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Band 1

Altes Leid Kriminalroman

Aus der Reihe Die Ida-Rabe-Reihe
15

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/4 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42606-1

Beschreibung

Rezension

»Sehr überzeugender historischer Kriminalroman, mit viel Herzblut geschrieben.« ("BR24 Kulturnachrichten")
»Klasse Serienauftakt mit starker Heldin und viel Atmosphäre.« ("Für Sie")
»Historische Krimis können Atmosphäre und Lebensrealitäten längst vergangener Zeiten zurückholen. Lea Stein gelingt das in Altes Leid vorzüglich.« ("NDR Kultur")
»Sehr spannend und atmosphärisch dicht (...) Macht Lust auf mehr!« ("Abendzeitung")
»Lea Stein erzählt ihre Geschichte schnörkellos und spannend, lässt das Nachkriegs-Hamburg und seine sozialen Milieus lebendig werden.« ("Hamburger Abendblatt")
»Unbedingt lesen!« ("OK!")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/4 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42606-1

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Ulrich Vissering

    aus Lippstadt

    5/5

    07.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, überzeugend gezeichnete Charaktere und Bedingungen der Nachkriegszeit in Hamburg

    Nicht nur eine sehr spannende Kriminalgeschichte, sondern auch ein sinnliches Erfahren der Bedingungen in der vom Kriege schwer betroffenen Stadt Hamburg. Eine Erzählung gerade auch zu der besonderen Situation für Frauen, im Polizeidienst aber auch in der schweren Notlage gerade im städtischen Raum mit extremem Mangel an allem. Auch Jugendliche ab 16 sollten diese Romane über die engagierte Polizistin in der neu geschaffenen weiblichen Polizei lesen, besser, spannender kann man ein Verständnis für die Lage unmittelbar nach dem Kriege kaum entwickeln. Ida Rabe, eine junge Polizistin die sehr eigensinnig die engen Grenzen die man den weiblichen Polizisten zugedacht hat ignoriert.

  • Ivy S.

    Book Circle Community

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Düstere Vergangenheit

    Das Cover von “Altes Leid” hat mich dazu bewegt, das Buch von Lea Stein zu lesen. Die Geschichte entfaltet sich aus zwei Perspektiven, was gegen Ende des Buches gekonnt aufgelöst wird. Manchmal mag die Handlung vorhersehbar sein, dennoch bietet es eine fesselnde und rätselhafte Kriminalgeschichte. Ida Rabe, die Protagonistin, erweist sich als immer mutig und eigensinnig, und ihre Fähigkeit, passende Worte zu finden, beeindruckt. Doch da wo sie die Leute in ihr Handeln einweihen sollte, wie zum Beispiel ihre Vorgesetzte Superintendent Watson, bleibt sie ängstlich und stumm. Schafft sie es trotzdem, das Monster zu überlisten und rechtzeitig zu ergreifen? Das Buch habe ich innerhalb von drei Tagen mit grosser Spannung durchgelesen. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin die Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die gesellschaftlichen Probleme der Frauen dieser Ära authentisch vermittelt. “Altes Leid” ist nicht nur ein spannender Kriminalroman, sondern auch eine eindrucksvolle Darstellung einer bewegten, schweren Zeit.

  • Lia48

    5/5

    27.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die schweren Anfänge von Frauen bei der Polizei - tolle Mischung aus Krimi & historischem Roman!

