Produktbild: Tea Time

Tea Time

Aus der Reihe detebe
36

25,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,7 cm

Gewicht

322 g

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07214-3

Beschreibung

Rezension

»Die Grande Dame des raffinierten Verbrechens beherrscht das Metier wie niemand sonst.«
»Die perfekte Mischung zwischen bürgerlicher Idylle und blankem Grauen.«
»Eine Meisterin der liebevollen Raffinesse.«
»Ingrid Noll wird oft als Deutschlands ›Königin des Krimis‹ bezeichnet, und diesen Titel hat sie sich redlich verdient.«
»Ingrid Noll, immer noch die originellste Krimi-Autorin deutscher Sprache.«
»›Tea Time‹ ist ein meisterlicher Exkurs in die Finten weiblicher Listen. Die Grande Dame des raffinierten Verbrechens beherrscht das Metier wie niemand sonst.«
»Dieser Krimi ist ein leichtfüßiges Lesevergnügen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,7 cm

Gewicht

322 g

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07214-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Lia48

    5/5

    29.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer Ingrid Noll mag, wird dieses Buch lieben!

    INHALT: Nina glaubte als Kind, ihr Vater würde ihre aus dem Bett herausragenden Beine mit einem Beil abhacken. Seitdem lässt sie ihre Gewohnheit, sich nachts wie eine Mumie fest in Decken einzuwickeln, nicht mehr los. Ihrer besten Freundin und Nachbarin Franziska dagegen haben es Fransen unterschiedlicher Art angetan. Bewaffnet mit einem Kamm, sorgt sie bei Teppichen und Tüchern penibel für Ordnung und macht selbst vor fremdem Eigentum nicht Halt. Sollte sie ihren Job als Schulsekretärin aufgeben, und den Beruf der Teppichrestauratorin erlernen? „Es machte uns immer wieder Spaß, bei einem Glas Wein über unsere Macken, seltenen Begabungen oder sonstigen Zwangsneurosen zu reden und uns gegenseitig mit Absonderlichkeiten zu überbieten. Schließlich waren es Beweise unserer Einmaligkeit und Individualität.“ So gründen die beiden Freundinnen bei Prosecco und bester Laune, den „Klub der Spinnerinnen“, dem sich schon bald vier weitere Frauen, mit originellen und lustigen kleinen Macken, anschließen. Als Nina jedoch eines Tages ihre Handtasche verliert, tritt Andreas Haase in ihr Leben. Der Alkoholiker hat es auf mehr als einen üblichen Finderlohn abgesehen und löst eine Kettenreaktion unglücklicher Geschehnisse aus ... Kann es da Zufall sein, dass Hobby-Hellseherin und Klubmitglied Jelena in den Wolken einen Totenkopf erkannt haben soll? MEINUNG: Warum habe ich nicht viel früher mal wieder zu einem Buch von Ingrid Noll gegriffen? Ja, diese Frage habe ich mir nach der Lektüre auch gestellt … Vorher kannte ich nur „Die Apothekerin“ und „Kuckuckskind“ von ihr. Beide Werke mochte ich, doch für mich gab es noch Luft nach oben. Trotzdem habe ich bereits da den Schreibstil der Autorin bewundert. Vor allem diesen unterschwelligen, manchmal etwas schwarzen Humor, mit dieser feinen Prise an Ironie, löste Begeisterung bei mir aus. So war es auch bei „Tea Time“ – ein Buch, welches mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat und dessen Geschichte ich gerne verfolgt habe. Letztendlich wurden meine eher mittelmäßigen Erwartungen, die ich durch andere Rezensionen hatte, erfreulicherweise übertroffen! Selten lese ich Bücher am Stück, doch dieses habe ich inhaliert. Doch was war für mich so besonders an der Lektüre? Neben dem wunderbaren Schreibstil waren das die etwas schrulligen, einzigartigen Charaktere, die alles andere als glattgebügelt wirkten. Einfach ein bunter, verrückter Haufen, der die Geschichte so interessant und lebendig wirken ließ, dass man beinahe selbst gerne hineingeschlüpft wäre. Aber nur fast. Sicherer fühlt man sich aus der Ferne als stiller Beobachter. Denn manche Figuren haben kriminelle Züge. Doch hat nicht jeder eine Leiche im Keller? Bei Ingrid Noll ganz bestimmt! So trifft es auch diesmal manche Opfer fast nebenbei, teilweise unbeabsichtigt oder aus Gründen. Der Krimi-Anteil ist, wie bereits bei anderen Büchern der Autorin, sehr gering. Wer das weiß und damit zufrieden ist, darf sich auf eine äußerst unterhaltsame und beinahe amüsante Geschichte freuen! Das Buch enthält auch eine kleine, aber feine Liebesgeschichte, was ich nicht immer gerne lese. Hier war ich jedoch sehr zufrieden mit der Umsetzung, da nichts in Kitsch übergeht, die Figuren Ecken und Kanten haben und der Part nicht im Mittelpunkt steht. Somit fügt sich dieser Teil harmonisch in das Gesamtgeschehen ein. FAZIT: Eine lesenswerte Lektüre, welche mit einzigartigen Charakteren, unterschwelligem Humor und dezenten Krimi-Zügen für lockere Unterhaltung sorgt. Wer Ingrid Noll mag, wird dieses Buch lieben! Und da man beim Lesen nicht besonders viel Konzentration benötigt, um die Handlung zu verfolgen, werde ich die Autorin definitiv u. a. für kommende Klinikaufenthalte usw. im Auge behalten! 4,5/5 Sterne!

