Das mittelhessische Dorf Umbach an einem Sommernachmittag. Der Strom fällt aus und die meisten glauben erst an eine vorübergehende Störung. Schnell wird klar, dass es kein gewöhnliches Ereignis ist: Auch Batterien und Akkus funktionieren nicht mehr und es entwickelt sich ein Albtraum. Die Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser bricht zusammen, die Kommunikationsnetze sind ausgefallen. Malte versucht, seine Familie und sein Dorf durch die Krise zu bringen und merkt schnell, dass er zwischen Magen und Moral entscheiden muss. Jutta befindet sich in einer 767, als der Strom ausfällt. Simone sitzt nach dem Blackout in Hamburg fest und hat keine Möglichkeit, Kontakt mit ihrer Familie in Mittelhessen aufzunehmen. Sie macht sich zu Fuß auf den 400 Kilometer langen und gefährlichen Weg nach Hause. Florian überwacht während einer Herz-OP die Herz-Lungen-Maschine, als das Stromnetz und die Notstromsysteme im Krankenhaus ausfallen. Lukas befindet sich in einem Wetzlarer Einkaufszentrum und wird Zeuge eines großen Verkehrsunfalls. Laura bemerkt schnell, dass sie mit dem plötzlichen Verlust ihres Smartphones nicht zurechtkommt. Wann wird Hilfe von außen kommen? Gibt es überhaupt ein »außen«?-
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4.2/5.0
21 Bewertungen
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Erschreckend, faszinierend, spannend … einfach ein MEGA Buch!
Bewertung aus München am 28.09.2022
Bewertungsnummer: 1795715
Bewertet: Hörbuch-Download
In dem Hörbuch geht es um die spannende und leider aktuelle Frage, was passieren würde, wenn wir einen dauerhaften Blackout bekämen, so daß der Strom (erst einmal) nicht wiederkommt.
Am Anfang waren für mich die vielen Namen schwierig, aber ich bin recht schnell reingekommen.
Und im Laufe der Geschichte stellte sich dann heraus, daß die Figuren alle in irgendeiner Beziehung stehen.
Es war sehr spannend mitzuverfolgen, wie sich die Leute ohne Strom arrangieren, der auf einmal ohne jede Vorwarnung komplett weg war, nachdem sie feststellten, daß er so schnell wohl nicht mehr kommen wird.
Die Charaktere sind sehr lebensnah und authentisch geschildert, so daß man die Gedanken und Handlungen (bei den meisten) gut nachvollziehen kann.
Der Zusammenhalt und die Organisation im (fiktiven) Dorf Umbach war wirklich super.
Schlimm war es für die Leute, die unterwegs waren wie z.B. Simone auf Geschäftsreise, und die sich alleine oder in Gruppen nach Hause durchschlagen müssen – selbstverständlich ohne irgendwelche hilfreichen Sachen wie bequeme Schuhe, Rucksäcke, Medikamente, Hygieneartikel etc.
Auch Wasser und Essen stellte sich schnell als Problem heraus, denn die Dörfer schotteten sich schnell gegenüber den Wanderern ab.
Ganz erschütternd finde ich, wie schnell die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft verloren gingen.
Aber leider ist das sehr realistisch und deckt sich mit Artikeln zum Thema, daß nach Tag 3 die Masken der Zivilisation schnell fallen würden.
Wenn die Leute Hunger und Durst haben oder auch nur einen sicheren Schlafplatz brauchen, verlieren manche jede Hemmungen und Skrupel.
Selbstverständlich dürfen in dem Buch auch die „Krisengewinnler“ nicht fehlen, die aus der Katastrophe noch versuchen Profit zu schlagen.
Und auch das ist leider mehr als realistisch.
Je weiter es im Buch voran ging, desto weniger konnte ich aufhören zu hören.
Es war einfach so spannend zu hören, wie die einzelnen Menschen sich durchschlagen, was sie erleben und welchen Gefahren sie trotzen.
„Leider“ hat das Buch ein offenes Ende (sonst wäre es auch wohl zu dick geworden), aber inzwischen gibt es Band 2 auch als Hörbuch, und da bin ich schon mittendrin und kann noch weniger aufhören zu hören.
Für mich eine klare Empfehlung – macht Spaß, ist sehr spannend und interessant, gleichzeitig auch sehr erschreckend, und leider so aktuell wie nie.
Alltag ohne Strom „überleben“
Bücherwurm aus Im Norden am 22.06.2023
Bewertungsnummer: 1966167
Bewertet: Hörbuch-Download
Ich habe mir das Hörbuch angehört. Erst einmal zum Sprecher des Hörbuches. Seine Stimme fand ich sehr angenehm, leider hat er ab und zu am Ende ein paar Buchstaben verschluckt. Aber das war jetzt nicht so tragisch. Am Anfang dachte ich nur, was ist das…
Mit dem Hörbuch an sich musste ich auch erst einmal warm werden. Ich habe nicht verstanden, dass es mehrere Personen waren. Und ihre Perspektiven erzählt wurden sind. Wie es ihnen in der Zeit so ging sowie sie alle miteinander auch verbunden waren. Das brauchte erst einmal, dass zu verstehen.
Als ich das aber begriffen hatte, fand ich es sehr spannend und habe interessiert zugehört. Ich habe mir viele Gedanken zu gemacht, wie es einem wohl selbst gingen würde ohne Strom. Oder ob die Menschen, wie im Hörbuch auch irgendwann brutaler werden würden. Ich war aber auch von dem Einfallsreichtum der Menschen ab und zu beeindruckt. Auf welche Ideen man dann doch kam. Wenn man keinen Strom hatte. Bleibt ja nicht mehr viel.
Was mir nicht so gut gefiel waren so ab und zu romantische Szenen/ Liebesszenen. Das fand ich nicht so passend in dem Buch. Aber das ist ja nur meine persönliche Meinung.
Das Ende macht gespannt wie es in Band 2 weitergeht.
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