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Hauke Haiens Tod Roman | Das Buch zum ARD-Fernsehfilm "Die Flut – Tod am Deich"

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14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00432-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00432-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Libertine Literatur

    4/5

    23.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Konstrukteure ihrer Welt – eine Familie zwischen Aberglauben und Geheimnissen

    Ein Damm bricht. Und eine Familie ertrinkt. Was bleibt von Hauke Haien, dem Mann, der einst der Natur trotzen wollte? Der Aberglaube und Religion ablehnte und selbst eine Gestalt des Aberglaubens wurde? Ein Schimmelreiter, den man von Zeit zu Zeit noch immer über die Deiche reiten sehen kann, ruhelos. Was geschah damals in der Sturmflutnacht, als Hauke und Elke starben? Wer Theodor Storms ›Schimmelreiter‹ (1888) gelesen hat, erinnert sich vielleicht an all die offenen Fragen, die nicht oder nur vage beantwortet werden. Denn die Geschichte von Hauke Haien erfahren wir nicht aus erster Hand. Erst Jahre später wird sie erzählt werden und wie viel an ihr wahr ist, bleibt ein Geheimnis. Und auch in ›Hauke Haiens Tod‹ wird dessen Geschichte von anderen erzählt werden müssen. »Er kannte seinen Chef von früher, als der Slowake eine kleine Autowerkstatt im Nachbarort besessen hatte. Iven brachte Haiens Jeep bei ihm zur Inspektion und an Elke Haiens Mustang gab es immer etwas zu basteln.« ›Hauke Haiens Tod‹ webt sich um all die Stellen der Geschichte von Storm, die vage geblieben sind, auf Vermutungen beruhen oder den Besonderheiten von Geschichtenerzählung unterworfen sind. Was wäre, wenn Haukes und Elkes Tochter nicht mit ihren Eltern in jener Sturmflutnacht gestorben wäre? Paluch und Habeck spinnen diesen Gedanken zu einer Geschichte fort, zur Geschichte Wienkes und eines Ortes. »In der Sturmflutnacht drückte Elke Haien ihm ihr Kind in den Arm.« Jahre vergehen und Wienke will erfahren, wer ihre Eltern waren. Und der einzige Mensch, den sie fragen kann, ist Iven. Der Mann, dem Elke Haien ihr Kind anvertraute und der es in ein Heim gab. Alle gehen anders mit den Erinnerungen an die Sturmflutnacht um. Manche sind im Ort geblieben, andere zurückgekehrt. Andere so weit fortgegangen, wie es nur möglich war. Iven muss sich entscheiden, ob er bereit ist, sich den Lügen und Leerstellen seiner Vergangenheit zu stellen. Wienke hat sich längst entschieden. »Mit der alten Hebamme unterhielt sie sich in einer Sprache, die niemand verstand. Als Trina Jans schließlich starb, kam das Kind zu Iven und wollte wissen, wie sich der Tod anfühlt.« ›Hauke Haiens Tod‹ ist nicht das Buch, das ich erwartet habe. Storms ›Schimmelreiter‹ bewegt sich zwischen dem Aberglauben einer vergangenen Zeit, den zeitlosen Schrecken von Mensch und Natur und dem Leben eines verschworenen Ortes. In ›Hauke Haiens Tod‹ ist eine ungeschönte modernere Welt hinein gebrochen. Was auf den ersten Blick wie ein Gegensatz wirkt, ist definitiv lesenswert und ein spannender Versuch, all die Feinheiten des Geschichtenerzählens durch Dritte sichtbar zu machen.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    09.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    An der Nordseeküste

    Das Schrifttellerehepaar Robert Habeck und Andrea Paluch hat den Roman „Hauke Haiens Tod“ gemeinsam geschrieben. Der Roman wurde 1999 fertig gestellt. Er wurde jetzt neu editiert. Der Schauplatz ist Ostfriesland am Nordseedeich. Wienkes Eltern sind vor Jahren bei einem Deichbruch gestorben. Das Dorf dachte sie wäre auch tot, aber der Knecht Iven Johns hatte sie in ein Heim gegeben. Wienke ist nicht normal und ihr Vater war in dem Ort unbeliebt. Iven Johns fährt mit Wienke in den Ort, um ihr zu zeigen wo sie herkommt. Die Autoren haben einen guten Schreibstil und die Charaktere aller Personen sind gut gestaltet. Ich konnte sie mir echt vorstellen. Der Roman liest sich gut und hat mich super unterhalten.

