Produktbild: Tod am Everest

Tod am Everest Thriller

7

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30051

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.11.2022

Verlag

Benevento

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

977 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Justus Carl

Sprache

Deutsch

EAN

9783710951435

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

30051

Erscheinungsdatum

17.11.2022

Verlag

Benevento

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

977 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Justus Carl

Sprache

Deutsch

EAN

9783710951435

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  • annlu

    5/5

    05.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    kein Thriller - aber ein lesenswerter Abenteuerroman

    Martin Moltzau ist Abenteurer und Extremsportler. Doch seine bisherigen Erfolge sind seinem Sponsor nicht mehr gut genug. Die Firma will einen schnellen Erfolg und sieht diesen in einer Everestbesteigung. Obwohl er weder Bergsteiger ist noch mit Höhen umgehen kann, findet er sich in einem Expeditionsteam wieder, das bald schon unter einem schlechten Stern zu stehen scheint. Nicht nur schlägt das Wetter um, unter der Oberfläche schwelen auch so manche Geheimnisse und Konflikte vor sich hin, die nur darauf warten auszubrechen. Das Buch wird als Thriller bezeichnet und angepriesen – deshalb meine Einschätzung vorneweg. Als Thriller kann ich die Geschichte nicht einstufen. Vielmehr ist es ein Abenteuerroman, der sich mit den Gefahren am Everest auseinandersetzt. Obwohl ich schon Einiges dazu gelesen habe, waren das bisher immer biografische Erzählungen von Bergsteigern, die sicher eine andere Sicht auf das Thema haben. Gerade deshalb haben mich in dieser Geschichte die Eindrücke eines Nicht-Bergsteigers angesprochen. Noch nie war mir bewusst, wie langwierig eine solche Expedition ist. Der eigentliche Aufstieg – das was bei anderen Berichten im Vordergrund steht – kommt hier erst zum Schluss ins Spiel. Vorher trotzt Martin seinen Ängsten bereits auf der gefährlichen Anfahrt und in den vielen Auf- und Abstiegen zur Akklimatisation. Gemeinsam mit Moltzau tritt der Leser diese an. Dabei ist der Sportler nur widerwillig mit von der Partie. Da hilft es auch nicht, dass der berühmte Everest-Experte Sir Richard Lawrence der Expeditionsleiter ist. Im Gegenteil scheint dieser genauso Geheimnisse zu hüten, wie die restlichen Teilnehmer. Es dauert nicht lange und die Teilnehmer beginnen sich zu streiten. Schuld dafür sind auch die langen Tage des Nichtstuns, die hier hervorgestrichen werden (wieder im Gegensatz zu den Berichten, die ich bisher gelesen habe). Die Zeit, die sie in den Camps auch wegen eines Wetterumschwungs totschlagen müssen, scheint nur dafür geschaffen zu sein, die schwelenden Konflikte auflodern zu lassen. Dabei hat Martin das Gefühl, dass er sich auf niemanden verlassen kann. Explizit wird auch die Lage der Sherpas angesprochen. Sie sind diejenigen, die jedes Jahr ihr Leben aufs Spiel setzen und nicht wenige von ihnen verlieren es auch – nur damit die zahlenden Gäste so viel Komfort wie möglich bekommen. In dieser Geschichte kommt es zu einigen Unzufriedenheiten in ihren Reihen, die Martin als Ausländer aber nie so recht zu fassen bekommt. Ein weiteres Thema, das angesprochen wird, sind auch die Risiken, die jemand bereit ist, für einen Traum bzw. ein extremes Erlebnis einzugehen. Obwohl ich bereits wusste, dass eine Everestbesteigung tödliche Folgen haben kann, waren mir diese nie so bewusst, wie in dieser Erzählung. Vielleicht auch, weil das, was ich bisher dazu gelesen habe, den Fokus mehr auf den Erfolg gelegt hat, als auf die Risiken. Fazit: Es war zwar kein Thriller – aber ein überzeugender Abenteuerroman, der mir ausgesprochen gut gefallen hat und mir die Extreme des Himalayas näher gebracht hat, als alles, was ich bisher dazu gelesen habe.

