Finde deine Magie! Mit "The Rules of Magic" hat die Bestseller-Autorin Alice Hoffman eine berührende Geschichte über Liebe, Magie und den wunderbaren Zusammenhalt der Familie geschrieben.
New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind keine gewöhnlichen Kinder, denn sie entstammen einer Familie von Hexen: Die schöne Franny hat blasse Haut und, passend zu ihrem Temperament feuerrote Haare. Jet ist sensibel und kann Gedanken lesen, und der charismatische Vincent verfügt schon in jungen Jahren über eine überwältigende Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Alles riecht nach Ärger, und dass die drei das magische Talent ihrer Vorfahren geerbt haben, macht die Sache nicht besser. Von Beginn an gibt ihre Mutter Susanna ihren Kindern deshalb ein paar Regeln mit auf den Lebensweg: keine Spaziergänge bei Mondschein, keine roten Schuhe, keine schwarze Kleidung, keine Katzen oder Krähen im Haus, und das Allerwichtigste: "Verliebt euch nie, niemals!" Doch Franny, Jet und Vincent sind jung und voller Tatendrang: Natürlich werden sie jede einzelne Regel brechen - und mit den Folgen leben müssen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Bewertung
5/5
15.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Susanna versucht mit all ihrer...
Susanna versucht mit all ihrer Kraft ihre geliebten Kinder vor dem schwierigen Schicksal einer magischen Zukunft zu bewahren... aber Franny, Jet und Vincent sind bereit jede Regel ihrer Mutter mit Freude zu brechen!
Für Fans von Charmed, Chilling Adventures of Sabrina!
PMelittaM
aus Köln
5/5
12.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Berührte und packte mich
Die Familie Owens besteht aus Hexen. Susanna Owens hat sich allerdings von ihrer Familie losgesagt, und lebt mit ihrem Mann und den Kindern Frances, Franny genannt, Bridget, Jet genannt, und Vincent in New York, weitab vom Rest der Familie. Der Tradition, dass eine Owens, wenn sie 17 ist, den Sommer bei Tante Isabelle verbringt, beugt sie sich dennoch. Frances, Jet und Vincent sind unzertrennlich, und so kommt es, dass alle drei zusammen nach Massachusetts reisen, als die Älteste von ihnen 17 wird. Hier erfahren sie nun auch mehr über ihren magischen Hintergrund – und über den Fluch, der auf der Familie liegen soll.
Vor Jahren war ich eine Zeit lang fast süchtig nach Romanen Alice Hoffmanns, bis diese irgendwann wieder von anderen überlagert wurden, und erst jetzt habe ich wieder zu einem Roman der Autorin gegriffen. Und Alice Hoffmanns „Zauber“ hat mich direkt wieder erreicht. Für mich ist ihr Schreib- und Erzählstil etwas besonderes, er packt und berührt mich sehr schnell, zieht mich mitten hinein in das Leben der Protagonist:innen, ich fühle mich schnell mittendrin – und kann mich am Ende nur schwer lösen.
Erzählt wird das Leben der drei Geschwister über mehrere Jahrzehnte, wobei immer wieder die Perspektive gewechselt wird. So lernt man Franny, Jet und Vincent sowie ihre Gedanken und Emotionen gut kennen –und trotzdem sind sie mir nicht so nahe gekommen, wie ich mir das gewünscht hätte, am ehesten ist das noch Vincent gelungen – anscheinend hat sein besonderes Charisma auch bei mir gewirkt – Franny und Jet blieben mir dagegen seltsam fremd. Und das, obwohl mich ihrer aller Geschichte sehr berührt hat. Beim Lesen war mir das immer bewusst, hat aber meine Lesefreude kaum geschmälert. Vincent ist übrigens eine Ausnahme, üblicherweise bekommen Owens-Frauen nur weibliche Kinder, magische Fähigkeiten hat er aber trotzdem bekommen.
„Rules of Magic“ ist ein im Original 2017 erschienenes Prequel zu „Practical Magic“, das bereits 1995 erschienen ist und 1998 mit Sandra Bullock und Nicole Kidman verfilmt wurde. Am Ende von „Rules of Magic“ lernt man die beiden Protagonistinnen aus „Practical Magic“ kennen, sie sind hier noch Kinder. Fischer Tor hat „Practical Magic“ 2022 übrigens neu herausgebracht.
Meine Wiederbegegnung mir Alice Hoffmann ist gut verlaufen, und hat mir erneut Lust gemacht, ihre anderen Werke zu lesen. Ich kann „Rules of Magic“ empfehlen, vor allem jenen, die sowohl Familiengeschichten als auch ein bisschen Magie in ihrer Lektüre mögen, hier gibt es noch einen Touch amerikanische Geschichte obendrauf. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Bewertung
5/5
28.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Allen Flüchen, dramatischen Begebenheiten...
Allen Flüchen, dramatischen Begebenheiten und Abenteuern zum Trotz liest sich der erste Teil dieser Hexenchronik sehr unaufgeregt und sympathisch.
Bewertung
5/5
28.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Das Leben einer Hexenfamilie,...
