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Produktbild: DAVE

DAVE Roman

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77243-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77243-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Bemüht

SternchenBlau am 27.11.2024

Bewertungsnummer: 2351164

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch wollte ich wirklich mögen – aber leider hat es nicht geklappt. Im Vorfeld hatte ich einige Stimmen gehört, die das Buch zäh, dröge und verwirrend fanden. Nur, ähnliche Stimmen hatte ich auch bei Raphaela Edelbauer Vorgänger „Das flüssige Land“ gehört, und das Buch mochte ich dann trotzdem sehr gerne, weil die Verwirrung so klug und geschickt als Teil der Geschichte eingewoben war. Nun bei „DAVE“ war ich allerdings weniger verwirrt als gelangweilt. Es gibt zu wenig Interaktionen mit anderen Protagonist*innen, die Handlung trat oft auf der Stelle und manches (unnütze) Wissen schien mir nur als Nerdsplaining relevant. Kann man ja mal machen, aber doch bitte, bitte nicht seitenlang. Am schlimmsten war, dass ich von Anfang an vermutete, worauf das alles hinauslaufen wird. Und statt Spaß beim Entdecken der Auslösung fand ich dann alles sehr bemüht. Dabei gab es immer wieder auch schöne Gedanken, philosophische Überlegungen oder auch Witz. »Ich erinnerte mich wohl an etwas – doch nicht an etwas Geschehenes, sondern an die Zukunft« Nur leider war dies zwischen so viel bemüht Bedeutungsschwangerem versteckt, dass das Lesen für mich nicht so spaßig war. Raphaela Edelbauer kann zweifelsohne schreiben und ich werde sicherlich wieder mal ein Buch von ihr zur Hand nehmen. Aber hier reicht es mit viel Wohlwollen nur für 2,5 Sterne.

Bemüht

SternchenBlau am 27.11.2024
Bewertungsnummer: 2351164
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch wollte ich wirklich mögen – aber leider hat es nicht geklappt. Im Vorfeld hatte ich einige Stimmen gehört, die das Buch zäh, dröge und verwirrend fanden. Nur, ähnliche Stimmen hatte ich auch bei Raphaela Edelbauer Vorgänger „Das flüssige Land“ gehört, und das Buch mochte ich dann trotzdem sehr gerne, weil die Verwirrung so klug und geschickt als Teil der Geschichte eingewoben war. Nun bei „DAVE“ war ich allerdings weniger verwirrt als gelangweilt. Es gibt zu wenig Interaktionen mit anderen Protagonist*innen, die Handlung trat oft auf der Stelle und manches (unnütze) Wissen schien mir nur als Nerdsplaining relevant. Kann man ja mal machen, aber doch bitte, bitte nicht seitenlang. Am schlimmsten war, dass ich von Anfang an vermutete, worauf das alles hinauslaufen wird. Und statt Spaß beim Entdecken der Auslösung fand ich dann alles sehr bemüht. Dabei gab es immer wieder auch schöne Gedanken, philosophische Überlegungen oder auch Witz. »Ich erinnerte mich wohl an etwas – doch nicht an etwas Geschehenes, sondern an die Zukunft« Nur leider war dies zwischen so viel bemüht Bedeutungsschwangerem versteckt, dass das Lesen für mich nicht so spaßig war. Raphaela Edelbauer kann zweifelsohne schreiben und ich werde sicherlich wieder mal ein Buch von ihr zur Hand nehmen. Aber hier reicht es mit viel Wohlwollen nur für 2,5 Sterne.

Welche KI?

