Produktbild: Der ehemalige Sohn

Der ehemalige Sohn

Aus der Reihe detebe
36

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Originaltitel

Biwschij Sin

Übersetzt von

Ruth Altenhofer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24655-1

Beschreibung

Rezension

»Dicht erzählt, mit Humor und bitterem Ernst.«
»Die vielleicht ergreifendste und erschütterndste Neuerscheinung des Frühjahrs: Aus der Hölle des Lukaschenko-Regimes erzählt Sasha Filipenkos prophetischer Debütroman ‹Der ehemalige Sohn‹.«
»Ein brillanter Roman, der die Fakten mit Humor unterspült.«
»Ein neuer lustiger, bitterer, kämpferischer, großartiger Roman.«
»Was für ein Buch! Sasha Filipenko hat das belarussische Drama in einen Roman gegossen, der niemanden kalt lassen kann.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,2 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Originaltitel

Biwschij Sin

Übersetzt von

Ruth Altenhofer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24655-1

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truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

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Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • mari_liest

    5/5

    14.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte

    Filipenko schildert in seinem Roman die aufwühlende Geschichte eines Landes, das unter einem diktatorischen Regime leidet. So diktatorisch, dass sogar dieses Buch unter dem Ladentisch verkauft wird (erschien bereits 2014). … zu heutiger Zeit gelesen kann man sagen, dass die Situation nicht an Aktualität verloren hat. Die Geschichte handelt von Franzisk, einem 16jährigen Belarussen, der während einer Massenpanik „unter die Räder“ der verängstigten Menschenmasse gerät und ins Koma fällt. Keiner glaubt an seine Genesung, nur seine Großmutter. Sie sitzt tagein, tagaus an seinem Bett. Nach unglaublichen zehn Jahren erwacht Zisk aus dem Koma und er muss nach und nach feststellen, dass sich nichts geändert hat. Der autoritäre Mann sitzt immer noch an der Regierungsspitze, Proteste gegen das Regime werden kurzerhand brutal niedergeschlagen, Personen der Opposition sogar ermordet. Filipenko hält die Konversationen im Buch kurz und knackig. Man kann gut an den Gedanken und Gefühlen der handelnden Personen teilhaben. Zynisch arbeitet er die politische Absurdität von Belarus (im 21. Jhdt.) in das Buch ein. Man hat beim Lesen das Gefühl, man steckt in einer immer wiederkehrenden Zeitschleife, ist eingefroren. Wie auch in seinem Roman „Rote Kreuze“ schafft Filipenko den Spagat perfekt Weltgeschichte in einer Geschichte zu beleuchten. Es führt uns bei weiterer Betrachtung auch vor Augen, wie untätig die westlicheren Regierungen sind und wie sie Mord, Verfolgung, Wahlmanipulation und die Unterdrückung von Menschenrechten dulden! Dieses Buch liefert wichtige Zeitgeschichte, auch wenn die Situation für die Belarussen trostlos und sicher unerträglich ist. Leseempfehlung! „Meine inständige Hoffnung ist, dass dieses Buch in meinem Land eines Tages nicht mehr aktuell sein wird.“ (Sasha Filipenko)

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    09.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Fortschritt Stillstand bedeutet

