Derniere. Die letzte Aufführung der Saison. Dieses Jahr hat der Theaterverein in einer Tenne in einem Weiler oberhalb des Dorfes gespielt. Der Vorhang ist gefallen. Die Gäste warten gespannt auf den Hauptdarsteller. Rindsbraten und Rebensaft halten die Ungeduldigen bei Laune, ohnehin weiß jeder, dass Viktor Habermacher sich nach seinen Auftritten erst mal etwas sammeln muss. Doch dieses Mal wird der Schauspieler nicht zurück ins Leben finden. Melchior, der Mann für alles beim Theaterverein, kommt in die Beiz gestürmt: »Der Viktor hat sich erschossen.« Alle sind daran interessiert, die Sache möglichst schnell abzuhaken, auch die Polizei, zumal selbst die Eltern des Verstorbenen nicht überrascht sind über das Ableben ihres Sohnes. Einzig Anselm Anderhub, Kriminalpolizist der Luzerner Polizei, beginnt Fragen zu stellen und stößt auf so manche Ungereimtheit. Bald schon zieht der Fall Kreise weit über Luzern hinaus - und Habermacher bleibt nicht die einzige Leiche.
Kundinnen und Kunden meinen
2.0/5.0
Bewertung
2/5
15.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Langatmig und ohne Überraschung
Man liest sich mühsam durch literarisch kompliziert verwobene Texte, hier will sich der Autor beweisen, dass er mit der deutschen Sprache spielen kann. Dies ist bewundernswert, macht das Ganze aber unnötig langatmig. Und zum Schluss löst sich der Fall derart simpel gestrickt auf, dass dem ganzen schlagartig die Luft ausgeht und man sich denkt:"Warum habe ich nun soviel Zeit für diesen Krimi verbraucht?"
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