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Nichts davon ist wahr Roman | Nominiert für den International Booker Prize

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,5 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Niente di vero

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98691-4

Beschreibung

Rezension

»Eine Perle unter den Neuerscheinungen in diesem Frühjahr. […] Veronica Raimo ist mit ›Nichts davon ist wahr‹ eine vielschichtige Tragikomödie gelungen. […] Absoluter Lesetipp!« Katja Schönherr, SRF 05. April 2023 ("SRF")
»Ein glühender, düster-komischer Roman mit unergründlicher Tiefenschärfe […] [a]bsolut lesenswert!« Olivia Grove, Olivias Book Grove, 01. Januar 2024 ("Olivias Book Grove")
»Ein Buch wie eine Party, die niemals enden soll.« Kristof Magnusson, rbb Radio Eins, 26. November 2023 ("Radio Eins rbb")
»Kann man so beißend komisch über sich selbst und seine Familie schreiben? Oder sollte man dem Titel von Veronica Raimos rasanter Autofiktion Glauben schenken? Herrlich!« Donna, Ausgabe 01/2024 ("Donna")
»Die 45-jährige Autorin [berichtet] mit einer grossen Portion schwarzem Humor und genussvoller Übertreibung von dieser dysfunktionalen Familie, in der stets von der grösstmöglichen Katastrophe ausgegangen wird.« Babina Cathomen, Kulturtipp Schweiz, 01. August 2023 ("Kulturtipp")
»Die Lektüre ist ein großes Vergnügen, denn Raimo besitzt eine stupende Lebensweisheit.« Helmut Schneider, WienLive – Das Stadtmagazin, 20. Juli 2023 ("Wienlive")
»Ihr außerordentliches literarisches Talent […] wird gleich auf den ersten Seiten des Romans derart offensichtlich, dass es zu keinem Zeitpunkt Gefahr läuft, infrage gestellt zu werden.« Thomas Koppenhagen, Tageblatt Letzebuerg, 03. Juni 2023 ("Tageblatt Letzebuerg")
»Ein Roman voller schwarzem Humor und Sarkasmus, analytisch, klärend und nicht zuletzt enttabuisierend.« Marah Rikli & Jaqueline Krause, Annabelle, Mai 2023 ("Annabelle")
»Aus dem breiten Strom autofiktionaler Literatur ragt dieser Roman heraus mit einer weiblichen Stimme, die frei, ohne Scham und unwiderstehlich von den Dingen des Lebens erzählt. Für mich eine der originellsten Geschichten der letzten Jahre und eine der lustigsten.« Heinz Gorr, BR 2 Favoriten, 15. Mai 2023 ("Bayern2")
»Sehr vergnügliches, tragikomisches Stück Autofiktion, das die nähere Bekanntschaft unbedingt lohnt.« Matthias Eichardt, 07 Das Stadtmagazin, April 2023 ("07 das Stadtmagazin")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,5 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Niente di vero

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98691-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    28.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine humorige Dramady

    In ihrer autofiktionalen Tragikomödie “Nichts davon ist wahr” erzählt die römische Autorin Veronica Raimo vom Erwachsenwerden einer jungen Frau in einer mehr als kauzigen Familie. Denn hier leben alle ihre Marotten und Eigenarten nach Kräften aus. Aus der Ich-Perspektive berichtet Raimo oft überspitzt, aber immer schwung-und humorvoll Episoden aus der Vergangenheit ihrer Figur – manchmal chronologisch, manchmal thematisch. Es geht um skurrile Angehörige, um absurde Begegnungen mit Freunden und Freundinnen und um eine chaotisch-naive Frau, die keine konventionellen Umgangsformen kennt. So ist “Nichts davon ist wahr” eine humorige Dramady, in der die Autorin bis zum Schluss im Unklaren lässt, ob sie autobiografisch ist – oder gut erfunden.

  • Olivia Grove

    4/5

    01.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da haben wir das Paradox: Ein glühender, düster-komischer Roman mit unergründlicher Tiefenschärfe

