Produktbild: Der Pesthof

Der Pesthof Historischer Kriminalroman

37

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2022

Verlag

Bookmundo Direct

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-036-6051-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2022

Verlag

Bookmundo Direct

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-036-6051-6

Herstelleradresse

Bookmundo
Delftsestraat 33
3013AE Rotterdam
NL

Email: Bookmundo

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  • MAG

    5/5

    09.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Charaktere in spannendem…

    Tolle Charaktere in spannendem, sprachlich interessantem Histo-Krimi des 17. Jhs., top recherchiert, historisch fundiert und lehrreich ;-)! Histo-Krimi der frühen Neuzeit: Hamburg, 1619, dubiose Geschehnisse + ungewöhnliches Ermittler-Paar = faszinierende Geschichte*! *Faszinierende Geschichte gleich im doppelten Sinne erwartet uns in diesem historischen Kriminalroman: die fiktive Kriminal-Geschichte, erdacht von Albrecht Sommerfeldt, und die Historie Hamburgs zu Beginn des 17. Jahrhunderts, denn „Der Pesthof“ existierte tatsächlich! Mit diesem Roman schickt uns der Autor auf eine literarische Zeitreise, die mich schon auf den ersten Seiten gefangen nimmt. Einzusteigen in eine weit zurückliegende Zeit, in der die Lebensumstände so ganz anders waren, als wir sie kennen, ist faszinierend, wenn auch phasenweise erschreckend. Der Plot, die Schilderungen der Örtlichkeiten und die Personenbeschreibungen mit ihren Charakterzügen und Eigenarten, allen voran natürlich der Protagonist Merten Overdiek, Hamburger Kaufmann und auf dem Pesthof wegen seiner Lepraerkrankung, sind sprachlich sehr ansprechend und so feinsinnig ausgearbeitet, dass man meinen könnte, man selbst wäre gerade auf dem Pesthof, würde sich dort zwischen und in den Gebäuden bewegen und die Menschen, die dort leben, vor sich sehen. Neben Merten wächst einem auch die Pflegerin Maria ans Herz, die sich im Fortlauf der Geschichte mehr und mehr einbringt in die Recherchen zu den nicht krankheitsbedingten und deshalb verdächtigen Todesfällen auf dem Hof. Und diese Recherchen werden für die beiden, sehr sympathischen Hauptfiguren der Geschichte gefährlich, sehr gefährlich, lebensgefährlich. Neben all der Spannung erfahren und lernen wir – fast unbemerkt ;-) - einiges aus damaliger Zeit kennen: das „Tollhaus“ für geistig Erkrankte, darin sogar „Tollkisten“, in denen die vermeintlich schlimmen Fälle in völliger Dunkelheit eingepfercht und angekettet wurden, die Eigenschaft des Pfründners, die Aufgaben des Pestmeisters und Baders und dessen Heilmethoden und nicht zuletzt die Aufgaben, Tätigkeiten und Zustände in der für damalige Verhältnisse wohl als sozial zu bezeichnenden Einrichtung des Pesthofes. Summa summarum hat mich „Der Pesthof“ durch die bildhaften Schilderungen, die hervorragend angelegten Charaktere und die stetig ansteigende Spannungskurve bestens unterhalten, mich gefesselt und stellenweise emotional berührt. Ich war wohl selten in ein Buch derart vertieft wie in dieses! Meine uneingeschränkte 5-Sterne-Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    30.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Pesthof

