Produktbild: Der Zorn der Flut

Der Zorn der Flut

15

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13170

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3568 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644012349

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

13170

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

3568 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644012349

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  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    28.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Das Meer kennt kein Erbarmen

    Der Autor verknüpft die verheerende Sturmflut von 1362 und deren Folgen mit dem Schicksal der Stallerstochter Griet und des rebellischen Auke. Griet gehört als Stallerstochter zur Oberschicht und ihr Vater ist durch seine Position der Statthalter des dänischen Königs . Auke ist ein Kämpfer für ein freies Friesland. Eine Verbindung zwischen den beiden ist dadurch undenkbar. Schlimmer noch Griet soll einen reichen Hamburger Pfeffersack heiraten. Dann wirbelt die Grote Mandränke alles durcheinander. Die See erobert sich ihr Land zurück. Viele Menschen sterben. Hunger gehört nun zum täglichen Leben. Anders als heute laufen keine Hilfsprogramme an. Jeder ist auf sich selbst gestellt. Das lässt Auke einen folgenschweren Entschluss fassen. Was voller Euphorie und dem ehrlichen Wunsch, zu helfen, beginnt, endet mit einer moralischen , zu allen Ehren gereichende Entscheidung, die dennoch tiefe Wunden reißt. Ich bin nach wenigen Seiten tief in die Handlung abgetaucht. Ich mochte Auke, obwohl ich ihn ein wenig zu draufgängerisch fand, konnte aber seinen Wunsch nach einen freien Friesland gut verstehen. Deshalb passt auch Griet gut zu ihm, die selbstbewusst ist und gerne den engen Grenzen ihres Dasein entkommen würde. Leider lassen die gesellschaftlichen Verhältnisse dies nicht zu und Griet muss sich dem Willen des Vaters völlig unterwerfen. Die Nacht der Flut muss grauenvoll gewesen sein. Durch die anschaulichen und dramatischen Beschreibungen des Autors konnte ich ungefähr erahnen, mit welcher Gewalt und Mitleidlosigkeit die See gewütet haben muss. Trotzdem überfiel mich bei den Schilderungen des Lebens danach kurz der Gedanke, ob die Toten nicht besser dran waren. Aus dieser Situation heraus habe ich Aukes Entschluss, aktiv zu werden, nachvollziehen und teilweise auch gut heißen können. Auf was ich nicht vorbereitet war, war die Entwicklung der Ereignisse, die mich wütend, traurig und auch fassungslos gemacht heben. Letzten Endes habe ich den Schluss als gerecht empfunden. Manchmal muss man zum Wohle aller auch persönliche Opfer bringen. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der interessante Einblicke in die damalige Zeit gibt, der bewegt und zeitweise nachdenklich stimmt.

  • Bewertung

    aus Niederstetten

    5/5

    02.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Toller historischer Roman

    Der Zorn der Flut - Hendrik Lambertus Kurzbeschreibung: Die Katastrophe, die das Gesicht der Nordseeküste für immer veränderte. Im Winter des Jahres 1361 ist die Natur besonders unbarmherzig, Wind und Wellen peitschen gegen das Land. Deichbauer Folkert sieht mit Sorge, wie verwundbar der vernachlässigte Flutschutz seine Heimat macht. Doch seine Warnungen verhallen ungehört. Auch sein Bruder Auke sorgt sich mehr um die Herrschaftsansprüche der dänischen Krone. Er kämpft mit allen Mitteln für die friesische Freiheit – und für seine große Liebe Griet. Von der wird als Tochter des dänischen Statthalters erwartet, zum Vorteil der Familie zu heiraten. Soll sie sich fügen? Oder rebellieren? Dann kommt der 16. Januar 1362. Die Deiche brechen. Und nach der Flut ist nichts mehr, wie es vorher war. Mein Leseeindruck: Viel wusste ich vorher nicht über die Marcellusflut, welche in diesem Buch so eindrücklich beschrieben wird und die den Raum der Geschichte voll einnimmt. Inzwischen bin ich um einiges informierter und habe auch diesen historischen Roman mit viel Herzblut und Spannung gelesen. Der Autors Hendrik Lambertus lässt die Flut wie ein innerer Film vor Augen der Leserschaft an einem vorbeilaufen und führt den Leser weit zurück in der Zeit und ins Leben der Menschen damals. Und auch der Aufbau danach wird nicht vernachlässigt und gibt dem Leser ein authentisches Bild von der damaligen Zerstörung. Die Geschichte selbst wird durch den wunderbaren Schreibstil des Autoren lebendig und ich habe sehr intensiv mich mit hinein versetzen können. So gesehen hatte ich nicht nur eine spannende Rückkehr ins Jahr 1362, sondern auch viel geschichtlich wieder dazu gelernt. Fazit: Ein toller historischen Roman mit der authentischen Geschichte um die große Marcellusflut und ihre Zerstörung. Kann ich jeden Historien-Fan nur von Herzen empfehlen, auch wenn er nicht von der Nordsee stammt oder dorthin irgendwelche Verbindungen hat. Eher möchte man nach dem Buch diese Gegend gerne mal kennen lernen oder dorthin zurück kehren. Gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch sehr gerne weiter! *****

