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Band 5

Fräulein Gold: Die Rote Insel

Aus der Reihe Die Hebamme von Berlin
6

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32614

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,6 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00916-7

Beschreibung

Rezension

Huldas Geschichte steht beispielhaft für das Leben in den gar nicht so goldenen Zwanzigern. Eine spannende Zeitreise, fesselnd bis zur letzten Seite. ("Ruhr Nachrichten")
Ein Pageturner - und für alle die, die Babylon Berlin mögen, ein absolutes Muss. ("Radio 90,1")
Gute, spannende Unterhaltung und ein echtes Lesevergnügen. Abermals hervorragend recherchiert gibt es auch diesmal wieder eine tolle Mischung aus Krimi und Zeitgeist. Ein Roman mit fesselndem politischem Hintergrund, angereichert mit Berliner Lokalkolorit. Eine gelungene Fortsetzung! ("Radio Mühlheim")
Eine perfekte Mischung aus „Babylon Berlin“ und „Call the Midwife“. ("Eltern")
Spannende Unterhaltung und bestens recherchierte historische Atmosphäre. Sehr lesenswert. ("Ruhr Nachrichten")
Fesselnd und mit viel politischem Hintergrund und Berliner Lokalkolorit. ("Saarländischer Rundfunk")
Tolle Frau plus Krimi plus Zeitgeist der Zwanziger – das ergibt einen spannenden Mix. Wer Volker Kutscher und «Babylon Berlin» liebt, mag diesen Roman ganz sicher auch. ("Freundin")

Produktdetails

Verkaufsrang

32614

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,6 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00916-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    05.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fräulein Gold: Die rote Insel

    Dies ist bereits Band 5 über die Hebamme Hulda Gold. Ich bin von dieser Reihe mehr als begeistert und kann mich voll in das Leben der Hulda hineinversetzen. Inzwischen ist schon das Jahr 1926. Huldas Verlobter ist tödlich verunglückt, noch bevor sie ihm ihre Schwangerschaft mitteilen kann. Als ledige Mutter muß sie ihre Hebammenstelle in der Frauenklinik aufgeben und arbeitet nun als Arzthelferin bei der umstrittenen jungen Ärztin Grete Fischer, die den Armen unbürokratisch hilft, aber auch Abtreibungen vornehmen soll. Dort bewohnt Hulda eine kleine feuchte, dunkle Kammer. Die politische Stimmung heizt sich immer mehr auf. Es finden inzwischenn Kämpfe zwischen den Kommunisten und den Nationalsozialisten und den Ringervereinen statt. In Berlin brodelt es. Und dann gibt es einen Toten, einen Bekannten von Grete. Grete bewegt sich mittendrin in diesen politischen Kämpfen, was Hulda mehr als beunruhigt. Und bei diesem Mord tritt dann auch plötzlich wieder Karl als Privatdetektiv auf und bei Hulda ist wieder das Herzklopfen da. Die Autorin führt uns wieder in das Berlin der 20iger Jahre. Diesmal auf die Rote Insel, die von Kommunisten beherrscht wird, wo auch Hulda nun wohnt. Anne Stern beschreibt die Straßenkämpfe, den Hunger, die Armut und das Hoffen auf ein besseres Leben der Bevölkerung derart wirklichkeitsnah. Man fühlt sich mittendrin in dem Strudel der Politik. Hulda arbeitet trotz ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft in der Praxis mit, kann aber ihre kriminalistische Neugier nicht bleiben lassen und gerät als Hochschwangere selbst in große Gefahr. Beim Lesen treffen wir auch viele alte Bekannte wieder: Frau Wunderlich, Jette, Bernd, die Wenckows, Fritz. Das alles fühlt sich an wie große Familie. Gekonnt werden hier die politischen Ereignisse mit Fiktion vermischt und so entsteht ein wirklich mehr als interessantes Buch. Man darf gespannt sein, wie sich Huldas Leben mit dem Kind weiterentwickeln wird. Die Titelseite zeigt wie schon bei den Vorgängerbänden eine wunderhübsche junge Frau, in sepiafarben gehalten und mit glänzender roter Schrift ist eine Verzierung und der Titel angebracht.