    ch liebe diese historischen Krimis von Albrecht Sommerfeldt. Er kann wie kein zweiter sich in das Leben der Menschen zu jener Zeit hineinversetzen und dem Leser damit wirklich eine spannende Unterhaltung bieten. Der Pesthof in der Nähe von Hamburg ist eine mildtätige Stiftung. Hier verbringen kranke, sieche und geistesgestörte Menschen ihr Leben, Auch der Kaufmann Merten Overdiek muß hier sein Dasein fristen. Er ist an Lepra erkrankt und muß zwischen den alten und kranken Menschen leben. Noch sieht man ihm die Krankheit nicht an und er kann sich relativ frei bewegen. Bis eines Tages im Keller des Pesthofes ein Mann ermordet aufgefunden wird. Neben ihm sitzt die irre Bird, die eigentlich im Tollhaus in einem Kasten eingeschlossen ist. Wie kam sie heraus und warum hat sie getötet? Doch dann geschehen immer wieder weitere Morde und Overdiek und die Pflegerin Maria beginnen dem Spuk nachzuforschen. Immer mehr Menschen sterben und auch auf Merten Overdiek wird ein Anschlag verübt, bei dem er knapp dem Tode entkommt. Und was hat Michelangelo gesehen, der im Tollhaus ist und Zeichnungen in das Holz ritzt biS er ebenfalls tot ist. Und dann entdecken Maria und Merten im Keller eine verborgene Türe und erfahren, warum so viel Insassen ihr Leben lassen mußten. Auf diese Auflösung wäre man nie und nimmer gekommen. Der Autor schreibt derart interessant, seinen Figuren haucht er allen Leben ein und eine jede ist für sich besonders. Da gibt es Cäsar, der sich nur in lateinischen Zitaten äußert oder der alte General, der gerne Schach spiet, Hajo, ein Junge für alles, der frech und vorlaut ist. Man merkt beim Lesen, dass der Autor in Spezialist über das Mittelalter ist, er recherchiert ganz genau, seine Bücher haben alle realen historischen Hintergrund. Zudem er dann noch die historischen Geschehnisse in Krimis verpackt, gibt dem ganzen noch sehr viel Schliff und Pep. Seine Ausdrucksweise ist klar und deutlich und wird durch mittelalterliche Einflüsse geprägt. Seine Bücher sind derart interessant und flüssig und lassen dem Leser aber auf viel Spielraum für Spekulationen. Der Spannungsbogen erhöht sich von Seite zu Seite und dann kommt am Schluß das über alles fallende Finale. Wie eingangs schon erwähnt ist der Autor ein Meister seines Faches. Seine Bücher haben nicht nur Unterhaltungswert, sondern geben uns auch Einblick in das Leben in längst vergangene Zeiten. Den Einband ziert ein makaberes Gemälde, bei dem ein Toter??? aus dem Sarg schaut.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Krimi, der viel Beachtung verdient

    Inhalt: Hamburg 1619 Im Niemandsland zwischen Hamburg und Altona liegt der Hamburger Pesthof, eine mildtätige Stiftung für mittellose Kranke und geistig Verwirrte. Außer dem Husten und Klagen der von Schwindsucht oder Gliederschwund geplagten Patienten eigentlich ein Ort düsteren Friedens. Bis ein grausamer Mord in den Kellergewölben des Hofs die Bewohner erschüttert. Nur kann die geistig verwirrte Täterin sich nicht zu der Tat äußern. Doch wie ist es ihr gelungen, zu nächtlicher Stunde ihre versperrte Unterkunft zu verlassen und in das unterirdische Gewölbe zu gelangen? Weitere mysteriöse Todesfälle und Vorkommnisse werfen neue Fragen auf. Sind die Schuldigen im angeschlossenen Tollhaus zu finden, oder gibt es eine andere Erklärung für die Verbrechen? Handelt es sich lediglich um unglückliche Zufälle, wie Pestmeister Möhring meint? Der Hamburger Kaufmann Merten Overdiek beschließt, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Kein einfaches Unterfangen, denn es ist schwierig, unauffällig zu ermitteln, wenn man seine Anwesenheit von Rechtswegen mit einer Lepraklapper kundtun muss. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von der Pflegefrau Maria, deren Argwohn gegenüber den Vorkommnissen auf dem Hof ebenfalls erwacht ist. Fazit: Da ich schon die anderen Bücher von diesem Autor verschlungen habe, wollte ich dieses natürlich auch lesen. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich war gespannt, ob er sie auch dieses Mal wieder erfüllen kann. Voller Spannung begann ich zu lesen und tauchte wieder tief in die Handlung ein und konnte die Geschichte kaum noch aus der Hand legen, da ich schnell von der düsteren Atmosphäre und Spannung gebannt war. Dieses Mal hat es mich in die Randgebiete von Hamburg verschlagen, denn dort ist der Pesthof angesiedelt. Dort warten Menschen, die an verschiedenen Krankheiten leiden auf ihren Erlöser, den Tod. Angeschlossen an den Pesthof ist das Tollhaus, in dem geistig Verwirrte behandelt werden. Durch diese Kombination bekam ich tiefe Einblicke in die damaligen Behandlungsmethoden und mir lief häufig eine Gänsehaut über den Rücken, während ich mich fragte: Was ist Behandlung und welche Methoden entspringen dem damaligen Aberglauben? Doch an dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten, es lohnt sich einfach, das Buch selbst zu lesen. Ich lernte sehr schnell den Kaufmann Merten kennen, der mir schnell sympathisch war. Er leidet an Lepra und wurde aus diesem Grund aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Auch im Pesthof darf er nicht mit den anderen Kranken in Kontakt kommen. Schon nach wenigen Seiten ist klar, dass das Leben der Kranken wenig wert ist, auch wenn der Pesthof von einer mildtätigen Stiftung finanziert wird. Mich wunderte es daher nicht, dass nach einem mysteriösen Mord keine Ermittlungen eingeleitet werden, sondern ein unglücklicher Zufall vermutet wird. Was soll da vertuscht werden? Genau dies fragt sich auch Merten, als sich die Todesfälle häufen. Nun ist es mit seiner Ruhe nicht mehr weit her, denn er beginnt zu ermitteln, ohne zu ahnen, welche Gefahren auf ihn warten. Ob er den oder die Täter finden kann, müsst ihr leider selbst herausfinden. Der Schreibstil war gewohnt flüssig, so dass die Seiten wieder regelrecht davonflogen auch wenn ich an einigen Stellen innehalten musste, um die Handlung und Behandlung der Menschen sacken lassen musste. Die Bücher von diesem Autor sind für Menschen mit schwachen Nerven definitiv ungeeignet. Ich hatte wieder das Gefühl direkt an der Seite der Charaktere zu ermitteln und dabei auch die finstersten Ecken des Pesthofes zu entdecken. Mein Kopfkino hatte wieder ordentlich zu tun, da es mir ständig die passenden Bilder lieferte und der Gruselfaktor war extrem hoch. Mich hat das Buch komplett in seinen Bann gezogen und ich bin einfach begeistert, ganz besonders weil sich der Autor auch dieses Mal wieder auf der Seite der Benachteiligten und Ausgestoßenen steht und seren trauriges Los bildgewaltig beschreibt. Hut ab. Das Buch ist für Liebhaber historischer Romane sehr zu empfehlen. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.