  • Eva Fl.

    aus Franken

    5/5

    16.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Matcha Tee schmeckt auch…

    Matcha Tee schmeckt auch irgendwann. In einem Mietshaus am Weinheimer Marktplatz wohnen die beiden Freundinnen Nina und Franziska. Aus einer feucht-fröhlichen Laune heraus grünen sie den „Klub der Spinnerinnen“, denn jede von ihnen hat doch eine spezielle Macke. Als Nina dann aber ihre Handtasche verliert, kommen sie in Kontakt mit Andreas Haase, der sich nicht einfach mit Finderlohn abspeisen lassen will. Nun müssen die beiden Freundinnen zusammen helfen… Bücher von Ingrid Noll lese ich seit meiner Jugend – und freue mich immer wieder über Neuerscheinungen der Autorin. Grundsätzlich kenne ich also ihren Schreibstil schon ziemlich gut. Dieser hat mir auch hier sehr gut gefallen. Das Buch liest sich angenehm, ist meist gut verständlich und definitiv sehr unterhaltsam. In diesem Buch kommen auch oft französische Sätze vor, zwar kurze Sätze, aber eben dennoch. Ich habe mir damit schwergetan, da ich nicht Französisch spreche bzw. diese Sprache gelernt habe. All das hat aber keinen Abbruch getan, denn die Geschichte hat mir grundsätzlich richtig gut gefallen. Es liest sich sehr unterhaltsam, ist außerdem spannend und durchaus witzig und kurios. Die Hauptfiguren sind schon ein bisschen besonders, eben außergewöhnlich, zumindest war das mein Empfinden. Ein bisschen anders als die Masse, eben aber genau das macht diesen Roman auch mit aus. Die Einfälle und wie sich manches dann entsprechend ergibt, fand ich einfach lustig. Wer den Stil von Ingrid Noll kennt und mag, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Für mich war es ein spannender, unterhaltsamer und lustiger Krimi, der nicht wirklich vorhersehbar war. Das war für mich wirklich toll zu lesen. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

  • Susanne H.

    aus Würselen

    5/5

    17.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie erfrischend!!!

    Wie erfrischend!!!! Ich habe vorher noch kein Buch von Frau Noll gelesen, jedoch viel von ihrem persönlichen und einzigartigen Schreibstil gehört, vor allem ist sie als Krimiautorin mit dem besonderen Pfiff bekannt. Tea Time ist nunmehr kein Krimi, es geht um einen sehr witzigen und schrulligen Club von Frauen jeglicher Art, die ihre kleinen und großen Spleens pflegen. Und darum geht es auch in diesem Buch, es „passiert“ nichts, es ist nichts für Krimifans, es menschelt sehr sehr befreiend, witzig und liebenswert, und ich muss sagen, für mich, und ich spreche auch für einige Bekannte, war dieser Roman gerade in diesen Zeit genau richtig, wunderbar befreiend. Nunmehr wird hier und da ein wenig und wunderbar komisch überzogen, die Handlung ist ohne Ohwee und Drama, und wenn ja, wird dieses mit ihrem eigenen und nicht platten Humor garniert. Es gibt mittlerweile einige Romane von Autoren in dieser selbstreflektierenden und nicht immer zu ernst zu nehmende Richtung, die einfach nur gut tun, das Leben und sich augenzwinkernd annehmen lassen, und Frau Noll kann dies ebenfalls sehr gut, ohne jemals in Platitüden zu enden, mir gefällt ihr einzigartiger, gut zu lesender Schreibstil sehr gut, und auch diese Bücher werden gerade jetzt sehr geliebt und haben absolut ihre Berechtigung. Kurzum, ich kann nur allen ans Herz legen, sich darauf einzulassen, es ist anders, es ist kein Krimi, kein Drama, aber wunderbar.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    4/5