  • Rabena

    5/5

    10.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Marcellusflut von 1362

    Autor Hendrik Lambertus hat Indologie, Skandinavistik und ältere Germanistik studiert. Sein neuer historischer Roman erzählt vom Untergang Rungholts am 16.1.1362, als die Jahrhundertflut, die "Grote Mandränke" über Nordfriesland hereinbricht. Der unbarmherzige Winter 1361 lässt Deichbauer Folkert voller Sorge auf die vernachlässigten Deiche blicken, doch seine Warnungen werden nicht ernst genommen. Sein Bruder Auke kämpft lieber für die friesische Freiheit und legt sich mit der dänischen Obrigkeit an. Seine große Liebe Griet scheint für ihn unerreichbar, sie soll gegen ihren Willen einen Kaufmann aus Hamburg ehelichen. Die Ereignisse spitzen sich zu, bis es zur verheerenden Katastrophe kommt. Meine Meinung: Es hat mir sehr viel Freude bereitet, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere sind liebevoll und detailliert gezeichnet. Atmosphärisch dicht und als authentisch wahrnehmbar erzählt der Autor über das damalige Leben der Menschen in der Uthlande. Dass auch starke, selbstbewusste Frauen wie Griet und Janne im Roman agieren, fand ich wunderbar! Fünf Sterne und eine Leseempfehlung gebe ich gerne!

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    28.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Meer kennt kein Erbarmen…

    Das Meer kennt kein Erbarmen Der Autor verknüpft die verheerende Sturmflut von 1362 und deren Folgen mit dem Schicksal der Stallerstochter Griet und des rebellischen Auke. Griet gehört als Stallerstochter zur Oberschicht und ihr Vater ist durch seine Position der Statthalter des dänischen Königs . Auke ist ein Kämpfer für ein freies Friesland. Eine Verbindung zwischen den beiden ist dadurch undenkbar. Schlimmer noch Griet soll einen reichen Hamburger Pfeffersack heiraten. Dann wirbelt die Grote Mandränke alles durcheinander. Die See erobert sich ihr Land zurück. Viele Menschen sterben. Hunger gehört nun zum täglichen Leben. Anders als heute laufen keine Hilfsprogramme an. Jeder ist auf sich selbst gestellt. Das lässt Auke einen folgenschweren Entschluss fassen. Was voller Euphorie und dem ehrlichen Wunsch, zu helfen, beginnt, endet mit einer moralischen , zu allen Ehren gereichende Entscheidung, die dennoch tiefe Wunden reißt. Ich bin nach wenigen Seiten tief in die Handlung abgetaucht. Ich mochte Auke, obwohl ich ihn ein wenig zu draufgängerisch fand, konnte aber seinen Wunsch nach einen freien Friesland gut verstehen. Deshalb passt auch Griet gut zu ihm, die selbstbewusst ist und gerne den engen Grenzen ihres Dasein entkommen würde. Leider lassen die gesellschaftlichen Verhältnisse dies nicht zu und Griet muss sich dem Willen des Vaters völlig unterwerfen. Die Nacht der Flut muss grauenvoll gewesen sein. Durch die anschaulichen und dramatischen Beschreibungen des Autors konnte ich ungefähr erahnen, mit welcher Gewalt und Mitleidlosigkeit die See gewütet haben muss. Trotzdem überfiel mich bei den Schilderungen des Lebens danach kurz der Gedanke, ob die Toten nicht besser dran waren. Aus dieser Situation heraus habe ich Aukes Entschluss, aktiv zu werden, nachvollziehen und teilweise auch gut heißen können. Auf was ich nicht vorbereitet war, war die Entwicklung der Ereignisse, die mich wütend, traurig und auch fassungslos gemacht heben. Letzten Endes habe ich den Schluss als gerecht empfunden. Manchmal muss man zum Wohle aller auch persönliche Opfer bringen. Ein sehr unterhaltsamer Roman, der interessante Einblicke in die damalige Zeit gibt, der bewegt und zeitweise nachdenklich stimmt.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    20.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Historienroman

    Das Cover zeigt den Beginn der schlimmen Sturmflut. Sehr passend. Der Autor ist vielseitig begabt. Er schreibt Fantasybücher, Sachbücher und Kurzgeschichten. Deichbaumeister Folkert stellt im Jahr 1361 fest, dass die Deiche in Edomsharde nicht mehr sicher sind und das Land hinter den Deichen gegenüber dem Meeresspiegel abgesunken ist. Keiner will auf seine Warnungen hören. Bis zum lesen des Buches war mir nicht bekannt, dass es die Marcellusflut, auch "Grote Mandränke" genannt, gegeben hat. Es war eine verherrende Sturmflut mit tausenden von Toten. Ortschaften wurden zerstört, Nutztiere sind ertrunken. Die wenigen Überlebenden haben ihr Leben in die Hand genommen und neu angefangen. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, da werden viele Begriffe erklärt. Gefallen hat mir, dass es kein abruptes Ende des Buches gab. Es war von Anfang bis Ende.

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