Produktbild: Die leuchtende Republik

Die leuchtende Republik Roman

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Rezension

»Eine sprachmächtige, düstere Geschichte, die nicht von dieser Welt zu sein scheint und doch von uns allen erzählt." ("Tobias Wenzel / Deutschlandfunk Kultur")
»Andrés Barbas Buch ist ein aufwühlendes und nachhaltig verstörender Roman, ein buchstäblich ›fabelhaftes‹ Meisterwerk!« ("Thomas Plaul / Lesart")
»In seinem Roman ›Die leuchtende Republik‹ führt Andrés Barba auf surreales Terrain und stellt zentrale moralische Fragen über unsere gesellschaftliche Ordnung.« ("Björn Hayer / Die Presse")
»Andrés Barba entfaltet in ›Die leuchtende Republik‹ auf nur gut 200 Seiten eine Erzählung mit suggestiver Wirkung - so bedrohlich und verführerisch wie die kindlichen ›Ungeheuer‹.« ("Amnesty Journal")
»Obwohl der Ausgang der Geschichte von Beginn an klar ist, weiß Barba eine durchgehende Spannung aufzubauen, befeuert durch die sich immer weiter zuspitzenden Ereignisse.« ("Sibylle Peine / Heilbronner Stimme")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,3 cm

Gewicht

370 g

Originaltitel

República Luminosa

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87599-6

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,3 cm

Gewicht

370 g

Originaltitel

República Luminosa

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87599-6

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Ruthild Maria Görschen

    aus Potsdam

    5/5

    19.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus den Tagebüchern eines Weisen und eines Mädchens

    Was hat mich dazu veranlasst, dieses Buch lesen zu wollen? Sicher das so ungewöhnliche Thema. Denn all die Großmutter-hat-ein-Geheimnis-Bücher oder die Lädchen-Bücher oder die menschelnden Vampire – da hatte mal jemand eine Idee, und die wird dann so lange ausgeschlachtet, bis damit nichts mehr zu verdienen ist, oder die nächste Idee modern wird und die Runde macht. Das ist hier ganz anders! Sicher erinnern wir uns ein wenig an den „Herrn der Fliegen“ oder sogar an „John Dollar“, was die Mystik, den Urwald und all das Geheimnisvolle, Unerklärliche, Telepathische, Spirituelle angeht. Aber hier entstand ein ganz neues Thema und der „Tagebuchschreiber“ und Augenzeuge, der etwa zwanzig Jahre später resümiert, der hat ganz entschieden an Weisheit gewonnen. Dazugelernt. Sein Leben gelebt und sein Unglück ertragen. „Ich hatte einmal gelesen, ein indischer Weiser habe alles Unglück in seinem Leben darauf zurückgeführt, dass er in seiner Kindheit aus purer Laune eine Wasserschlange mit einem Stein erschlagen hatte.“ (Seiten 182,183) Das war für mich der eine entscheidende Satz, der so maßgeblich für diesen Roman ist. Wann ist unser Karmabrunnen voll und läuft über? Der Ich-Erzähler hadert mit seinem Vorhaben, eines der gefangenen Kinder zu foltern, um die es hier geht. Ihm ist schon klar, dass – wenn er es doch tut – der Rest seines Lebens möglicherweise aus dem Ertragen von Unglück bestehen wird. Denn ein Kind zu foltern (selbst, wenn es noch so notwendig erscheint) oder ein Tier ohne Not zu töten, zieht möglicherweise magisch das Unglück an, da der natürliche Lauf der Dinge gestört wird. San Cristóbal ist ein Stadtteil der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Ich denke, dass der Autor hier diesen Namen verwendet hat für seine fiktive, verschlafene Provinzstadt, die direkt an den unheimlichen und gefährlichen Urwald grenzt. Und hier, in der verschlafenen Stadt, da tauchen die Kinder auf, um die es hier geht. 32 Kinder, buchstäblich aus dem Niemandsland, keiner kennt sie und sie kommunizieren auf unbekannte Art. Und obwohl das Ende schon am Anfang feststeht, wird es spannend und der Leser will unbedingt wissen, was genau passiert ist und warum. Man wird der Kinder nicht habhaft, auch als sie schreckliche Dinge tun. Sie verschwinden einfach und tauchen vorerst nicht mehr auf. So wird einer gefragt: „Wo sind die anderen?“ Und immer wieder: „Wo sind die anderen?“ (Seite 185) Was war nun am Anfang? In dieser fiktiven Stadt San Cristóbal am fiktiven Fluss Eré tauchten – wie aus dem Nichts – auf einmal 32 Kinder auf. Fremde Kinder, die eine fremde Sprache sprechen. Da sie aber nie alle gleichzeitig auftauchen, war das Zählen dieser Kinder sicher sehr mühsam. Anhand von Kameras und Begegnungen muss das zusammengereimt worden sein. Was tun die Kinder? Sie betteln, stehlen und tun Schlimmeres. Niemand bekommt sie zu fassen, da sie sich heftig wehren und die anderen Kinder sofort unterstützend eingreifen. Wie diese Vorfälle auf die „richtigen“ Kinder der Stadt einwirken, liest sich zum Teil auch im Tagebuch der 12-jährigen Teresa Otaño, die für ihr Alter Erstaunliches schreibt. Das Ganze ist ja quasi überhaupt ein Tagebuch des namenlosen Sozialarbeiters, der uns hier aufklärt, was damals alles passiert ist. Immer wieder rätselhaft bleibt auch, wie die Kinder sich auf recht große Entfernungen untereinander verständigen. Agieren sie im gemeinsamen morphogenetischen Feld und fangen sie so die Impulse der anderen Kinder auf? Vieles ist und bleibt im Unklaren, vielleicht macht das gerade den Reiz dieses Romans aus? Er ist auf jeden Fall ungeheuer vielschichtig, so dass man ihn (mindestens) noch einmal lesen müsste, um mehr an Klarheit zu gewinnen. Fazit: Dieser Roman hebt sich wohltuend ab vom zunehmend literarischen Einheitsbrei. So finde ich ihn besonders empfehlenswert für Leser, die sich für übernatürliche Vorgänge interessieren und für ungewöhnliche Themen, die manchmal „unerträglich seltsam“ rüberkommen (S. 120). Und ich stimme El País zu: „Ein Buch von seltener Schönheit. Intensiv und meisterhaft erzählt.“