    14.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gut für zwischendurch

    Ich mag Ingrid Noll, sie hat einen feinen schwarzen Humor, eine exzellente psychologische Beobachtungsgabe, und eine Vorliebe für skurrile und starke weibliche Protagonistinnen, also habe ich hier mal zugegriffen. Und das Cover hat was, finde ich . Ich schicke das jetzt mal voraus, und meine Erwartungen diesbezüglich sind auch erfüllt, die Story war sehr noir mit ausgefallenen Hauptdarstellerinnen – diese sind hier so ausgefallen, dass sie sich selbst als den Club der Spinnerinnen bezeichnen und ihre jeweiligen Marotten pflegen. Aber irgendwie war das trotzdem nicht ihr großer Wurf, da habe ich schon Besseres von ihr gelesen. Vieles erschien mir hier ein wenig lieblos runtergeschrieben, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, war mir teils ein wenig arg salopp alles. Aber ich komme mal zum Inhalt: Der Krimi ist aus Ninas Ich-Perspektive geschrieben. Nina ist um die 30, Single, Apothekerin, und wohnt mit ihrer besten Freundin Franziska unter einem Dach. Zum weiteren Freundinnenkreis, dem Club der Spinnerinnen, gehören 4 weitere Damen, mit denen man sich regelmäßig trifft. Als Nina ihre Handtasche verliert, meldet sich ein Finder: Andreas, ein schräger Typ mit Alkoholproblem, der Nina an die Wäsche will – und beim Selbstverteidigen landet Nina einen Treffer, Andreas liegt am Boden. Hat sie ihn ermordet? Wäre blöd, besagter Mann stellt sich als Ex einer der Klubfreundinnen heraus. Damit beginnt die „Krimizeit“ – mehr unerwartete und teils nur halb vorab geplante zufällige Morde sollen folgen (und Achtung, nicht jeder, der am Boden liegt, ist auch wirklich tot….). Ja, ich tu mich ein bisschen schwer bei einer Beschreibung des Romans, die Handlungsstränge fand ich nicht wirklich stringent, und eigentlich lebt der Roman von der Sezierung der Beziehung der Ladies untereinander und mit sich selbst. Und das kann die Autorin meisterlich. So eine Frauenfreundschaft hat ihre Facetten, und das liest sich faszinierend. Und das mal 6 (6 Freundinnen), das hat Charme, ich fands cool. Was das Buch aber für mich nicht war: ein raffinierter Krimi. Das waren eigentlich allesamt eine Anreihung von Zufällen und spontanen Eingebungen, da war nicht viel geplant, und vieles hing für mich auch nur lose zusammen. Auf der Buchrückseite ist eine Pressestimme abgedruckt:“ (…) Die Grande Dame des raffinierten Verbrechens beherrscht das Metier wie niemand sonst“ – Naja, frag ich mich, ob wir vom selben Buch sprechen. Ich komme mal zu einem Fazit: war nicht schlecht, hatte durchaus seine Momente, ließ sich durchaus flüssig weglesen, aber wird mir jetzt auch nicht dauerhaft in Erinnerung bleiben. Ingrid Noll kann es durchaus besser.

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    4/5

    07.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schrullig schön!

    Mit meinem ersten Ingrid Noll Roman habe ich mal wieder meine Komfortzone verlassen und ich wurde nicht enttäuscht. Zum Inhalt: Der Klub der Spinnerinnen ist aus einer Sektlaune heraus entstanden. Alle Frauen dieses Klubs haben eine "Macke" und diese hält die sechs Damen zusammen. Als Hauptprotagonistin Nina ihre Handtasche auf einem Ausflug verliert, nimmt das Drama seinen Lauf. Ich kann schon mal sagen: Ich mag den Schreibstil von Ingrid Noll. Ich habe gehört manche betrachten dieses Buch als Krimi. So weit würde ich nicht gehen. Es ist eine verzwickte Geschichte mit einigem hin und her, aber auf eine sehr sympathische Weise. Ich musste oft schmunzeln und habe gerade mit unserer Nina sehr mitgefiebert. Unaufdringlich und schon fast abgeklärt wird uns hier eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und all deren Abstufungen präsentiert. Diese Geschichte lässt tief blicken, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu deuten. Ein bisschen was von Nina und ihren Freundinnen steckt in uns allen und ich fand es wirklich toll, wie die Autorin uns vielleicht manchmal etwas überspitzt den Spiegel vorhält. Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir. Das wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein.

Kundinnen und Kunden meinen

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