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Band 2

Die Buchhändlerin: Die Macht der Worte

12

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,9 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00815-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

So fesselnd und lesenswert wie Band 1 ist auch der zweite Teil der „Buchhändlerin“- Saga, der die Geschichte Christas bis 1968 erzählt. ("Ruhr Nachrichten")
Ines Thorn ist es gut gelungen, die vielen Facetten dieser Zeit lebendig und umfangreich darzustellen. Ein vielschichtiger und zeitbeschreibender Roman, der die Themen Selbstverwirklichung von Frauen, Entwicklung des Buchhandels und den politischen Umbruch aufgreift! ("sommerlese.blogspot.com")
Die Autorin zeichnet ein sehr umfangreiches und lebendiges Bild der damaligen Zeit. ("nichtohnebuch.blogspot.com")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,9 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00815-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Stucki

    Book Circle Community

    5/5

    03.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nachkriegszeit in Frankfurt und Christa mittendrin,... Teil 2

    Der Roman geht weiter mit Christa die ihren Weg geht und das Glück sucht. Die Thematiken zweiter Weltkrieg, Homosexualität und Rebellion sind ein grosses Thema in diesem Buch. Ich finde es eine sehr ergreifende Geschichte wie sich Christa ihren Weg machte, trotzt diversen Steinen die ihr in den Weg gelegt wurden, damit sie schlussendlich zu ihrem Ziel und Glück gefunden hat. Wer sich für Geschichtliche Inputs im zweiten Weltkrieg Interessiert ist hier am richtigen Ort, ich empfehle aber das erste Buch zu lesen um den Zusammenhang zu haben und um die Geschichte besser zu verstehen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zu große Träume für das eigene Leben?

    „Die Buchhändlerin – Die Macht der Worte“ ist der zweite Band (1. Band: „Die Buchhändlerin“) um Christa, einer jungen Frau (1951 ist sie 22 Jahre) Anfang der 1950-er Jahre in Frankfurt. Ich hatte Christa schon durch die Nachkriegszeit begleitet und hatte dadurch keinerlei Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Aber ich glaube, das Buch kann einzeln gelesen werden, denn die Autorin greift zu einem – mir bisher nicht bekannten – Stilmittel: am Anfang schreibt Christa einen „Lebenslauf“, so dass Einsteiger*innen alle wichtigen Fakten kennenlernen! Wir verfolgen Christas Weg von 1951 – 1968: sie hat trotz aller Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit ihr Germanistik-Studium abgeschlossen und schreibt an ihrer Doktorarbeit. Sie teilt ihre (Berufs-) Zeit zwischen Promotion und der Buchhandlung ihres Onkels auf. Christas (Privat-)Leben ist für die damalige Zeit höchst ungewöhnlich: um den 14-jährigen Heinz adoptieren zu können, ist sie eine „Scheinehe“ mit Werner eingegangen, dem Lebensgefährten ihres Onkels (zur Erinnerung: Homosexualität war damals strafbar!). Ihre große Liebe Jago hat sie zwar wiedergefunden, aber sie nimmt ihre Ehe ernst, obwohl sie ja nur auf dem Papier besteht... Aber ich werde hier nicht die Ereignisse in Christas Leben schildern, sie geht durch Höhen und Tiefen, muss Schicksalsschläge hinnehmen, erlebt auch Positives – ja, wie das Leben eben so ist... Ines Thorn zeichnet ein sehr gelungenes Bild von Christa inmitten der damaligen Zeit. Wir Leser*innen können uns gut mit Christa identifizieren (obwohl ich nicht jede ihrer Entscheidungen richtig fand, aber sie waren „zeitgemäß“). Es wurde mir wieder einmal deutlich, wie stark sich das Leben – besonders für uns Frauen – in den letzten 70 Jahren verändert hat: „Noch immer bestimmten die Männer. Das Geschäftskonto der Buchhandlung lief auf Werners Namen, das private ebenso, weil Frauen kein eigenes Konto haben durften. Sie durften auch ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner nicht arbeiten.“ (S. 28) Christa kämpft ebenfalls immer wieder dagegen, dass auch in der Literatur zwischen Frauen- und Männerbüchern unterschieden wird: Gedichte und Kochbücher für Frauen – aber Christa muss leider feststellen, dass tatsächlich viele Frauen eher zum „Der gedeckte Tisch“ als zu Ingeborg Bachmann greifen... Christa fühlt sich in ihrem Leben nicht zu Hause, sie möchte mehr, sie möchte ihr Leben eigenständig entscheiden, kurz: sie möchte die Gleichberechtigung mit ihren jeweiligen Partnern / Ehemännern – aber sie bemerkt, dass ihre gleichaltrigen Freundinnen vollkommen andere Lebensziele haben als sie: „Und keine war wie sie.“ (S. 141) Christa hat das Gefühl, dass sie nur für die Bedürfnisse anderer funktioniert – und mit diesem Gefühl fühlt sich sie sich nicht von ihrem Umfeld verstanden... Aber in der großen weiten Welt fangen viele Frauen an, gegen diese Reduktion auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter zu protestieren, z.B. Betty Friedan in den USA mit ihrem Buch „Der Weiblichkeitswahn“. Aber auch Christa findet Lösungsmöglichkeiten – und ich bin sehr optimistisch, dass es ihr langfristig auch gelingen wird... Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Autorin hat das Zeitkolorit perfekt eingefangen - ja, die Menschen „tickten“ damals schon etwas anders.- aber sind wir doch ehrlich: ohne Frauen wie Christa hätte es vermutlich keine Frauenbewegung gegeben. Deshalb bin ich Frauen wie Christa dankbar für ihre Zweifel, ihre Zerrissenheit, ihre zwiespältigen Gefühle und Ines Thorn, dass sie dies alles so wunderbar in ihren Roman „eingebaut“ und beschrieben hat!

