Produktbild: Strega

Strega

4

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1357 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783311703693

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

AKI Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1357 KB

Auflage

1

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

EAN

9783311703693

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Surreal betörend

Bewertung am 07.11.2022

Bewertungsnummer: 1821453

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich betrachtete mich selbst im Spiegel. Ich erkannte das Bild einer jungen, aber gefallenen Frau. Ich beugte mich vor und drückte den Mund gegen den Spiegel. Der Wasserdampf beschlug das Glas wie Kondensat in einem Zimmer, in dem jemand tief geschlafen hat, wie ein Toter. Hinter mir sah ich das Zimmer widergespiegelt. Im Bett lagen Haarnadeln, Schlaftabletten und ein Baumwollschlüpfer. Auf dem Laken waren Flecken von Milch und Blut.« Der »Strega«-Sound ist zart, harmonisch, surreal und hintergründig vergiftet. Meditativ zieht es uns in die mystische Erzählung einer Initiation. Aus der Ferne erzählt Rafaela von einer beschlagen Vergangenheit. Sie ist neunzehn, als ihre Kindlichkeit endet. Ihre Mutter schickt sie nach Strega, in jene wage abgeschiedene Zwischenwelt, die sie zeitlos, zwischen Wachen und Träumen auf das Leben als Frau vorbereiten soll. Im verblichenen Hotel Olympic gibt es keine Gäste, nur sie und acht weitere Mädchen. Sie sind Saisonarbeiterinnen in strenger Uniform, die in Hingabe dienen, Regeln befolgen und Strafen empfangen. Sie sind lieb, sie sind naiv, sie Begehren auf. Die Mädchen entdecken in ihrer eifrigen Devotion das Böse in Gestalt eines Mädchenmörders, in der übernahme des gewaltvoll-männlichen Blicks und sie finden zu ihrer eigenen Macht. Bei »Strega« ist nicht zu merken, dass es sich um eine Übersetzung handelt, denn egal welche Seite ich aufschlage, die Sprache ist betörend sinnlich. Bei »Strega« sitzt jeder Satz. Ich spüre den Impuls, Passagen herausschreiben, weil ich sie halten möchte. Zur gleichen Zeit folge ich der rhythmischen mystischen Stimme, treibe im Text, der gehalten wird durch den Einband, den Vorsatz und den Nachsatz, die die Künstlerin Ida Sønder Thorhauge gestaltete.

Surreal betörend

Bewertung am 07.11.2022
Bewertungsnummer: 1821453
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich betrachtete mich selbst im Spiegel. Ich erkannte das Bild einer jungen, aber gefallenen Frau. Ich beugte mich vor und drückte den Mund gegen den Spiegel. Der Wasserdampf beschlug das Glas wie Kondensat in einem Zimmer, in dem jemand tief geschlafen hat, wie ein Toter. Hinter mir sah ich das Zimmer widergespiegelt. Im Bett lagen Haarnadeln, Schlaftabletten und ein Baumwollschlüpfer. Auf dem Laken waren Flecken von Milch und Blut.« Der »Strega«-Sound ist zart, harmonisch, surreal und hintergründig vergiftet. Meditativ zieht es uns in die mystische Erzählung einer Initiation. Aus der Ferne erzählt Rafaela von einer beschlagen Vergangenheit. Sie ist neunzehn, als ihre Kindlichkeit endet. Ihre Mutter schickt sie nach Strega, in jene wage abgeschiedene Zwischenwelt, die sie zeitlos, zwischen Wachen und Träumen auf das Leben als Frau vorbereiten soll. Im verblichenen Hotel Olympic gibt es keine Gäste, nur sie und acht weitere Mädchen. Sie sind Saisonarbeiterinnen in strenger Uniform, die in Hingabe dienen, Regeln befolgen und Strafen empfangen. Sie sind lieb, sie sind naiv, sie Begehren auf. Die Mädchen entdecken in ihrer eifrigen Devotion das Böse in Gestalt eines Mädchenmörders, in der übernahme des gewaltvoll-männlichen Blicks und sie finden zu ihrer eigenen Macht. Bei »Strega« ist nicht zu merken, dass es sich um eine Übersetzung handelt, denn egal welche Seite ich aufschlage, die Sprache ist betörend sinnlich. Bei »Strega« sitzt jeder Satz. Ich spüre den Impuls, Passagen herausschreiben, weil ich sie halten möchte. Zur gleichen Zeit folge ich der rhythmischen mystischen Stimme, treibe im Text, der gehalten wird durch den Einband, den Vorsatz und den Nachsatz, die die Künstlerin Ida Sønder Thorhauge gestaltete.