    Franzisk besucht das Konservatorium in Minsk. Seine Großmutter, in deren Haushalt der Sechszehnjährige lebt, legt großen Wert auf seine schulischen Leistungen und das das tägliche Cello-Spielen. Als er auf dem Weg zu einem Rockkonzert in eine Massenpanik gerät, fällt er ins Koma. Nach einiger Zeit wird er von Ärzten, Freunden und der Familie aufgegeben, nur seine Großmutter steht zu ihm, und versucht alles, um ihn aus dem Koma zu holen. Und tatsächlich erwacht Zisk nach zehn Jahren daraus. Doch hat sich während dieses Jahrzehnts etwas verändert in Weißrussland? Das Cover verrät sofort den Diogenes Verlag. Das Portrait eines jungen Mannes ist ungewohnt farbenfroh gehalten, verweist aber in gewisser Weise schon auf die Vielschichtigkeit des Romans. Man kann ihn als Geschichte unerschütterlicher Liebe einer Großmutter zu ihrem Enkel lesen, auch als gesellschaftskritischen Roman, oder eben als Darstellung der politischen Realität eines Landes, bzw. einer Rück- und Vorausschau auf die Zustände eines Landes. Der belarussische Schriftsteller schreibt seine Bücher auf Russisch. In „Der ehemalige Sohn“ verknüpft er das Leben des Protagonisten mit realen Ereignissen. Der Schreibstil legt ein atemberaubendes Tempo vor, dem man sich als Leser kaum entziehen kann. Das Buch lebt vor allem von Dialogen, die in den Gesprächen zwischen den Schülern des Konservatoriums besonders lebhaft und lebensnah sind. Sobald Zisks Besucher ihm aus ihrem Leben berichten wechselt der Schreibstil zu teils langen Monologen – Franzisk liegt im Koma, und niemand weiß, ob und wie viel er vom Gesprochenen aufnimmt. Der Roman behandelt den Umgang der politischen Führung mit den Bewohnern seines Landes, um die Flucht vieler Familien aus einem jungen Staat auf dem Weg zur Demokratie. Franzisk tritt hier vor allem als Vertreter seiner Generation auf, mit all den Träumen, Zweifeln und persönlichen Situationen, die Jugendliche betreffen – er konnte zehn Jahre nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Die Sicht der Personen anderer Altersgruppen erfährt man durch deren Gespräche mit dem Protagonisten. Die Erläuterungen der Übersetzerin am Ende des Buches sind hilfreich und interessant. Überhaupt gebührt Ruth Altendorfer ein großes Lob für die gelungene Übersetzung des Werkes, das zu Recht mit einem russischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Ich gebe zu, ich habe einige Seiten gebraucht, aber schließlich hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen und mich vollends überzeugt. Ein Buch, das absolut lesens- und empfehlenswert ist.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    09.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat sich was in Belarus geändert?

    Mit Franzisk Cello hat der Autor einen Protagonisten geschaffen, der einem  lange nicht mehr aus dem Kopf geht. Als Junge lebt er überwiegend bei seiner heißgeliebten Babuschka. Sie erzieht ihn mit strenger, aber liebevoller Hand. Er möchte mit seinen Freunden das Leben genießen. Babuschka will dass er ein guter Cellist wird. Üben fürs Konservatorium behagt Zisk jedoch gar nicht. Fußballspielen im Hof hat noch keinen zum Straßenmusikanten gemacht! Aber von der Musik den Verstand verloren haben schon viele. (Zisk auf Seite 18) Als er mit seiner Freundin Nastja auf ein Rockkonzert gehen möchte, setzt auf einmal starker Hagelregen ein. Wie sehr viele andere Menschen sucht er Schutz in einem U-Bahnschacht. Dort bricht Chaos aus. Es herrscht starkes Gedränge. Viele Menschen werden schwer verletzt. Einige sterben. Zisk wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Die Ärzte geben ihm von Anfang an keine Chance. Nur seine Babuschka glaubt daran, dass er wieder aus dem Koma erwacht. Nistet sich bei ihm im Krankenzimmer ein. Liest ihm vor. Erzählt ihm was ringsherum passiert. Und das 10 Jahre lang. Als Leser*in ist man gespannt, wie Zisk  nach 10 Jahren Koma in Minsk zurecht kommen wird. Ob sich überhaupt in Belarus was verändert hat. Mit aller Deutlichkeit weist Sasha Filipenko auf die politische Situation in Belarus hin. Es handelt sich hier um eine größtenteils wahre Geschichte. Die fiktiven Elemente sind gut in das Geschehen eingefügt. Ich war besonders davon entsetzt, wie herzlos Ziks Mutter mit ihrem Sohn umgegangen ist. Während Babuschka ihrem Enkelsohn ein besseres selbstbestimmte Leben ermöglichen möchte, passt sich seine Mutter der Diktatur in Belarus an. Gründet eine neue Familie und empfindet ihren aus dem Koma erwachten Sohn als lästig. Ich habe mich gefragt, ob sich der Titel "Der ehemalige Sohn" auf das Verhalten der Mutter bezieht. Mir ist die politische Situation in Belarus vor diesem Buch nicht geläufig gewesen. Ich dachte beim Lesen oftmals an die ehemalige DDR! Konnte viele Parallelen entdecken. Nicht jeder fügt sich diesem totalitärem Staat. Menschen sterben, ohne dass man Genaueres erfährt wieso und warum. Attentate finden kurze Erwähnung, sind jedoch gleich wieder vergessen. Welche Musik und Nachrichten aus Radio und Fernsehen kommen, bestimmt überwiegend der Staat. Das Setting spiegelt die kalte und nüchterne Atmosphäre von Minsk wider. Zu den Protagonisten habe ich keine Bindung aufgebaut. Die Geschichte von Zisk mutet nüchtern an. Auch die Nebencharaktere gleichen irgendwie den sterilen Marmorböden des Flughafens. Ich denke, das ist vom Autor gewollt. So konnte ich mir gut vorstellen, wie frostig stellenweise das Leben in Belarus ist. Babuschka sticht mit ihrer Entschlossenheit aus der Masse heraus. Ihr Kampf um ihren Enkel ließ mir das Herz übergehen. Ich habe mich gefragt, ob ich 10 Jahre lang so aufopfernd wäre. Die liebe Babuschka scheut keine noch so skurrilen Aktionen, um ihren Enkel aus dem Koma zu holen. Sie hat mir mehrmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das deutsche Ehepaar Jürgen und Claudia besucht Zisk im Krankenhaus und zeigt sehr viel Mitgefühl. Zisk war vor seinem Koma mehrmals bei dem netten Ehepaar zu Besuch. Das Paar spürt sehr deutlich, dass in Minsk die Zeit still steht. Sie fühlen sich dort wie in einer Zeitreise. In einem Staat, in dem selbst gesunde Menschen nicht viel wert sind, kämpft eine Großmutter um ihren Enkel, der von 1999-2009 im Koma liegt. Der Autor bringt uns die politische Situation in Belarus nahe. Besonders interessant sind die Anmerkungen im Anhang. Es ist sehr von Vorteil, wenn man sie als erstes liest. Der Schreibstil ist flüssig und nüchtern. Er spiegelt die kalte Atmosphäre in Belarus wider. Belarus scheint immer noch nicht unabhängig von Russland zu sein. Auch wenn man der Welt ein anderes Bild vermitteln möchte. Danke Sasha Filipenko . Dieses Buch sollte jeder gelesen haben.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    09.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was zählt wirklich im Leben?

