Produktbild: Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero
Band 1

Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero Ein junger Herr aus Neapel

3

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6104 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Moshe Kahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783462310931

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6104 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Moshe Kahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783462310931

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  • Bewertung

    5/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weltliteratur aus Italien!

    Als Sohn einer adligen Familie, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reicht, wächst Giuliano in einer äußerst mondänen, aber auch antiquierten Welt auf. Wie schon Generationen vor ihm wird er in die Obhut einer Klosterschule geschickt, in der weniger alltagstaugliches Wissen vermittelt wird, als vielmehr die Erhaltung strenger Traditionen im Vordergrund zu stehen scheint. Als Giuliano nach Jahren, der Familie entfremdet, zurückkehrt, wird die Kälte und Spannung vor allem zwischen ihm und dem gestrengen Vater immer unüberwindbarer. Zum endgültigen Bruch zwischen den beiden kommt es, als Giuliano den vom Vater verursachten finanziellen Ruin der Familie abzuwenden versucht und an den dessen Widerständen scheitert. Und so bleibt dem Sohn nur die Flucht aus dem Elternhaus, um sich die Freiheit eines eigenen Schicksals zu sichern... Der geniale Auftakt der wiederentdeckten italienischen Romanreihe.

  • yellowdog

    4/5

    18.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der junge Herr Mit "Ein…

    Der junge Herr Mit "Ein junger Herr aus Neapel" beginnt die 5teilige Autobiographie des Giuliano di Sansevero, die in den sechziger Jahren entstanden ist und den Lebensweg Giuliano di Sansevero zeigt. Es zeigt z.B. seine Internatszeit in einem Benedikterkloster ab ca. 1903. Später kehrt er auf das elterliche Anwesen zurück und bekommt Privatlehrer. ca. 20 jahre vergehen. Man merkt, dass das Buch aus den sechziger Jahren stammt, aber das ist ja nicht negativ. Direkt dramatisch oder handlungsreich wird es nicht, aber die Beschreibungen sind detailliert und ansprechend. Nicht alles konnte mich gleichermaßen interessieren. Manchmal scheint mir derr Junge bzw. junger Mann zu passiv. Er ist aber offensichtlich eher der abwartende und beobachtende Typ. Ein schön gestaltetes Buch. Die Übersetzung ist von Moshe Kahn und kommt mir passend vor. Es dürfte eine literarische Herausforderung werden, vielleicht alle 5 Bände zu lesen. Lohnenswert wäre es sicher.

  • dracoma

    aus LANDAU

    3/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Plot: der Niedergan…

    Ein toller Plot: der Niedergang einer süditalienischen Adelsfamilie und der Untergang einer Welt im Umkreis des I. Weltkrieges! Der Roman war ein großer Erfolg, mehrfach übersetzt, preisgekrönt und sogar für den Nobelpreis vorgeschlagen. Liest man einen solchen Roman, nimmt man innerlich den Hut ab und legt die Hände an die Hosennaht! Dort bleiben sie allerdings nicht lange; ich habe meine Hände gebraucht, um die vielen unverbundenen Erzählfäden festzuhalten... Das Werk umfasst insgesamt fünf Bände, deren Handlung vom Jahrhundertbeginn bis Ende der 50er Jahre reicht. Der vorliegende 1. Band stellt uns 5 Lebensphasen des Protagonisten in 5 Kapiteln vor. Ist der Roman tatsächlich eine fiktive Autobiografie? Das mögen andere entscheiden. Tatsache ist, dass sich das Leben des Autors und seines Protagonisten verblüffend ähneln. Gleich zu Beginn wird der Leser in die hocharistokratische Familie eingeführt, wenn der junge Held, der zweitgeborene Sohn, zusammen mit seiner kleinen Schwester den Stammbaum der Herzöge von Sansevero spielerisch erkundet und dort seinen Platz in der Ordnung einer jahrhundertelangen Ahnenreihe findet. Im letzten Kapitel verlässt er schließlich seine Familie, und so schließt sich hier ein Kreis. Dazwischen liegen episodenhafte Erzählungen z. B. über den Schulbesuch in einem Benediktiner-Kloster, sein Einzelgängertum in der Familie, seine Hinwendung zur Literatur und Philosophie, seine ersten amourösen Erfahrungen, Kontakt zu recht zwielichtigen Onkeln in noch zwielichtigeren Kreisen und vor allem über seine Erkenntnis, dass das jahrhundertealt, gewaltige Vermögen der Familie schwindet und keinerlei Anstrengungen seitens seiner Eltern erfolgt, den drohenden Ruin aufzuhalten. Stattdessen liest man von einer märchenhaften Prachtentfaltung bei opulenten Festen, von Müßiggang und Familiendramen, von Mäzenatentum und gewaltigen Kunstsammlungen. Aber alle diese Episoden bleiben merkwürdig flach. Sie werden additiv aneinandergereiht, und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Helden lässt sich nicht immer erschließen. Dazu kommt, dass auch die Zeitgeschichte – immerhin der I. Weltkrieg und das Aufkommen der Faschisten unter Mussolini – nur als periphere Hintergrundfolie dient. Der ältere Bruder, Stammhalter, verliert zwar ein Vermögen durch betrügerische Verwicklungen mit den Faschisten, aber was brachte den Bruder in die Nähe der Braunhemden? Wie sah der innere Zusammenhang zwischen Faschismus und Bankrott aus? Und was machte das mit dem Protagonisten? Der Vergleich mit Tommaso di Lampedusas „Il Gattopardo“ drängt sich natürlich auf, weil beide Werke den Niedergang einer alten Familie und den Zusammenbruch ihrer feudalen Weltordnung erzählen, aber im Unterschied zu Giovenes Werk weist „Il Gattopardo“ durchgehend die innere Stringenz der Handlung auf, die ich bei Giovenes „Roman“ vermisse. Fazit: ein Roman (?), der eine untergegangene Welt nochmals aufleben lässt, geschrieben in der Sprache des Bürgerlichen Realismus des 19. Jhdts, aber ohne innere Zielorientierung.

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