Maia Tamarin hat es geschafft: Sie hat drei magische Kleider aus dem Blut der Sterne, dem Lachen der Sonne und den Tränen des Mondes erschaffen. Doch der Preis dafür war hoch: Der Dämon Bandur bekommt immer mehr Gewalt über sie, und schleichend verwandelt sich auch Maia in einen Dämon. Zuerst versucht sie, ihren Geliebten, den geheimnisvollen Magier Edan, zu schützen und hält es vor ihm geheim. Doch wenn sie seine Hilfe annimmt, kann sie vielleicht den bösen Mächten noch entkommen …
Die Bände der Serie:
»Ein Kleid aus Seide und Sternen« (Band 1)
»Bestickt mit den Tränen des Mondes« (Band 2)
»Meine Lieblingsschneiderin gleich nach Coco Chanel ist zurück!«
5-Sterne-Rezension auf goodreads
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
25.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Das ist was wirklich tolles!
Das ist was wirklich tolles!
Everbooklove
aus Tamm
5/5
05.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Schöner Abschluss
"Aber dank Maia bin ich nicht mehr der Magier, der ich früher war. Ich bin jetzt für sie bestimmt. Für sie vor allem anderen." - S.180 Eden
Das Schicksal, die Liebe und Maia mit Eden. Band eins endete tragisch, Band zwei beginnt mit der Gewissheit, dass dieses Buch böse enden kann.
Eden und Maia kämpfen, verlieren nicht die Hoffnung und opfern sich für einander.
Aber sie müssen quasi gegen die ganze Welt ankämpfen und sich Dingen stellen, für die sie doch nicht ganz so bereiten wie sie vielleicht gedacht werden.
Ich habe abwechselnd Hoffnung und doch wieder keine.
Ich habe mit ihnen gelitten, gelacht und mit so viel Daumen gedrückt, wie es nur ging.
Die Charaktere entwickeln sich verdammt toll und das sich die beiden schützen wollen, bringt sie echt in schwierigen Lagen und dann kommen die Dämonen. Die Kaiserin und alles drum herum. Es war bis zum spannend und absolut lesenswert.
Bewertung
5/5
26.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Band 2 hat mich zu Tränen gerührt....
Band 2 hat mich zu Tränen gerührt. Es war ein Abenteuer, wie es Teil 1 auch schon war. Hier geht die Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten weiter, aber auch die Geschehnisse spitzen sich drastisch zu. Es war ein gelungener Abschluss. Hätte gern noch viel mehr gehabt.
Christine
Thalia Book Circle Community
3/5
15.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn der Zauber etwas auf der Strecke bleibt
Nach den Ereignissen aus Ein Kleid aus Seide und Sternen steht Maia vor einer neuen, ungleich düstereren Herausforderung. Während sie versucht, mit den Folgen ihrer Entscheidungen zurechtzukommen, geraten nicht nur ihre Zukunft, sondern auch das Schicksal des Reiches zunehmend in Gefahr.
Nachdem mich der erste Band mit seiner märchenhaften Atmosphäre, den Abenteuern und der wunderschönen Liebesgeschichte richtig begeistert hatte, war ich natürlich gespannt auf Bestickt mit den Tränen des Mondes.
Leider konnte die Fortsetzung für mich nicht ganz an ihren Vorgänger anknüpfen.
Die Geschichte ist deutlich düsterer und beschäftigt sich intensiv mit Maias innerem Kampf. Das ist für ihre Entwicklung durchaus wichtig und nachvollziehbar, nimmt für meinen Geschmack aber einfach zu viel Raum ein. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt, während sich ähnliche Gedanken und Konflikte wiederholen.
Gerade im Vergleich zum abwechslungsreichen und fesselnden ersten Band fehlten mir hier das Tempo und die Dynamik. Dort gab es ständig etwas Neues zu entdecken, während ich mich diesmal stellenweise regelrecht durch die Seiten arbeiten musste.
Dabei ist die Geschichte keineswegs schlecht. Die Welt besitzt weiterhin ihren besonderen Zauber, und auch die Verbindung zwischen Maia und Edan hat mir grundsätzlich wieder gefallen. Nur konnte mich das alles nicht mehr so mitreißen wie zuvor.
Zum Ende hin wurde es für mich leider nicht besser. Im Gegenteil: Ich habe tatsächlich einige Seiten übersprungen, weil ich einfach nur noch wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Und das passiert mir bei einem Buch, dessen Vorgänger ich so gern gelesen habe, wirklich nicht oft.
Der Abschluss selbst war für mich in Ordnung, konnte aber nicht mehr wettmachen, dass mich die Geschichte unterwegs immer wieder verloren hatte.
Unterm Strich ist Bestickt mit den Tränen des Mondes eine solide Fortsetzung mit schönen Ideen und einer nachvollziehbaren Entwicklung, die sich für meinen Geschmack jedoch zu sehr in die Länge zieht.
Band 1 hat mich verzaubert. Band 2 hat mich leider eher auf die Geduldsprobe gestellt.
