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Blindfisch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2022

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/13,8/2,2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0260-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2022

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/13,8/2,2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0260-2

Herstelleradresse

Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
DE
produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selten und trotzdem gibt es ein Leben

    Das Usher-Syndrom, erblich bedingt, selten, drei Formen und Lon hat eine davon. Er ist von Geburt an gleichbleibend hochgradig schwerhörig, aber damit kann er leben. Mit seinen Hörgeräten ist das Leben für ihn nahezu genauso wie für andere. Inzwischen er ein Teenager, ein ganz normaler Typ mit einem besten Freund, Oscar und alle anderen in der Klasse sind auch sehr in Ordnung. Er spielt Volleyball und Zuhause, das sind seine Mutter, seine Schwester Annie und sein Stiefvater 'Cord', den Lon nicht so mag, obwohl der echt sein Bestes gibt. Doch etwas stimmt nicht. Lon sieht zunehmend schlechter, was er aber niemandem sagt. Und es ist ihm klar, was das bedeutet, dass er wohl die Variante 2 des Usher-Syndroms hat, die sich durch die zunehmende Netzhautdegeneration in der Pubertät zeigt, bis hin zur Erblindung. Tag um Tag, Lon macht einfach weiter, kämpft sich durch alles durch. Er weiß, es gibt kein Zurück, es wird passieren, aber er will noch eine 'Gnadenfrist', wie er selbst es nennt, noch ein bisschen normal sein, dazugehören, nicht bemitleidet werden, bevor es vielleicht wirklich Nacht wird, für immer. Und dann, so denkt er, ist das Leben für ihn sowieso vorbei. Diese Geschichte, das ist Lon, der um Aufschub kämpft, der hier spricht, hier fühlt, der seinen Sport aufgibt, stolpert, öfter mal die Orientierung verliert und sich dann auch noch durch die mehrtägige Klassenfahrt 'quält'. Und wir, die Leser, sind mitunterwegs, fühlen mit, hoffen mit, verzweifeln, haben Angst, genauso, wie Lon selbst das erlebt. Und das Fazit, ein ganz tolles Buch und ein 'warum ich' gilt einfach nicht, aber es gilt, es gibt ein Leben und das ist schön.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    12.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührendes Jugendbuch

    "Blindfisch" lautet der Titel dieser Neuerscheinung von Autorin Karen-Susan Fessel. Mit seiner interessanten Coveraufbereitung ist es ein wahrer Blickfang im Buchregal. Passend zur Hauptthematik springt der Titel in Gestalt eines Sehtests förmlich ins Auge. Ebenso die Farbwahl, die unscharf-verwischte Gelbtönung ist dem Inhalt angemessen gewählt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der sechzehnjährige Junge Lon. Wie viele seiner Freunde und Mitschüler hat er mit den Problemen des Erwachsenwerdens zu tun: Die erste Liebe, Sexualität, Schule... Doch eines unterscheidet Lon von allen anderen: Seine Erkrankung am seltenen Usher-Syndrom. Dass Lon zunehmend schlechter hört, ist dabei nichts Neues. Als er schließlich immer mehr an seiner Sehkraft verliert, wird dies zu einer echten Herausforderung. Denn Lon erzählt niemandem davon, selbst der Mutter oder dem Arzt nicht. Ebenso seine Freunde Nelly und Oscar ahnen nichts... Mit dem 205 Seiten umfassenden Hardcover ist der Autorin Karen-Susan Fessel ein wahrer Pageturner gelungen. Ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd. Prägnante, kurze Sätze machen den Erzählstil der Autorin aus. Dies ist ungemein stimmig mit der Erkrankung und den Gefühlen des Protagonisten Lons. Als Leser kann man sich richtig gut in ihn hineinversetzen. Seine Figur wirkt durch und durch authentisch. Mit zunehmender Verschlechterung seiner Erkrankung, hadert er mit sich selbst, seiner Persönlichkeit und seinem Leben. Doch bald schon macht er die Erfahrung, dass selbst in den dunkelsten Stunden Freunde und Familie zu ihm stehen und ihn nicht fallen lassen. Als Leser begleitet man den Sechzehnjährigen auf dem Weg zu dieser Erkenntnis. Einfühlsam und berührend sind dabei die einzelnen Kapitel der Geschichte. Drama und Romantik befinden sich die ganze Handlung hindurch im Gleichgewicht. Gegen Ende hin kommt des Weiteren richtig Spannung auf. Mein Fazit: Eine rundum gelungene Lektüre. Und definitiv ein Buch, welches man am Ende mit dem Gedanken "Ach, war das schön zu lesen" und einem Lächeln im Gesicht zuschlägt! Klare Leseempfehlung!!

