Supply-Chain-Resilienz. Risikomanagement im Einkauf und die Bedeutung strategischer Lieferantenbeziehungen
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
53 (Printausgabe)
Dateigröße
925 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346624802
Vor allem die Diskussion, ob ein effektiveres Risikomanagement zu einer höheren Supply-Chain-Resilienz und damit weniger erheblichen Einschränkungen hätte führen können, wurde unter Einkäufern und Supply Chain Managern geführt. Schließlich galt eine durch ein SARS-Virus getriebene Pandemie mit volkswirtschaftlichem Schadensausmaß bereits laut einer Risikoanalyse des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aus dem Jahr 2012 als wahrscheinlich.
Die im Zusammenhang mit dieser Diskussion oft in den Vordergrund gestellte Herausforderung war dabei die Erhöhung der Supply-Chain-Resilienz. Diese wendet das Konzept der Resilienz, also der Widerstandkraft sowie der Fähigkeit, schwierige Situationen gut zu meistern und sich an neue Gegebenheiten schnell und effektiv anzupassen, auf das Management von Supply Chains an. Das innovative Konzept der Supply-Chain-Resilienz sieht vor, Liefer- und Versorgungsketten nach einer Störung in den ursprünglichen oder gar einen besseren Zustand zu versetzen.
Die Ursachen und Hintergründe dieser Störungen sind dabei vielfältig und deren Auswirkungen oft immens, da kleinste Abweichungen durch die steigende Komplexität globaler Wertschöpfungsketten zu einer steigenden Fehleranfälligkeit in nachgelagerten Stufen führen. Nach wie vor ist es üblich, dass Einkaufs- und Beschaffungsabteilungen primär Ziele nach QKLE-Aspekten (Qualität, Kosten, Lieferung, Entwicklung) definieren.
Ein funktionierendes Lieferanten-Risikomanagement wird oft noch reaktiv und zu individuell bearbeitet, die Rollen und Verantwortungen nicht klar definiert. Dies führt dazu, dass Lieferantendefizite oft intransparent bleiben, da Informationen darüber in verschiedenen Abteilungen in unterschiedlicher Datenform erfasst und gesammelt werden, eine interdisziplinäre Zusammenführung und Abstimmung findet oft nicht statt.
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