Bewertung am 26.08.2023

Bewertungsnummer: 2008002

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Hauptproblem des Romans: es gibt eigentlich gar keine KI, es fiebern nur alle darauf darauf hin und glauben fest daran, es wäre jeden Moment soweit und die KI bringt die Rettung (erinnert an unsere heutige Welt, nicht an die Zukunft...). Dave mit HAL zu vergleichen, wie einige begeisterte Kritiker es tun, erscheint mir unpassend. Dave kann noch gar nichts außergewöhnliches, er hat kein Bewusstsein, er soll erst werden, aber er wird nichts. Das wird durch das verwendete Fachvokabular, Script hier, Script da, nur ein wenig verschleiert. Durch den Technobabble ist das Buch stellenweise sehr zäh zu lesen, zumal die Beschreibungen nichts zur Handlung beitragen. Ohne diese Passagen würde nichts fehlen. Man merkt dem Roman an, dass er über 10 Jahre geschrieben wurde und die Schriftstellerin ihn x mal überarbeitet hat. Der Anfang des Buches war zwar vielversprechend, das Ende überraschend, aber zwischendurch fand ich vieles völlig überflüssig. Auch sprachlich empfand ich den Roman nicht als einheitlich, manchmal sehr literarisch (Prolog), manchmal eher wie ein Teeny-Roman. Auch inhaltlich war einiges nicht stringent. Diverse Handlungsstränge werden begonnen, aber dann spielen sie kaum eine Rolle, z.B. dass Syz am Anfang diese Mitarbeiterkarte findet. Es wird angedeutet, dass dieser Fund sein Leben verändert, aber es kommt nichts Wesentliches, was nun auf diese Karte zurückzuführen wäre. Die diversen Verfolgungsjagden erzeugen, bei mir zumindest, gar keine Spannung, sie ziehen den Roman nur in die Länge, besonders gegen Ende, ebenso wie die langen Abhandlungen über uralte Computerspiele. Gerade die beschriebenen Spiele (war nicht auch Space Invaders dabei?) lassen im Nachhinein vermuten, dass die Dauerschleife in den 80er oder 90er Jahren entstanden ist und gar nicht in der Zukunft. Aber ob das beabsichtigt war? Die philosophischen Einschübe fand ich ziemlich trocken und im Grunde spielten die zäh herausgearbeiteten Differenzen gar keine Rolle: alle sind Anhänger von Dave. Ich habe u.a. auch nicht erkennen können, was die ganzen Vermüllungsbeschreibungen sagen sollen, sie führen zu nichts. Der Aufbau dieser abgeschlossenen Welt ist nichts Neues: Verschiedene 'Kasten' der Gesellschaft auf verschiedenen Etagen kennt man aus unzähligen anderen Geschichten (und jedem größeren Unternehmen). Ich führe vieles auf die lange Entstehungsdauer des Romans zurück. Manche offenen Fragen werden dann ein bisschen bemüht durch die langwierigen Erklärungen Fröhlichs am Ende doch noch geklärt, bevor Dave (oder Arthurs Hirn?) wieder in die Dauerschleife fällt - dieser Kniff am Ende hat mich etwas mit dem Roman versöhnt. Man könnte vielleicht sagen, dass all die Unzulänglichkeiten der Storyline darauf hindeuten sollen, dass diese Welt gar nicht existiert. Ob das von der Autorin so beabsichtigt war, kann sie nur selbst beantworten. .

Welche KI?

Bewertung am 26.08.2023
Bewertungsnummer: 2008002
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Hauptproblem des Romans: es gibt eigentlich gar keine KI, es fiebern nur alle darauf darauf hin und glauben fest daran, es wäre jeden Moment soweit und die KI bringt die Rettung (erinnert an unsere heutige Welt, nicht an die Zukunft...). Dave mit HAL zu vergleichen, wie einige begeisterte Kritiker es tun, erscheint mir unpassend. Dave kann noch gar nichts außergewöhnliches, er hat kein Bewusstsein, er soll erst werden, aber er wird nichts. Das wird durch das verwendete Fachvokabular, Script hier, Script da, nur ein wenig verschleiert. Durch den Technobabble ist das Buch stellenweise sehr zäh zu lesen, zumal die Beschreibungen nichts zur Handlung beitragen. Ohne diese Passagen würde nichts fehlen. Man merkt dem Roman an, dass er über 10 Jahre geschrieben wurde und die Schriftstellerin ihn x mal überarbeitet hat. Der Anfang des Buches war zwar vielversprechend, das Ende überraschend, aber zwischendurch fand ich vieles völlig überflüssig. Auch sprachlich empfand ich den Roman nicht als einheitlich, manchmal sehr literarisch (Prolog), manchmal eher wie ein Teeny-Roman. Auch inhaltlich war einiges nicht stringent. Diverse Handlungsstränge werden begonnen, aber dann spielen sie kaum eine Rolle, z.B. dass Syz am Anfang diese Mitarbeiterkarte findet. Es wird angedeutet, dass dieser Fund sein Leben verändert, aber es kommt nichts Wesentliches, was nun auf diese Karte zurückzuführen wäre. Die diversen Verfolgungsjagden erzeugen, bei mir zumindest, gar keine Spannung, sie ziehen den Roman nur in die Länge, besonders gegen Ende, ebenso wie die langen Abhandlungen über uralte Computerspiele. Gerade die beschriebenen Spiele (war nicht auch Space Invaders dabei?) lassen im Nachhinein vermuten, dass die Dauerschleife in den 80er oder 90er Jahren entstanden ist und gar nicht in der Zukunft. Aber ob das beabsichtigt war? Die philosophischen Einschübe fand ich ziemlich trocken und im Grunde spielten die zäh herausgearbeiteten Differenzen gar keine Rolle: alle sind Anhänger von Dave. Ich habe u.a. auch nicht erkennen können, was die ganzen Vermüllungsbeschreibungen sagen sollen, sie führen zu nichts. Der Aufbau dieser abgeschlossenen Welt ist nichts Neues: Verschiedene 'Kasten' der Gesellschaft auf verschiedenen Etagen kennt man aus unzähligen anderen Geschichten (und jedem größeren Unternehmen). Ich führe vieles auf die lange Entstehungsdauer des Romans zurück. Manche offenen Fragen werden dann ein bisschen bemüht durch die langwierigen Erklärungen Fröhlichs am Ende doch noch geklärt, bevor Dave (oder Arthurs Hirn?) wieder in die Dauerschleife fällt - dieser Kniff am Ende hat mich etwas mit dem Roman versöhnt. Man könnte vielleicht sagen, dass all die Unzulänglichkeiten der Storyline darauf hindeuten sollen, dass diese Welt gar nicht existiert. Ob das von der Autorin so beabsichtigt war, kann sie nur selbst beantworten. .

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