  • Ines Zappen

    aus Genthin

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Roman im historischen Kontext im Jahr 1619 in Hamburg.

    Ein spannender Roman im historischen Kontext im Jahr 1619 in Hamburg. Hamburg 1619 Ein spannender historischer Kriminalroman mit mysteriösen, eigenwilligen Gestalten 1619 in Hamburg Altona. Der Pesthof ist eine Art Gnadenhof für Menschen. Der Mittelalterkrimi ist eine sehr gut recherchierte Geschichte. Ein detailliert beschriebener Pesthof, den es zu dieser Zeit wirklich gegeben hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Das Cover passt zur Geschichte. Die beiden Hauptcharaktere Merten und Maria sind sympathisch und werden gut beschrieben. Der Autor versteht es, uns Leser in die damalige Zeit zu versetzen, seine Schilderungen sind sehr bildhaft. Der Fall bleibt bis zum Ende spannend und der Ausgang ist nicht vorhersehbar. Interessant ist auch der Anhang und die eingestreuten Fußnoten. Weitere Werke des Autors stehen schon auf meiner Wunschliste.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe Tod und Teufel

    1619, der Pesthof in Hamburg Altona ist die letzte Zuflucht von aussätzigen, sterbenden und geistig behinderten Menschen. Dort werden sie betreut und versorgt, aber auch weggesperrt. Soweit die Realität! Doch wenn es dort zu gehäuften und unerklärlichen Todesfällen kommt die jemand wahr haben will, dann braucht es einen Insassen wie Merten Overdick, der der Sache auf den Grund gehen will. Mit dem Pflegeweib Maria Oppermann hat er eine Gleichgesinnte an seiner Seite, die ihn bei seinen Recherchen unterstützt. Doch wenn die Obrigkeit kein Verbrechen sehen will, wird alles totgeschwiegen. Und Ermittlungen auf eigene Faust bringen sie in Lebensgefahr! Dieser Mittelalterkrimi ist eine gut recherchierte Geschichte aus der Zeit und spannend bis zur letzten Seite.

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Bewertungen (37)

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