»Ich betrachtete mich selbst…

Kata_____Lović aus Bremen am 07.11.2022

Bewertungsnummer: 2828311

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich betrachtete mich selbst im Spiegel. Ich erkannte das Bild einer jungen, aber gefallenen Frau. Ich beugte mich vor und drückte den Mund gegen den Spiegel. Der Wasserdampf beschlug das Glas wie Kondensat in einem Zimmer, in dem jemand tief geschlafen hat, wie ein Toter. Hinter mir sah ich das Zimmer widergespiegelt. Im Bett lagen Haarnadeln, Schlaftabletten und ein Baumwollschlüpfer. Auf dem Laken waren Flecken von Milch und Blut.« Der »Strega«-Sound ist zart, harmonisch, surreal und hintergründig vergiftet. Meditativ zieht es uns in die mystische Erzählung einer Initiation. Aus der Ferne erzählt Rafaela von einer beschlagen Vergangenheit. Sie ist neunzehn, als ihre Kindlichkeit endet. Ihre Mutter schickt sie nach Strega, in jene wage abgeschiedene Zwischenwelt, die sie zeitlos, zwischen Wachen und Träumen auf das Leben als Frau vorbereiten soll. Im verblichenen Hotel Olympic gibt es keine Gäste, nur sie und acht weitere Mädchen. Sie sind Saisonarbeiterinnen in strenger Uniform, die in Hingabe dienen, Regeln befolgen und Strafen empfangen. Sie sind lieb, sie sind naiv, sie Begehren auf. Die Mädchen entdecken in ihrer eifrigen Devotion das Böse in Gestalt eines Mädchenmörders, in der übernahme des gewaltvoll-männlichen Blicks und sie finden zu ihrer eigenen Macht. Bei »Strega« ist nicht zu merken, dass es sich um eine Übersetzung handelt, denn egal welche Seite ich aufschlage, die Sprache ist betörend sinnlich. Bei »Strega« sitzt jeder Satz. Ich spüre den Impuls, Passagen herausschreiben, weil ich sie halten möchte. Zur gleichen Zeit folge ich der rhythmischen mystischen Stimme, treibe im Text, der gehalten wird durch den Einband, den Vorsatz und den Nachsatz, die die Künstlerin Ida Sønder Thorhauge gestaltete.

»Ich betrachtete mich selbst…

Kata_____Lović aus Bremen am 07.11.2022
Bewertungsnummer: 2828311
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ich betrachtete mich selbst im Spiegel. Ich erkannte das Bild einer jungen, aber gefallenen Frau. Ich beugte mich vor und drückte den Mund gegen den Spiegel. Der Wasserdampf beschlug das Glas wie Kondensat in einem Zimmer, in dem jemand tief geschlafen hat, wie ein Toter. Hinter mir sah ich das Zimmer widergespiegelt. Im Bett lagen Haarnadeln, Schlaftabletten und ein Baumwollschlüpfer. Auf dem Laken waren Flecken von Milch und Blut.« Der »Strega«-Sound ist zart, harmonisch, surreal und hintergründig vergiftet. Meditativ zieht es uns in die mystische Erzählung einer Initiation. Aus der Ferne erzählt Rafaela von einer beschlagen Vergangenheit. Sie ist neunzehn, als ihre Kindlichkeit endet. Ihre Mutter schickt sie nach Strega, in jene wage abgeschiedene Zwischenwelt, die sie zeitlos, zwischen Wachen und Träumen auf das Leben als Frau vorbereiten soll. Im verblichenen Hotel Olympic gibt es keine Gäste, nur sie und acht weitere Mädchen. Sie sind Saisonarbeiterinnen in strenger Uniform, die in Hingabe dienen, Regeln befolgen und Strafen empfangen. Sie sind lieb, sie sind naiv, sie Begehren auf. Die Mädchen entdecken in ihrer eifrigen Devotion das Böse in Gestalt eines Mädchenmörders, in der übernahme des gewaltvoll-männlichen Blicks und sie finden zu ihrer eigenen Macht. Bei »Strega« ist nicht zu merken, dass es sich um eine Übersetzung handelt, denn egal welche Seite ich aufschlage, die Sprache ist betörend sinnlich. Bei »Strega« sitzt jeder Satz. Ich spüre den Impuls, Passagen herausschreiben, weil ich sie halten möchte. Zur gleichen Zeit folge ich der rhythmischen mystischen Stimme, treibe im Text, der gehalten wird durch den Einband, den Vorsatz und den Nachsatz, die die Künstlerin Ida Sønder Thorhauge gestaltete.

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Strega

von Johanne Lykke Holm

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