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin 1926. Die Konflikte zwischen...

    Berlin 1926. Die Konflikte zwischen "Rot" und "Braun" verschärfen sich, Gewalt ist an der Tagesordnung und Hulda Gold mittendrin! Eine starke Frau in schweren Zeiten. Absolut lesenswert!

  • Ingrid

    aus Erkelenz

    5/5

    30.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hulda Gold wagt einen neuen Anfang - wie immer realistisch und dramatisch

    Der fünfte Band der „Hebamme von Berlin“-Serie von Anne Stern führte mich als Leserin auf die sogenannte Rote Insel in der Hauptstadt Deutschlands, die für den vorliegenden Teil der Reihe titelgebend ist. Die Gegend wird nicht etwa als Insel benannt, weil Wasser sie umgibt, sondern weil sie von Bahnlinien eingegrenzt wird. Auf der Karte, die sich hinter der vorderen Klappe verbirgt, ist dieser Umstand sehr schön illustriert. Die Protagonistin Hulda Gold hat hier eine neue Unterkunft und Arbeit gefunden. Die Farbe Rot in der Bezeichnung nimmt Bezug darauf, dass dort früher die linke Arbeiterbewegung verbreitet war, die auch im vorliegenden Roman eine Rolle spielt. Im Juni 1926 ist Hulda von ihrem verstorbenen Verlobten hochschwanger. Ihre Arbeit an der Klinik durfte sie nicht weiter ausüben und als zukünftig alleinerziehende Mutter musste sie auch ihre Wohnung aufgeben. Ihre Freundin Grete, Ärztin auf der Roten Insel, beschäftigt sie als Arzthelferin und hat dafür gesorgt, dass sie im Souterrain des Hauses, in dem die Praxis liegt, ein Zimmer beziehen kann. Grete hilft Frauen in schwierigen Situationen, Hulda steht ihr dabei zur Seite. Mit Bedenken sieht Hulda die Entwicklung, dass die links Gesinnten, zu denen auch ihre Freundin gehört, zunehmend in Zwist geraten mit den Anhängern der erstarkenden nationalsozialistischen Bewegung. Als ein Kohlenhändler aus dem Viertel erschlagen aufgefunden wird, trifft Hulda auf ihren früheren Geliebten Karl, der für seinen Vater die Umstände des Mords aufklären soll. Anders als bisher wirft der Prolog kein Rätsel auf, wie er in die kommende Geschichte einzuordnen ist, sondern beschreibt eine Situation vor acht Jahren im Leben von Grete, die zeigt, wie sich deren Meinung zu bestimmten Themen entwickelt hat. Im Mittelpunkt des fünften Bands stehen diesmal nicht nur die Gefühle von Hulda, die durch die nahe Geburt beeinflusst sind und sie nun auf der anderen Seite erfahren lassen, was sie schon viele Male als Hebamme erlebt hat. Außerdem gelingt es Anne Stern, mir als Leserin die Hintergründe des Konflikts zwischen rechter und linker politischer Gesinnung verständlich zu machen. Sie ließ das Tagesgeschehen von Hulda mit weiteren Informationen zu gerade angesagten Themen lebendig werden. Hulda kann sich nicht der Tatsache entziehen, dass ihr Kind von einem Vater aus einer höheren Gesellschaftsschicht stammt. Der Besuch in seinem Elternhaus verdeutlicht ihr den Kontrast zur deutlich ärmeren Bevölkerungsschicht, die in ihrer neuen Heimat wohnt und zu denen auch Frauen gehören, die Gretes Praxis aufsuchen. Sie versucht zu verstehen, warum Grete an ihren Ansichten festhält, wodurch es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Frauen kommt, ohne dass ihre Freundschaft dadurch beeinträchtigt wird. Im fünften Band der Romanreihe über ihr „Fräulein Gold“ beschreibt Anne Stern erneut mit viel Feinsinn, vorstellbar und mit vielen Erklärungen und Details, wie ihre Protagonistin Hulda, die hochschwanger ist, einen neuen Anfang gewagt hat. Aber dennoch blickt sie in eine unsichere Zukunft und muss sich in Anbetracht dessen und in Erwartung des baldigen Mutterglücks mit ihren Gefühlen auseinandersetzen, während sie in ihrem Umfeld Ausschreitungen politischer Denkart erlebt. Glücklicherweise stellt Hulda fest, dass ihre früheren Freunde und Freundinnen sie nicht vergessen haben. Daraus schöpft sie Mut und Zuversicht. Das Ende gestaltet sich dramatisch und spannend. Ich freue mich auf den nächsten Band, zu dem es bereits eine Leseprobe im Buch gibt. Sehr gerne empfehle ich das Buch an Lesende historischer Romane weiter.