  • Bewertung

    aus Essen

    4/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viel auf einmal für Lon

    Lon, am seltenen Usher-Syndromerkrankt, hat sich bereits an ein Leben mit Hörgerät gewöhnt und ist sportlich, beliebt und sympathisch. Als sich nun auch das Sehvermögen anfängt zu verschlechtern, versucht Lon sich noch mehr Zeit im “normalen” Leben zu geben und weiht niemanden ein. Das macht den Alltag nicht gerade einfacher, vor allem wenn man sich al Jugendlicher sowieso noch mit anderen Dingen auseinandersetzen muss: Liebe, Freundschaft, Familie und Sexualität. Die Kapitel sind kurz, häufig einfache Sätze wie Gedankenfetzen, ein sparsamer aber gewählter Umgang mit den Worten, die Lons Gefühlslage aus der Ich-Perspektive auf den Punkt bringen. Gedanken, die sich ein gesunder Mensch nicht machen muss. wie wird es sein, wenn alle einen sehen aber man selbst nicht mehr, wenn man altert, das eigene Umfeld im Kopf aber immer jung aussehen wird? Wie viel Selbstständigkeit wird noch bleiben, genau das, wonach sich doch alle Jugendlichen sowieso sehnen? Queerness durchzieht den Roman ganz nebenbei, sie wird nicht großartig thematisiert, sie ist einfach da und bereit niemandem ein Problem, das ist eine erfrischende Herangehensweise. Tatsächlich könnte Lon sowohl weiblich als auch männlich sein, es gibt wenige bis gar keine Stellen, die eindeutige Aussagen treffen. Die Geschichte hätte auch kaum Raum gegeben, dies noch weiter zu thematisieren, das eigentliche Thema kam schon etwas zu kurz. Man würde gerne mehr über die Krankheit, die Ursachen und den Verlauf erfahren, auch das Ende war sehr abrupt. Aber gerade wegen dieser Kürze ist Lons seltenes Schicksal ein umso intensiveres Leseerlebnis welches man gar nicht aus der Hand legen möchte.

  • Bewertung

    4/5

    10.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weg in die Nacht

    Rezension: Blindfisch von Karen-Susan Fessel Die Angst vor der Nacht Lon - ein sympathischer Jugendlicher mit guten Freunden, sportlich, beliebt, die baldige Klassenfahrt vor Augen - was könnte schöner sein? Wenn da nicht seine Krankheit, das Usher-Syndrom, wäre, die er um jeden Preis erstmal verstecken möchte. Dass er mit Hörproblemen aufwächst und ein Hörgerät trägt, stört keinen, das ist bekannt. Aber jetzt kommt noch der zweite Teil dazu, der ihn weit mehr einschränkt und den er verstecken möchte, solange es irgendwie geht: Sein Sehvermögen nimmt ab. Das äußert sich leider ständig im Alltag: Beim geliebten Volleyballspiel zeigt er nicht mehr seine gewohnte Stärke, Fahrradfahren wird unsicherer, er erkennt Gesichter nicht mehr und auf der Klassenfahrt wird es fast katastrophal, wenn er im Wald verschwunden geht, über Wurzeln stolpert, sich verletzt, auf das Schwimmen im Meer verzichtet aus Angst, die Orientierung zu verlieren. Armer Lon - warum vertraut er sich nicht seinen Freunden an? Weil die mit anderen Dingen beschäftigt sind? Weil er möglichst lange seine Autonomie bewahren möchte? Weil er selbst nicht wahrhaben möchte, wie stark diese Krankheit seine Freiheit einschränkt und er so lange wie möglich den Anschein der Normalität aufrecht erhalten möchten? Neben dieser Angst vor der Krankheit bringen aber noch ganz andere Dinge seinen Gefühlshaushalt durcheinander - neue Bekanntschaften, Begegnungen, Annäherungen. Auf der Suche nach sich Selbst und seinen Wünschen und Bedürfnissen begleiten wir den zaudernden und zögerlichen jungen Mann. Wir würden ihm gerne Tipps und Ratschläge mitgeben, doch jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, Entscheidungen treffen und mit ihnen leben. Dabei wünschen wir ihm alles Gute! Eine typischer Teenager mit einem untypischen Schicksal, der sein Leben in die Hand nehmen muss, den wir auf seinem Weg zum Erwachsenwerden ein Stück begleiten. Der Jugendroman „Blindfisch“ von Karen-Susan Fessel, der ganz viel Atmosphäre transportiert, flüssig zu lesen ist, dessen Sprache zwischen Eloquenz und stockenden, einsilbigen Antworten changiert, ganz wie es Jugendliche mitunter zu tun pflegen. Eine ruhige, intensive Geschichte, die die Gefühlswelt Lons gelungen einfängt. Aber ob sie tatsächlich Jugendliche zum Lesen einfangen kann, wage ich zu bezweifeln.

