Produktbild: Die 718. Braut

Die 718. Braut Kein Himmel auf Erden – Mein Leben in der Moonsekte

Aus der Reihe ratio-books Verlag
10

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.04.2022

Abbildungen

mit 18 Abbildungen

Verlag

Gedankenkunst Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2,7 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96136-146-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.04.2022

Abbildungen

mit 18 Abbildungen

Verlag

Gedankenkunst Verlag

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2,7 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96136-146-5

Herstelleradresse

Gedankenkunst Verlag UG
Grevenbroicher Weg 23
40547 Düsseldorf
Deutschland
Email: buchhaltung@gedankenkunst-verlag.de
Telephone: +49 157 86031654

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  • Kunde

    5/5

    05.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Falsche Versprechen

    Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf eine emotionale, spannende und erschütternde Reise durch ihr Leben. Authentisch und ehrlich schildert sie, wie sie ihr Leben der "Vereinigungskirche", der Sun Myung Moon-Sekte, verschrieb. Alleine in der Großstadt, im Westberlin der 80er Jahre, fernab der Familie, ohne Freunde, lässt sie sich bereitwillig auf die Versprechen der "Schwestern" ein. Sie lässt sich mitreißen, unterwirft sich den Regeln und lässt ihr altes Leben zurück. Die Geschichte ruft verschiedene Emotionen hervor. Unverständnis, Fassungslosigkeit, Verwunderung, Staunen und auch Mitleid. Oftmals will man nur den Kopf schütteln und fragt sich, wie man sich freiwillig in diese Abhängigkeit begeben konnte. Warum geraten Menschen in die gefährlichen Fänge und schließen sich einer Sekte an? Als Außenstehender kann man das schwer nachvollziehen. Beim Lesen kann man ganz klar erkennen, wie sie manipuliert und gelenkt werden. Sie nutzen die persönlichen Situationen aus, bieten vermeintlichen Zusammenhalt und schaffen familiäre Strukturen. Wer dafür empfänglich ist, ist das perfekte Opfer. Je tiefer man in den Organisationen gefangen ist, desto schwerer wird es sich zu lösen. Während die Mitglieder auf vieles verzichten müssen, leben die Sektenführer in Saus und Braus. Es ist unglaublich interessant, den Worten und Taten von Dory zu folgen, ihre Sehnsüchte, aber auch Zweifel, mitzuerleben. Zu sehen, wie sie immer tiefer in den Sog gerät. Man hat das Gefühl neben ihr zu sitzen, während sie ihre Geschichte erzählt. Da fällt es wirklich schwer, dass Buch beiseite zu legen. Ein Buch das aufrüttelt, mahnt und informiert. Nicht nur Sekten, auch andere Gruppierungen, Kirchen ... können manipulativ sein und Menschen auf den falschen Weg führen.

  • Bewertung

    5/5

    31.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Sumpf der Sekte ist unerbittlich

    Die 17-jährige Dory kommt nach Berlin, um dort eine Ausbildung als Erzieherin zu beginnen. Sie lebt alleine in Berlin und kennt niemanden, da ihre Familie auf dem Land wohnt. Das Verhältnis zu den eigenen Eltern ist schwierig, da der Vater Alkoholkrank und die Mutter sehr mit sich selbst beschäftigt ist. In Berlin wird Dory von einer jungen Frau eingeladen, ein „kirchliches Zentrum„ zu besuchen, welches endlich ein bisschen Menschlichkeit und Geborgenheit verspricht. Dory begibt sich immer mehr in den Strudel der Sekte. Dabei lässt sie im Buch keine Details aus, auch wenn das Geschehene für die jetzt lebenserfahrene Dory teilweise unfassbar ist. Als Leser taucht man in verschieden Welten und Länder ein und „sitzt“ quasi auf Dory‘s Schulter. Ihr Leben ist oft sehr hart und verbunden mit Verzicht auf so vieles. Sprachlich ist das Buch gut zu lesen. Manchmal musste ich ein wenig mit dem Lesen pausieren, da mir das Gelesene doch sehr nah ging. Die Massenhochzeit mit einem für Dory fremden Menschen und dessen Rituale, sowie das Abgeben des eigenen Kindes für viele Wochen haben mich doch sehr erschüttert. Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung. Und könnte ich mir auch als Lektüre gerade für Jugendliche sehr gut vorstellen.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    30.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mutiges, sehr persönliches und spannend geschriebenes Buch

