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Beifang Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

21,9/13,3/2,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03879-3

Beschreibung

Rezension

»Voll von Brüchen und Tragik, ein Familienporträt wie ein vom Leben gezeichneter, buckliger Quasimodo, schafft es der Autor diese Schicksale in ihrer eigenwilligen Würde darzustellen. Stark und lesenswert.« ("uwe-johnson-bibliothek.de")
» [...] wie sich die Erfahrung von Armut und Gewalt noch auf die Seelen der Kinder und Kindeskinder durchdrückt, das ist hier eindrucksvoll erzählt.« ("Neue Ruhr Zeitung")
»Der Autor Martin Simons [...] beweist sich in Beifang als glaubwürdiger, zuverlässiger Erzähler, auch wenn sein Roman nicht auf der aktuellen Welle der Autofiktionalität schwimmt, sondern eher als aufschlussreiche Milieu- und Sozialstudie gelesen werden kann. Hier manifestieren sich vererbte Traumata und verdrängte Ängste noch in den nächsten Generationen als Beziehungsunfähigkeit und Orientierungslosigkeit.« ("Titel Kulturmagazin")
»Simons ist ein brillanter Erzähler« ("Luxemburger Wort")
»Martin Simons erzählt präzise und leicht von dem verborgenen Fortwirken eines von Mittellosigkeit, Gewalt und Stolz geprägten Milieus, das trotz aller äußeren Widrigkeiten kein Selbstmitleid kennt, und vom Vater- und Sohnsein in einer ungewöhnlichen Familie.« ("Buch-Magazin")
»Simons' Geschichte ist realistisch und real, sehr unromantisch und widersteht der Verlockung, in Nostalgie und Anekdotenhaftem hängen zu bleiben. Ein unbedingt lesenswertes Buch mit hohem Identifikationsfaktor.« ("Stadtanzeiger Soest")
»Die Welt der Zechensiedlungen und Bergmannsfamilien erinnert an die Romane von Ralf Rothmann. Aber im Unterschied [...] erlaubt Simons sich keine Überhöhung durch quasi religiöse Momente der Transzendenz. Vielmehr löst er in den felsenfesten Gewissheiten und den Flözen der Erinnerung knirschende Tektonik aus. Das ist teils bitter, teils schockierend, teils auch sehr komisch. Seinen Lesern und Leserinnen beschert er damit das Erlebnis unendlicher Ironie, ohne jedoch seine Figuren der Lächerlichkeit preiszugeben.« ("Deutschlandfunk")
»Martin Simons hat sich mit ›Beifang‹ nicht nur auf eine mutige familiäre Schatz- und Wahrheitssuche gemacht; es ist ihm gelungen, Momente der „wahren Empfindung“ zu sammeln und literarisch festzuhalten. Dabei ist ihm [...] auch noch eine beeindruckende Mentalitäts-Schilderung der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte gelungen.« ("Die Tagespost")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

21,9/13,3/2,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03879-3

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Großes Lesevergnügen

Edith Berger am 19.05.2025

Bewertungsnummer: 2493910

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frank ist Vater eines Sohnes, hat aber nur sporadisch Kontakt. Er würde Vincent gerne öfter sehen, scheitert aber häufig an seinem Mangel an Kommunikationsfähigkeit. Diese Eigenschaft hat er, wie es scheint, von seinem Vater übernommen. Auch die Besuche bei seinen Eltern finden eher selten statt. Als Frank erfährt, dass sein Elternhaus verkauft wird, trifft es ihn härter als vermutet. Er weiß kaum etwas über seine Familie, ganz zu schweigen von den Großeltern. Sein Vater hat von jeher abgelehnt über seine Kindheit zu reden. Weder von den vielen Schlägen, noch der bitteren Armut oder den harten Lebensbedingungen der Großfamilie in dieser Zechensiedlung am Rand des Ruhrgebiets. Wer waren seine Großeltern Rosa und Winfried Zimmermann. Das möchte Frank herausfinden und begibt sich auf die Suche.

