Produktbild: Der Kriminalist
Band 1

Der Kriminalist Der erste Fall für Detective Cross

Aus der Reihe Die Bristol-Reihe
6

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,4 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Originaltitel

The Dentist (DS Cross 1)

Übersetzt von

Frauke Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-1169-3

Beschreibung

Rezension

»Der Autor überzeugt als ruhiger, sensibler Erzähler und widersteht der Versuchung, die besonderen Fähigkeiten von Cross plakativ in den Vordergrund zu stellen.« Die Presse

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,4 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Originaltitel

The Dentist (DS Cross 1)

Übersetzt von

Frauke Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-1169-3

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein autistischer Kriminalist löst...

    Ein autistischer Kriminalist löst seinen ersten Fall. Spannend, ungewöhnlich, wohltuend "anders". Hoffentlich wird die Reihe fortgesetzt.

  • Bewertung

    4/5

    18.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungewöhnliche Ermittler gab es...

    Ungewöhnliche Ermittler gab es schon oft in Krimis, dieser ist anders. DS Cross erklärt oft seine Sichtweise, seine Gedanken und der Fall ist von Anfang an spannend. Ich werde den nächsten Teil auch gerne lesen.

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    4/5

    11.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Mr. Spock als Ermittler

    Es gibt immer wieder Menschen mit besonderen Inselbegabungen und Talenten, die uns faszinieren, verwundern und manchmal können wir diese auch nicht erklären. Menschen mit dem Asperger-Syndrom haben eine neuronale Störung – es ist eine besondere Form des Autismus. Ihre Wahrnehmungen von Situationen und die Verarbeitung verschiedener Reize beeinträchtigen ihr Leben. Sie sind überempfindlich und leben scheinbar in ihren eigenen Strukturen, deren Muster ihnen eine gewisse Sicherheit geben. Doch gerade diese Menschen können Hochbegabt sein, oder eine Inselbegabung haben, z.B. ein Fotografisches Gedächtnis, mathematisches Talent für Strukturen und Muster und vieles mehr. Doch das Asperger-Syndrom lässt diese Menschen, die „andersartig“ sind, zu Einzelgängern werden, je nachdem wie stark es ausgeprägt ist. Ihre „soziale“ Wahrnehmung der Mitmenschen ist oft mehr wie anstrengend für sie, da sie die analogen Kommunikationsformen Blickkontakt, Gestik und Mimik nicht erkennen, einordnen und definieren können. Auch sprachlicher Humor, Wortspiele, Witze, Ironie und Sarkasmus – damit können sie nicht umgehen. Das wirkt auf andere Menschen befremdlich, ungeschickt und oftmals werden sie für „Freaks“ gehalten. Diese Vorurteile, oder das Nicht-Wissen der anderen – über das Syndrom, machen diesen sensiblen und intelligenten Menschen das Leben manchmal sehr schwer. Im vorliegenden Kriminalroman von Tim Sullivan „Der Kriminalist“ ist die Hauptperson DS George Cross, ein Ermittler der Polizei mit einer Form des Asperger-Syndroms die Schlüsselgestalt und der eigentliche Bezugspunkt der Story. DS George Cross kann mit sozialen Konventionen nichts anfangen, für seine Kollegen ist er oft schwierig im Umgang. Doch dank seiner Besessenheit für Logik, Muster und jedes noch so kleine Detail, ist seine Aufklärungsrate die beste der ganzen Einheit. Und so hegt er sofort Zweifel, als seine Kollegen nach einem Leichenfund in einem Bristoler Park zu dem Schluss kommen, dass der Tod des Mannes die Folge eines Streits unter Obdachlosen sein muss. Cross beginnt, in der Vergangenheit des Opfers zu graben, und merkt schnell, dass es Verbindungen zu einem alten Fall gibt. Einem Mord, der fünfzehn Jahre nicht aufgeklärt wurde. Und der Täter hat nicht vor, sich nach so vielen Jahren von diesem exzentrischen Kommissar das Handwerk legen zu lassen …(Verlagsinfo) Der Titel „Der Kriminalist“ ist wenig attraktiv gewählt – der Original-Titel „The Dentist“ wäre angebrachter gewesen. Nichtsdestotrotz ist der Roman großartig geworden. Das liegt aber nicht einer spannenden Story, sondern ist dem Hauptdarsteller DS George Cross zu verdanken. Der Autor Tim Sullivan hat mit dieser Figur einen Ermittler konzipiert, der in der gegenwärtigen Spannungsliteratur mit seiner autistischen Inselbegabung eine „Insel“ ist. Aber eine sehr attraktive, tiefsinnige und vielfältige Figur darstellt. Kommen wir aber erst zur Story, die ist ausgefeilt und komplexer, als man es vielleicht vermutet. Wendige Überraschungen und vieles, was sich im ersten Moment als vorhersehbar bezeichnen könnte – ist es dann letztlich doch nicht. Das Ensemble der Figuren ist ebenfalls interessant – egal ob es sich um eine weitere Hauptperson handelt, oder nur eine einfache Nebenfigur ist, alle zusammen bilden ein komplex gut eingestelltes Orchester, bei dem jeder seinen Part perfekt beherrscht. Die junge Polizistin, die hoch motiviert versucht vor George Cross zu glänzen und erstmal mit ihrem wunderlichen Chef klarkommen muss. Die Partnerin von George Cross, die immer wieder zwischen den Menschen und ihm als emotionale „Übersetzerin“ fungiert und Cross immer wieder erklären muss, was die Menschen mit denen er zu tun hat, durch Gestik, Mimik oder Wortwahl eigentlich aussagen wollen. Dann gibt es noch den Vater von George Cross – eine sympathische Nebenfigur, die eine „Heimat“ für seinen Sohn darstellt. Der eingesetzte Humor ist erstklassig und resultiert natürlich durch George Cross selbst, der halt für Smalltalk, soziale Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen wenig übrig hat. Er „lernt“ zwar dazu, aber trotzdem produziert er größere und kleinere Fettnäpfchen in dieser er wie ein Dinosaurier im Porzellanladen selbstverständlich reintritt. Das wirkt sensibel, trägt einen gewissen Humor bei und ist der „Fokus“ der Handlung. Die Dialoge sind rhetorisch toll in Szene gesetzt. Egal, mit wem auch immer George Cross spricht, wird es spannend und bietet eine Unterhaltung auf hohem Niveau. Sein Talent „, Muster“ zu erkennen und definieren machen aus dem Polizisten George Cross eine Verhörspezialisten, den man als Gesprächspartner selbst überhaupt nicht durchschauen kann. Seine Nachteile – zeigen sich also als Vorteile in dieser Art von Ermittlungen. Tim Sullivan zeigt George Cross aber nicht nur als wunderlichen, intelligenten Ermittler, sondern auch als einen „Menschen“ der versucht Brücken zu seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Diese Hilflosigkeit ist so wunderbar beschrieben, so sympathisch gezeichnet. Damit ist „Der Kriminallist“ kein Ermittler von der Stange, sondern schon etwas Besonderes. Die Reihe wird fortgesetzt, so hoffe ich doch. Tim Sullivan weiß als erfolgreicher Drehbuchautor, wie man die Menschen unterhält. Für mich ist „Der Kriminalist“ einer der Romane in diesem Jahr, der mich positiv überrascht hat. Auch wenn die Story abwechslungsreich und wirklich gut und spannend ist, so hätte diese noch besser sein können. Aber wir warten mal die weitere Entwicklung ab., Fazit Ein wunderlicher, hilfloser Ermittler, der eine intelligente und humorvolle Unterhaltung bietet. Eine innovative Insel im Genre „Kriminalliteratur“ – die großartig ist. Michael Sterzik

