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Hundeblick Berlin Ansichten einer Schnauze

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2022

Verlag

Reprodukt

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

25,4/23,6/1,7 cm

Gewicht

413 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95640-285-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2022

Verlag

Reprodukt

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

25,4/23,6/1,7 cm

Gewicht

413 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95640-285-2

Herstelleradresse

Reprodukt
Gottschedstraße 4 /Aufg.1
13357 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Tierische Eindrücke einer Großstadt mit ganz viel Schnauze

LeLiPä am 13.11.2022

Bewertungsnummer: 1824793

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Prolog wird textlos die Verschmelzung einer Frau, vermutlich die Autorin, mit ihrem Hund gezeigt, die fortan ihre Stadt Berlin plötzlich durch andere Augen, aber vor allem durch eine andere Nase wahrnimmt. Da Hundenasen bekanntlich viel sensibler sind und deutlich mehr Gerüche wahrnehmen können, verändern sich ihre städtischen Eindrücke mit einem Mal immens. „Ich bin wie ein Hund. Meine Schnauze hat das Herz in Berlin.“ - Spiel mit Doppeldeutungen. Die grobe Kapiteleinteilung orientiert sich an den Jahreszeiten. Unterbrochen von verschiedenen Traumsequenzen. Die Geschichte beginnt im Frühling. „Aus Parterrefenstern dringt der Teppich- und Möbelmuff vom letzten Winter.“ Budde holt aus und vermischt Erlebtes mit Vergangenem. Die Stadt hat mehr zu bieten, als ursprünglich angenommen oder vermutet. Im Sommer lassen sich die vielen verschiedenen Pflastersteine viel besser spüren. Und mit Pfoten sowieso. „Ich gehe auf Betonquadraten und Kopfsteinpflaster.“ „Der Sommer wärmt den Sand und die Steine.“ In Gestalt ihres Hundes nimmt die Autorin die Leserinnen und Leser auf einen Streifzug durch ihre Stadt Berlin mit, die „Trümmer unter den Gehwegsplatten“ versteckt. Aber alles kommt irgendwann heraus... Es schwingt eine permanente Melancholie mit, unterbrochen durch Träume der besonderen Art. Im Winter verraten die Fußspuren im Schnee, dass nichts unbemerkt bleibt. Berlin ist besonders, dieses Buch ist besonders. Es ist ein Spiel mit Worten, verpackt in einen bunten Comic, der streckenweise textlos bleibt. Tierische Eindrücke einer Großstadt mit ganz viel Schnauze.

Tierische Eindrücke einer Großstadt mit ganz viel Schnauze

LeLiPä am 13.11.2022
Bewertungsnummer: 1824793
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Prolog wird textlos die Verschmelzung einer Frau, vermutlich die Autorin, mit ihrem Hund gezeigt, die fortan ihre Stadt Berlin plötzlich durch andere Augen, aber vor allem durch eine andere Nase wahrnimmt. Da Hundenasen bekanntlich viel sensibler sind und deutlich mehr Gerüche wahrnehmen können, verändern sich ihre städtischen Eindrücke mit einem Mal immens. „Ich bin wie ein Hund. Meine Schnauze hat das Herz in Berlin.“ - Spiel mit Doppeldeutungen. Die grobe Kapiteleinteilung orientiert sich an den Jahreszeiten. Unterbrochen von verschiedenen Traumsequenzen. Die Geschichte beginnt im Frühling. „Aus Parterrefenstern dringt der Teppich- und Möbelmuff vom letzten Winter.“ Budde holt aus und vermischt Erlebtes mit Vergangenem. Die Stadt hat mehr zu bieten, als ursprünglich angenommen oder vermutet. Im Sommer lassen sich die vielen verschiedenen Pflastersteine viel besser spüren. Und mit Pfoten sowieso. „Ich gehe auf Betonquadraten und Kopfsteinpflaster.“ „Der Sommer wärmt den Sand und die Steine.“ In Gestalt ihres Hundes nimmt die Autorin die Leserinnen und Leser auf einen Streifzug durch ihre Stadt Berlin mit, die „Trümmer unter den Gehwegsplatten“ versteckt. Aber alles kommt irgendwann heraus... Es schwingt eine permanente Melancholie mit, unterbrochen durch Träume der besonderen Art. Im Winter verraten die Fußspuren im Schnee, dass nichts unbemerkt bleibt. Berlin ist besonders, dieses Buch ist besonders. Es ist ein Spiel mit Worten, verpackt in einen bunten Comic, der streckenweise textlos bleibt. Tierische Eindrücke einer Großstadt mit ganz viel Schnauze.

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von Nadia Budde

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