  • leseratte1310

    5/5

    16.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zeit für Veränderungen

    Christas unkonventionelles Leben hat sich eingespielt. In ihrer Ehe mit Werner Hanf fühlt sie sich gut aufgehoben und unterstützt. Aber mit Jago, den sie wiedergefunden hat, ist sie glücklich. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Der Vater von Heinz taucht unverhofft wieder auf und macht Ansprüche geltend. Doch das ist nicht der einzige Verlust, den Christa tragen muss. Oft fühlt sie sich überfordert und immer mehr verliert sie ihre eigenen Träume und Wünsche aus den Augen. Sie wird unzufrieden und hadert mit sich selbst. Kann sie jemals wirklich glücklich sein? Was erwartet sie von ihrem Leben und was ist sie bereit, dafür zu tun? Auch dieser zweite Band aus der Reihe „Die Buchhändlerin“ hat mir wieder sehr gefallen. Der Autorin Ines Thorn ist es gut gelungen, uns in die fünfziger Jahre zu entführen, die mit vielen Einschränkungen für junge Frauen verbunden waren. Erst lag die Verantwortung für die Frauen beim Vater, der sie dann bei der Hochzeit an den Ehemann übergab. Es wurde erwartet, dass die Frau den Haushalt ordentlich führt und sich um Mann und Kinder kümmert. Einen Beruf durfte sie nur mit Genehmigung ihres Mannes ausüben und ein eigenes Konto durfte sie nicht haben. Christa aber möchte ihre Doktorarbeit beenden und forschen, wie ihre Freundin Gunda. Sie möchte aber auch eine Familie haben, doch alles unter einen Hut zu bringen scheint unmöglich. Ihre Mutter unterstützt Christa zwar immer wieder, aber sie versteht nicht, warum Christa unzufrieden ist. Christa ist ein hilfsbereiter Mensch, der sich immer wieder zurücknimmt, doch sie muss lernen, ihre Wünsche zu erkennen und dafür zu kämpfen, damit sie nicht auf der Strecke bleibt. Sie versucht so oft, es allen recht zu machen, dass sie zeitweise ziemlich spießig wirkt, dabei war sei einmal so ehrgeizig und zielstrebig. Daneben gibt es noch ganz wunderbare Personen wie Martin, Werner, Heinz, Gunda Schwalm und Gerti Volk, aber leider gibt es auch solche wie Uwe, seine Mutter und Frau Lehmann. Die Motive von Jagos Vater konnte ich teilweise zwar nachvollziehen, trotzdem finde ich aber unentschuldbar, was er getan hat. Dieser Roman deckt die Zeitspanne von 1951 bis 1968 ab. So wirklich viel hat sich nach dem Krieg nicht verändert. Christas Onkel Martin muss immer noch seine Homosexualität verstecken, die nationalsozialistische Vergangenheit ist noch immer nicht wirklich vorbei und das Leben wird von gesellschaftlichen Erwartungen und Moralvorstellungen eingeengt. Doch es wächst auch eine neue Generation heran, die mit ihren Protesten Veränderungen herbeiführen will. Diese jungen Menschen stoßen auf viel Unverständnis. Der Roman ist emotional und vielschichtig. Er hat mir – wie schon der Vorgängerband – sehr gut gefallen.

