Geschichten machen die Welt zu einem besseren Ort New York im April 2020. Während des ersten Lockdowns wird das Dach ihres Mietshauses für die Bewohner zur überraschenden Zuflucht vor der Isolation. Jeden Abend treffen sie sich dort und erzählen einander ihre ungewöhnlichen, spannenden, komischen und bewegenden Geschichten. Jeder Mieter und jede Mieterin steuert eine bei (wahr oder zumindest gut erfunden), und ein neues Decamerone für unsere Zeit nimmt seinen Anfang. Allmählich findet die Runde zu einer unerwarteten Gemeinschaft und Anteilnahme füreinander … Ein Loblied auf das Leben, die Menschlichkeit und die Gemeinschaft Ein einzigartiges Romanprojekt, das 36 der hochkarätigsten Autorinnen und Autoren der US-Gegenwartsliteratur versammelt – von Margarete Atwood bis Silvia Day, von Celeste Ng bis John Grisham.
Dieser Roman ist aus vielen Geschichten zusammengefügt. Das Gesamtgefüge ich als recht gut gelungen. Es wirkt wie ein großes Ganzes und die Rahmenhandlung um die junge Hausmeisterin hält alles wie eine Klammer zusammen.
Von den einzelnen Geschichten fand ich viele wirklich unterhaltsam, einige langweilig und einige mochte ich überhaupt nicht. Aber bei der Vielfalt war das zu erwarten. Die meisten Geschichten waren spannend und hatten eine Pointe oder irgendetwas Besonderes. Andere fand ich überflüssig, insbesondere dann, wenn sie sachbuchmäßig daherkamen, wie z. B. die über Shakespeare. Einige waren mir zu mystisch bis übernatürlich. Aber am Ende hatte alles seine Begründung.
Der Roman ist in die vierzehn Tage unterteilt. Leider nahm mein Interesse im Laufe dieser Tage ab. Das lag wahrscheinlich daran, dass die ersten Geschichten meinen Geschmack noch am besten trafen und dann für mich immer weniger interessante folgten.
Bleibe ich beim Ende, das ich natürlich nicht verraten werde. Meine Meinung dazu: Es passte zwar zum Ganzen aber es gefiel mir nicht, sondern entlockte mir, obwohl es überraschend war, ein etwas enttäuschtes: Naja, hätt‘ ich mir ja denken können!
Fazit: Ich hätte nach etwa der Hälfte abbrechen sollen, so wäre mein Gesamteindruck vielleicht noch etwas besser. So kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben, aber das ist noch ganz OK.
Bewertung
5/5
03.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kurze Erzählungen, umrahmt von einer Hauptgeschichte
Ich war sehr neugierig, als ich erfuhr, dass "Vierzehn Tage" von insgesamt 36 namhaften Autor*innen der US-Gegenwartsliteratur verfasst wurde und musste es natürlich direkt lesen. Wir reisen ein wenig in der Zeit zurück, genauer gesagt in die Zeit der Corona Pandemie 2020. Die Bewohner eines Hochhauses im Epizentrum New York treffen sich während des ersten Lockdowns allabendlich auf dem Dach des Gebäudes und erzählen sich dabei Geschichten - über andere und über sich selbst.
Diese Kurzgeschichten sind allesamt sehr einzigartig und malen ein Bild von der Vielfalt der Menschen und ihrer Erfahrungen.
Für mich ein gelungener Gemeinschaftsroman, die Übergänge sind fließend und das Gesamtbild überzeugt. Und mit der überraschenden Wendung am Ende habe ich nicht gerechnet!
Edith Berger
aus Graz
5/5
02.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
feines, fesselndes Lesevergnügen
Es ist das Jahr 2020. Covid rauscht durch alle Kontinente. New York ist vom ersten Lockdown stillgelegt. Die Bewohner eines Hauses beginnen sich auf dem Dach ihres Wohnhauses zu treffen. Nach und nach kommen immer mehr BewohnerInnen. Sie beginnen sich Geschichten zu erzählen. Ob wahr oder gut erfunden ist den ErzählerInnen überlassen.
Bewertung
5/5
14.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Extrem lesenswert.
Extrem lesenswert.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.