  • Dauerleserin

    5/5

    20.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eiskalte Wandergruppe

    Fünf sehr unterschiedliche Menschen machen sich zu einer geführten Wanderung auf den Mount Everest auf. Sie wollen an der herausfordernden Nordwand hoch. Die drei Männer und zwei Frauen haben ganz unterschiedliche Gründe für die Wanderung. Ob und wie alle die Bergspitze erreichen und vor allem, ob sie auch wieder unversehrt in die Zivilisation zurückkehren, erzählt dieses Buch. „Der Mount Everest, 8850 Meter über dem Meer. Lawinengefahr, Todeszone, messerscharfe Bergkämme, schwindelerregende Abgründe. All die Dinge, vor denen er sich bisher immer erfolgreich gedrückt hatte. Was für ein Mist.“ (Paperback, S. 15) Cover und Schreibstil: Das Cover von „Tod am Everest“ zeigt die Spitze des Mount Everest im Schneesturm. Der Mount Everest ist der höchste Berg der Welt, und jedes Jahr sterben einige Menschen, die ihn erklimmen. Interessanter Weise sterben sie eher beim Abstieg als beim Aufstieg … Viele interessante Infos und Bilder zu diesem Thema findet man natürlich im Internet. Odd Harald Hauge schreibt flüssig und spannend. Was mich irritiert und zu Beginn teilweise auch gestört hat, ist, dass es in dem Buch keine richtigen Kapitel gibt. Vielmehr ist der Text durch Absätze unterteilt. Im Laufe des Buchs habe ich mich aber daran gewöhnt. Entschädigt wird man durch ganz viele interessante Informationen über die Begehung des Mount Everest. Die Informationen klingen alle glaubhaft und nachvollziehbar. Kein Wunder, denn der Autor ist selbst Extremsportler und hat vor einigen Jahren selbst den Mount Everest bestiegen. Und natürlich glänzt „Tod am Everest“ auch durch brillante Wetter- und Landschaftsbeschreibungen, außerdem werden politische Gegebenheiten und Verwicklungen, die mit dem Tourismus rund um den Mount Everest einhergehen, beschrieben und erklärt. „Tod am Everest“ wird als Expeditionsthriller beworben. Thriller-Elemente konnte ich jedoch in diesem Buch tatsächlich nicht finden. Fazit und Leseempfehlung: Obwohl ich sonst fast nur Krimis bzw. Thriller lese, hat mich „Tod am Everest“ beim Lesen durchgehend begeistern können. Das Buch ist gleichzeitig ein Sachbuch, ein Abenteuerbuch und eine Gesellschaftsstudie. Aber obwohl so gut wie keine Krimi-Elemente enthalten sind, ist das Buch spannend. Am Anfang fragt man sich, wer mitkommt und wieso. Dann wird beschrieben, wie die Gruppe zunächst ein bisschen zusammenwächst, um dann gleich darauf wieder zu zerbrechen. Denn Konflikte sind bei einer solchen Extremsituation wie bei der Wanderung auf den Mount Everest quasi vorprogrammiert. Klar, nicht alle Gruppenmitglieder überleben die Tour, so viel kann man hier verraten. „Die Berge behalten ihre Geheimnisse für sich.“ (Paperback, S. 43) Ich vergebe für „Tod am Everest“ fünf Sterne. Ein tolles Buch für alle Abenteurer, für alle, die es werden wollen, und natürlich auch für alle, die lieber eingekuschelt auf dem Sofa „mitwandern“. „Die Menschen steigen nicht auf Berge, weil es einfach ist, sondern wegen der Gefahr.“ (Paperback, S. 329) Die Dauerleserin

  • Bewertung

    4/5

    07.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und interessanter Roman

    Ich bin vor kurzem in das Rabbithole „Mount Everest“ gefallen. Obwohl ich von Dokus und Artikeln schon vieles wusste, was den Aufstieg und die Besonderheiten betrifft, habe ich durch dieses Buch nochmal viel Neues gelernt - insbesondere über die oft eher vernachlässigte Nordseite des Berges. Außerdem war die Geschichte spannend und die Charaktere haben mich neugierig gemacht. Für meinen Geschmack hätten sie allerdings noch etwas mehr Tiefe haben können. Die letzten Seiten waren super fesselnd, also alles in allem ein echt gutes Buch.