  • ninchenpinchen

    aus Potsdam

    5/5

    19.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus den Tagebüchern eines…

    Aus den Tagebüchern eines Weisen und eines Mädchens Was hat mich dazu veranlasst, dieses Buch lesen zu wollen? Sicher das so ungewöhnliche Thema. Denn all die Großmutter-hat-ein-Geheimnis-Bücher oder die Lädchen-Bücher oder die menschelnden Vampire – da hatte mal jemand eine Idee, und die wird dann so lange ausgeschlachtet, bis damit nichts mehr zu verdienen ist, oder die nächste Idee modern wird und die Runde macht. Das ist hier ganz anders! Sicher erinnern wir uns ein wenig an den „Herrn der Fliegen“ oder sogar an „John Dollar“, was die Mystik, den Urwald und all das Geheimnisvolle, Unerklärliche, Telepathische, Spirituelle angeht. Aber hier entstand ein ganz neues Thema und der „Tagebuchschreiber“ und Augenzeuge, der etwa zwanzig Jahre später resümiert, der hat ganz entschieden an Weisheit gewonnen. Dazugelernt. Sein Leben gelebt und sein Unglück ertragen. „Ich hatte einmal gelesen, ein indischer Weiser habe alles Unglück in seinem Leben darauf zurückgeführt, dass er in seiner Kindheit aus purer Laune eine Wasserschlange mit einem Stein erschlagen hatte.“ (Seiten 182,183) Das war für mich der eine entscheidende Satz, der so maßgeblich für diesen Roman ist. Wann ist unser Karmabrunnen voll und läuft über? Der Ich-Erzähler hadert mit seinem Vorhaben, eines der gefangenen Kinder zu foltern, um die es hier geht. Ihm ist schon klar, dass – wenn er es doch tut – der Rest seines Lebens möglicherweise aus dem Ertragen von Unglück bestehen wird. Denn ein Kind zu foltern (selbst, wenn es noch so notwendig erscheint) oder ein Tier ohne Not zu töten, zieht möglicherweise magisch das Unglück an, da der natürliche Lauf der Dinge gestört wird. San Cristóbal ist ein Stadtteil der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Ich denke, dass der Autor hier diesen Namen verwendet hat für seine fiktive, verschlafene Provinzstadt, die direkt an den unheimlichen und gefährlichen Urwald grenzt. Und hier, in der verschlafenen Stadt, da tauchen die Kinder auf, um die es hier geht. 32 Kinder, buchstäblich aus dem Niemandsland, keiner kennt sie und sie kommunizieren auf unbekannte Art. Und obwohl das Ende schon am Anfang feststeht, wird es spannend und der Leser will unbedingt wissen, was genau passiert ist und warum. Man wird der Kinder nicht habhaft, auch als sie schreckliche Dinge tun. Sie verschwinden einfach und tauchen vorerst nicht mehr auf. So wird einer gefragt: „Wo sind die anderen?“ Und immer wieder: „Wo sind die anderen?“ (Seite 185) Was war nun am Anfang? In dieser fiktiven Stadt San Cristóbal am fiktiven Fluss Eré tauchten – wie aus dem Nichts – auf einmal 32 Kinder auf. Fremde Kinder, die eine fremde Sprache sprechen. Da sie aber nie alle gleichzeitig auftauchen, war das Zählen dieser Kinder sicher sehr mühsam. Anhand von Kameras und Begegnungen muss das zusammengereimt worden sein. Was tun die Kinder? Sie betteln, stehlen und tun Schlimmeres. Niemand bekommt sie zu fassen, da sie sich heftig wehren und die anderen Kinder sofort unterstützend eingreifen. Wie diese Vorfälle auf die „richtigen“ Kinder der Stadt einwirken, liest sich zum Teil auch im Tagebuch der 12-jährigen Teresa Otaño, die für ihr Alter Erstaunliches schreibt. Das Ganze ist ja quasi überhaupt ein Tagebuch des namenlosen Sozialarbeiters, der uns hier aufklärt, was damals alles passiert ist. Immer wieder rätselhaft bleibt auch, wie die Kinder sich auf recht große Entfernungen untereinander verständigen. Agieren sie im gemeinsamen morphogenetischen Feld und fangen sie so die Impulse der anderen Kinder auf? Vieles ist und bleibt im Unklaren, vielleicht macht das gerade den Reiz dieses Romans aus? Er ist auf jeden Fall ungeheuer vielschichtig, so dass man ihn (mindestens) noch einmal lesen müsste, um mehr an Klarheit zu gewinnen. Fazit: Dieser Roman hebt sich wohltuend ab vom zunehmend literarischen Einheitsbrei. So finde ich ihn besonders empfehlenswert für Leser, die sich für übernatürliche Vorgänge interessieren und für ungewöhnliche Themen, die manchmal „unerträglich seltsam“ rüberkommen (S. 120). Und ich stimme El País zu: „Ein Buch von seltener Schönheit. Intensiv und meisterhaft erzählt.“

