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Die Unbezwingbare Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.11.2022

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,1/4 cm

Gewicht

272 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rose on Poissa

Übersetzt von

Angela Plöger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00086-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.11.2022

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,1/4 cm

Gewicht

272 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rose on Poissa

Übersetzt von

Angela Plöger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00086-1

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Sarah

    aus Chemnitz

    4/5

    08.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach Identität und der Wahrheit

    Lempi wächst in einem Reservat in Minnesota auf. Sie ist 12 als ihre Mutter spurlos verschwindet, kaum erwachsen verlässt auch sie ihre Heimat. Nirgends füllt sie sich richtig angenommen, im Reservat gilt sie als zu weiß, außerhalb als nicht weiß genug und so ist ihr ganzes Leben eine endlose Suche nach Identität. Jahrzehnte später, ihr Vater der an einer Amnesie leidet hat mal wieder ihre Mutter Rose als vermisst gemeldet, kehrt sie ins Reservat zurück. Ihr Vater spricht nun auch von einem verschwunden Mädchen und Lempi macht sich auf Spurensuche sowohl nach dem Mädchen, als auch nach der Vergangenheit und dem Verbleib der Mutter. - Katja Kettu macht hier unglaublich große Themen auf. Mit viel Feingefühl und einer angenehmen Sprache geht sie auf Identität, Rassismus, Trauma und die Verbrechen an der indigenen Bevölkerung ein. Vor allem die systematische Verschleppung und der Missbrauch an indigenen Frauen spielt eine große Rolle und wird eingehend beleuchtet. Dies führte bei mir zu viel Wut und Unverständnis. Wut über die Taten an sich, Unverständnis darüber, dass alle es zu wissen scheinen und niemand etwas dagegen unternimmt. Das Schicksal von Rose und damit auch Lempi‘s Schicksal, aber auch das anderer Beteiligter, zeigen den Zusammenhang transgenerationaler Traumata und das ein Ausbruch daraus schwer möglich ist. Am Beispiel von Ettu, dem Vater, wird ein weiteres Ausmaß von Trauma sichtbar, dass hier in dem völligen Vergessen der Ereignisse und einer gestörten Hirnaktivität mündet. Auch dies ist sehr anschaulich dargestellt. Überaus gut gelingt es der Autorin die Ungerechtigkeit gegenüber indigenen Personen in ihre Geschichte einzuflechten, sei es der Landraub oder das Verschleppen und zwangsweise Christianisieren der Kinder und auch auf Probleme (Alkoholismus, Spielsucht) einzugehen. Dies alles hier auseinander zu nehmen und zu betrachten, würde den Rahmen sprengen, daher lest einfach selbst. Sprachlich konnte mich das Buch auch überzeugen. Die einzelnen Abschnitte sind in Briefform verfasst, einmal alte Briefe von Rose an Lempi, einmal Briefe von Lempi an eine nahestehende Person. Dies macht es sehr nahbar auch wenn die Protagonsitin ansonsten distanziert auftritt. - Im Fazit ein wirklich tolles Buch, thematisch sehr dicht, sprachlich wunderschön und eine große Empfehlung von mir.

  • Bewertung

    4/5

    17.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rückkehr

    Ein Reservat in Minnesota. Lempi verbrachte dort ihre Kindheit.. Aber es verschwanden immer wieder junge Mädchen und Frauen. Um sie zu schützen, wurde sie in ein Internat geschickt und als auch ihre Mutter Rose verschwand, musste sie die Gegend verlassen. Nach Jahrzehnten kehrt sie zurück, da ihr Vater, der langsam dement wird, immer wieder zur Polizei geht, um Rose als vermisst zu melden. Da nun auch ein weißes Mädchen verschwindet, wird die Polizei aktiv. Lempi begibt sich auf Spurensuche. Sie trifft ihre Jugendliebe wieder und erinnert sich an die Mythen und Bräuche aus ihrer Kindheit. Lempi hatte von jeher mit vielen Vorurteilen von allen Seiten zu kämpfen, denn sie ist halb Ojibwe und halb Finnin. Ein beeindruckender und oft auch bedrückenden Roman über das Leben im Reservat, in dem Gewalt und Verbrechen gegen indigene Frauen totgeschwiegen werden. Die Ereignisse im Roman verbindet die Autorin mit den indianischen Mythen und erzählt in oft märchenhaft anmutender Form.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    2/5

    05.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwere Kost

    Schwere Kost Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut, denn das Thema rund um das Leben in einem Reservat wurde bisher kaum angefasst. Auch der Konflikt der Hauptprotagonistin hätte sicher eine gute Umsetzung werden können. Denn als halb halb Finnin, halb Ojibwe wird sie von beiden "Seiten" als Außenseiter angesehen. Doch leider nutzt die Autorin eine - für mich - recht schwierige Sprache, der ich nicht lange und intensiv folgen konnte.

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