• Produktbild: Fluch der Venus – Wiener Abgründe
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Band 1

Fluch der Venus – Wiener Abgründe Historischer Kriminalroman | Nominiert für den Leo-Perutz-Preis 2023 und ausgezeichnet mit dem Harzer Hammer 2023

Aus der Reihe Leopold Kern
6

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/3,1 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50626-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/3,1 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Schwarz / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50626-7

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • annlu

    5/5

    01.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    alles was ein guter historischer Krimi braucht

    *Ein wegen Insubordination und Brutalität entlassener Beamter, der Albtraum jedes Vorgesetzten, als persönlicher Konfident!* Als eine Edelprostituierte stirbt, pocht ein Adeliger auf eine Obduktion. Dabei muss der Wiener Polizeipräsident Wilhelm Marx Ritter nicht nur erkennen, dass sie an Syphilis erkrankt war, nein, sie wurde auch umgebracht. Beides darf keine hohen Wellen schlagen, sonst wäre ein Skandal gewiss. So setzt der den in Ungnade gefallenen Polizeibeamten Leopold Kern als geheimen Sonderermittler ein, ohne zu ahnen, dass dessen Ermittlungen auf noch Skandalträchtigeres stoßen werden. Zum Auftakt der Geschichte lernt der Lesesr den Polizeipräsidenten kennen. Dieser verfolgt die Obduktion. Schon hier wird klar, dass er einige Aspekte des Mordes vertuschen will. So stellt sich schon zu Beginn die Frage, was es mit ihm auf sich hat. Der Wechsel zu Kern lässt diese Frage erst einmal in den Hintergrund rücken. Leopold Kern ist kein Ermittler, den man gleich ins Herz schließt. Allerdings ist er hartnäckig und deckt nach und nach die Zusammenhänge des Mordes auf. Dabei stoßt er immer wieder auf Ungereimtheiten, die ihn weitergraben lassen. Vor Fehlern ist er allerdings auch nicht gefeit, sodass es zu einigen brenzligen Situationen für ihn kommt. Das historische Setting gibt dem Krimi etwas Besonderes. Die Verhältnisse der Zeit – besonders auch neueste Entwicklungen/Entdeckungen – werden immer mal wieder erwähnt, allerdings nicht unnötig lange beschrieben. So kam die Geschichte nicht ins Stocken, dennoch hatte ich das Gefühl, einen Eindruck zu bekommen, wie ich mir das Leben im historischen Wien vorzustellen habe. Für mich war es die geeignete Menge an Informationen, ohne die Geschichte damit zu überladen. Was die Ermittlungen anbelangt, so musste ich mich mit dem „Hurenpoidl“ - wie Kern in Wien bekannt ist – erst einmal anfreunden. Dann jedoch konnte er mich mit seiner Hartnäckigkeit und den doch recht unorthodoxen Methoden überzeugen. Der Fall erwies sich als weniger einfach zu lösen, als gedacht und konnte mich mit seinen Entwicklungen überraschen. Fazit: Hier hat sehr vieles gepasst – das historische Setting war interessant und die Ermittlungen spannend: Genauso will ich einen Krimi haben.

  • clematis

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Morbides Wien

    Nach dem Tod der Nobelprostituierten Fanni Matzner soll eine Obduktion stattfinden. Einer ihrer Freier will Gewissheit, woran sie gestorben ist. Aufgrund des Ergebnisses setzt Polizeipräsident Marx den Sonderermittler Leopold Kern ein, auch als Hurenpoidel bekannt. Schnell landet Leo bei alten Bekannten aus dem Milieu und gerät zwischen Freund und Feind. Von Beginn an findet sich der Leser in einem perfekt zum Leben erweckten alten Wien im Jahre 1880 wieder. Ringstraße und Vorstadt, Prachtbauten, ärmliche Behausungen und Ecken des Elends entstehen mittels bildhafter Sprache und etlichen typischen Ausdrücken vor dem geistigen Auge des Lesers. Rasch ist man im Sog gefangen von hochrangigen Beamten, Grafen, Edelhuren und Geheimnissen. Ein jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, niemand will irgendwo anstreifen. So ist es Marx unmöglich, offizielle Mordermittlungen einzuleiten; also muss Kern mit seinen Kontakten zum Milieu herhalten. Düster und undurchsichtig ist die Atmosphäre im Buch, verstärkt wird das Ganze noch durch Kerns persönliches Schicksal, an dem er schwer zu tragen hat. Die Schreibweise Loraths, geprägt durch alte Wiener Ausdrücke, untermalt das besondere Flair zur damaligen Zeit, lässt gar Gerüche des Verderbens vernehmen und das schwere Parfum, welches alles überdecken soll. Ähnlich wie die Syphilis frisst sich das Unheil langsam aber stetig bis an die Oberfläche. Die Handlung ist geschickt komponiert und führt ohne Eile, dennoch stets interessant, durch verschiedenste Stationen. Es wird immer schwieriger, Freund von Feind zu unterscheiden, nicht nur für Leopold Kern, sondern auch für den Leser, der ja da und dort auch zusätzliche Einblicke bekommt. Spannende Figuren, welche lebendig charakterisiert werden und Bilder der Zeit des Umbruchs in Wien lassen diesen Krimi zu einem besonderen Erlebnis werden, die Handlung im Rotlichtmilieu ist glaubwürdig und authentisch entwickelt. So darf der Leser auf weitere Fälle für Leopold Kern hoffen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen. Titel Fluch der Venus - Wiener Abgründe, Peter Lorath Autor Peter Lorath ISBN 978-3-492-50626-7 Sprache Deutsch Ausgabe Taschenbuch, 360 Seiten Ebenfalls erhältlich als e-book Erscheinungsdatum 1. September 2022 Verlag Piper