  • J. Kaiser

    4/5

    19.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Inselgeschichte mit Tiefgang

    Hier liest man eine recht mögliche Geschichte, die sich so abspielen könnte. In die Geschichte bin ich sehr rasch hineingekommen. An der friesischen Nordseeküste bricht bei einer Sturmflut der Deich. Man hat Opfer zu beklagen, Darunter auch der Erbauer des Deichs, Hauke Haien, seine Frau und auch seine damals vierjährige Tochter Wienke. Der Knecht Iven Johns geht nach Hamburg, wo er ein neues Leben beginnt. Wienke ist inzwischen erwachsen und möchte erfahren, wer sie wirklich ist. Sie hat herausgefunden, dass sie nicht Elisabeth Schmidt, sondern Wienke Haien heisst. Nun wird die Geschichte spannend, sie taucht bei Iven auf und beide gehen an den Ort des Geschehens zurück. Die Dorfbewohner möchten aber über diese Sturmnacht schweigen. Wienke wird bedroht, sie sollte eigentlich nicht mehr am Leben sein. Dieses Buch habe ich nicht weglegen können. Die Schilderung ist spannend und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Dieses Buch empfehle ich gerne.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    3/5

    17.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nacherzählung des "Schimmelreiters"

    "Hauke Haiens Tod" ist nichts anderes als die Neuerzählung von "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm. Es gibt kleine Abweichungen, aber wenn man das Original gelesen hat, braucht man die Neuerzählung wirklich nicht zu lesen, denn das Original ist um Längen besser. "Hauke Haiens Tod" ist weder besonders gut geschrieben noch spannend erzählt. Ich weiß nicht, wie es wirkt, wenn man das Original nicht kennt, aber für mich war es eine Enttäuschung. Dabei war ich wirklich gespannt darauf, die Geschichte in einer modernisierten Form zu lesen. Ich gebe dennoch 3 Sterne, weil die Geschichte im Original einfach richtig gut ist!

  • Renas Wortwelt

    3/5

    20.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Leidlich spannend, reichlich verwirrend

    Von ihrem gemeinsamen Roman „Sommergig“, den ich im letzten Jahr lesen und besprechen durfte, war ich restlos begeistert. Ein leichter Jugendroman, mit großem Einfühlungsvermögen und perfekt passender Sprache. Nun also dieser Roman, der bereits 1999 entstand und jetzt neu aufgelegt wurde. Er erzählt im Grunde die Geschichte vom Schimmelreiter, die von Fontane berühmt gemacht wurde. Im Mittelpunkt stehen Iven Johns, früherer Knecht auf dem Hof der Familie Haien, und Wienke, die Tochter der Haiens, die angeblich bei einer schweren Sturmflut im Alter von vier Jahren ums Leben kam. Jetzt taucht sie aber wieder auf, sucht erst nach Iven und dann im Dorf, in dem ihre Familie gelebt hatte, nach der Wahrheit. Was ist damals wirklich passiert, warum und wie kamen ihre Eltern zu Tode, wer hat den Deich, der den Hof der Haiens eigentlich schützen sollte, beschädigt? Und wer versucht heute, die Nachforschungen Ivens und Wienkes zu behindern? Auch dieser Roman hat seine ganz eigene Sprache, die nahezu perfekt auf die Figuren und insbesondere auf das Umfeld abgestimmt scheint. So zieht die Geschichte auch zuerst hinein, entwickelt eine erhebliche Spannung, einen Sog, dem man atemlos folgt. Weil man eben die Antworten auf die oben genannten Fragen ebenso wissen möchte wie Iven und Wienke. Nur verirrt sich der Roman dann in zu vielen Zeitebenen, zu vielen Schauplätzen und Nebenhandlungen. Irgendwann verliert die Leserin den Faden, wird es unübersichtlich, so dass man nicht mehr unmittelbar erkennt, auf welcher der Zeitebenen man welchem der Ereignisse gerade folgt. Auch treten relativ viele Figuren in Erscheinung, was zusätzlich für Verwirrung sorgt. Und schließlich gibt es merkwürdige Logiklücken, so beispielsweise die Leiterin des Heims, in welchem Wienke lebt, die völlig ungehemmt einem ganz und gar Fremden persönliche Auskünfte erteilt. Das war eines der mir ziemlich unrealistisch erscheinenden Details, von denen es immer wieder welche gibt. Von daher konnte mich dieser Roman nicht so erreichen wie „Sommergig“, wobei die beiden Bücher sind ohnehin keineswegs vergleichen lassen. Robert Habeck & Andrea Paluch - Hauke Haiens Tod Kiepenheuer & Witsch, Februar 2022 Taschenbuch, 248 Seiten, 14,00 €

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