    Nachdem mir der Roman "Rote Kreuze" des Autors so gut gefiel, wollte ich unbedingt wissen wie sein Erstling sich liest und ob es da Unterschiede gibt. Ich kann nur sagen, dass meine Begeisterung nicht verschwunden ist. In der Geschichte geht es um Zisk, der unbedingt besser Cello spielen muss, damit er nicht durchfällt und von der Schule fliegt. Als dann bei einer Großveranstaltung eine Panik ausbricht, verletzt er sich so schwer, dass er ins Koma fällt. Wer hält noch zu ihm? Gibt man ihn auf? Lohnt es sich zu kämpfen? Mir war vor der Lektüre nicht bewusst, dass mir auch politisch angehauchte Geschichten zusagen könnten. Besonders gefallen hat mir, dass Filipenko sich Zeit nimmt für seine Figuren, denn sie sind nicht einfach nur Protagonisten, sondern stehen für eine bestimmte Gruppe in Belarus, seinem Heimatland. Da gibt es Regimegegner, Mit-dem-Strom-Schwimmer, aber auch herzliche Menschen, die zusammen ein eindrückliches Bild der dortigen Gesellschaft abliefern. Auch wenn man als Leser nicht tief in die Figuren eindringen kann, weil der Fokus mehr auf ihrer Rolle liegt als auf ihrer Persönlichkeit, so konnte ich mich doch mit dem ein oder anderen identifizieren und Verständnis aufbringen. Über Belarus wusste ich bisher recht wenig, konnte mir durch den Roman aber ein klareres Bild verschaffen. Sehr eindrücklich fand ich auch die Zeit im Krankenhaus als kaum jemand richtig Hoffnung auf Besserung hat und die Aufgabe die einzige Lösung zu sein scheint. Sprachlich ist dieses Buch eine Wucht, denn der Autor schafft unglaublich tolle Metaphern, die die Fantasie Blüten treiben lässt. Hilfreich für das Verständnis waren im Übrigen die Anmerkungen der Übersetzerin zum Schluss. Da kann man auch während des Lesens schon mal rein schauen. Fazit: Eine berührende Geschichte mit viel Tiefgang, die nicht nur unterhält, sondern auch bildet. Ich habe sie sehr gern gelesen und spreche daher eine Empfehlung aus. Klasse!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    03.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Inhalt Mit Franzisk Cello…