  • Carmen Vicari

    aus Dossenheim

    5/5

    12.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der roten Insel

    Berlin, 1926: Die Hebamme Hulda Gold musste ihre Stellung in einer renommierten Frauenklinik aufgeben. Als unverheiratete Schwangere ist sie dort nicht gern gesehen. Doch Hulda findet Unterschlupf bei ihrer Freundin, der Ärztin Grete Fischer. Dort arbeitet sie als Sprechstunden- und Arztgehilfin und kümmert sich gemeinsam mit Grete um die Menschen, denen es noch schlechter geht als ihnen. In Berlin nehmen die politischen Spannungen derweil immer mehr zu. Vermehrt kommt es Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten, Anhängern der nationalsozialistischen Bewegung und den Ringvereinen. Auch Grete scheint nicht ganz außen vor zu stehen und ehe Hulda es sich versieht, gibt es einen Toten. Auch Huldas alter Freund Karl North gerät zwischen die Fronten. Sein lang vermisster Vater will ihn für seine Zwecke einspannen, doch kann Karl dies zulassen und sind da nicht doch noch Gefühle für Hulda? Ich habe auch den fünften Band wieder als Hörbuch gehört. Anna Thalbach liest das Buch so ausgezeichnet, dass die Protagonisten regelrecht im Kopfkino erscheinen und plastisch werden. Jedem haucht die Sprecherin Leben ein und so brauche ich die Namen gar nicht erst zu hören, sondern erkenne die Protagonisten bereits daran, wie Anna Thalbach sie spricht. Die Geschichte ist wieder sehr spannend, auch wenn der Mordfall eher eine untergeordnete Rolle hat. Vielmehr geht es um Hulda, das Chaos, das sich in ihrem Leben breit gemacht hat und die politischen Spannungen, die immer mehr zunehmen. Natürlich wird der Mord aufgeklärt, doch fand ich es sehr interessant, wie die Autorin Anne Stern mich auf eine geschichtliche Reise nahm, mir die Spannungen und die Stimmung im Berlin der 20er Jahre nahebrachte. Auch Hulda durfte ich wieder von ihrer ganz persönlichen Seite erleben. Fazit: Für mich ist Fräulein Gold eine sehr spannende, lehrreiche und emotionale Reihe, bei der ich mich immer schon auf den nächsten Band freue und mir dann aber gleich das Hörbuch dazu nehme, um wieder zusammen mit Anna Thalbach in die Geschichte eintauchen zu können.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    18.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Zweifel ist der Antrieb auf der Suche nach der Wahrheit.