Jenny Wons
aus Bergheim
3/5
19.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Leider schwächer als Band 1
Die Dilogie The Blood of Stars erzählt eine märchenhafte Fantasygeschichte über Maia Tamarin, eine junge Schneiderin, die sich in einer von Traditionen, Magie und Machtkämpfen geprägten Welt behaupten muss. Der erste Band überzeugt vor allem durch seine originelle Idee: Maia nimmt verkleidet als Mann an einem gefährlichen Wettbewerb am Kaiserhof teil, bei dem es darum geht, der kaiserliche Schneider zu werden. Dieser Wettbewerb bildet das Herzstück der Handlung und verleiht der Geschichte Spannung, Struktur und ein klares Ziel.
Der zweite Band, „Bestickt mit den Tränen des Mondes“, setzt unmittelbar nach den Ereignissen des ersten Teils ein und schlägt einen deutlich düstereren Ton an. Maia hat für ihre Macht einen hohen Preis gezahlt: Sie beginnt sich langsam in einen Dämon zu verwandeln. Um ihr Volk zu retten und das Gleichgewicht zwischen den Welten wiederherzustellen, muss sie die magischen Kleider, die sie einst unter großen Opfern erschaffen hat, eines nach dem anderen zerstören.
Diese Aufgabe bildet den zentralen Handlungsstrang des zweiten Bandes. Jedes zerstörte Kleid steht sinnbildlich für Verlust, Schmerz und Maias fortschreitenden inneren Zerfall. Währenddessen kämpft sie unaufhörlich darum, ihre Menschlichkeit nicht vollständig zu verlieren. Obwohl viele Ereignisse stattfinden, wirkt die Handlung stellenweise gehetzt. Konflikte werden schnell eingeführt und ebenso rasch gelöst, wodurch es ihnen an emotionalem Gewicht fehlt.
Im Vergleich zum ersten Band fehlt ein klarer, spannungstreibender Rahmen wie der Wettbewerb. Stattdessen reiht sich Aufgabe an Aufgabe, was die Geschichte fragmentiert wirken lässt. Rückblickend hätte man die gesamte Handlung auch in einem einzigen, ausführlicheren Band erzählen können, ohne an Wirkung zu verlieren.
Charaktere
Maia Tamarin ist eine mutige, selbstlose und entschlossene Protagonistin. Ihr innerer Konflikt – der Kampf zwischen ihrer Menschlichkeit und der dämonischen Macht – gehört zu den stärksten Elementen der Geschichte. Dennoch bleibt ihre emotionale Entwicklung stellenweise oberflächlich, da traumatische Erlebnisse und schwerwiegende Entscheidungen sehr schnell abgehandelt werden. Dadurch fällt es schwer, eine tiefe emotionale Verbindung zu ihr aufzubauen.
Edan ist zweifellos einer der überzeugendsten Charaktere der Dilogie. Er ist ruhig, loyal und bildet einen emotionalen Gegenpol zu Maias innerem Chaos. Die Beziehung zwischen Maia und Edan ist liebevoll, respektvoll und von einer starken Chemie geprägt. Ihre Romanze entwickelt sich organisch und stellt eines der emotionalen Highlights der Geschichte dar. Für viele Leser:innen ist sie der stärkste Grund, der Reihe treu zu bleiben.
Die Nebenfiguren bleiben hingegen eher blass. Selbst potenziell sehr emotionale Momente – wie das Eingreifen verstorbener Angehöriger im finalen Kampf – entfalten nicht die Wirkung, die sie eigentlich haben könnten. Hier verschenkt die Autorin viel erzählerisches Potenzial.
Themen und Motive
Thematisch setzt sich die Dilogie mit Macht, Opferbereitschaft, Identität und Selbstbestimmung auseinander. Besonders stark ist das Motiv des Preises, den Macht fordert: Jede Entscheidung, die Maia trifft, bringt Konsequenzen mit sich, die sie körperlich und seelisch verändern. Auch Liebe – romantische, familiäre und freundschaftliche – zieht sich wie ein roter Faden durch beide Bände.
Diese Themen sind interessant und relevant, werden jedoch häufig nur angerissen. Viele moralische Fragen werden aufgeworfen, aber nicht konsequent vertieft, was den emotionalen Nachhall der Geschichte abschwächt.
Fazit
The Blood of Stars ist eine märchenhafte Fantasy-Dilogie mit einer außergewöhnlichen Grundidee und einer überzeugenden Liebesgeschichte. Während der erste Band durch seine klare Struktur und Originalität glänzt, kann „Bestickt mit den Tränen des Mondes“ diese Stärke nicht vollständig halten. Trotz interessanter Ansätze wirkt die Fortsetzung stellenweise überhastet und emotional distanziert.
Wer eine leicht zu lesende Fantasygeschichte mit Romantik, Magie und starken Bildern sucht, wird gut unterhalten. Leser:innen, die sich tiefgehende Charakterentwicklung und komplexe Handlung wünschen, könnten jedoch mehr erwarten.
3 von 5 Sternen!
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