»Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle« nennt sich Heinz Harder, arbeitsloser und abgebrannter Illustriertenschreiber, in der geschalteten Anzeige. Seine erste Klientin ist reich und schön, und für den »Journalisten, Detektiv und Ritter« wird es zunehmend gefährlich zwischen den windigen Geschäftsmännern in illegalen Clubs und mysteriösen Kunst-Sekten, wohin ihn die Spur der verschwundenen Tochter führt. Mit einem Nachwort von Friedrich Ani.
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aus Halle
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17.06.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Heinz Harder, 38 Jahre, ein…
Heinz Harder, 38 Jahre, ein abgebrannter Illustriertenschreiber, doch meist arbeitslos und dauerpleite, sucht einen neuen Job und schaltet eine Zeitungsanzeige auf „Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle“. Und tatsächlich meldet sich eine erste Klientin. Die schöne und ziemlich wohlhabende Nora Schäfer-Scheunemann, die Exfrau eines in Parteispenden verwickelten Provinzpolitikers, vermisst ihre Tochter Miriam. Die 19jährige ist schon seit Monaten spurlos verschwunden. Die Polizei soll nicht eingeschaltet werden. Die privaten Ermittlungen führen Harder nach West-Berlin, ins Bordell- und Zockermilieu. In diesem Sumpf voller Korruption und Kriminalität trifft er schließlich auf eine mysteriöse Schlangen-Sekte. Als Harder den Fall lösen will, kommt er dem Schlangenmaul gefährlich nahe. Am Ende lehnt er jedoch die Geldprämie seiner reichen Auftraggeberin ab. Harder ist kein Marlowe-Typ, eher ein Macho-Typ und Großmaul … und doch fiebert man mit ihm mit. „Das Schlangenmaul“ ist ein Unterhaltungsroman mit vielen Krimielementen und einer Portion Gesellschaftskritik. Zum 75. Geburtstag von Jörg Fauser (16. Juli) ist der Roman in einer gebundenen Ausgabe herausgekommen, versehen mit einem Nachwort von Friedrich Ani: „Harder ist hart, aber nicht herzlos, noch immer glaubt er an etwas, das dem Guten nahe kommt …“.
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