Das Leben einer Hexenfamilie, magisch, schicksalhaft und außergewöhnlich. Eine schöne Geschichte um die Owens-Geschwister hauptsächlich zu Zeiten der 60er Jahre, verwoben mit einem Fluch, Liebe und Tod, Aussenseitertum und sogar etwas Zeitgeschehen. Fantastisch!
Michael Sterzik
aus Wallenhorst
5/5
09.10.2021
Buch (Taschenbuch)
A Kind of Magic
Es gibt Regeln – ohne diese würde die Menschheit im Chaos versinken. Dabei muss man unterscheiden zwischen offiziellen und inoffiziellen Regeln – oder Gesetzen, als solche kann man diese auch interpretieren.
Alice Hoffman, die Autorin von „The Rules of Magic – Eine zauberhafte Familie“ erzählt wie der Titel es schon ausdrückt, von einer „magischen“ Familie. Hexen und Zauberer, die leider verflucht sind, und sich an Regeln halten müssen. Passiert das nicht sterben die Partner, die sich die magiebegabten Menschen verliebt haben. Damit ist das Drehbuch für Konflikte, pubertäre ich-mache-was-ich-will-Expeditionen“, viel Liebe, Trauer und Tod schon vorgezeichnet.
Die Hexen und Zauberer sind nicht unsterblich, oder tragen so mächtige Magie in sich, dass sie allmächtig sind. Für die drei Kinder der Owens Familie ist ihr magisches Talent Fluch und Segen zugleich. Sie verdrängen den Gedanken, dass sie anders sind als andere Kinder, aber sie spüren es und mit zunehmendem Alter können sie ihre verschiedenen Talente besser kontrollieren.
Das einzige was sich widersetzt ist diese verdammte „Liebe“. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt – und somit eröffnet sich dem jugendlichen Trio ein Kampf um die Liebe und um das Überleben.
New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind keine gewöhnlichen Kinder, denn sie entstammen einer Familie von Hexen: Die schöne Franny hat blasse Haut und, passend zu ihrem Temperament feuerrote Haare. Jet ist sensibel und kann Gedanken lesen, und der charismatische Vincent verfügt schon in jungen Jahren über eine überwältigende Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Alles riecht nach Ärger, und dass die drei das magische Talent ihrer Vorfahren geerbt haben, macht die Sache nicht besser.
Von Beginn an gibt ihre Mutter Susanna ihren Kindern deshalb ein paar Regeln mit auf den Lebensweg: keine Spaziergänge bei Mondschein, keine roten Schuhe, keine schwarze Kleidung, keine Katzen oder Krähen im Haus, und das Allerwichtigste: »Verliebt euch nie, niemals!«
Doch Franny, Jet und Vincent sind jung und voller Tatendrang: Natürlich werden sie jede einzelne Regel brechen – und mit den Folgen leben müssen. (Verlagsinfo)
Der Titel trägt auch die Botschaft in sich, dass man den Tod und das Schicksal nicht vollumfänglich austricksen kann. Hinauszögern schon – aber der Preis ist unendlich hoch. Die Liebe wird durch die drei Geschwister als großes Geschenk, aber auch ein verhängnisvolles Gefühl demonstriert. Da die Geschichte auch in den 60er Jahren spielt, haben wir gesellschaftliche Grenzen und Verständnisse, die längt aufgearbeitet sind. Man muss sich auf den Roman einlassen – denn dann präsentiert er uns eine Tiefe, die herausragend ist. Die Magie steht hier überhaupt nicht im Fokus, ganz im Vordergrund dreht sich alles um die „Liebe“ – Geschwisterliebe, die Liebe zu einem Partner, die Liebe zu Freunden, die Liebe zu Tieren usw. Facettenreich, tiefgründig, dramatisch und mit einer klaren Botschaft – Die Liebe kann nicht alles besiegen – aber es lohnt sich um sie kämpfen.
Die Charaktere – egal ob Haupt- oder Nebenfiguren sind toll besetzt. Ihre Entwicklung mit allen Höhen und Tiefen geht sehr sensibel unter die Haut. Neben der tiefgründigen Story, wenn man sie denn entdeckt, ist der emotionale Faktor faszinierend gut konstruiert.
Man kann sich auch dieser Emotionen nicht entziehen. Alice Hoffman Stil unsere inneren Knöpfe zu drücken ist fast schon psychologisch gesehen – professionell.
Da die „Magie“ nicht in der ersten Reihe sitzt – ist dieser Fantasy-Roman eher eine dramatische Familiengeschichte. Der Titel „Eine zauberhafte Familie“ ist etwas irreführend, denn so locker und leicht dieser Satz auch klingen mag – hinter den Kulissen gibt es wenig Humor.
Fazit
„ A Kind of Magic“ – das trifft es wohl. Das Buch verführt uns, über die Liebe nachzudenken. Berührend und sensibel wie ich es selten gelesen habe. Weniger Fantasy – mehr eine tragische und dramatische Art und zu zeigen – dass die Antwort auf alle Fragen – die Liebe ist.
Michael Sterzik
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