  • NiWa

    4/5

    04.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Tödliches Abenteuer Gipfelkampf

    Auf in eisige Höhen! Fünf Bergsteiger sind über die gefährliche Nordroute auf den Weg zum Gipfel der Welt und sehen dabei den Tod ins Gesicht. Martin ist Extremsportler und Abenteurer und hält sein spektakuläres Leben dank zahlungswilliger Sponsoren am Laufen. Nach längerer Ruhezeit wollen die Geldgeber endlich etwas Neues, Sensationelles, das der Welt zeigt, dass mit dem Abenteurer weiter zu rechnen ist. Widerwillig fügt sich Martin und lässt sich auf den gefährlichen Weg an die Spitze ein. Über die Nordroute soll er den Mount Everest bezwingen und mit dabei ist ständige Lebensgefahr. Romane und Thriller über Eis, Schnee und Achttausender faszinieren mich immens. Von eisigen Kulissen kann ich kaum die Finger lassen und wenn es dann zusätzlich in Richtung Gipfel geht, ist mein Interesse geweckt. In „Tod am Everest“ beschreibt Autor Odd Harald Hauge den höchsten Berg der Welt zur Abwechslung mal von einer anderen Seite. In der Regel wird der Everest über die „einfache“ Route via Nepal bestiegen. Der Autor zeigt kein Erbarmen mit seinem Protagonisten und lässt ihn über Tibet beziehungsweise China den Mount Everest erklimmen, was als wirklich gefährlich gilt. Da ich schon einige Bücher zu dem Thema gelesen habe, empfand ich die Nordroute als interessante Abwechslung, weil ich damit lesemäßig einen neuen Teil des Bergs kennengelernt habe. In Tibet beziehungsweise China haben die Bergsteiger neben den üblichen Gefahren zusätzlich mit dem chinesischen Militär und den Behörden zutun. Strenge Personenkontrollen und Überprüfungen der Camps stehen an der Tagesordnung, was neben der herkömmlichen Angespanntheit rund um den Gipfelsturm für Aufregung sorgt. Vom Titel her habe ich mir einen Thriller erwartet. Nach der Lektüre sehe ich „Tod am Everest“ als Abenteuerroman. Fünf Bergsteiger - darunter der Extremsportler Martin - wollen gemeinsam den Gipfel bezwingen. Es sind drei Männer und zwei Frauen, und jeden treibt eine andere Motivation an. Damit zeigt der Autor sehr schön, welch unterschiedliche Charaktere dieses große Abenteuer anzieht, welche verschiedenen Ziele sie hierdurch verfolgen und betont, wie ehrgeizig und verbissen Menschen am Weg zur Spitze sind. Mir sind einige Merkwürdigkeiten aufgefallen, die ich bisher nie in einem Everest-Buch gelesen habe. Jedoch bin ich mir sicher, dass Odd Harald Hauge weiß, wovon er schreibt, weil er selbst den höchsten Punkt unserer Welt erklommen hat. Zum Beispiel war kein Arzt bei der Mission dabei, der Trupp war spärlich und schon fast ärmlich ausgerüstet und die Strategie zur Akklimatisation, also das Gewöhnen an die extreme Höhe, ist mir laienhaft erschienen. Meinem Eindruck nach zeigt dies, dass - sollte man sich zu so einer Expedition entschließen - keinesfalls beim Anbieter zu sparen ist. Spannung ist auf jeden Fall gegeben, auch wenn diese weitab vom Thriller liegt. Die Bergsteiger kämpfen mit sich selbst, der Höhenluft, dem chinesischen Militär und haben es zu guter Letzt mit der größten Herausforderung überhaupt zutun: Wer am Gipfel ist, muss wieder runtersteigen - was weitaus gefährlicher als der Aufstieg ist. Leserinnen und Leser, die Abenteuerromane, eisige Kulissen, gefährliche Routen und den Rausch der Höhe mögen, können sich mit „Tod am Everest“ auf eine interessante und packende Expedition wagen. Ich habe das Buch gerne gelesen.