    In der autofiktionalen Tragikomödie "Nichts davon ist wahr" parodiert die Autorin in burleskem Ton ihre eigene Familie sowie das Erwachsenwerden im Sinne einer Karikatur. "... jeder Satz widersprach dem vorherigen ..." (S. 222) Dabei entfacht die Autorin mit ihrer nervösen, prägnanten Sprache und ihrer unermüdlichen Intelligenz einen brennenden Monolog. Die einen werden diesen Roman lieben, die anderen werden ihn hassen. Veronica Raimo hat dieses Werk nach meinem Empfinden genauso kreiert, wie ihr gefälschtes Tagebuch, das sie als Kind verfasst haben will, um ihre Mutter in die Irre zu führen. "In meiner Familie hat jeder seine eigene Methode, die Erinnerung zum persönlichen Vorteil zu sabotieren. Schon immer haben wir die Wahrheit manipuliert, als wäre es eine Stilübung, der vollkommene Ausdruck unserer Identität." (S. 214) Veronica erzählt also von den Zumutungen des Erwachsenwerdens in einer ganz normalen, unnormalen Familie? Eine Mutter, die sich allzu oft in ihren Depressionen und Ängsten verliert. Ein Vater, voller hygienischer und architektonischer Obsessionen, der seine Kinder dazu verdammt, sich in ihrer Langeweile zu verlieren - und dabei immer mehr Wände in ihre ohnehin schon verschachtelte 60-Quadratmeter-Wohnung einzieht. Absolut lesenswert!

  • Olivia Grove von Olivias Book Grove

    aus Berlin

    4/5

    01.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da haben wir das Paradox: Ein…

    Da haben wir das Paradox: Ein glühender, düster-komischer Roman mit unergründlicher Tiefenschärfe In der autofiktionalen Tragikomödie "Nichts davon ist wahr" parodiert die Autorin in burleskem Ton ihre eigene Familie sowie das Erwachsenwerden im Sinne einer Karikatur. "... jeder Satz widersprach dem vorherigen ..." (S. 222) Dabei entfacht die Autorin mit ihrer nervösen, prägnanten Sprache und ihrer unermüdlichen Intelligenz einen brennenden Monolog. Die einen werden diesen Roman lieben, die anderen werden ihn hassen. Veronica Raimo hat dieses Werk nach meinem Empfinden genauso kreiert, wie ihr gefälschtes Tagebuch, das sie als Kind verfasst haben will, um ihre Mutter in die Irre zu führen. "In meiner Familie hat jeder seine eigene Methode, die Erinnerung zum persönlichen Vorteil zu sabotieren. Schon immer haben wir die Wahrheit manipuliert, als wäre es eine Stilübung, der vollkommene Ausdruck unserer Identität." (S. 214) Veronica erzählt also von den Zumutungen des Erwachsenwerdens in einer ganz normalen, unnormalen Familie? Eine Mutter, die sich allzu oft in ihren Depressionen und Ängsten verliert. Ein Vater, voller hygienischer und architektonischer Obsessionen, der seine Kinder dazu verdammt, sich in ihrer Langeweile zu verlieren - und dabei immer mehr Wände in ihre ohnehin schon verschachtelte 60-Quadratmeter-Wohnung einzieht. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    25.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wuchtiger und eindrücklicher Coming-of-Age Roman aus Italien

    Veronica reflektiert, wie sie zu der jungen Frau werden konnte, die sie heute ist. Immer wieder denkt sie im Erwachsenenalter an ihre Kindheit und Jugend zurück, an ihre Helikopter-Mutter und die Paranoia ihres Vaters. Doch ist sie unter ganz normalen Umständen in einer relativ normalen Familie in Italien groß geworden - oder so normal, wie Familie eben sein kann. Eindrücklich und wuchtig erschafft Raimo Bilder eines jungen Mädchens, das oft mit sich selbst und der Welt um sich herum überfordert ist. Ein kurzer Einblick in das was war und wie das Vergangene zu dem führen konnte, was heute ist. Ein beeindruckender italienischer Coming-of-Age-Roman in wuchtiger Sprache. Kann ich absolut empfehlen!

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    20.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam; Der Schreibstil…

    Unterhaltsam; Der Schreibstil ist recht flapsig und nahbar. Man fühlt sich der Erzählerin, die alles aus ihrer Perspektive schildert, irgendwie verbunden. Die Geschichte deckt die Lebensgeschichte der Erzählerin ab, nicht immer chronologisch, manchmal willkürlich oder themenbezogen. Die beschriebenen, recht exzentrischen Charaktere fand ich gut getroffen und sie haben mir sehr gut gefallen: die Erzählerin als tagträumendes Kind und Jugendliche sowie die Mutter, die an vermeintlichen kindlichen Eigenschaften ihrer Tochter festhält, die diese schon längst hinter sich gelassen hat, usw. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Dennoch fehlt mir ein bisschen die Einordnung, das große Ganze, was will die Autorin damit sagen? Ist es biografisch oder - wie der Titel sagt - alles erfunden? Es endet mit ein paar Kommentaren über Erinnerungen, die mir gut gefallen haben und gerne etwas ausführlicher hätten sein können.

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