  • ElliP

    aus Hessen

    4/5

    01.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Angst vor der Nacht Lon -…

    Die Angst vor der Nacht Lon - ein sympathischer Jugendlicher mit guten Freunden, sportlich, beliebt, die baldige Klassenfahrt vor Augen - was könnte schöner sein? Wenn da nicht seine Krankheit, das Usher-Syndrom, wäre, die er um jeden Preis erstmal verstecken möchte. Dass er mit Hörproblemen aufwächst und ein Hörgerät trägt, stört keinen, das ist bekannt. Aber jetzt kommt noch der zweite Teil dazu, der ihn weit mehr einschränkt und den er verstecken möchte, solange es irgendwie geht: Sein Sehvermögen nimmt ab. Das äußert sich leider ständig im Alltag: Beim geliebten Volleyballspiel zeigt er nicht mehr seine gewohnte Stärke, Fahrradfahren wird unsicherer, er erkennt Gesichter nicht mehr und auf der Klassenfahrt wird es fast katastrophal, wenn er im Wald verschwunden geht, über Wurzeln stolpert, sich verletzt, auf das Schwimmen im Meer verzichtet aus Angst, die Orientierung zu verlieren. Armer Lon - warum vertraut er sich nicht seinen Freunden an? Weil die mit anderen Dingen beschäftigt sind? Weil er möglichst lange seine Autonomie bewahren möchte? Weil er selbst nicht wahrhaben möchte, wie stark diese Krankheit seine Freiheit einschränkt und er so lange wie möglich den Anschein der Normalität aufrecht erhalten möchten? Neben dieser Angst vor der Krankheit bringen aber noch ganz andere Dinge seinen Gefühlshaushalt durcheinander - neue Bekanntschaften, Begegnungen, Annäherungen. Auf der Suche nach sich Selbst und seinen Wünschen und Bedürfnissen begleiten wir den zaudernden und zögerlichen jungen Mann. Wir würden ihm gerne Tipps und Ratschläge mitgeben, doch jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, Entscheidungen treffen und mit ihnen leben. Dabei wünschen wir ihm alles Gute! Eine typischer Teenager mit einem untypischen Schicksal, der sein Leben in die Hand nehmen muss, den wir auf seinem Weg zum Erwachsenwerden ein Stück begleiten. Der Jugendroman „Blindfisch“ von Karen-Susan Fessel, der ganz viel Atmosphäre transportiert, flüssig zu lesen ist, dessen Sprache zwischen Eloquenz und stockenden, einsilbigen Antworten changiert, ganz wie es Jugendliche mitunter zu tun pflegen. Eine ruhige, intensive Geschichte, die die Gefühlswelt Lons gelungen einfängt. Aber ob sie tatsächlich Jugendliche zum Lesen einfangen kann, wage ich zu bezweifeln.

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