    Zum Inhalt Mit Franzisk Cello hat der Autor einen Protagonisten geschaffen, der einem lange nicht mehr aus dem Kopf geht. Als Junge lebt er überwiegend bei seiner heißgeliebten Babuschka. Sie erzieht ihn mit strenger, aber liebevoller Hand. Er möchte mit seinen Freunden das Leben genießen. Babuschka will dass er ein guter Cellist wird. Üben fürs Konservatorium behagt Zisk jedoch gar nicht. Fußballspielen im Hof hat noch keinen zum Straßenmusikanten gemacht! Aber von der Musik den Verstand verloren haben schon viele. (Zisk auf Seite 18) Als er mit seiner Freundin Nastja auf ein Rockkonzert gehen möchte, setzt auf einmal starker Hagelregen ein. Wie sehr viele andere Menschen sucht er Schutz in einem U-Bahnschacht. Dort bricht Chaos aus. Es herrscht starkes Gedränge. Viele Menschen werden schwer verletzt. Einige sterben. Zisk wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Die Ärzte geben ihm von Anfang an keine Chance. Nur seine Babuschka glaubt daran, dass er wieder aus dem Koma erwacht. Nistet sich bei ihm im Krankenzimmer ein. Liest ihm vor. Erzählt ihm was ringsherum passiert. Und das 10 Jahre lang. Als Leser*in ist man gespannt, wie Zisk nach 10 Jahren Koma in Minsk zurecht kommen wird. Ob sich überhaupt in Belarus was verändert hat. Meine Meinung Mit aller Deutlichkeit weist Sasha Filipenko auf die politische Situation in Belarus hin. Es handelt sich hier um eine größtenteils wahre Geschichte. Die fiktiven Elemente sind gut in das Geschehen eingefügt. Ich war besonders davon entsetzt, wie herzlos Ziks Mutter mit ihrem Sohn umgegangen ist. Während Babuschka ihrem Enkelsohn ein besseres selbstbestimmte Leben ermöglichen möchte, passt sich seine Mutter der Diktatur in Belarus an. Gründet eine neue Familie und empfindet ihren aus dem Koma erwachten Sohn als lästig. Ich habe mich gefragt, ob sich der Titel "Der ehemalige Sohn" auf das Verhalten der Mutter bezieht. Mir ist die politische Situation in Belarus vor diesem Buch nicht geläufig gewesen. Ich dachte beim Lesen oftmals an die ehemalige DDR! Konnte viele Parallelen entdecken. Nicht jeder fügt sich diesem totalitärem Staat. Menschen sterben, ohne dass man Genaueres erfährt wieso und warum. Attentate finden kurze Erwähnung, sind jedoch gleich wieder vergessen. Welche Musik und Nachrichten aus Radio und Fernsehen kommen, bestimmt überwiegend der Staat. Das Setting spiegelt die kalte und nüchterne Atmosphäre von Minsk wider. Zu den Protagonisten habe ich keine Bindung aufgebaut. Die Geschichte von Zisk mutet nüchtern an. Auch die Nebencharaktere gleichen irgendwie den sterilen Marmorböden des Flughafens. Ich denke, das ist vom Autor gewollt. So konnte ich mir gut vorstellen, wie frostig stellenweise das Leben in Belarus ist. Babuschka sticht mit ihrer Entschlossenheit aus der Masse heraus. Ihr Kampf um ihren Enkel ließ mir das Herz übergehen. Ich habe mich gefragt, ob ich 10 Jahre lang so aufopfernd wäre. Die liebe Babuschka scheut keine noch so skurrilen Aktionen, um ihren Enkel aus dem Koma zu holen. Sie hat mir mehrmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das deutsche Ehepaar Jürgen und Claudia besucht Zisk im Krankenhaus und zeigt sehr viel Mitgefühl. Zisk war vor seinem Koma mehrmals bei dem netten Ehepaar zu Besuch. Das Paar spürt sehr deutlich, dass in Minsk die Zeit still steht. Sie fühlen sich dort wie in einer Zeitreise. Fazit In einem Staat, in dem selbst gesunde Menschen nicht viel wert sind, kämpft eine Großmutter um ihren Enkel, der von 1999-2009 im Koma liegt. Der Autor bringt uns die politische Situation in Belarus nahe. Besonders interessant sind die Anmerkungen im Anhang. Es ist sehr von Vorteil, wenn man sie als erstes liest. Der Schreibstil ist flüssig und nüchtern. Er spiegelt die kalte Atmosphäre in Belarus wider. Belarus scheint immer noch nicht unabhängig von Russland zu sein. Auch wenn man der Welt ein anderes Bild vermitteln möchte. Danke Sasha Filipenko . Dieses Buch sollte jeder gelesen haben.

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