Produktbild: Als ich im Krieg erwachte

Als ich im Krieg erwachte Tagebuch einer Flucht aus der Ukraine

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1660 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841908353

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Verlag

Edel Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1660 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841908353

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  • Bewertung

    5/5

    19.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tagebuch

    Die Autorin Julia Solska schreibt in diesem Tagebuch von ihrer Flucht aus der Ukraine. Zu Beginn des Buches erzählt die Autorin von ihrem Leben vor Beginn des Krieges. Wie sie Pläne machte, eben ein ganz normales Leben führte, bis sie von der Schreckensnachricht überrascht wurde. Der Krieg hatte begonnen und sie stand nun, wie so viele andere auch, vor der schweren Entscheidung, bleiben oder das Land verlassen. Die Autorin erzählt sehr emotional von ihrer Flucht und allem was ihr dabei durch den Kopf geht. Von echten und falschen Freunden, kleinen und großen Heldentaten aber auch von der Sorge um die Familie. Das Buch hat mich sehr berührt. Man hat zwar schon so viel Schreckliches in den Nachrichten gehört, aber das Ganze in Form eines Tagebuches zu lesen, von einer Frau nicht viel älter als ich selbst, ist nochmal um einiges helftiger. Ich wünsche der Autorin und allen von diesem Krieg Betroffenen alles erdenklich Gute und dass dieser Schrecken bald ein Ende nimmt. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen und würde mir wünschen, dass es viele Menschen lesen, um verstehen zu können, was da gerade passiert.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend und wichtig

    In diesem Tagebuch beschriebt Julia Solska ihre Flucht aus der Ukraine. Das Buch beginnt einen Tag vor der Invasion und endet 97 Tage danach. Julia Solska beschreibt die Geschehnisse und ihre Emotionen sehr anschaulich, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Thematik ist leider noch immer aktuell, was es umso wichtiger macht. Am Anfang ist ein klarer Kontrast zur Zeit vor dem Krieg erkennbar. Gerade die Sorge um Familienangehörige und das schlechte Gefühl, Menschen zurück oder im Stich zu lassen werden sehr deutlich. Auch die Hilfslosigkeit, nichts machen zu können, aber immer in Alarmbereitschaft und am Handy zu sein, um keine Nachrichten zu verpassen. Aber auch in Sicherheit zu sein und sich für eine Sache einzusetzen statt hilflos auf ein Display zu schauen ist natürlich kein gutes Ende. Julia hat sehr viel Glück gehabt, in vielerlei Hinsicht. Sie macht aber auch deutlich, was Krieg für Menschen bedeutet, was er aktuell für viele Menschen in der Ukraine bedeutet und dass es oft Glück ist, in der richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ich finde es sehr wichtig, dass sie ihr Tagebuch veröffentlicht hat, damit alle lesen können, wie die ersten Tage für Ukrainer:innen waren. Ein sehr wichtiges, sehr aktuelles Buch, das mich beim Lesen sehr berührt hat!

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitenwende

    Ein trauriges Buch, das von dem Krieg in der Ukraine handelt. Es geht aber weit über eine bloße Beschreibung hinaus: das Tagebuch der Ich-Erzählerin, authentisch, unmittelbar, schonungslos und mutig. In intensiven Worten setzt sie sich mit ihrer Situation und mit der Situation ihres Landes auseinander. Julia Solska wird zum Sprachrohr vieler Ukrainerinnen und Ukrainer, denn das, was dort gerade passiert, ist unvorstellbar und die Tagesschau und weitere Nachrichten können uns natürlich über Fakten und Hintergründe aufklären, aber die Fragen, Ängste, Gefühle der Betroffenen werden dort nicht erwähnt. Es geht zu Beginn um die Normalität, die alltäglichen kleinen Freuden, Wünsche, Ablenkungen, die auf einmal zum Luxus werden, genau in dem Moment, in dem Russland der Ukraine den Krieg erklärt. Und plötzlich ist infällig, das Wesentliche zählt. Die junge Ukrainerin schafft es, aufrichtig sich und ihre Unsicherheiten, Bedürfnisse, Ängste, Zweifel und Wünsche darzustellen. Ich kenne keinen zweiten Kriegsbericht einer Zivilistin, der so psychologisch klar und analytisch die eigenen Gefühlsschwankungen, Verunsicherungen und Existenzängste darstellt, völlig offen auch auf die Unzulänglichkeiten eingeht, den Finger auf die wunden Stellen legt. Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Hoffnung und Sehnsucht nach einem Ende der Schrecken wechseln sich ab. Die Sorge um geliebte Menschen, ihre Eltern, Schwester, Familie und Freunde begleitet sie ständig, die Entscheidung, nach Westen, nach Deutschland zu fliehen, wird immer wieder hinterfragt. Solche Bücher sollten eigentlich nicht geschrieben werden müssen! Für uns ist es aber eine Möglichkeit, von den furchtbaren Zuständen im Krieg aus erster Hand zu erfahren, mitzufühlen, am Leben der Ich-Erzählerin teilhaben zu dürfen und letztlich zu erkennen, wie sinnlos und überflüssig jeder Krieg ist. Sie hat unser aufrichtiges Mitgefühl, gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Freunden, die für mich für das ukrainische Volk stehen, und wir können nur hoffen, dass dieser Wahnsinn ein baldiges Ende findet. Ein Antikriegsbuch, für das ich eine klare Leseempfehlung abgebe und von dem ich hoffe, dass es möglichst viele Leser und Leserinnen erreicht.