    Dory Stobbe erzählt in ihrem Buch sehr authentisch ihre ganz persönliche Geschichte. Sie beschreibt, wie sie in den 70er Jahren in Berlin als 17-jährige junge Frau ein Mitglied der weltbekannten Moon-Sekte/Vereinigungskirche wurde, welche Erfahrungen sie im Verlauf der Zeit innerhalb der Sekte gemacht hat, welche Überzeugungen sie über Jahrzehnte hatte und berichtet von ihrem langen Weg aus der Sekte heraus. Das Buch hat vom Cover her eher eine schlichte Aufmachung. Als Foto wurde eines der wichtigen öffentlich wirksamen Ereignisse der Sekte gewählt: eine Massenhochzeit, welche in unregelmäßigen Abständen von der Vereinigungskirche bis heute (besonders in Südkorea) veranstaltet werden. Da ich mich noch genau an den Moment erinnern konnte als ich als Jugendliche Fotos einer Massenhochzeit im Fernsehen sah, war mein Interesse für das Buch und die Geschichte von Dory geweckt. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und sehr gut lesbar. Die ganze Geschichte war für mich so spannend beschrieben, dass ich das Buch nur wenige Male aus der Hand legte. Die Spannung war allein dadurch gegeben, dass entweder etwas passierte (z. B. Umzug in ein anderes Land, eine neue Aufgabe, eine Änderung der Lebensumstände) oder einschneidende emotionale Erlebnisse für Dory (Vermählung, Hochzeit, Geburt der Kinder) eingetreten sind.. Doris Stubbe lädt uns ein, mit ihr hautnah einen großen Teil des Lebensweges zu gehen und auch sie stellt sich selbst die Frage, warum bin ich so viele Jahre in der Gemeinschaft geblieben und habe sie nicht früher verlassen können? Was hat mich dort gehalten? Was hätte mir geholfen auszusteigen? Sie hat in der Vereinigungskirche viel gesehen, viel erlebt und ist so manches Mal über ihren eigenen Schatten gesprungen, berichtet zudem auch über viele schockierende Ereignisse innerhalb der Sekte. An zahlreichen Stellen stößt sie auf Ungereimtheiten und bleibt doch weiter in der Gemeinschaft. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt, da es für mich zentrale Fragen für einen Menschen aufgeworfen hat. Woher habe ich meine Überzeugungen? Wie kann ich sie hinterfragen? Warum glaube ich, dass ich mich nicht irre? Wie weit gehe ich, um nicht außerhalb einer Gemeinschaft zu stehen? Obwohl es ein Buch über eine religiöse Gemeinschaft/Sekte ist, ist der Mechanismus des Verhaftens in irrigen Überzeugungen von Menschen wahrscheinlich universell. Überzeugten Anhängern von manchen Gruppierungen oder Gemeinschaften die Augen zu öffnen, kann eine schier unmögliche Aufgabe sein. Solche blind überzeugten Anhänger gibt es heute auch (wieder) sowohl auf religiöser als auch politischer Ebene. Daher handelt es sich nicht um ein altes Thema, sondern um ein sehr aktuelles. Ein sehr reflektiert geschriebenes Buch über die Vorgänge im Inneren der Vereinigungskirche an Hand persönlicher Erlebnisse. Ich spreche sehr gerne dafür eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus. Meiner Ansicht nach kann das Buch auch sehr gut als Diskussionsgrundlage in Schulen verwendet werden.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    30.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mutiges, sehr persönliches…