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiger philisophischer Roman

    “Die leuchtende Republik” von Andrés Barba erzählt von obdachlosen Kindern im Überlebenskampf und von der Grausamkeit der Erwachsenen. Der Autor ließ sich von dem Dokumentarfilm „The Children of Leningradsky“ inspirieren, der das harte Leben von Straßenkindern in einer Moskauer U-Bahn-Station schildert. In dem atmosphärisch dicht erzählten Roman berichtet ein städtischer Angestellter als Ich-Erzähler über die bizarren Ereignisse in seiner Heimatstadt und beschreibt dabei die Ängste und Verunsicherung der Menschen gegenüber den anarchischen Kindern, die die herrschende Ordnung auf den Kopf stellen, fremd wirken und sich mehr als nur eigensinnig verhalten. Selbst gutmeinende Erwachsene sehen sie bald als Feinde, die man entschieden bekämpfen muss. Dabei vergessen sie, dass auch diese Kinder eben Kinder sind. Andrés Barba versteht sich als philosophischer Autor, der zu Beginn seiner Romane immer eine grundlegende Frage stellt, der er im Folgenden nachgeht. In diesem Fall geht es nicht nur um das Thema der Mündigkeit und der Rechtfertigung von Strafe und Gewalt, sondern auch um die von dem Philosophen Jürgen Habermas begründete Konsenstheorie der Wahrheit. Sie zeigt uns, wie das, was wir als Wahrheit begreifen, erst durch einen Konsens in der Betrachtung zur allgemein akzeptierten Anschauung wird. So gelingt Andrés Barba mit “Die leuchtende Republik” ein großartiger philisophischer Roman, der viel über unsere Gesellschaft und unseren Umgang mit dem Fremden verrät.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    4/5