Großes Lesevergnügen

Edith Berger am 19.05.2025
Bewertungsnummer: 2493910
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frank ist Vater eines Sohnes, hat aber nur sporadisch Kontakt. Er würde Vincent gerne öfter sehen, scheitert aber häufig an seinem Mangel an Kommunikationsfähigkeit. Diese Eigenschaft hat er, wie es scheint, von seinem Vater übernommen. Auch die Besuche bei seinen Eltern finden eher selten statt. Als Frank erfährt, dass sein Elternhaus verkauft wird, trifft es ihn härter als vermutet. Er weiß kaum etwas über seine Familie, ganz zu schweigen von den Großeltern. Sein Vater hat von jeher abgelehnt über seine Kindheit zu reden. Weder von den vielen Schlägen, noch der bitteren Armut oder den harten Lebensbedingungen der Großfamilie in dieser Zechensiedlung am Rand des Ruhrgebiets. Wer waren seine Großeltern Rosa und Winfried Zimmermann. Das möchte Frank herausfinden und begibt sich auf die Suche.

Leben in der Zechensiedlung

Bewertung aus Stuttgart am 17.10.2022

Bewertungsnummer: 1807189

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Zechensiedlung Beifang am Rande des Ruhrgebiets lebt in den Nachkriegsjahren der Hilfsarbeiter und zwölffache Vater Winfried Zimmermann mit seiner Familie. Hier herrscht die Armut, man wurstelt sich durch. Jahrzehnte später macht sich sein Enkel Frank auf die Suche nach der Geschichte seiner Familie. Da sein Vater selbst kaum etwas erzählt, besucht Frank die zahlreichen Onkel und Tanten und lässt sich von ihnen Szenen aus ihrer Kindheit erzählen. So entsteht ein Leben aus vielerlei Facetten, die ungeschönt von der Kindheit in der Enge der Zechenhaushälfte, von Armut und Gewalt erzählen, mit wenig Aussicht auf eine Besserung. Frank überlegt, was davon sich in seinem eigenen Leben wiederfindet, in der Beziehung zu seinem Sohn, den er viel zu selten sieht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch. Ich musste zwischendrin sehr genau lesen, in welcher Zeit die Erzählung sich gerade befindet, ob es um Franks Vater oder seinen Großvater geht; überhaupt ist es keine Geschichte, die man einfach so mal wegliest, denn so manche der Ereignisse sind recht bedrückend. Insgesamt aber gefällt mir der Ansatz des Autors, aus dem Leben im Ruhrpott zu erzählen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Leben in der Zechensiedlung

Bewertung aus Stuttgart am 17.10.2022
Bewertungsnummer: 1807189
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Zechensiedlung Beifang am Rande des Ruhrgebiets lebt in den Nachkriegsjahren der Hilfsarbeiter und zwölffache Vater Winfried Zimmermann mit seiner Familie. Hier herrscht die Armut, man wurstelt sich durch. Jahrzehnte später macht sich sein Enkel Frank auf die Suche nach der Geschichte seiner Familie. Da sein Vater selbst kaum etwas erzählt, besucht Frank die zahlreichen Onkel und Tanten und lässt sich von ihnen Szenen aus ihrer Kindheit erzählen. So entsteht ein Leben aus vielerlei Facetten, die ungeschönt von der Kindheit in der Enge der Zechenhaushälfte, von Armut und Gewalt erzählen, mit wenig Aussicht auf eine Besserung. Frank überlegt, was davon sich in seinem eigenen Leben wiederfindet, in der Beziehung zu seinem Sohn, den er viel zu selten sieht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch. Ich musste zwischendrin sehr genau lesen, in welcher Zeit die Erzählung sich gerade befindet, ob es um Franks Vater oder seinen Großvater geht; überhaupt ist es keine Geschichte, die man einfach so mal wegliest, denn so manche der Ereignisse sind recht bedrückend. Insgesamt aber gefällt mir der Ansatz des Autors, aus dem Leben im Ruhrpott zu erzählen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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