  • Dark Rose

    aus Troisdorf

    4/5

    19.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Massentourismus und der Respekt vor einem gefährlichen Berg

    Eigentlich wollte der Extremsportler Martin Moltzau nur, dass sein Vertrag mit seinem Sponsor verlängert wird. Er hatte sich so eine tolle, aufregende Tour ausgedacht, spektakulär und eben typisch er. Doch der Sponsor hat abgelehnt und schickt Martin stattdessen auf den Mount Everest, den heut zu Tage jeder Hinz und Kunz besteigt – nur Martin ist kein Bergsteiger. Er hat von Anfang an ein ungutes Gefühl und als es immer mehr Zwischenfälle gibt, steht eine ganz große Frage im Raum – nicht, ob es seine ungleiche Seilschaft zum Gipfel schafft, sondern ob sie es wieder herunterschaffen, oder ob sie, wie so viele andere, ihr Leben auf dem Everest verlieren. Ich muss vorneweg schicken: Ich bin keine Abenteurerin, keine Bergsteigerin und schon gar nicht jemand, der gern sein Leben riskiert – sagen wir es einfach so: Ich bin ein Schisser. Ich könnte es mir nicht vorstellen, auf einen Berg zu steigen und schon gar nicht einen, auf dem schon so viele Menschen gestorben sind. Martin Moltzau hat dem Tod schon oft ins Auge geblickt. Auf jeder seiner vorherigen Abenteuertouren hätte er sterben können, doch er hat überlebt. Er hat Dinge geschafft, die als unmöglich galten. Dummerweise hat er damit aber auch die Erwartungen extrem nach oben geschraubt, sodass sein Sponsor jetzt auch umso größere Dinge von ihm erwartet. Irgendwas mit Eis und Schnee soll es sein und bitte auch gefährlich. Im Scherz erwähnt Moltzau den Everest und wird darauf festgenagelt. Wenn er weiterhin von seinen Abenteuern leben will, muss er es durchziehen. Moltzau bucht eine kommerzielle Tour unter der Leitung einer Legende. Die anderen Teilnehmer sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen, ein Broker, eine Wetterfee, eine Bergführerin usw. Bereits die Anreise ist teilweise lebensgefährlich und alles in Moltzau schreit danach, abzubrechen, aber er zieht es durch. Wird er den Everest überleben? Fazit: Man merkt, dass der Autor selbst den Everest bestiegen hat. Er kennt sich aus und beschreibt alles ganz genau – manchmal etwas zu genau. Trotzdem, man hat das Gefühl dort zu sein, ebenfalls dieses Abenteuer zu erleben, aber man lernt auch ganz schnell die Tücken des Ganzen. Der Kommerz, der den Berg in der Hand hat, jeder Hinz und Kunz, der meint, einfach mal so den Everest besteigen zu können, sparen an der falschen Stelle, Risiken, die nicht sein müssten aus Stolz, Übermut oder Geiz, kleinste Fehler, die das Ende bedeuten können, Pech, Lawinen und der Berg selbst. Bei all dem Kommerz vergisst man eine Sache nämlich ganz schnell: jedes Jahr sterben zwischen 5 und 11 Menschen durchschnittlich auf dem Everest. Für mich ist das Buch eine Kritik am Massentourismus auf dem Everest und ein Plädoyer für den Respekt vor dem Berg. Es ist kein klassischer Thriller in meinen Augen und es hat zwischendurch seine Längen, aber ich fand es trotzdem sehr spannend und interessant und vor allem die Message, dass Kommerz und Konsum eben nicht alles sind, dass wir Menschen die Natur noch zu oft unterschätzen und die Leitung einzelner zu geringschätzen. Es muss immer höher, schneller, weiter sein, es ist nie genug. Und das prangert dieses Buch meiner Meinung nach an. Von mir bekommt es 4 Sterne.

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