    Ein mutiges, sehr persönliches und spannend geschriebenes Buch Dory Stobbe erzählt in ihrem Buch sehr authentisch ihre ganz persönliche Geschichte. Sie beschreibt, wie sie in den 70er Jahren in Berlin als 17-jährige junge Frau ein Mitglied der weltbekannten Moon-Sekte/Vereinigungskirche wurde, welche Erfahrungen sie im Verlauf der Zeit innerhalb der Sekte gemacht hat, welche Überzeugungen sie über Jahrzehnte hatte und berichtet von ihrem langen Weg aus der Sekte heraus. Das Buch hat vom Cover her eher eine schlichte Aufmachung. Als Foto wurde eines der wichtigen öffentlich wirksamen Ereignisse der Sekte gewählt: eine Massenhochzeit, welche in unregelmäßigen Abständen von der Vereinigungskirche bis heute (besonders in Südkorea) veranstaltet werden. Da ich mich noch genau an den Moment erinnern konnte als ich als Jugendliche Fotos einer Massenhochzeit im Fernsehen sah, war mein Interesse für das Buch und die Geschichte von Dory geweckt. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und sehr gut lesbar. Die ganze Geschichte war für mich so spannend beschrieben, dass ich das Buch nur wenige Male aus der Hand legte. Die Spannung war allein dadurch gegeben, dass entweder etwas passierte (z. B. Umzug in ein anderes Land, eine neue Aufgabe, eine Änderung der Lebensumstände) oder einschneidende emotionale Erlebnisse für Dory (Vermählung, Hochzeit, Geburt der Kinder) eingetreten sind.. Doris Stubbe lädt uns ein, mit ihr hautnah einen großen Teil des Lebensweges zu gehen und auch sie stellt sich selbst die Frage, warum bin ich so viele Jahre in der Gemeinschaft geblieben und habe sie nicht früher verlassen können? Was hat mich dort gehalten? Was hätte mir geholfen auszusteigen? Sie hat in der Vereinigungskirche viel gesehen, viel erlebt und ist so manches Mal über ihren eigenen Schatten gesprungen, berichtet zudem auch über viele schockierende Ereignisse innerhalb der Sekte. An zahlreichen Stellen stößt sie auf Ungereimtheiten und bleibt doch weiter in der Gemeinschaft. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt, da es für mich zentrale Fragen für einen Menschen aufgeworfen hat. Woher habe ich meine Überzeugungen? Wie kann ich sie hinterfragen? Warum glaube ich, dass ich mich nicht irre? Wie weit gehe ich, um nicht außerhalb einer Gemeinschaft zu stehen? Obwohl es ein Buch über eine religiöse Gemeinschaft/Sekte ist, ist der Mechanismus des Verhaftens in irrigen Überzeugungen von Menschen wahrscheinlich universell. Überzeugten Anhängern von manchen Gruppierungen oder Gemeinschaften die Augen zu öffnen, kann eine schier unmögliche Aufgabe sein. Solche blind überzeugten Anhänger gibt es heute auch (wieder) sowohl auf religiöser als auch politischer Ebene. Daher handelt es sich nicht um ein altes Thema, sondern um ein sehr aktuelles. Ein sehr reflektiert geschriebenes Buch über die Vorgänge im Inneren der Vereinigungskirche an Hand persönlicher Erlebnisse. Ich spreche sehr gerne dafür eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus. Meiner Ansicht nach kann das Buch auch sehr gut als Diskussionsgrundlage in Schulen verwendet werden.

  • Andrea

    5/5

    22.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckend ehrliche und überaus erschütternde Biografie mit Gänsehautgarantie

    Selten hat mich ein Buch nachhaltig so erschüttert, wie diese absolut bewundernswerte bibliografische Aufarbeitung von Dory Stobbe. Sie schildert hier überaus authentisch und ohne jede reißerische Komponente ihren Weg in die Moon-Sekte, die jahrelangen Entbehrungen und schließlich den Weg hinaus. Schonungslos offen und sehr detailliert beschreibt die Autorin ihre eigene jugendliche Unerfahrenheit, Naivität und familiäre Isolierung, welche durch die Sekte systematisch ausgenutzt wurde. Gut geschrieben, nachvollziehbar erklärt und absolut glaubwürdig erzählt, gehört dieses Buch ganz sicher zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr. Ich würde mir wünschen, dass diese überaus lesenswerte Biographie an den weiterführenden Schulen auch einer jugendlichen Leserschaft z.B. im Religions- oder Ethikunterricht zur Verfügung gestellt würde. Von mir gibt es eine überzeugte Leseempfehlung.

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