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Albleuchten Eine Herbstreise 1790

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,2/14,6/3,4 cm

Gewicht

600 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0225-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,2/14,6/3,4 cm

Gewicht

600 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0225-8

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • J. Kaiser

    4/5

    21.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartig und authentisch

    Köhler möchte Land und Leute studieren. Bei diesem Vorhaben wird er von Hölderlin und Hegel und dem jungen Schelling begleitet. Sie wandern durch karge Dörfer und herbstlich gefärbte Landschaften. Beim Lesen bekommt man einen wunderbaren Einblick in die damalige Zeit. Man erkennt welche Veränderungen damals geschehen sind, ein Jahr nach der französischen Revolution. Bei den vielen Diskussionen nimmt er nicht regen Anteil. Er beobachtet lieber und sammelt diese Informationen in einer eigenen Agenda. Er möchte diese Eindrücke und Informationen in einem Buch niederschreiben. Das Lesen wie sich die Gruppe verhält fand ich einmalig. Dieses Buch ist eine tolle Herbstlektüre. Es ist ein tolles Buch für Neugierige und Bildungshungrige Leser. Das Buch ist eine Hommage an eine turbulente Reise, die auch dem Leser länger in Erinnerung bleiben wird. Empfehlenswert.

  • manu63

    aus Oberhausen

    4/5

    12.01.2023

    eBook (ePUB)

    Eine Wanderung

    Albleuchten Eine Herbstreise 1790 ist ein historischer Roman der Autorin Uta-Maria Heim. Der Leser begleitet den Theologiestudenten Friedrich August Köhler, Hölderlin und Hegel, Schelling und Karoline von Günerrode auf einer Wanderung zwischen Tübingen und Ulm. Das Buch ist nicht ganz unkompliziert zu Lesen. Es gibt viele philosophische Gespräche und etliche Fußnoten geben ergänzende Infos. Durch die unterschiedliche Sicht auf die Umgebung während der Wanderung ergeben sich Gespräche über den wohl kommenden Umbruch in der Gesellschaft und ihre Auswirkungen. Wer eine leicht lesbare und ereignisreiche Reise erwartet wird vom Buch enttäuscht sein. Die vielen Dialogen regen zum Nachdenken an, es hemmt aber den Lesefluss wenn man immer wieder die Fußnoten lesen muss, um weitere Infos zu bekommen. Insgesamt ein interessantes Buch das einen für mich ungewohnten Schreibstil hat. Im Nachwort gibt die Autorin weitere Infos zu den einzelnen Akteuren und ihren Lebensweg.

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    13.11.2022

    eBook (PDF)

    Hat ein paar Längen

    Man schreibt das Jahr 1790. Die Gedanken der Revolution von 1789 in Frankreich schwappen nach Deutschland über. Zahlreiche Studenten sind begeistert von den Ideen der „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ und der Aufklärung. Man will alte Zöpfe abschneiden. Die Universität Tübingen ist Ausgangspunkt dieses historischen Romans. Der Theologiestudent Friedrich August Köhler wandert gemeinsam mit seinen Kommilitonen Friedrich Hölderlin und Friedrich Hegel über die Schwäbische Alb Richtung Ulm. Unterwegs treffen sie auf den frühreifen, knapp fünfzehn Jahre alte Friedrich Schelling, der sie von nun an begleitet. Die vier „Fritze“ sind ziemlich verschieden und bilden eigentlich nur eine Zweckgemeinschaft. Während Hölderlin und Hegel ihren eigenen Gedanken nachhängen, ist Köhler ernsthaft Land und Leute interessiert. Er will einen Reiseführer verfassen und ist von Schellings »Geschichte des Klosters Bebenhausen« begeistert. Zu allem Überfluss taucht auch noch ein eigensinniges Mädchen auf und lässt sich nicht mehr abschütteln: Karoline von Günderrode und wird bald zum fünften Fritz. Meine Meinung: Rund um die reale Reise Köhlers spinnt Autorin Uta-Maria Heim diesen historischen Roman. Gut gelungen sind die Beschreibungen der kargen Dörfer, der abgearbeiteten Menschen, die in den herbstlichen Wochen die letzte Ernte einfahren. Die Leser können in diese Stimmung gut eintauchen: leuchtend bunte Wälder, Nebelschwaden und Landregen wechseln sich ab. Schmunzeln musste ich über die nicht passenden feinen Wanderstiefel. Interessant ist das Verhalten der Personen innerhalb der Gruppe. Die vier Männer sind einander nicht grün und Karoline muss mehrmals vermitteln. Während die Männer nach „Höherem“ im Sinne der Revolution streben, will Karoline nur eines: ein selbst bestimmtes Leben führen und nicht wie üblich, von der Herrschaft des Vaters in die Abhängigkeit eines Ehemanns geraten. Schade ist nur, dass die Autorin nur wenig über die Mitreisenden der fiktiven Wanderung im Nachwort erzählt. Wir erfahren einiges über Köhler, ganz wenig über Hölderlin, aber Schelling und Hegel sind ihr kein weiteres Wort wert. Und die historische Karoline von Günderrode ist 1790 erst zehn Jahre alt. Dieser Mangel kostet den 4. Stern. Fazit: Ein gelungenes Sittenbild der Zeit, das hin und wieder seine Längen hat. Gerne gebe ich hier 3 Sterne.

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