  • ElliP

    aus Hessen

    5/5

    10.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitenwende Ein trauriges…

    Zeitenwende Ein trauriges Buch, das von dem Krieg in der Ukraine handelt. Es geht aber weit über eine bloße Beschreibung hinaus: das Tagebuch der Ich-Erzählerin, authentisch, unmittelbar, schonungslos und mutig. In intensiven Worten setzt sie sich mit ihrer Situation und mit der Situation ihres Landes auseinander. Julia Solska wird zum Sprachrohr vieler Ukrainerinnen und Ukrainer, denn das, was dort gerade passiert, ist unvorstellbar und die Tagesschau und weitere Nachrichten können uns natürlich über Fakten und Hintergründe aufklären, aber die Fragen, Ängste, Gefühle der Betroffenen werden dort nicht erwähnt. Es geht zu Beginn um die Normalität, die alltäglichen kleinen Freuden, Wünsche, Ablenkungen, die auf einmal zum Luxus werden, genau in dem Moment, in dem Russland der Ukraine den Krieg erklärt. Und plötzlich ist infällig, das Wesentliche zählt. Die junge Ukrainerin schafft es, aufrichtig sich und ihre Unsicherheiten, Bedürfnisse, Ängste, Zweifel und Wünsche darzustellen. Ich kenne keinen zweiten Kriegsbericht einer Zivilistin, der so psychologisch klar und analytisch die eigenen Gefühlsschwankungen, Verunsicherungen und Existenzängste darstellt, völlig offen auch auf die Unzulänglichkeiten eingeht, den Finger auf die wunden Stellen legt. Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Hoffnung und Sehnsucht nach einem Ende der Schrecken wechseln sich ab. Die Sorge um geliebte Menschen, ihre Eltern, Schwester, Familie und Freunde begleitet sie ständig, die Entscheidung, nach Westen, nach Deutschland zu fliehen, wird immer wieder hinterfragt. Solche Bücher sollten eigentlich nicht geschrieben werden müssen! Für uns ist es aber eine Möglichkeit, von den furchtbaren Zuständen im Krieg aus erster Hand zu erfahren, mitzufühlen, am Leben der Ich-Erzählerin teilhaben zu dürfen und letztlich zu erkennen, wie sinnlos und überflüssig jeder Krieg ist. Sie hat unser aufrichtiges Mitgefühl, gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Freunden, die für mich für das ukrainische Volk stehen, und wir können nur hoffen, dass dieser Wahnsinn ein baldiges Ende findet. Ein Antikriegsbuch, für das ich eine klare Leseempfehlung abgebe und von dem ich hoffe, dass es möglichst viele Leser und Leserinnen erreicht.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichten, die in den Nachrichten nicht erzählt werden

    "Als ich im Krieg erwachte" ist das Tagebuch der Ukrainerin Julia Solska, in dem wir sie durch die ersten sechszehn Tage des russischen Angriffskrieges. Sie erzählt uns nicht nur von ihrer Flucht in die Westukraine und später nach Düsseldorf, sondern auch von schwierigen Entscheidungen und wechselnden Emotionen. Julia Solska gibt mit ihrem Buch eine Perspektive des Ukrainekrieges, der in den Medien jetzt vielleicht nicht komplett ignoriert, aber dem definitiv nicht genug Beachtung geschenkt wird, nämlich die der durchschnittlichen Ukrainerin, die auf der Flucht und nicht direkt mit dem Militär verbunden ist. Ihr flüssiger Schreibstil ist wirklich fesselnd und ergreifend und illustriert gut, welche alltäglichen Probleme Menschen in (diesem) Krieg haben, die wir als Außenstehende vielleicht nicht auf dem Schirm haben. Was tut man mit geliebten Haustieren? Was geht in einem vor, wenn man geliebte Menschen nicht von der Flucht überzeugen kann? Welche Rollen spielen WhatsApp und Co. in einem modernen Krieg? Gleichzeitig zeigt sie auch gut auf, dass sie aufgrund ihrer leicht privilegierten Situation (vor allem aufgrund ihrer Verbindungen zu Deutschland aufgrund eines Studienaufenthalts) bestimmte Vorteile bei der Flucht hatte, die anderen vielleicht nicht hatte. Mehrmals, vor allem gegen Ende, stellte ich mir die Frage, wie viel komplizierter alles noch gewesen wäre, wenn Julia zum Beispiel nicht Bekannte in Düsseldorf gehabt hätte, die sie aufnahmen. Natürlich geht das Buch nur auf einen kleinen Aspekt und ein kleines Zeitfenster des Krieges ein. Dieses Buch leistet meiner Meinung jedoch (sicherlich in Kombination mit vielen anderen Erzählungen, die es gibt und in Zukunft zweifelslos noch geben wird) einen wichtigen Beitrag dafür, die menschliche Komponente dieses Krieges zu verstehen, die einem beim Nachrichtenschauen vielleicht manchmal abhanden kommt. Auch der aktuelle Zeitpunkt für die Veröffentlichung finde ich daher passend, da wir nach einigen Monaten vielleicht schon etwas vergessen haben, was die Menschen in der Ukraine durchgemacht haben und immer noch durchmachen. Ich empfinde "Als ich im Krieg erwachte" als wichtigen Beitrag und würde es wärmstens allen empfehlen!

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