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    4/5

    29.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender historischer Krimi

    Meine Meinung: Wiener Abgründe, der Buchtitel ist wirklich passend gewählt. Denn Abgründe tun sich auf im Jahr 1880. Leopold Kern, ein ehemaliger Polizeiagent, erhält vom Wiener Polizeipräsidenten einen Sonderauftrag. Er soll den Mord an einer Nobelprostituierten aufklären. Das ist allerdings nicht leicht, denn Unterstützung bekommt er keine und er muss sich in Kreisen bewegen, die ihn überhaupt hilfreich gegenüberstehen. Bis auf eine Person und das wäre beinahe auch schief gegangen. Nicht nur Leopold Kern erfährt vieles über schreckliche Krankheiten und Machenschaften verschiedener Personen. Unterschiede werden deutlich zwischen den Gesellschaftsschichten, wobei es dem Adel ganz egal ist, wie es den Ärmeren geht. Ich fand es sehr interessant zu lesen, spannend war es außerdem und natürlich wollte ich wissen, wie sich alles aufklären würde. Am Ende war ich sehr überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Autor hat das Geschehen in einer Zeit angesiedelt, wo vieles im Umbruch war. Deutlich hat er die Lebensumstände und Unterschiede in der Gesellschaft herausgestellt, was ich neben der Spannung sehr lesenswert fand. Fazit: Ein historischer Krimi, der bis zum Ende einen hohen Spannungsbogen hält. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Iserlohn

    5/5

    29.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannend & kurzweilig

    Hat mir sehr gut gefallen!! Ich mag Krimis die in dieser Epoche spielen. Spannend und kurzweilig, habe mir gleich schon Teil 2 gekauft!!! Der Autor schildert die Lebensbedingungen bildhaft und mit Hintergrundwissen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    29.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    penibel recherchiert und gekonnt erzählt

    Peter Lorath entführt uns in das Wien von 1880. Der Tod der Nobelprostituierten Fanni Matzner lässt einen ihrer betuchten Freier nicht unberührt. Er besteht auf einer Obduktion. Das Ergebnis ist leider nicht ganz zufriedenstellend, weil einerseits kommt heraus, dass Fanni an Syphilis erkrankt war und zweitens durch einen gezielten, kaum wahrnehmbaren Stich in den Nabel getötet worden ist. Polizeipräsident Marx, ebenfalls Kunde der Toten, setzt Leopold Kern als Sonderermittler ein. Leopold, im Milieu als „Huren-Poldl“ bekannt, ist nicht ganz unumstritten. Er ist weder bei der Polizei noch bei den Verbrechern gerne gesehen, weil er unkonventionelle Maßnahmen ergreift. Ohne Rückendeckung durch den Polizeiapparat beginnt er Fannis letzte Wochen zu rekonstruieren und entdeckt gemeinsam mit dem Pathologen, dass es noch weitere Opfer gibt, die auf dieselbe Art getötet worden sind. Läuft hier ein Serienmörder herum? Was haben die Toten außer der Todesart gemeinsam? Je weiter Leopold Fannis Geheimnisse eindringt, desto tiefer verstrickt er sich in die Machenschaften alter Bekannter aus dem Milieu. Und dann hat er noch den militärischen Geheimdienst am Hals .... Meine Meinung: Dieser historische Krimi zeigt das Wien des 19. Jahrhunderts von seiner schäbigen Seite. Die Hauptstadt der Donaumonarchie ist Sammelpunkt von Adeligen, Beamten, Glücksrittern und zahlreichen Armen, die glauben, in der Großstadt ihr Glück zu finden. Doch in diesem Moloch ist sich jeder selbst der nächste. So ist auch die Untersuchung von Fannis Tod dem Eigennutz des Polizeipräsidenten geschuldet und nicht dem Interesse für die Tote. Leopold Kern ist „ein wegen Insubordination und Brutalität entlassener Beamter, der Albtraum jedes Vorgesetzten“ und wird nun als persönlicher Konfident vom Polizeipräsidenten eingesetzt. Leopold Kern ist nicht unbedingt ein Sympathieträger. Er wirkt wie eine Bulldogge, die sich in ihre Aufgabe verbissen hat. Der Schreibstil ist gelungen und fesselt bis zur letzten Seite. So erfährt der Leser einiges über die neue Entdeckung und Erfindungen sowie über Struktur der Beamtenschaft, wobei hier manchmal der Verdacht aufkommt, dass die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, weil die Geheimnisse der einzelnen Ressorts wichtiger als Menschenleben sind. Fazit: Diesem fesselnden Krimi im Rotlichtmilieu des Wien von 1880 gebe ich gerne 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung.

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