgen Rabea bei der Suche nach ihrer Mutter. Die zweite Ebene ist in den 1980er Jahren angesiedelt und wir verfolgen Veronikas Werdegang von einer engagierten Gymnasiastin zu einer radikalen Staatsgegnerin. Die Autorin verknüpft hier sehr geschickt die persönliche Geschichte von Rabea mit einem Stück deutscher Zeitgeschichte. Die RAF, der deutsche Herbst, die Anti-Atomkraft-Bewegung – all das ist der Hintergrund, vor der Nikas Radikalisierung und ihr Abdriften in den Terrorismus stattfindet. Beim Lesen taucht der / die Leser*in (wieder?) tief ein in diese Zeit. Die Autorin schafft es, uns in die Gedankenwelt der Personen eintauchen zu lassen, ihre Figuren wirken glaubhaft und authentisch. Sehr oft fühlte ich mich bei Nika an Ulrike Meinhof erinnert, die ihre Tochter zurückließ, um in den Untergrund zu gehen. Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist, dass der Teil, der Rabeas Suche nach ihrer Mutter beschreibt, sich für mein Empfinden etwas gezogen hat. Ansonsten habe ich das Buch mit großem Interesse und Anteilnahme gelesen und empfehle es uneingeschränkt weiter.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    4/5

    09.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Wahrheit ans Licht kommt

    „Meine fremde Mutter“ von Christiane Dieckerhoff ist im Piper Verlag erschienen. Rabeas Vater ist mit 56 Jahren ganz plötzlich verstorben. Auf seiner Beerdigung erfährt sie, von einem ihr nicht bekannten Journalisten, dass ihre Mutter Gabi nicht ihre leibliche Mutter ist. Zutiefst gekränkt, dass ihre Eltern ihr in all den Jahren nicht die Wahrheit gesagt haben, entschließt sie sich, ihre leibliche Mutter zu suchen. Dabei erfährt sie auch immer mehr über das unruhige Leben ihres Vaters, der in jüngeren Jahren ein sehr politisch und links orientierter Mann war. Ihre leibliche Mutter sympathisierte mit der RAF und gehört zu einer Gruppe von nach wie vor gesuchter Terroristen. Rabea gräbt weiter in der Vergangenheit und setzt dabei auch ihre Beziehung zu ihrem Freund Marvin aufs Spiel. Am Ende weiß sie nicht mehr wem sie vertrauen kann und gerät selbst in Gefahr. Die Autorin Christiane Dieckerhoff nimmt sich einem brisanten Thema an: dem „Deutschen Herbst“. Der Roman schildert in zwei Zeitebenen das Handeln von Rabea in der Gegenwart und ihrer Mutter Nika in den 1980er Jahren. Wir Leser erfahren, wie es dazu kommen konnte, dass Nika sich immer mehr radikalisierte. Zu Beginn des Romans hatte ich mit den „Nika-Kapiteln“ meine Schwierigkeiten, doch dann tauchte ich immer mehr ein und tatsächlich hätten diese Kapitel noch umfangreicher sein dürfen um mehr zu erfahren. Leider gibt es viel zu wenige Unterhaltungsromane, die diese – doch so wichtige deutsche Geschichte- aufgreifen. Die „Rabea-Kapitel“ überwiegen in diesem Buch, da ihre Suche detailliert beschrieben wird. Erstaunlich wie offen plötzlich alte Freunde ihrer Eltern berichten. Ihr Freund Marvin bleibt für mich bis zum Ende nicht greifbar und die Polizei rückt in kein gutes Licht. Das Ende war anders als erwartet, sehr plötzlich und eher unrealistisch. Ich weiß, Menschen können sich ändern, aber hier eher unpassend. Dennoch hat mich der Roman überzeugt und die 355 Seiten sind absolut lesenswert. Durch den flüssigen und modernen Schreibstil ist das Buch leicht zu lesen. Der Roman hat mich zum Nachdenken angeregt, da ich hier, auf die deutsche Geschichte, neue Einblicke erfahren durfte. Von mir gibt es 4 Sterne zur Weiterempfehlung.

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