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    03.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Ermittler, der aus dem Rahmen fällt

    „Der Kriminalist“ ist der erste Band der Krimireihe mit DS George Cross, der für die Major Crime Unit der Polizei von Somerset und Avon arbeitet. Cross ist Asperger-Autist, was sich allerdings nicht negativ auf seine berufliche Qualifikation auswirkt. Im Gegenteil. Brillant in seinem Job, hat er die höchste Aufklärungsquote der Einheit und wird insbesondere von der Staatsanwaltschaft geschätzt, da er nicht nur äußerst akkurat ermittelt sondern die Ergebnisse auch logisch nachvollziehbar präsentiert. Im Gegensatz dazu geht der Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen leider nicht so glatt über die Bühne, denn hier machen sich seine Detailversessenheit und sein Mangel an Empathie immer wieder störend bemerkbar. So auch im Fall der Leiche im Park, offenbar das Opfer einer Auseinandersetzung unter Obdachlosen mit tödlichem Ausgang. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Cross bezweifelt dessen Schuld. Gemeinsam mit seiner Partnerin, die ihn im Auge behalten soll, stellt er Nachforschungen an und findet tatsächlich eine Verbindung zu einen fünfzehn Jahre zurückliegenden Cold Case. Ein Mord, der nie aufgeklärt wurde. Und wenn Cross einmal Witterung aufgenommen hat, lässt er bei seiner Suche nach Gerechtigkeit nicht locker, auch wenn er mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest sticht und einflussreiche Kräfte des Polizeiapparates verprellt. Ich mag Polizeiromane und bin spätestens seit Gil Ribeiros Leander-Lost-Reihe ein Fan von Ermittlern, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten aus dem Rahmen fallen. Aber im Gegensatz zu diesem hat Cross kein Team im Rücken, das ihn unterstützt und auf das er sich verlassen kann, was allerdings bei ihm nicht nur an seiner Unnachgiebigkeit während der Ermittlungen liegt. Es sind auch seine persönliche Eigenheiten, insbesondere die Distanziertheit gegenüber seinen Kollegen, die ihn unzugänglich und zum Außenseiter machen, was der Autor Tim Sullivan (von Haus aus Drehbuchautor) in allen Facetten gelungen aufzeigt. Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert, die Story ist spannend, das Handlungsgerüst logisch aufgebaut und unerwartete Wendungen sorgen immer wieder für Überraschungsmomente. Ein gelungener Auftakt mit einer sympathischen Hauptfigur, von der ich gerne in Zukunft noch mehr lesen möchte (im Original liegen bereits sechs Bände vor, die hoffentlich bald den Weg zu der Übersetzerin Frauke Meier finden).

  • Edith Berger

    5/5

    01.10.2025

    eBook (ePUB)

    Unterhaltsames, spannendes Krimivergnügen

    Zugegeben, Detective Sergeant George Cross ist nicht der einfachste Umgang für seine Kolleginnen und Kollegen. Ein soziales Handicap macht ihn, nicht nur bei seiner Arbeit, zum Außenseiter. Weder auf dem Revier, noch bei gemeinsamen Ermittlungen kann man seine jeweilige Reaktionen, Schlussfolgerungen oder Gedankengänge einschätzen. Das ist auch bei den aktuellen Ermittlungen der Fall. Ein Obdachloser wurde ermordet aufgefunden, ein anderer hat die Tat gestanden. Während die Kolleginnen und Kollegen das Geständnis feiern, bleibt Cross misstrauisch. Akribisch und regelversessen macht sich DS Cross auf die Suche nach Beweisen.

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