    1926 Berlin. Hulda ist in das Arbeiterviertel Rote Insel umgezogen und arbeitet dort mit in der Praxis von Grete Fischer, nachdem ihr Verlobter Johann starb und sie als ledige Schwangere ihre Stelle als leitende Hebamme in der Frauenklinik aufgeben musste. Gemeinsam mit Grete kann sie weiterhin ihrer Profession nachgehen, den Ärmsten der Armen medizinisch unter die Arme zu greifen. Während Hulda schon immer mit Politik nichts am Hut hatte, engagiert sich Grete als Mitglied einer kommunistischen Vereinigung, denen Hulda ebenso ein Dorn im Auge ist wie die rivalisierenden Nationalsozialisten. Die Situation im Viertel eskaliert zwischen den politisch konkurrierenden Parteimitgliedern, als ein Mord geschieht. Hulda bringt sich hochschwanger in Gefahr, als sie sich in Sorge um Grete zwischen die Fronten begibt… Anne Stern hat mit „Die Rote Insel“ den fünften Band um die resolute, hilfsbereite und liebenswerte Hebamme Hulda Gold vorgelegt, der in punkto Spannung und wunderbar recherchiertem Hintergrund den Vorgängerromanen in nichts nachsteht. Der flüssige, bildhafte und empathische Erzählstil beamt den Leser mit wenigen Worten ins Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts, wo er als unsichtbarer Schatten Hulda bei ihren Erlebnissen über die Schulter sehen darf. Während die Weimarer Republik geprägt ist von politischen Unruhen, aber auch Hulda erlebt unruhige Zeiten, denn nicht nur ihr geliebter Johann stirbt bei einem Unfall und lässt sie als ledige Frau schwanger zurück, sie darf aufgrund dieses Zustands sogar ihrer Arbeit in der Klinik nicht mehr nachkommen und muss sich wohl oder übel einen neuen Wirkungskreis suchen, den sie in Grete Fischers Praxis auf der Roten Insel im Stadtteil Schöneberg als Helferin findet. Für Hulda ist es eine große Umstellung, ihre geliebte und gewohnte Umgebung aufzugeben. Die politischen Unruhen im Viertel tragen dazu auch nicht gerade bei. Als ein Mann ermordet aufgefunden wird, scheint die Situation zu eskalieren. Huldas kriminalistischer Spürsinn ist geweckt und bringt sie mal wieder in brenzlige Situationen, aber auch ein alter Bekannter in Person von Karl North läuft ihr dabei über den Weg. Stern lässt wieder einmal ihre exzellente historische Recherche in die Geschichte mit einfließen, zeichnet die gesellschaftlichen Unterschiede sowie die politischen Spannungen sehr gut nach und lässt den Leser die damalige Zeit hautnah miterleben. Huldas Zweifel aufgrund ihrer momentanen Situation sowie die Sehnsucht nach ihrem alten Tätigkeitsfeld als Hebamme sind wunderbar herausgearbeitet und jederzeit nachvollziehbar. Der Spannungsbogen wächst stetig bis zum finalen Schluss, so dass der Leser bis zur letzten Seite regelrecht an die Seiten gefesselt ist und sich nicht trennen kann, während das Kopfkino auf Hochtouren läuft. Lebendige Charaktere können mit ihren glaubwürdigen Ecken und Kanten den Leser schnell von sich überzeugen und ihn in ihre Mitte nehmen. Hulda hat erneut eine Entwicklung erfahren, war sie sonst eher zupackend und selbstsicher, wirkt sie nun eher gebeutelt und voller Selbstzweifel, was nicht nur auf ihre Schwangerschaft zurückzuführen ist. Sie muss sich in einer fremden Umgebung neu orientieren, besitzt Existenzängste und trauert ihrem Beruf als Hebamme nach. Doch sie hat ihr Mitgefühl und ihr Helfersyndrom ebenso nicht verloren wie ihre Neugier und ihren Spürsinn. Grete besitzt eher eine nüchterne, pragmatische Natur, die ihr auch als Unterkühlung ausgelegt werden kann. Karl ist Huldas Retter in der Not, aber auch Frau Wunderlich, Kioskbesitzer Bert oder Fräulein Fink sind wichtige Wegbegleiter für Hulda in dieser Geschichte. „Die Rote Insel“ knüpft mit einer fesselnden, abwechslungsreichen, unterhaltsamen Geschichte an die Vorgängerbände an, lässt den Leser mit einer lebensechten Hulda aufregende Zeiten vor einem hervorragend recherchiertem historischem Hintergrund erleben, der die Seiten nur so vorbeifliegen lässt. Absolute Leseempfehlung für ein wunderbares, packendes Lesevergnügen!!!

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