    (CN: v. a. Vergew*ltigung, Frauenfeindlichkeit, Abtreibung) INHALT: Hamburg, 1947: Ida Rabe tritt ihre Arbeit als frisch ausgebildete Schutzpolizistin in der Davidwache auf St. Pauli an. Nicht alle auf der Wache sind davon begeistert, dass neuerdings auch Frauen bei ihnen angestellt werden: „,Bald ziehen wir andere Saiten auf. Dann heißt es: zurück in Ihren Wirkungskreis, Beste, ins traute Heim zu Kindern und Kochtöpfen.‘“ So wird auch Ida im Keller bei der einzigen weiblichen Kollegin untergebracht. Gemeinsam sind sie für die „leichteren“ Fälle zuständig, die Kinder, weibliche Jugendliche sowie Frauen betreffen. Hunger und Armut sind in der Bevölkerung so kurz nach dem Krieg groß. Die britischen Besatzer dulden trotzdem weder Hamsterfahrten zu den Bauern im Umland, noch Schwarzmarktgeschäfte – so verzweifelt die Leute auch sind. Ida Rabe und ihre Kollegin haben sich zu fügen und müssen eingreifen, obwohl manche Menschen kurz vor dem Verhungern sind. Die junge Polizistin interessiert sich allerdings schon bald viel mehr für die Leiche einer Frau, welche mit grausam zugerichtetem Unterleib vorgefunden wird. Eigentlich eine Sache der Kripo. Doch nach und nach hört Ida von immer mehr Frauen, die in der letzten Zeit beraubt und vergew*ltigt wurden. Ob es da eine Verbindung gibt? Ein Serientäter scheint sein Unwesen zu treiben! Doch die Polizistin bekommt bei ihren männlichen Kollegen kein Gehör und wird nicht ernst genommen mit ihren Theorien. Ida bleibt nichts anderes übrig, als der Sache, verbotenerweise, selbst auf den Grund zu gehen. Dabei kommt sie mit ihrer dunklen Vergangenheit in Berührung und dem Täter näher, als ihr lieb ist … MEINUNG: In letzter Zeit entdecke ich das Genre der historischen Krimis immer mehr für mich, daher hat auch „Altes Leid“ - der erste Band um die Polizistin Ida Rabe - gut in mein derzeitiges Beuteschema gepasst. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie arm und hungrig die Menschen so kurz nach dem Krieg waren. Viele Hamburger und auch Flüchtlinge aus ehemaligen Ostgebieten hatten kein Zuhause mehr und einige lebten jahrelang unter schlimmsten Bedingungen in großen Bunkern, was mir dieses Buch eindrucksvoll in Erinnerung gerufen hat. Schwer vorstellbar, wenn man es nicht am eigenen Leib erleben musste. Und trotzdem geht es so vielen Flüchtlingen noch heute so … Am meisten beeindruckt haben mich die Schilderungen von den Anfängen der weiblichen Polizeiarbeit im Dienst. Man kann beim damaligen Frauenbild nur wütend werden, wenn Ida Rabe und ihre Kollegin so wenig ernst genommen werden, kaum Anerkennung oder gar Wertschätzung erfahren. Für ihre Arbeit steht ihnen nicht einmal genug Papier zur Verfügung, welches so kurz nach dem Krieg knapp ist. Ihre Ausbildung ging, wenn ich das richtig verstanden habe, nur wenige Wochen. Waffen dürfen sie als Frauen nicht tragen – wie sollen sie sich dann bitte verteidigen? Wenn es nach einigen der männlichen Polizisten geht, am liebsten gar nicht. Schließlich gehören Frauen hinter den Herd und nicht zur Polizei! Hier konnte ich mich gut in Ida hineinversetzen, die sich sehr zusammenreißen muss, um ihre Fassung und damit ihren Job nicht zu verlieren. Doch so schnell lässt sie sich nicht unterbuttern und von ihren privaten Ermittlungen (die eigentlich Sache der Kripo sein sollten), lässt sie sich auch nicht abbringen. Ob Idas Handeln, dem einer damaligen Polizistin tatsächlich entspricht, kann ich schwer beurteilen. Für mich war sie eine sehr taffe und starke Protagonistin, die ich gerne auf ihrem abenteuerlichen Weg begleitet habe! Erstaunt war ich darüber, wie viel Potenzial das Buch auch thematisch hat. Es zeigt u. a. gut auf, wie ungerecht Gesetze vor allem gegenüber Frauen und bei Se*ualdelikten damals waren. Frauen wurden damit oft nicht ernst genommen, es kam häufig zur Täter-Opferumkehr. Schlimm, welches Bild manche der Herren im Buch, in Sachen Vergew*ltigungen an Frauen an den Tag legen! „,Wie sehr sich die Frau wehrt, ist entscheidend, wenn einem Mann Notzucht vorgeworfen wird. (…) Die wahren Opfer sind die Männer, die um ihr Geld gebracht werden sollen.‘“ „(...) Kochend vor Zorn starrte sie ihm nach und fragte sich, wieso es eigentlich nur Männer waren, die solche Gesetze machten; Männer, die beschlossen, wie lange Frauen als Opfer galten und ab wann als Täterinnen. Hatte einer dieser Herren je selbst Gewalt erfahren? Wusste er, dass man vor Angst erstarren konnte, was mit eitlem Zieren so gar nichts zu tun hatte?“ FAZIT: Wer sich für die Anfänge von Frauen in der Polizeiarbeit interessiert und eine Mischung aus Krimi und historischem Roman zu schätzen weiß, könnte mit dem Buch einen Volltreffer landen! Von mir gibt es daher eine Empfehlung, ich freue mich auf Band 2 und vergebe 4,5/5 Sterne!

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    05.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender, eindrucksvoller und emotionaler Krimi

    Ida Rabe tritt stolz ihre Stelle als Weibliche Polizistin bei der David Wache in Hamburg an. Ihr Aufgabengebiet mit ihrer Kollegin Heide Brasch ist das Hamstern und Stehlen zu unterbinden. Nachdem eine weibliche Leiche mit Verstümmelungen aufgefunden wird, schaut sie sich die Eintragungen im Dienstbuch genauer an. Sie schließt daraus, dass viele Frauen einem Verbrechen zum Opfer gefallen sind. Leider schweigen die Frauen bei Idas Vernehmungen. Bei der Kriminalpolizei findet Ida kein Gehör und geht einer Spur nach, die für sie nicht ungefährlich ist. Dieser Kriminalroman spielt in den Nachkriegsjahren in Hamburg. Die Stadt ist durch Bomben zerstört. Hunger an der Tagesordnung und daher blüht der Schwarzmarkt. Ida Rabe ist sehr engagiert, auch wenn ihre männlichen Kollegen sie nicht ernst nehmen. Akribisch forscht sie nach, wer hinter dem Monster steckt, und scheut sich nicht in der Hamburger Unterwelt nach Hinweisen zu suchen. Ida überschreitet dabei deutlich ihre Kompetenzen. Vieles an dem Buch hat mir eine Gänsehaut beschert. Sehr authentisch hat die Autorin die Nachkriegszeit und die Probleme daraus eingefangen. Auch die verschiedenen Charaktere sind ausdrucksvoll und authentisch. Fazit: Dieser spannende Krimi ging mir unter die Haut. Der Hunger, die Wohnungsnot und die Stellung der Frauen war zu dieser Zeit einfach schrecklich. Was Frauen auf sich nehmen, damit sie nicht in Feindeshand fallen, hat mich schwer erschüttert. Schonungslos, eindrucksvoll und sehr emotional geht dieser Krimi auf die Nachkriegszeit ein. Von mir gibt eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Lesempfehlung

    Sehr schön geschrieben, fesselnd, und das Thema Nachkriegsdeutland mal aus einer anderen Perspektive. Gut finde ich den Aspekt, dass Frauen die Polizei/Behörden verstärkt haben, weil einfach nicht mehr genug Männer da waren.

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