    05.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Angt vor dem Fremden

    "Die leuchtende Republik" des in Argentinien lebenden Spaniers Andrés Barba, in der deutschen Übersetzung von Susanne Lange bei Luchterhand erschienen, ist ein zutiefst seltsamer und ungewöhnlicher Roman. Das Buch spielt in der fiktiven südamerikanischen Kleinstadt San Cristóbal, wo sich im Oktober 1994 plötzlich eine ganze Reihe von offenbar obdachlosen fremden Kindern einfindet. Die Kinder kommunizieren in einer rätselhaften Sprache miteinander und fallen zunächst durch Betteleien auf, was von den Bewohner:innen San Cristóbals mehr oder weniger akzeptiert wird. Ein Wendepunkt ist ein Überfall der Kinder auf einen örtlichen Supermarkt, in dessen Folge sogar zwei Menschen ums Leben kommen. Als nach und nach einige der einheimischen Kinder verschwinden, um sich den Fremden anzuschließen, eskaliert die Situation und führt schließlich - so viel verrät der Roman gleich zu Beginn - zu 32 toten Kindern. Erzählt wird das Ganze aus der Perspektive des damaligen Leiters der Sozialbehörde und mit einem Abstand von 22 Jahren. Womit wir neben dem merkwürdigen Inhalt bei einer weiteren Sonderbarkeit wären. Denn dieser namenlose Ich-Erzähler berichtet über die damaligen Vorfälle einerseits fast protokollarisch und bezieht haarklein Datumsangaben über Krisensitzungen, TV-Dokus, später veröffentlichte Tagebücher etc. in höchst sachlicher Form mit ein - nur um andererseits immer wieder emotional aus dieser Form auszubrechen und zutiefst philosophische Fragen zu stellen. Einen emotionalen Zugang findet man zu ihm jedoch nicht, soll man wahrscheinlich auch gar nicht. Und dennoch wird man wie er immer wieder überwältigt - von der Gewalt der Kinder, aber auch von deren Kreativität, die auch bei der Namensfindung des Romans eine immense Rolle spielt, ohne darüber zu viel verraten zu wollen. Wahrscheinlich gibt es zahlreiche Interpretationansätze für die Geschichte. Ich persönlich habe es einerseits als eine Art Parabel in Romanform begriffen, die sich mit der Angst vor dem Fremden an sich beschäftigt. Die fremden Kinder gleichen denen der Einheimischen in keinster Weise. Sie werden als auffallend schmutzig beschrieben, andererseits strahlen sie etwas ungemein Würdehaftes aus. Hinzu kommt die seltsame Sprache, die übrigens von einem einheimischen Mädchen entschlüsselt wird. Auf der anderen Seite stellt der Roman wichtige philosophische Fragen wie beispielsweise "Wie definieren wir eigentlich Zivilisation?" oder "Wie verhält sich eine zivilisierte Gesellschaft?" Denn die Erwachsenen in San Cristóbal verhalten sich alles andere als zivilisiert und verursachen mit ihrem schlimmen Verhalten letztlich den tragischen Ausgang dieser Geschichte. Ich habe "Die leuchtende Republik" im eigentlichen Sinne zwar nicht gern, sondern mit einem gewissem Unbehagen gelesen, aber auch mit einer seltsamen Faszination - für die Kinder, aber auch für die Erzählweise. Insgesamt ist Andrés Barbas Roman keine leichte Kost, die trotz der knappen 220 Seiten eine Fülle an wichtigen Fragen behandelt.

  • VickisBooks

    aus Braunschweig

    3/5

    10.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tagebuchartige Kurzgeschichte

    Übrigens: San Cristóbal de las Casas ist eine Stadt im zentralen Hochland von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat Mexikos. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich den Regenwalt und alles was von unserer Zivilisation abweicht total faszinierend finde. Erzählt wird der Roman aus der Sicht eines Mitarbeiters der Sozialbehörde. Ich finde die Schreibweise im Großen und Ganzen sehr ansprechend aber auch auf der anderen Seite monoton. So richtig kann ich dies nicht einordnen, gelesen habe ich die Zeilen aber sehr gerne. Es wird in einer Form Tagebuch geschrieben und wirkliche Dialoge kommen deshalb nicht zustande, da der Mitarbeiter nach 20 Jahren seine Geschichte erzählt. Der Schreibstil war schon anspruchsvoll, weil der Protagonist sehr oft Zeitsprünge macht und persönliche Dinge aus seinem Leben erzählt. Rückblickend konnte man dies nicht immer so richtig von der Regenwald- und Kinderthematik unterscheiden. Erschreckend am Ende auch wie die Menschen in San Cristóbal de las Casas mit der Situation umgegangen sind. Ich anderen Kulturen, die unserem Standard abweichen, gelten halt auch andere Regeln. Irgendwas hat mir am Ende gefehlt, ich weiß aber einfach nicht was. Konnte nicht so richtig reinkommen in das Buch, wegen der monotonen und tagebuchartigen Schreibweise gebe ich dem Buch am Ende 3/5 Sterne.

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