Produktbild: Die Pachinko-Kugeln

Die Pachinko-Kugeln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/1,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les Billes du Pachinko

Übersetzt von

Andreas Jandl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05111-2

Beschreibung

Rezension

»Mit ›Die Pachinko Kugeln‹ hat sie einen feinen, zarten Roman über Sehnsucht nach Heimat, Zugehörigkeit und ›reisende‹ Kulturen geschrieben.« ("WDR 5")
»Es ist ein kleines, leises, aber feines Buch, das über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generationen philosophiert und über die Sehnsucht nach Heimat.« ("Passauer Neue Presse")
»Es lohnt sich, ihre schwebende Prosa näher kennenzulernen.« ("kulturtipp")
»Elisa Shua Dusapin [...] hat einen wunderbar verspielt-poetischen Roman über die niemals endende Suche nach Heimat geschrieben.« ("Die Presse")
»Ein sprachlich gelungener Aufbruch« ("NZZ")
»Elisa Shua Dusapin hat mit den ›Pachinko-Kugeln‹ einen poetischen Roman voller Einsamkeiten geschrieben.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eine behutsame, melancholische Erkundung von Herkunft, Verdrängung und Identität.« ("_lesenlesenlesen__")
»Elisa Shua Dusapin erzählt diese Geschichte mit einer wahnsinnig präzisen, knappen Sprache, die unheimlich viel Zärtlichkeit, aber auch mindestens genauso viel Anstrengung bei der Suche nach Identität ausdrückt.« ("SR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/1,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les Billes du Pachinko

Übersetzt von

Andreas Jandl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05111-2

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
DE
produktsicherheit@aufbau-verlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trotz der Kürze des Buches schafft...

    Trotz der Kürze des Buches schafft die Autorin es wirklich gut, eine eigene einvernehmende Atmosphäre zu erzeugen. Das Thema Heimat wird in seiner Wichtigkeit beleuchtet und zeigt, wie wichtig dieser gefühlt kleine Begriff für uns sein kann.

  • Bewertung

    4/5

    13.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zart, berührend, außergewöhnlich

    Claire, eine junge Schweizerin, verbringt ihren Sommer bei den betagten Großeltern in Japan. Der Plan ist, zusammen nach Korea zu reisen, welches die Großeltern vor 50 Jahren verlassen haben. Doch bei allem was die Reise betrifft, blocken die Großeltern ab und hüllen sich in Schweigen. Der 90-jährige Großvater geht noch jeden Tag in die Arbeit - in seine Pachinko-Spielhalle, und diese kann er unmöglich längere Zeit alleine lassen. Die Großmutter verbringt den Tag damit ihre zahlreichen Playmobil Figuren aufzubauen und deren Haare zu wechseln. Um sich nicht ganz so sehr zu langeweilen, beginnt Claire bei der 10-jährigen Mieko Nachhilfe zu geben und zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Ein zartes, berührendes, leicht melancholisches Büchlein über Heimat, Herkunft und Generationenkonflikten.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    4/5

    09.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehnsucht nach Heimat

    Claire kommt aus der Schweiz nach Tokio, um den Sommer bei ihren Großeltern zu verbringen und mit den beiden im Anschluss daran eine Reise nach Korea zu unternehmen, das Heimatland der beiden. Die Großeltern leben seit fünfzig Jahren in Japan und haben ihre Heimat seitdem nicht wiedergesehen, trotzdem wird die Reise totgeschwiegen, die Großmutter ist seltsam entrückt, der Großvater kümmert sich hingebungsvoll um seine Pachinko-Halle. Um sich die Zeit zu vertreiben, kümmert sich Claire um die zehnjährige Mieko, die allein mit ihrer Mutter lebt. „Es ist nicht meine Schuld, denke ich, wenn ich nichts erzähle. Wenn ich das Koreanische vergesse. Es ist nicht meine Schuld, wenn ich Französisch spreche. Ich habe für euch Japanisch gelernt. Das sind die Sprachen der Länder, in denen wir leben.“ (Seite 98) Zu Beginn war ich mir nicht sicher, um was es in dem Buch eigentlich geht. Anfangs lag der Fokus auf dem betreuten Kind, aber nach und nach rückte die Familiengeschichte von Claire in den Vordergrund und ab da wurde es interessanter und emotionaler. Die Beziehung Claires zu ihren Großeltern, die vor der Teilung Koreas nicht ganz freiwillig nach Japan emigriert sind, wie damals viele andere Koreaner auch, ist nicht ganz so einfach; die alten Leute weigern sich, japanisch mit ihrer Enkelin zu sprechen, die wegen ihnen die Sprache gelernt hat, dafür aber die koreanische Sprache nicht beherrscht. Diese Tatsache, dazu Claires Suche nach Identität und die Frage, was Heimat nun eigentlich ist, führen zu Konflikten, die eine Belastung für alle Beteiligten sind. Die Kluft zwischen den Generationen hat die Autorin glaubhaft dargestellt, ich konnte den Frust und die Verzweiflung von Claire nachfühlen und war gespannt, worauf das Ganze hinausläuft. Die Auflösung hat mir gefallen, obwohl ich überrascht war, denn gerechnet habe ich damit nicht. Eine zauberhafte Geschichte, die mich berührt hat und lediglich die manchmal seltsame Satzstellung und das ein oder andere mir unbekannte Wort möchte ich bemängeln, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies der Übersetzung geschuldet ist. Gerne vergebe ich vier Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    02.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir begleiten Claire auf Ihrer...

    Wir begleiten Claire auf Ihrer Reise nach Japan zu ihren koreanischen Großeltern. Ein sehr ruhiger Roman, der die Stimmungen sehr gut einfängt. Man fühlt sich zum Teil selber nach Japan versetzt. Das Thema ist hauptsächlich: Wo gehören wir hin, wo fühlen wir uns wohl?

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    24.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Stimmig

    Die Schriftstellerin Elisa Shua Dusapin schreibt ihren Roman,Die Pachinko-Kugeln, mit präziser knapper Sprache. Nachdem ich den Roman, Ein Winter in Sokcho, gerne gelesen habe, wollte ich Diesen auch lesen. Claire besucht ihre Großeltern in Japan, die vor 50 Jahren von Korea emigrierten und hier eine neue Heimat fanden. Der Großvater betreibt einen Pachinko Spielesalon. Claire möchte, das ihre Großeltern mit ihr in die alte Heimat fahren. In der Zeit bis es losgeht unterrichtet sie ein Mädchen in französisch. Die Autorin erzählt beide Geschichten mit zärtlicher Stimme. Es geht darum wo das Zuhause ist. Das Ende war besonders gut. Es war wieder eine besonders stimmige Geschichte.

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