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehnsüchte und Träume

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Ines Thorn, versteht es mich immer wieder aufs neue zu packen, auch mit ihrem 2. Teil über die Buchhändlerin. Es ist großartig gelungen das damalige Politische Zeitgeschehen rüberzubringen. Eine junge Frau die gerne ihre Träume leben möchte nach dem Krieg, in für sie zu engen Welt. Der Titel Macht der Worte, spiegelt sich in der Geschichte wieder. Die Spießigkeit der damaligen Gesellschaft, die Jugendlichen die auf die Barrikaden gehen, Studenten die Revolutionieren, gegen die Politik, den Vietnamkrieg. Ich kann mich noch an die Zeiten ab 1952 bis 1968 erinnern. 1968 war ich gerade 16 Jahre, es wurde wieder alles wieder wach beim Lesen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl Teil des geschehen zu sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und ihr scheinen die Worte nur so aus der Feder zufließen. Ihre Figuren und ihre Charaktere erscheinen sehr Authentisch, so das man sich sehr gut in sie hinein versetzen konnte. „ Die Macht der Worte“ besser hätte man den 2. Band nicht nennen können. Man spürt wie Christa mit jeder Faser ihres Herzen an Jago ihrer alten und großen Liebe hängt. Aber wäre da nicht Jagos Familie mit dieser unheilvollen Vergangenheit. Christa Weg ist nicht leicht, man merkt wie schwer ihr das Herz ist, sie opfert ihr persönliches Glück der Familie. Ihr Traum die Doktorarbeit zu schreiben und zu Studieren, scheint zu platzen. Dann stirbt auch Werner bei einem Zugunglück in der Schweiz, sie bleibt als junge Witwe mit ihrem gemeinsamen Ziehsohn Heinz ihrem Wolfskind zurück. Wenigstens hat Werner die beiden gut versorgt zurück gelassen. Christa lernt Uwe kennen einen Lehrer am Gymnasium, was sich so viel versprechend anfühlte, endet in einer Ehe die einem Fiasko gleicht. Ich habe Christa sehr bedauert, wegen Uwe der sie quasi bevormundet wie ein kleines Kind. Es ist auch noch Heinz vermisster Vater aufgetaucht, eine schlimme Situation für Christa und ihre Familie, den Heinz ist Ihnen wie ein eigenes Kind, ans Herz gewachsen. Aber Heinz scheint die Kurve zu kriegen, er studiert und wie es scheint erfüllt er sich den großen Traum von einer Buchhandlung für Antiquitäten, Bücher die verboten waren, verschollen sind. Aber er bringt sich in große Gefahr als er das Angebot für Bücher in Menschenhaut eingebunden erhält, als er sie aufkauft um sie verschwinden zu lassen, das sie nicht in die Hände von Nazis fallen können. Er will das Andenken an die Toten Menschen bewahren. Er hat damit die Dose der Pandora quasi geöffnet, und bringt alle in Gefahr. Ein facettenreicher Roman, der die damalige Zeit von 1950 bis 1968 widerspiegelt, eine Welt voller Wagnisse, Träume, Hoffnung, aber auch die Spießigkeit der einzelner Menschen. Es ist ein Aufregender Roman, der die Welt der damalige Bücherlandschaft erzählt.

  • Martine H

    4/5

    25.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr berührend

    "Noch nie hatte Jago den Graben zwischen sich, seiner Familie und Christa mit ihrer Familie so stark wahrgenommen. Er fühlte sich wie ein Eindringling. Wie einer, der die Opfer braucht, um sich von den Tätern abzugrenzen. Wie einer, der die Opfer missbraucht, um seinen Seelenfrieden zu wahren." Mit solch tiefsinnigen Aussagen zu einem schwerwiegenden historischem Hintergrund ist dieser Roman ein wichtiges Werk um das Vergessen wie auch gleich bleibendes Fehlverhalten vielleicht aufzuhalten. Die Protagonisten sind sehr gut gewählt. Als Zeitzeugen wirken sie autark und hinterlassen beim Leser einen nachhaltigen Eindruck über eine Nachkriegszeit, die uns gerade mit dem aktuellen Hintergrund zeigt, wie fragil der politische und soziale Frieden immer wieder ist. Der flüssige Schreibstil wie auch die Erzählperspektive aus einem neutralen nicht wertenden Blick heraus erleichtern das Lesen eines doch sehr tiefgründigen Handlungsstranges. Einen historischen Roman über diese schwierige Zeit so zu gestalten, dass er leicht lesbar ist und trotzdem tiefsinnig bleibt, ist eine Gabe. Die Autorin hat ein wunderbares Buch geschrieben, das Literatur und Weltgeschichte verbindet und Stellung nimmt zu einer Zeit, die auch heute noch auf uns wirkt. Lediglich der Schlussteil hat sich für mich ein wenig verloren. Er zeigt sich wie ein Bruch und offenbart recht kurz abgehandelt einen wichtigen Punkt, der noch etwas mehr Platz verdient hätte. Ein ergreifendes Werk, das sicherlich sein Publikum findet!

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